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[- Suchtverhalten (Alkohol & Drogen) -]


Über Alkoholismus und Suchtverhalten
[Meine persönliche Geschichte mit meiner Mutter]

Der Gebrauch von Drogen im weitesten Sinne gehört zu unserem Alltag. Dazu gehören Genussmittel wie z. B. Kaffee, Tee oder Tabak. Im Gegensatz zum Alkohol, einigen Medikamenten und den sogenannten illegalen Drogen wie Heroin, Kokain u.a. haben diese Genussmittel jedoch keine persönlichkeitsverändernden Wirkungen.

Die Bedeutung dieser Aussage wird klar, wenn Sie sich einen Menschen vorstellen, der einen halben Liter Kaffee getrunken hat und einen Menschen, der einen halben Liter Schnaps getrunken hat. Werden durch den Konsum von Alkohol deutlich sichtbare Veränderungen der psychischen und/oder physischen Reaktionen bewirkt, spricht man von Missbrauch.

Suchtverhalten © Sirpa Weiler

Wird aus dem Missbrauch ein zwanghaftes Bedürfnis und das Angewiesensein auf bestimmte Substanzen, spricht man von Sucht. Der Begriff "Sucht" wurde von der Weltgesundheitsorganisation [WHO] durch den Begriff der "Abhängigkeit" ersetzt. Es ist zu unterscheiden zwischen psychischer Abhängigkeit, d.h. das übermächtige und unwiderstehliche Verlangen, eine bestimmte Substanz wieder einzunehmen, und körperlicher Abhängigkeit, die durch Dosissteigerung und das Auftreten von Entzugserscheinungen gekennzeichnet ist.

Der Übergang von der psychischen zur physischen [körperlichen] Abhängigkeit ist fließend. Wird die regelmäßige Alkoholzufuhr plötzlich unterbrochen [z.B. durch einen Krankenhausaufenthalt], kommt es zu typischen Entzugssymptomen wie Unruhe, Tremor, Übelkeit und Erbrechen. In schlimmen Fällen kann es auch zu schweren Krampfanfällen und schließlich zum Delirium tremens kommen, das sich neben Tremor und Übelkeit in Halluzinationen, Muskelzuckungen und Krämpfen bis hin zum Koma äußern kann.

Der Suchtmittelmissbrauch und die Zahl der Suchtkranken in Deutschland ist sehr hoch und nimmt bei einigen Suchtstoffen noch weiter zu. Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle gegen Suchtgefahren [DHS] sind etwa 5 % der Bundesbürger suchtkrank. Davon ist die überwiegende Zahl alkoholabhängig [2,5 Mio.] und medikamentenabhängig [1,5 Mio.] und etwa 0,15 Mio. sind abhängig von illegalen Drogen, d. h. der überwiegende Teil benutzt die legalen Suchtmittel Alkohol und Medikamente. Die Dunkelziffer ist vermutlich enorm hoch.

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Erschreckend ist, dass über Alkoholismus kaum aufgeklärt worden scheint. Jeder kennt den Begriff des Alkoholikers, doch wann ist man denn ein Alkoholiker? Viele glauben von sich oder auch Angehörige glauben vom Betroffenen nicht, dass sie einen Alkoholiker kennen oder man selbst einer sein könnte, da noch immer die weitverbreitete Meinung herrscht, man müsse heimlich trinken, man müsse viel trinken, man müsse täglich trinken und man müsse harte Alkoholika zu sich nehmen, um ein Alkoholiker zu sein. Dem ist allerdings nicht so.

Süchtig ist der - und das gilt für jegliche Sucht, sowohl für Alkohol, Drogen oder sonstige Suchtmittel - wer regelmäßig seinem Genuss nachgeht, denn mit Genuss hat das dann nichts mehr zu tun, auch wenn viele sich das sicherlich nicht eingestehen wollen. Eine allgemein gültige Regel besagt, dass beim Konsum von 80 - 100 g Alkohol pro Tag, was etwa dem Alkoholgehalt von einer Flasche Wein entspricht, unweigerlich Alkoholismus entsteht - das allerdings ist nicht der Einzige Anhaltspunkt, denn viele würden sich jetzt wahrscheinlich darauf stürzen und sagen: Hey, das trifft gar nicht auf mich zu, ich bin es also nicht...

