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Psyche -> Seelische & Körperliche
Gewalt
[-
Seelische & körperliche Gewalt -]
ACHTUNG:
Der folgende Text könnte triggern. In diesem
Bereich geht es nicht um s**uell* Gewalt und Mi**br**c*.
Diese beiden Bereiche habe ich unter "Psychiatrie
(Tabuthemen!)" einsortiert, damit labile Personen
oder solche, bei denen diese Texte triggern könnten,
etwas besser geschützt sind und offensichtlich
darauf hingewiesen werden können, dass diese
Bereiche etwas auslösen können. Die Sternchenschreibweise
wird weder in dem folgenden Text, noch in anderen
Bereichen verwendet, daher entscheidet bitte nach
Euren Erfahrungen, ob Ihr - als mögliche Betroffene
- stabil genug seid, diese Texte zu lesen. Jeder
übernimmt selbst die Verantwortung dafür.
Ich habe deutlich darauf hingewiesen.
***
Manchmal frage ich
mich, welche Kinder noch ohne Gewalt körperlicher
und/ oder psychischer Art aufwachsen dürfen.
Ich persönlich hatte eine wunderschöne
Kindheit ohne diese Aspekte in meiner Familie und
dennoch ist es verdammt schwierig, jemanden zu finden,
der nicht irgendetwas in seiner Kindheit durch die
Familie erlebte, das mit körperlicher und/
oder seelischer Gewalt zu tun hat.
Manche Eltern glauben, dass sie mit ihrem Kind tun
könnten, was sie wollen, da es ja ihres ist,
aber das Gesetz sagt, dass wir unsere Kinder auf
das Leben nach bestem Wissen und Gewissen vorzubereiten
haben, wir ihnen keine Gewalt in jeder Form antun
dürfen und sie dazu anleiten sollen, sich frei
zu entfalten. Warum ist das so schwer zu verstehen?
Ich denke sehr oft, dass man eine Prüfung bestehen
muss, bevor man Kinder bekommen und erziehen darf,
denn das, was hinter so vielen Wohnungs- und Haustüren
abgeht, ist erschreckend, schockierend und einfach
nicht mehr vertretbar.
Kinder zu schlagen
- überhaupt irgendwen zu schlagen - ist eindeutig
falsch und in keinem Aspekt vertretbar, doch noch
um einiges schlimmer und gefährlicher ist die
psychische Gewalt, die viele Eltern als solche meist
nicht einmal begreifen oder bewusst sehen. Sie schicken
ihr Kind mit Horrormärchen weg, damit sie ihre
Ruhe haben, sagen, dass der schwarze Mann sie holt,
wenn sie jetzt nicht unverzüglich einschliefen
[wie kann ein Kind da noch einschlafen, bitte?],
und das sind nur sehr, sehr harmlose Fälle
von psychischer Gewaltanwendung bei der Erziehung,
aber dennoch sind sie genauso falsch.
Auch
ein Kind in Watte zu packen, kann mitunter psychisch
einfach nur schädlich sein. Das Kind lernt
weder Verantwortung noch wird es selbstbewusst,
bekommt Angst vor allem und jedem und wird mutlos.
Ein solches Kind wird später in der Gesellschaft
psychisch nicht überleben können.
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Zu
Anfang möchte ich einmal differenzieren und
erklären:
Körperliche
Gewalt
Schläge, Prügel, Schütteln, Verbrühungen,
Unterkühlungen und andere körperliche
Misshandlungen z.B. und vor allem an Kindern, oft
aber auch an Frauen von Männern und auch von
Frauen an Männern, mit und ohne "Hilfsmittel"
[Baseballschläger, Teppichklopfer, Kochlöffel,
Gürtel, Gerte, Besteck, Stöcke und alles
andere was greifbar ist]. Würgen und Vergiftung
ist ebenfalls nicht mehr selten.
