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Neuzeit -]
Neuzeit
[1700-1800]
Im 17. Jahrhundert entscheidet sich
das Schicksal dreier Nationen über drei verschiedene
Wege, die den Beginn der Neuzeit um 1700 stark prägen
und fortführend auf sie wirken.
Deutschland - Der 30-jährige
Krieg [1618-1648] war eine mörderische Katastrophe
der größeren Art. Frankreich - "Der
Staat bin ich" [L'etat c'est moi]. England
- Die puritanische Revolution und die Erfindung
der parlamentarischen Demokratie.
Das 18. Jahrhundert: Aufklärung,
Modernisierung und Revolution
Nun beginnt zeitgeschichtlich gesehen
endlich die Frühe Neuzeit - eine neue Welt.
Zwei Modelle sind dabei maßgeblich: Die englische
Verfassung wird zum Vorbild der französischen
Intellektuellen und inspiriert das Denken der Aufklärung.
Das Ergebnis sind Revolutionen in Amerika und Frankreich.
England und Frankreich sind dabei,
die Welt durch den Ausbau ihrer Kolonialreiche zu
europäisieren. In der Mitte des Jahrhunderts
spitzt sich ihre Rivalität zu. Beide Entwicklungen
verflechten sich im Siebenjährigen Krieg. Daraus
wird ein Weltkrieg. Auf der einen Seite stehen Preußen
und England, auf der anderen Seite Russland, Frankreich
und Österreich miteinander verbündet.
Gekämpft wird zugleich in Schlesien, Kanada
und Indien. 1763, als der Friede geschlossen wird,
sind die Würfel gefallen und die Weichen gestellt
für folgende Entwicklungen:
~ Die Europäisierung der Welt
wird von England ausgehen.
~ Frankreich läuft auf eine Revolution zu,
die den absolutistischen in einen demokratischen
Staat verwandelt.
~ Drei neue Mächte entstehen: die USA, Preußen
und Russland.
1763,
mit dem Ende des Siebenjährigen Krieges, beginnt
die Moderne. -> siehe "Die Moderne".
Quelle:
Bildung von Schwanitz

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