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Die 7 Wochentage -]

Monate
findet Ihr auch unter der
Quelle: www.dasschwarzenetz.de
Montag
ahd. Montac, Mantac; dt. Mondtag; dän. Mandag;
engl. Monday; lat. dies Lunae; ital. Lunedi; span.
Lunes; frz. Lundi
Für die Römer
war der Montag der zweite Wochentag und nannte sich
"Dies Lunae" nach der Mondgöttin
Luna [Lund = Mond]. Der Montag selbst [ahd. manatac
= "Mondtag", eng. Monday = "Moonday"]
wurde nach dem Mani benannt, der Personifikation
des Mondes bei den Germanen, dem die römische
Luna gleichgesetzt wurde.
Gleichwohl
steht also der Tag des Mondes astrologisch gesehen
insgesamt unter dem Einfluss des Mondes.
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Dienstag
ahd. Ziosdtag [Tag des Ziu]; dän. Tirsdag;
schwed. Tisdag; engl. Tuesday; lat. dies Martis;
ital. Martedi; frz. Mardi
Der dritte Tag [ausser
bei uns]. Bei den Germanen ist der Dienstag nach
dem Tyr [Ziu, vgl. griech. Zeus] benannt, bei den
Römern nach dem Kriegsgott Mars, er entspricht
dem Planeten Mars.
Weil
der Dienstag dem Gott Mars geweiht war, der nicht
nur Gott des Krieges, sondern auch des Fluches war,
wurden am Dienstag Fluchtafeln geritzt und ihren
Adressaten zugestellt.
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Mittwoch
ahd. Odinsdgar, Wodanstag; dän., schwed., norw.
Onsdag; holl. Woensdag; engl. Wednesday; lat. dies
Mercurii; ital. Mercoledi; frz. Mercredi
Der vierte Tag laut
altherkömmlicher Regel. Lässt man die
Woche mit dem Sonntag beginnen, so ist der Tag die
Mitte der Woche. Bei den Germanen war der Wodanstag
nach dem Gott Odin [Wodan] benannt.
Im romanischen Sprachraum
wurde er nach dem Botengott Merkur benannt, der
seinen Ursprung in der römischen Zeit hat.
Er ist somit auch gleich dem Planeten Merkur zuzuordnen.
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Donnerstag
ahd. Donaresdag ["Tag des Donar"]; dän.
Torsdag; engl. Thursday; frz. Jeudi
Dieser Tag wurde
nach dem germanischen Gewitter- und Donnergott Donar
[nord. Thor] benannt und ist dem Planeten Jupiter
zuzuordnen.
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Freitag
ahd. Frijetag, Frijatag [Tag der Frija]; dän.
Fredag; engl. Friday; lat. dies Veneris [Tag der
Venus]; ital. Venerdi; span. Viernes; frz. Vendredi
Dieser Tag der Woche
trägt seinen Namen nach der germanischen Fruchtbarkeits-
und Muttergöttin Freyja oder der Frigg. Ihr
entspricht Venus, die römische Göttin
des Frühlings, der Liebe und Schönheit
und der Freitag ist darum auch dem gleichnamigen
Planeten zugeordnet.
Im Christentum geniesst
der Freitag einen zweifelshaften Ruf, weil an einem
Freitag Jesus Christus den Kreuzestod starb. Besonders
ein Freitag, der 13., gilt als unheilvoll, da die
13 einen Schritt über die Vollkommenheit der
Zwölfzahl hinaus bedeutet.
Am Freitag verzichtet
der fromme Katholik auf Fleisch, weshalb an ihm
Fisch gegessen wird.
Der Freitag ist
auch Feiertag bei den Muslime. An diesem Tag sei
Adam, also die Menschheit, erschaffen worden. Im
Koran heisst es: "O die ihr glaubt, wenn der
Ruf zum Gebet am Freitag erschallt, dann eilet zum
Gedenken Allahs und lasset den Handel ruhn. Das
ist besser für euch, wenn ihr es nur wüsstet."
Das Freitagsgebet ist für jeden freien männlichen
und gesunden Muslim Pflicht, damit die Gläubigen
wenigstens einmal in der Woche zusammenkommen.
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Samstag/
Sonnabend
ital. Sabato; span. Sabado; frz. Samedi; engl. Saturday;
hebr. Schabbat; jidd. Schabbes
"Saturday"
aus dem Englischen verweist wie der mecklenburgische
Name "Saterdog" auf den altrömischen
Gott "Saturn" hin, dem der Sonnabend panetarisch
zugeordnet ist.
Dieser Tag, an dem
nach biblischer Überlieferung alle Arbeit ruhen
sollte [also eigentlich der siebte Tag]. Der eher
im norddeutschen Raum verbreitete Name "Sonnabend"
rührt von der Tradition her, Feste und Tage
am Vorabend des betreffenden Tages zu beginnen.
Der jüdische Sabbat beginnt am Freitagabend
mit dem Hawdala-Ritus. Gedacht wird der Vollendung
des Schöpfungswerkes.
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Sonntag
ahd. Sunnuntag; dän. Sondag; engl. Sunday;
lat. dies Solis
Dieser Tag ist nach
dem römischen Sonnengott "Sol" benannt
[bei den Germanen nach der Sonnengöttin "Sol"/
"Sunna"]. Er ist somit auch astrologisch
der Sonne zuzuordnen.
Christen gilt der
Sonntag als feiernswerter Glückstag, weil an
einem Sonntag Jesus Christus auferstanden ist.
Die Haltung des
Sonntages als gesetzliche Einrichtung geht auf seinen
Erlass Kaiser Konstantins vom 07.März 321 zurück.
Demnach sollten alle Richter und Einwohner der Städte,
sowie die Arbeiter und Handwerker am ehrwürdigen
Tag der Sonne ruhen, die Landbevölkerung aber
sollte frei von diesem Gesetz sich je nach Witterung
der Bebauung des Feldes widmen können.
Darin liegt ein
deutlicher Unterschied zur jüdischen Wocheneinteilung,
die den Samstag [Sabbat] als siebten Tag und Wochenabschluss
kennt.
Dass der Sonntag
gesetzlich siebter Tag der Woche ist, geht auf eine
Reform der 70er Jahre zurück. Zuvor war Sonntag
der erste Tag in der Kalenderwoche, wie es auch
der biblischen Wochenvorgabe entspricht.
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