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Borderline Persönlichkeitsstörung -]
[Borderline
= Grenzlinie]
Symptomatik
Der Bereich, seine eigenen Grenzen wahrzunehmen
ist bei einer Borderlinestörung gestört.
Der Borderline-Betroffene neigt dazu, die
Menschen in seiner Umgebung grenzenlos zu
idealisieren oder abzuwerten oder zwischen
diesen beiden Extremen zu wechseln.
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Er
hat Schwierigkeiten, seine Emotionen und Impulse
zu begrenzen, so dass er sich schnell von Gefühlen
ausgeliefert fühlt und zu raschen Stimmungsschwankungen
neigt oder dazu neigt "gar nichts zu fühlen"
[Gefühl der Leere]. Ebenso fehlt ihm das Gefühl
der Grenzen zu anderen Personen. Entweder hält
er zu ihnen eine extrem Distanz oder eine extreme
Nähe oder wechselt rasch vom einen ins andere.
[Nach dem Motto: "Ich hasse Dich. Verlass mich
nicht."]
Ihre
Neigung zu intensiven, aber unbeständigen zwischenmenschlichen
Beziehungen kann zu wiederholten emotionalen Krisen
mit Suiziddrohungen/ -versuchen oder selbstschädigenden
Handlungen führen [Selbstverletzung]
Die
Borderlinestörung hat eine unspezifische Symptomatik.
Oftmals begleitend mit Eßstörungen, Angststörungen,
Zwangsstörungen und depressiven Episoden. Selbstbild
und Zielvorstellungen sind unklar und gestört.
Selbstverletzung
ist meist eine grundlegende Symptomatik und das
sogenannte Schwarz-Weiß-Denken.
Diese
allgemeinen Beispielaussagen lassen sich auf nahezu
alle Aussagen, Gedanken und Gefühle eines Borderline-Patienten
auslegen.
Ursachen
und Hintergründe
Meist
sind es massive Grenzverletzungen in der Kindheit,
die zu einer Borderlinestörung führen.
Gerade auch sexuellen Missbrauch und physische Gewalt.
Weiterhin können emotionale Vernachlässigung
tiefgreifende Verlassenheitserfahrungen oder die
Erfahrung eines häufigen Wechsels von intensiver
Nähe und Distanz in den ersten 6-8 Lebensjahren
eine Rolle bei der Entstehung der Störung spielen.
Symptome