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Gotik -]
Gotik
ab 1150 [Ende Mittelalter/ Beginn Hochmittelalter]
Ihre
Wiege ist die Ile de France, also die Gegend
um Paris. Anders als in der Romanik wurde
der Innenraum einer Kirche nicht mehr als
Summe von verschiedenen Räumen, sondern
als Raumeinheit verstanden. Die Kirchen werden
höher, und den erhöhten Druck der
Gewölbe leiten die Kreuzrippen zu den
Pfeilern.
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Auffallendes Kennzeichen gegenüber
der Romanik ist der Spitzbogen, der schmalere Joche
und deshalb eine dichtere Abfolge der Bögen
ermöglichen. Zwischen den Strebepfeilern werden
die Mauern in Fenster aufgelöst, deren obere
Teile mit Maßwerk gefüllt werden. An
den Westfassaden werden gewaltige Türme hochgezogen
und mit einem Reichtum an Formen wie Kreuzblumen,
Fensterrosen und Figuren geschmückt.
In
Deutschland setzt sich die Gotik nur langsam durch.
Zu den berühmtesten Kirchenbauten zählen
die Münster von Strassburg und Freiburg und
der Kölner Dom. Dann aber wurden die Formen
der gotischen Baukunst auch für sogenannte
Profanbauten [weltliche Bauten] übernommen,
und Rathäuser, Schlösser, Burgen und Bürgerhäuser
wurden im gotischen Stil errichtet. In Italien hat
die Gotik nur im Norden Einzug gehalten [Mailänder
Dom] und ein Großteil der Stadtkulisse Venedigs
besteht aus gotischen Palästen.
Quelle:
Bildung von Schwanitz

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