Regelmäßig heißt, wenn ein Mensch - und bleiben wir beim Beispiel des Alkohols - entweder wöchentlich oder täglich oder stündlich in einem Zyklus Alkohol konsumiert. Wenn jemand jedes Wochenende ausgeht und Alkohol trinkt, ist er noch kein Alkoholiker. Wenn er aber jedes Wochenende ausgeht und Alkohol trinkt, weil er das immer so macht und weil es sich anders nicht mehr denkbar ist und weil "es dazu gehört" und man den Abend gar nicht so gut genießen könnte, wenn man kein Bier oder kein Sekt oder kein Wein [etc.] trinkt, dann ist man sehr wohl schon auf der Stufe - wenn nicht sogar schon - ein Alkoholiker zu sein.

Jede Regelmäßigkeit, die nicht mehr wegzudenken ist, ist eine Sucht, wenn es um Suchtmittel geht. Auch wenn es nur das tägliche Bier am Abend ist. Natürlich ist das ein Unterschied zu jemandem der drei Bier am Abend trinkt oder auch ein Unterschied zu jemandem der 1 Flasche Sekt oder Wein am Tag verbraucht, aber dennoch ist es Alkoholismus, wenn man es nicht mehr wegdenken kann und es auch gar nicht wegdenken will <- das ist nämlich, was die Sucht in der Psyche anrichtet. Man will einfach nicht, warum sollte man auch, man hat ja kein Problem.

Es ist erschreckend, wie viel Menschen Alkoholkrank sind und wie viele davon immer wieder sagen: Ich trinke doch nur Wein oder Bier. Ich trinke doch nur meine Bierchen am Abend, ich trinke doch nur mein Piccolo am Morgen, ich trinke doch nur meinen Likör. Es ist nicht ein "nur", es ist eine Sucht, die sich schleichend weiter entwickeln wird. Irgendwann kommt man nicht mehr Drumherum, sich das einzugestehen.

In erster Linie dann nicht, wenn man sich schon überlegt, ob man nicht eine Flasche in den Urlaub mitnehmen soll oder ob man bei einer Einladung zum Essen, bei dem es keinen Alkohol geben soll, lieber absagt. Vor allem auch, wenn man keine Lust hat, einkaufen zu gehen und dann die Familienangehörigen schickt. Am Schlimmsten, wenn man die Kinder losschickt, um mal kurz eine Flasche Alkohol mitzubringen - egal was es auch sei.

Eltern würden niemals die Kinder schicken, mal eben Alkohol zu kaufen. Das gehört nicht in die Hände von Kindern und wenn ein Elternteil schon eine Vollmacht für den Verkäufer schreibt und es sich nicht um einen Alkohol handelt, den man mal zum Backen braucht, dann sollte man sich wirklich überlegen, ob man nicht ein wirklich großes Problem hat.

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Meine Mutter ist Alkoholikerin. Sie ist jetzt trocken, mehr durch Umstände, als durch eigenen Willen, doch zumindest ist sie jetzt trocken. Sie hatte ein Restaurant und das Viertele war Tagesordnung. Anfangs einfach, weil sie von Gästen eingeladen wurde und auch weil sie gerne mal einen guten Wein trank. Doch bald war es nicht mehr einfach nur ab und zu, sondern es ließ sich gar nicht mehr wegdenken.

Sie verlor ihr Geschäft. Sie war viel zu sehr damit beschäftigt, Spaß am Stammtisch zu machen, als sich um die geschäftlichen Angelegenheiten zu kümmern. Ich war 14 als wir das Gasthaus aufgeben mussten, weil die Schulden zu gross waren.

