Romanische
Kunst [Mittelalter]
Am
Anfang der Kunstentwicklung im Mittelalter
bezog sich der "Stil" auf die schlichte
Anweisung, aus der Fülle der vergangenen
Kunstproduktion - und Fülle heißt
lateinisch "copia" - das Richtige
herauszusuchen und zu "kopieren".
Auf diese Weise entstand die erste Gesamteuropäische
Kunstsprache, die romanische Kunst.
Sie
setzt um das Jahr 1000 ein und reicht bis
in 13. Jahrhundert. Ihre großen Monumente
bilden die Kirchenbauten. Ihre besonderen
Kennzeichen sind die Rundbögen, die Gewändefiguren
und die halbrunden Vertiefungen über
den Türen, in denen Figurenreliefs, in
konzentrischen Halbkreisen angebracht, die
sogenannten Tympana bilden.
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