Oftmals
durch Stress verursacht: Die Mutter ist gestresst,
hat keine Lust auf Fragen oder Weinen des Kindes,
manche haben ihr eigenes Kind schon erstickt, nur
weil dieses nachts schrie oder sie konnten es nicht
beruhigen, schlugen es gegen die Wand, damit es
endlich still ist. Das ist Überforderung. Diese
Eltern sind einfach nicht in der Lage, ein Kind
zu erziehen, zu haben, zu bekommen. Aber auch andere
Gründe, wie krankhafte Gewalt, Alkoholismus
- bei dem die Sucht im Vordergrund steht -, psychische
Störungen anderer Art etc. können Gründe
sein, die allerdings niemals Gewalt in jeglicher
Form gerechtfertigen!!
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Seelische
Gewalt
Seelische Gewalt sind Handlungen [meist an Kindern],
die ihre Entwicklung stören, Persönlichkeitsstörungen
auslösen und das Vertrauensverhältnis
zwischen Bezugsperson und Kind zerstören, dieses
missbraucht wird oder gar komplett ausgenutzt. Die
Schäden können mit körperlichen Misshandlungen
gleichgesetzt werden und sogar weitaus schlimmere
Folgen haben, als diese.
Oftmals werden Kinder
ignoriert, man entzieht ihnen jegliche Zuneigung,
Zärtlichkeit und Liebe, vielleicht weil die
Bezugsperson selbst nicht in der Lage ist, dieses
zu zeigen. Das ist eine der schlimmsten Gewalttaten
im seelischen Bereich, die man einem Kind zufügen
kann. Man zeigt damit Ablehnung, ob man das möchte
oder nicht.
Demütigung,
Verspottung und nicht ernstgenommen werden sind
für Kinder Handlungen und Taten, die schrecklicher
nicht sein können. Auch Überforderung,
zu hohe Erwartungen und Strafen, die durch Liebesentzug
angewandt werden, können eine Kinderseele dauerhaft
schädigen.
Kindern bewusst
Angst zu machen, fällt ebenso in diesen Bereich.
Es vielleicht sogar im Keller einsperren, es isolieren,
ihm drohen oder es generell Alleinlassen - diese
Taten dürfen nicht unterschätzt werden.
Angst ist mitunter so schlimm, dass das Kind später
auch nur nach einmaliger Erfahrung, nie wieder Vertrauen
schöpfen kann, nie wieder im Dunkeln oder generell
allein sein kann, ohne dass es Panikattacken bekommt
und komplett hilfebedürftig ist in diesen Situationen.
Auch im Erwachsenenalter.
Wutanfälle,
Beleidigungen, Beschimpfungen und Missgunst kann
das Kind nicht verarbeiten, nicht verstehen, wird
es immer in jedem Fall auf sich beziehen und ist
nicht in der Lage zu erkennen, dass es ein Problem
des Erwachsenen ist. Manche Personen glauben, dies
sei mit einer kleinen Entschuldigung wieder gut
zu machen "Mami ging's nicht so gut" oder
die Mutter entschuldigt das Verhalten des Vaters
"Papa hatte einen stressigen Tag". [In
vielen Fällen passiert das aber auch nicht.]
Diese
Entschuldigungen sind nichts wert in diesem Fall,
sie sind Lügen und sie rechtfertigten solch
ein Verhalten in keinem Fall, denn es ist passiert
und es darf einfach nicht passieren, auch nicht,
wenn diese Ausreden wahr sein sollten. Das Kind
hat einen Schaden davon getragen und dieser wird
mit einer Entschuldigung nicht wieder herzustellen
sein oder vergessen werden.
Aber
auch übertütteltes Verhalten, Überfürsorge
- was gerne nicht wahrgehabt werden will - ist falsch
und kann als Gewalt psychischer Art ausgelegt werden,
nämlich dann, wenn das Kind vollkommen von
den Eltern abhängig wird, unselbständiges
Verhalten aufzeigt und sogar zur totalen Ohnmacht
in Situationen hinführt, die es eigentlich
im Normalfall bewältigen können sollte.
