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Jetzt mal Butter bei die Fische

 

 

Null-Acht-Fünfzehn [08/15, 08-15]

08-15 war die Bezeichnung eines deutschen Maschinengewehrs, das im Jahre 1908 zuerst entworfen und im Jahr 1915 modifiziert wurde. Damit wurde auch der Anfang der Deutschen Industrie-Norm DIN eingeläutet. Heute bedeutet die Wendung null-acht-fünfzehn etwas ganz Gewöhnliches, "nichts Besonderes" oder schlicht und einfach: "etwas ganz innerhalb der Norm".

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Egal ist 88

Wie man die Zahl 88 auch dreht und wendet - nach links, nach rechts, umgedreht, seitlich oder gespiegelt - es bleibt immer eine 88 und somit ist es "egal" wie man sie sich anschaut.

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Trick 17

Als der große Magier und Entertainer Carlos Luminoso 1924 verstarb, entdeckte man in seinem Nachlass ein Verzeichnis seiner beeindruckensten Zaubertricks. Insgesamt umfasste das Standartwerk für angehende Illusionistinnen 17 Tricks. Leider war das Manuskript unvollständig und die letzten drei Seiten, auf denen Trick Nr.17 verzeichnet sein sollte, fehlten. Scheinbar war dieser Trick die Krönung des Lebenswerkes von Luminoso, daher wird heute davon gesprochen "Den Trick 17" anzuwenden, wenn man eine geniale Idee hat oder eine der besten Lösungen für ein "Problem" oder eine Situation weiß.

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Jetzt mal Butter bei die Fische

Dieser Ausdruck stammt aus dem norddeutschen Raum. Gebratener Fisch wird dort gerne mit einem Stückchen Butter serviert, das erst kurz vor Beginn der Mahlzeit auf den heißen, angerichteten Fisch gegeben werden sollte, damit sie nicht zerläuft.

Sobald "Butter bei die Fische" ist, wird gegessen. Man kommt also "zur Sache". Sagt man zu jemanden "Jetzt erst mal Butter bei die Fische", dann meint man, dass derjenige erst mal ruhiger werden solle, eins nach dem anderen erzählen soll und nicht von hinten nach vorne und dann zum Punkt kommt, wenn der Punkt im Thema erreicht ist, an dem man ihn ansprechen sollte. Oder auch, wenn man jemanden bitten möchte, erst einmal abzuwarten, bis es soweit ist, bevor man voreilige Schlüsse zieht oder dergleichen.

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Ins Fettnäpfchen treten

Die Wendung nimmt darauf Bezug, dass früher in Bauernhäusern für die Eintretenden ein Topf mit Stiefelfett stand, damit man gleich die nassen Stiefel einreiben konnte. Wenn nun versehentlich jemand in den Topf mit dem Fett trat und Flecken auf den Dielen machte, verärgerte er die Hausfrau.

Es gibt noch die Variante, dass damals Fettige Waren [Wurst etc.] auf dem Dachboden getrocknet wurde und Näpfchen darunter gestellt wurden, um das austropfende Fett aufzufangen. Unachtsame Leute traten dann hinein und richteten durch ihr "ins Fettnäpfchen treten" eine wirkliche Sauerei und Unordnung an. Gleich der Unordnung, die man in jemand anderem anrichtet, wenn man etwas anspricht, dass beim anderen die Wirkung "ins Fettnäpfchen getreten" oder "ins Wespennest gestochen" hat.

Wenn wir heute 'ins Fettnäpfchen treten', dann haben wir es uns durch Ungeschicklichkeit oder durch eine unbedachtsame Äußerung mit jemandem verdorben bzw. seinen Unwillen erregt.

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Verweise

Verweise

» Galileo-Lexikon

» Mittelalter-Redewendungen

» Fragen ohne Antwort

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