Habe ich sie darauf angesprochen, wurde sie aggressiv und erzählte mir - fast schon glaubhaft - dass sie sicherlich kein Problem mit Alkohol habe. Ich habe irgendwann aufgegeben, sie darauf anzusprechen, weil ich die Diskussionen leid war und auch weil ich zweifelte - durch ihre Worte an meinem Verstand zweifelte. Sie war schließlich meine Mutter und in dem Alter ist man noch an der Grenze, dass man den Eltern oder anderen Erwachsenen den Wahrheitsgehalt ihrer Worte hoch anrechnet, ohne zu wissen, dass gerade die Erwachsenen wissen, wie man lügen musste, dass ein junger Mensch es glaubt. Vor allem wenn es um eine Sucht geht, denn die ist die beste und größte Lügnerin, die es gibt.

Da ich zu meiner Großmutter kam, konnte ich etwas entfliehen, doch es war nicht gerade hilfreich, denn wenn ich bei meiner Mutter zu Besuch war und sie mal wieder keine Lust hatte, einkaufen zu gehen, bat sie mich, kurz an die Tanke zu laufen, um eine Flasche billigen Wein zu kaufen. Früher waren es noch ausgesuchte Weine, jetzt war es egal, Hauptsache Wein. Sie hat nie etwas anderes getrunken, außer Wein, was den Alkohol betraf. Irgendwann habe ich mich geweigert und ihr gesagt, sie soll den Alkohol selbst kaufen gehen, ich würde sie nicht weiter in ihrer Sucht unterstützen. Natürlich gab es weitere Diskussionen und Streit, weil sie es nicht einsah und sich von mir sicherlich nicht sagen lassen wollte. Oder war es eher die Sucht, die sie mir so sehr fremd machte? Früher hatte sie Wert auf meine Meinung gelegt und auch meinen Ratschlägen vertraut, nur bei diesem Thema nicht.

Natürlich nicht. Die Sucht wollte ja bleiben, sie hatte das Leben meiner Mutter schon so sehr in Beschlag genommen, dass es in allem nur um den Alkohol ging. Der Gedanke, wenn sie über ihre Geldnöte nachdachte, war, wie kommt sie mit dem nächsten Geld an wie viel Wein, das dieser reicht. Oftmals war nichts zum Essen im Haus, denn sie hatte die letzten zwei Mark für Wein gebraucht, alles andere war unwichtig.

Mit 16 konnte ich nicht mehr bei meiner Oma wohnen bleiben. Bei uns gab es 60 Jahre Unterschied und das vertrug sich nicht mit jemandem, der im Alter der Ausgehzeit war, also ging ich zum Jugendamt. Bei meiner Mutter wollte und konnte ich nicht wohnen, sie war vor allem schon so weit abgerutscht, dass sie in einer Sozialwohnung lebte, die für drei Fremde Personen, die in einem Raum schliefen, ausgelegt war. Sie war einmal Wirtin eines Sternehotels, danach einer guten Weinstube.. jetzt war sie ein Sozialfall, den auch schon die Ämter aufgegeben hatten.

Das Jugendamt sah meine Lage ein, ich durfte sogar eine eigene Wohnung nehmen mit deren Erlaubnis. Das Leben, das ich seither gelebt hatte, hatte mich sehr selbständig gemacht, eine Kindheit hatte ich seit dem Tod meines Vaters, der starb als ich 9 war, nicht mehr wirklich. Ich musste meine Mutter unterstützen, weil sie ab einer bestimmten Uhrzeit einfach nicht mehr fähig war, sich um das Lokal zu kümmern. Mit 13 habe ich Schichten bedient und in der Küche geholfen, teilweise 10 Stunden am Tag nach der Schule. Es machte Spaß, das schon, aber die Bedingungen oder die Gründe, warum ich es tun musste, die sind mir mehr als zuwider gewesen.

Ich habe immer Ausreden gefunden, warum meine Mutter nicht da war. Meist war sie müde oder kränklich, fühlte sich einfach nicht wohl oder ich hab sie gleich ganz auf ein Geschäftstreffen abgeschoben, wenn jemand fragte, wo sie denn sei. Ich log für meine Mutter, weil es mir peinlich war zu sagen, dass sie besoffen oben im Bett liegt und sich erst mal ausschlafen muss. Es war mir peinlich, sie war mir peinlich.