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Vernachlässigung
Auf die Bedürfnisse der Kinder wird wenig bis
gar nicht eingegangen. Man gibt ihnen keinen Zuneigung
und Liebe, ignoriert sie vielleicht sogar oder übersieht
absichtlich seine Wünsche und seine Existenzbedürfnisse.
Keine Geborgenheit, keine Sicherheit, keine Förderung,
keine Akzeptanz.. das sind alles Punkte, die ebenfalls
psychische Gewalt darstellen.
Sexueller
Missbrauch
Diesen Abschnitt habe ich unter "Psychiatrie
[Tabuthemen!]" erläutert, weil er bewusst
betreten werden sollte, da es viele Personen gibt,
bei denen diese Ausführungen triggern [Erinnerungen
und somit Schäden auslösen können].
Was kann passieren,
wenn ein Kind psychische oder körperliche Gewalt
erfährt? Oftmals können diese Anzeichen
dafür stehen und jeder sollte aufmerksam sein
und wenn diese Signale auftreten und auf Nummer
sicher gehen. Niemals wegsehen, denn es darf und
kann nicht sein, dass man mit seinem Schweigen,
das Kind weiter in dieser Lage lässt, dass
man ihm nicht hilft und sie so als Mitwisser strafbar
macht!! Greife allerdings nicht selbst ein, sondern
informiere bei Verdacht Anlaufstellen, wie Behörden,
Jugendämter, Kinderschutzdienste oder Beratungsstellen.
Notfalls
geht das hier auch anonym. Natürlich mitunter
auch die Polizei, allerdings sollte beachtet werden,
dass diese erst bei Beweisen eingreifen kann und
auch das Kind darauf vorbereitet werden muss, daher
wäre der erste Gang immer zu einer Beratungsstelle,
die weiterhilft herauszufinden, ob das Kind missbraucht
oder misshandelt wird. Lasse das Kind auf keinen
Fall "allein im Regen stehen", denn gerade
diese Kinder brauchen jetzt sehr viel Liebe, Zuneigung
und vor allem auch eine Person, der sie lernen vertrauen
zu können.
»
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Anzeichen
[Die
folgende Auflistung ist von » handinhandonline.de.vu
und steht unter dem Copyright des Verfassers, ich
habe die Erlaubnis erhalten, diese Auflistung zu
verwenden. Ihr könnt die Genehmigung im Impressum
einsehen.]
Schlafstörungen,
Albträume, Bettnässen, auffallende Angstzustände,
Festklammern, Nicht mehr allein sein - Wollen, Rückzug
in Phantasiewelten, Rückfall in babyhaftes
Verhalten, Lügen, Leistungsabfall in der Schule,
Kontaktabbrüche bisheriger Freundschaften,
Angst vor Erwachsenen, plötzliche Sprachstörungen,
häufige Bauchschmerzen, ofte Kopfschmerzen,
selbstberuhigende Schaukelbewegungen [Hospitalismus
genannt], ständiges unergründbares Nasenbluten
[Psychosomatische Blutungen].
Bei älteren
Kindern kann es auch zum Alkohol - und Drogenmissbrauch,
zu kriminellen Handlungen kommen, besonders Diebstählen,
aber auch zum Missbrauch an kleineren Kindern [Weitergabe
der eigenen Qual].
Relativ sichere
Hinweise sind: Unterleibsverletzungen, Blutergüsse
und Bisswunden im Genitalbereich sowie Geschlechtskrankheiten.
Kinder
haben einen eigenen Abwehrmechanismus in solchen
Situationen. Dazu zählen:
Verdrängung, Regression, Konversion, Reaktion,
Projektion, Introjektion, Kompensation, Autoaggression,
Sublimation, Rationalisation, Substition, Isolierung,
Skotomisation.
