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Das 13. Stockwerk -]

Warum
die 13 so furchterregend ist
Vielen
Zeitgenossen ist flau im Magen, wenn ein "schwarzer
Freitag" bevorsteht, nämlich Freitag,
der 13. Jeder Vierte glaubt einer Allensbach-Umfrage
zufolge, daß die Zahl 13 eine Bedeutung für
ihn haben könnte, fast jeder Zehnte nannte
den Freitag. 1998 treten die angeblichen Unglückstage
geballt auf. Der Freitag, der 13., ist bereits der
dritte in diesem Jahr. Eine solche Häufung
wird es erst wieder im Jahr 2009 geben.
Die
13 gilt als Unglückszahl schlechthin. So verzichten
viele Hotels auf Zimmernummern mit der 13. Manche
Fluggesellschaften weisen in ihren Maschinen keine
Sitzreihe 13 aus. Auch in Hochhäusern fehlt
gelegentlich ein 13. Stockwerk.
Nach
alter Zahlensymbolik sei die Primzahl 13 eine "übersteigerte
Zwölf" und zerstöre die Harmonie
des Universums, erklärte der Bonner Volkskundler
Gunther Hirschfelder. Dagegen hat der Tag zwölf
Stunden, das Jahr zwölf Monate, und es gab
zwölf Apostel. 13 waren beim Letzten Abendmahl
zusammen, um diese Zeit hatte Judas den Lohn für
den Verrat an Jesus bereits ausgehandelt.
Statistik
spricht gegen Unfallpech
Noch größer wird die Besorgnis Abergläubischer,
wenn die 13 in Kombination mit einem Freitag auftritt,
der traditionell als Unglückstag gilt. Weil
Jesus der Überlieferung nach an diesem Wochentag
gekreuzigt wurde, sei der Tag in christlichen Kulturen
meist negativ besetzt, erklärte Hirschfelder.
In Israel ist Freitag, der 13., ein Tag wie jeder
andere. In Indien, Südostasien und Afrika dagegen
ist der Aberglaube so verbreitet wie in der westlichen
Kultur.
Dabei
wird der "schwarze Freitag" in Sachen
Unfallpech seinem schlechten Ruf offenbar nicht
gerecht. Laut einer statistischen Untersuchung des
Landes Mecklenburg-Vorpommern ereigneten sich 1995
an Freitagen zwar generell etwa 20 Prozent mehr
Unfälle. Der 13. Januar und der 13. Oktober,
die damals auf Freitage fielen, lagen jedoch mit
37 und 52 Unfällen unter dem ermittelten Durchschnitt
von 55.
Manche
betrachten die 13 sogar als Glückszahl. Mit
der 13 begann beispielsweise vor mehr als 40 Jahren
die Geschichte des Zahlenlottos: Sie war am 9. Oktober
1955 die erste Zahl, die das zwölfjährige
Waisenkind Elvira Hahn aus der Lostrommel zog.
Quelle:
Rhein-Zeitung
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