Es gab Situationen, da habe ich sie gehasst. Heute zu sagen, dass ich meine Mutter einmal hasste, fällt mir jetzt leicht. Ich habe eine Therapie machen müssen, damit ich damit zurecht komme und auch sagen kann: Ich habe Dich dafür gehasst, so hart es auch klingen mag, aber Du hast mir unsägliches angetan.
Was sie mir angetan hat? Es gibt so viele Bespiele, dass ich gar nicht alle aufzählen kann.

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Als ich mein erstes Mal hatte - ich war 13, ja ich war jung, aber das ist eine andere Sache - da habe ich ihr davon erzählt. Es war in Ordnung. Wir haben über viele Dinge offen reden könne, was andere nicht mit ihren Eltern konnten. Da konnte ich mich glücklich schätzen, das hat sie schon immer so gehandhabt - ja, sie hat auch ihre guten Seiten und die haben nichts mit dem Alkohol zu tun gehabt. Jedenfalls war es okay. Doch als sie dann ihren Wein wieder langsam spürte, erzählte sie dieses - für mich so einzigartige und zerbrechliche Gefühl und Erlebnis - dem Stammtisch!

10 oder 15 angetrunkenen Männern, die täglich da waren, weil sie nichts besseres zu tun hatten, als ihr Bier oder ihr Schorle schon morgens um 10 Uhr zu trinken.. Ich kann nicht sagen, wie gedemütigt ich mich gefühlt habe, vor allem dann, als sie Witze rissen und Neckten. Es war ekelhaft. Angefasst hat mich keiner von ihnen, das ist niemandem zu unterstellen, doch ihre Worte waren wie eine Vergewaltigung und nichts weniger als das und sie? Sie lachte mit. Fand das lustig. Es war der Humor eines Stammtischalkoholikers - nicht der meiner Mutter, wie er einst gewesen war. Ohne Rücksicht auf Verluste. Sie weiß bis heute nicht, was sie in diesem Augenblick in mir zerbrochen hat.

Es war nicht die einzige Situation. Als ich in der Kurklinik war für drei Monate, weil ich durch die Co-Abhängigkeit meiner alkoholkranken Mutter eine Eßstörung behandeln lassen musste und dann auch wollte - erzählte sie im Dorf - ich wuchs in diesem Dorf auf, mich kennt doch so gut wie jeder - ich sei im Gefängnis. Das Bild auf der Postkarte, die ich ihr schrieb, sah aus wie ein Gefängnis, das habe man ihr erzählt. Und ich sei dort wegen Drogen und Prostitution. Meine Tante hat es mir erzählt, fragte, ob das stimme und ich konnte nur ungläubig den Kopf schütteln. Weder Drogen, noch Prostitution und schon gar nicht Gefängnis.. ich war mit keinem dieser Dinge in Kontakt gewesen.

Warum hat sie es erzählt? Weil sie irgendeinem Typen glaubte, mit dem sie täglich ihren Wein trank und weil sie sich im Suff irgendwas zusammenspann, weil ich ihr in einem Brief mitteilte - durch meine Therapeutin bestätigt - dass ich keinen Kontakt mehr mit ihre haben wollte, weil dieser Kontakt mich kaputt machen würde.

Sie verstand das nicht, war sauer - auch mich und meine richtige Entscheidung, nichts mehr mit ihr zu tun haben zu wollen. Ich weiß nicht, was in ihr vorging. Ich habe es ihr Jahre später einmal erzählt, als sie das erste Jahr trocken war, sie konnte es kaum glauben. Durch den Alkohol all die Jahre hatte sie zu hohen Blutdruck und dadurch irgendwann einen so hohen, dass es zu einem Schlaganfall kam. Seither hat sie eine Teilamnesie und kann sich an vieles nicht erinnern. Sie konnte sich auch nicht erinnern, dass sie nach Alkohol süchtig ist, was die Abstinenz sehr vereinfachte, denn therapiefähig ist sie lange nicht mehr.