Es
gibt Hinweise, die das Erkennen erleichtern können
und diese gehören ebenfalls zu den Signalen:
-
Kinder sprechen offen darüber oder machen Andeutungen
- verhalten sich plötzlich "anders",
werden besonders ruhig oder lebhaft, weinerlich,
aggressiv, anhänglich, abweisend etc.
- wollen beim Turnen oder Schwimmen nicht mehr mitmachen,
wollen sich vor anderen nicht mehr umziehen
- haben plötzlich Albträume, nässen
wieder ein, kauen Nägel, verletzen sich selbst
bekommen plötzlich Lernschwierigkeiten
- sind oft krank, haben Ausschläge/ Infektionen
im Mund- oder Genitalbereich
- spielen mit anderen oder mit Puppen sexuelle oder
gewaltgeprägte Szenen
- zeichnen überwiegend dunkle und bedrohliche
Bilder
- zeigen Verletzungen im Gesicht oder am Kopf, im
Genitalbereich, Kratzspuren und Brandwunden
- haben verkrampfte Körperhaltung
- stottern unerwartet oder haben andere Sprachstörungen
- fallen durch Essstörungen oder Unterernährung
auf
- leiden unter Schlafstörungen
- lassen auffällige Schreckhaftigkeit bei körperlicher
Annäherung erkennen
- neigen zum Selbstmordversuch
- tendieren zu Drogen- und Alkoholkonsum

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Beschneidung
von Frauen
Jährlich werden
zwei Millionen Mädchen und Frauen beschnitten,
so die UNICEF, die sich gegen die Beschneidung von
Mädchen und Frauen einsetzt. Es ist unglaublich
und kaum jemand macht sich Gedanken darum, welche
Folter diese Frauen erleiden müssen und das
schon in sehr jungen Jahren.
Oftmals in Dritten
Welt Ländern, meist in Afrika, aber auch in
Asien und auf anderen Kontinenten, werden diese
Beschneidungen von den unterschiedlichsten Völkern
durchgeführt. Nicht etwa in Krankhäusern
mit fachkundigen Ärzten, oder gar unter Narkose,
nein, es sind dreckige Hinterhöfe oder unsaubere
Küchen in Hütten oder dergleichen Orte
mehr und nicht etwas mit einem Skalpell, sondern
mit Glasscherben oder auch Rasierklingen von angeblich
fachkundigen Frauen, die im Dorf diese Beschneidungen
bei Mädchen generell durchführen und das
ganze natürlich ohne Betäubung. Wie sollten
die Völker und Dörfer auch an solche Medikamente
kommen, wenn sie nicht einmal aufgeklärt sind.
Viele Mädchen
sterben an Infektionen oder verbluten. Die, die
überleben, haben keine Chance auf Besserung
ihres Zustandes, denn auch wenn die Wunde abheilen
sollte, was sie selten einmal tut, hat die Frau
immense Schmerzen beim Wasserlassen oder dem Geschlechtsverkehr.
Kein Orgasmus, keine Freude und von den Schmerzen
bei einer Geburt einmal ganz abgesehen. Die seelischen
Schäden sind noch um einiges Schlimmer, wie
man sich vorstellen kann, auch wenn man oft verdrängt
oder behauptet, die körperlich gefühlten
wären schlimmer und die Seele wird das schon
verdauen. Falsch gedacht und leider immer wieder
und zu ganz verschiedenen Themen falsch gedacht.
Es ist erschrecken, wie wenige Menschen sich darum
noch Gedanken machen oder sich überhaupt einmal
Gedanken machen. Umso froher bin ich, dass es die
UNICEF und andere Einrichtungen mit Mitgliedern
und Spendern gibt, die die Augen nicht verschließen,
sehen was in der Welt vor sich geht und aufrütteln,
nicht nur reden, sondern auch etwas dagegen versuchen
zu tun.
Die meisten Frauen
leiden an Angstzuständen, Depressionen oder
Psychosen und die Sterblichkeitsrate in den betroffenen
Ländern ist meist deswegen so hoch, weil die
Folgen einer Beschneidung nicht überlebt werden.
