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Romantik & Klassizismus -]
Romantik
& Klassizismus [Neuzeit]
Die
Rubens-Nachfahren werden klassizistisch, vor
allem in Frankreich, und die Rembrandt-Nachfahren
werden romantisch, und das betrifft England
und Deutschland. Die Teilung der Kunst setzt
sich in der Zeit um die Französische
Revolution und im 19. Jahrhundert fort. Während
in England und Deutschland eine romantische
Malerei entsteht, unterwirft sich Frankreich
der Strenge des Klassizismus.
Der
Begründer der klassizistischen Malerei
ist ein Protége des Rokoko-Malers Boucher:
Jacques Louis David [1748-1825]. Sein Buch
mit dem Rokoko erfolgt kurz vor der Französischen
Revolution.
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Mit dem vom König in Auftrag gegebenen Bild
"Der Schwur der Horatier" von 1785 führt
David die kompositorische Strenge der klassischen
Bildgestaltung wieder ein und signalisiert damit,
dass es nun Schluss ist mit den Schäferspielen
im Grünen; der Ernst des Lebens fängt
wieder an. Deshalb finden wir ihn auch 1789 auf
den Barrikaden der Revolution. Seine Bilder sind
auf den moralisch-pathetischen Ausdruck das Gemälde
des ermordeten Marat im Bade.
England und Deutschland. In England
wird der Romantiker William Turner [1775-1851] zum
Impressionisten, bevor es diese Stilrichtung gab.
Malten die Maler bisher nur Landschaften, wenn sie
Geld brauchten, macht Turner die Landschaft zum
malerischen Sujet schlechthin. Damit trifft er mitten
ins Herz der Romantik. Ihr zentrales Thema ist der
Resonanzbezug [Widerhall] zwischen dem einsamen
Bewusstsein und der ungezügelten Natur. Dieser
Bezug wird "Stimmung" genannt; das Diffuse
wird nun poetisch.
Ähnlich
interessiert den deutschen Romantiker Capsar David
Friedrich [1774-1840] nicht die naturgetreue Wiedergabe
einer Landschaft, sondern die Empfindung, die sie
selbst bei dem Maler und ihr Bild beim Betrachter
hervorrufen. Deshalb malt er Menschen beim Betrachten
der Landschaften, in denen der Betrachter sich selbst
beim Betrachten des Bildes betrachten kann.
Quelle:
Bildung von Schwanitz

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