Ich habe ihr nicht alles erzählt, was vorgefallen ist, doch das musste ich einfach los werden, sonst hätte ich nie wieder auf einen grünen Zweig mit ihr kommen können. Sie war erschrocken über sich selbst, hat sich ehrlich bei mir entschuldigt und konnte es kaum glauben, dass sie zu so etwas fähig gewesen war. Sie sieht ein, wie schlecht der Alkohol für sie war und sie ist seither trocken geblieben. Ich bin sehr stolz auf sie und komme sie im Pflegeheim besuchen, denn sie ist durch die Gehirnschädigung durch den Wein [!] nun Epileptikerin, sie ist auch an sich nicht mehr fähig für sich selbst zu sorgen, daher hat sie nun Betreuung bekommen.

Ich habe diese Betreuung angeboten bekommen, doch ich wollte es nicht tun. Sie hat mein halbes Leben kaputt gemacht. Ich denke, es ist okay von mir, dass ich sage, dass ich den Rest gerne besser verbringen möchte und für mich. Sie kann es verstehen und unterstützt mich darin, das ist eine Hilfe. Manchmal denke ich noch, dass ich vielleicht mehr hätte tun sollen, aber dann muss ich mich an die Worte meiner damaligen Therapeutin erinnern: "Sie können nichts tun, das kann Ihre Mutter nur selbst. Sie sind nicht für Ihre Mutter oder ihr Handeln verantwortlich und sie sind nicht fähig - wie niemand außer Ihre Mutter selbst fähig ist - Ihr zu helfen oder etwas zu verbessern. Das kann nur sie ganz alleine. Kümmern sie sich um sich selbst. Sorgen Sie für sich und nicht für sie."

Ich würde fast sagen, dass ich das so stehen lassen möchte. Eigentlich wollte ich sehr gerne, sehr sachlich über das Thema berichten, doch ich glaube, mit meiner eigenen Geschichte kann ich fast schon besser verdeutlichen, wie weit es gehen kann und auch was man tun sollte, wenn man betroffen ist - sei es nun selbst als Alkoholiker oder als Angehöriger eines Alkoholikers.

Schau Dich einmal um. Ich bin sicher, dass Du sehr viele Leute kennst oder mit Leuten zu tun hast, die Alkoholiker sind, auch wenn Du das vorher nie so gesehen hast. Erschreckend ist die Anzahl bei jungen Leuten und es werden immer mehr. Ich finde es übrigens unmöglich, dass man Zigarettenwerbung verbietet, aber die Werbung für Alkohol nicht einmal diskutiert wird zu verbieten.

Alkohol ist eine Gesellschaftsdroge, aber sie ist genauso schlimm und stark, wenn nicht sogar schlimmer und stärker, als jeder illegale Droge. Das sollte nicht vergessen werden. Nur weil etwas erlaubt ist, heißt das nicht, dass es gut oder richtig ist. Der Mensch muss lernen, endlich eigenständig zu denken und zu erkennen, was richtig und was falsch ist und erkennen, wann er ein Problem hat.

Man muss sich verdeutlichen und sich begreiflich machen, dass man nicht nur sich krank macht, sondern alle anderen, die mit einem zu tun haben auch. Ich weiß, ich werde einem Alkoholiker mit diesem Text die Augen nicht öffnen können, weil er immer noch sagen würde: Ich bin keiner, aber vielleicht schaffe ich es, einige Betroffenen die Augen zu öffnen.

Es ist wichtig, denn nicht nur der Alkoholiker ist krank, sondern man selbst als Angehöriger ist ebenso betroffen.. durch Co-Abhängigkeit, weil man den Süchtigen deckt, unterstützt, für ihn lügt oder sonst irgendwie hilft. Oftmals stirbt der Co-Abhängige noch vor dem Süchtigen selbst [ich habe das Thema Co-Abhängigkeit gesondert noch einmal behandelt]..

Sorge für Dich!

 

» alkohol-hilfe.de

» Selbsthilfe Kassel

» Alkoholsucht - Uni Leibzig

» Die Anonymen Alkoholiker

» Al-Anon - Die anonymen Angehörigen von Alkoholikern

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