Die Frauen selbst jedoch, bringen diese Folgen,
vor allem die psychischen, gar nicht mit der Beschneidung
in Verbindung, sehen diesen Akt, diese grausame
Tradition ihres Volkes nicht einmal als Gewaltakt
an. Die Eltern glauben Tatsächlich, ihren Kindern
damit etwas gutes zu tun. Der Ritus garantiert in
den Augen der Eltern die Keuschheit und Jungfräulichkeit
ihrer Töchter und verbessert die "Sauberkeit"
des Genitalbereichs. In vielen Gemeinschaften haben
unbeschnittene Mädchen keine Chance, zu heiraten.
Laut Schätzungen
der UNICEF sind das zwei Millionen Mädchen
im Jahr, also etwa 6.000 am Tag! "Die Beschneidung
von Mädchen ist eine krasse Menschenrechtsverletzung,
die nur möglich ist, wo Frauen brutal unterdrückt
und von Bildung ausgeschlossen sind. Würde
eine vergleichbare Prozedur an Männern vollzogen,
hätte es längst einen internationalen
Aufschrei gegeben", erklärte die Schauspielerin
Katja Riemann, die die UNICEF-Kampagne gegen Mädchenbeschneidung
unterstützt und Aufklärungsprojekte im
Senegal besuchte.
Die Beschneidung
ist ein massiver Eingriff in die körperliche
Unversehrtheit der Mädchen. Er reicht von der
Abtrennung der Vorhaut der Klitoris bis zu deren
Entfernung gemeinsam mit den kleinen Schamlippen.
Die schlimmsten Folgen hat die sogenannte Pharaonische
Beschneidung oder Infibulation. Dabei werden die
großen Schamlippen beschnitten und anschließend
mit Dornen, Nadeln und Fäden verschlossen,
so dass nur eine sehr kleine Öffnung der Vagina
übrig bleibt.
Die Eingriffe erfolgen
meist im Alter zwischen vier Jahren und dem Beginn
der Pubertät. Manchmal werden sogar Babys beschnitten.
In der Regel wird die Prozedur von traditionellen
Beschneiderinnen durchgeführt - ohne Betäubung
und unter unhygienischen Bedingungen. Als Instrumente
dienen häufig Rasierklingen, Messer oder Scherben.
Aber auch in Krankenhäusern werden Mädchen
beschnitten: Untersuchungen in Ägypten ergaben,
dass dort 60 Prozent der Beschneidungen mittlerweile
von Ärzten durchgeführt werden –
obwohl die Mädchenbeschneidung in Ägypten
verboten ist und der Eingriff eindeutig dem ärztlichen
Ethos widerspricht.
Nur neun Staaten
auf dem afrikanischen Kontinent haben bis heute
die Mädchenbeschneidung ausdrücklich verboten.
Offizielle Verbote sind ein wichtiger Schritt. Doch
die tief verwurzelte Tradition kann nicht dadurch
überwunden werden, dass man die Menschen, die
diese praktizieren, kriminalisiert. UNICEF führt
deshalb in den betroffenen Ländern Aufklärungs-
und Informationskampagnen durch, um die Bevölkerung
davon zu überzeugen, ihre Töchter nicht
länger beschneiden zu lassen. UNICEF mobilisiert
dazu Persönlichkeiten des öffentlichen
Lebens aus Politik, Religion und Gesellschaft.
Besonders erfolgreich
ist die von UNICEF unterstützte Arbeit der
Nichtregierungsorganisation TOSTAN ["Durchbruch"]
im Senegal, die ein breit angelegtes Bildungsprogramm
für Mädchen und Frauen durchführt.
In den vergangenen drei Jahren haben aufgrund der
Arbeit von TOSTAN 1.200 Dorfgemeinschaften öffentlich
erklärt, Mädchen nicht länger zu
beschneiden.
Weiteres
auch auf der Seite von »
INTACT
Quelle
und Textausschnitte: »
UNICEF
»
nach
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