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Mythologie -> Hermes
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Hermes -]

[lat.
Mercurius] Gott für vieles & Götterbote
Oftmals
wird vergessen, dass Hermes nicht nur Götterbote
sondern selbst ein Gott des » Olymps
unter den zwölf Größten war.
Er war der Bote des » Zeus,
der Führer der Schatten in das Haus des Hades,
der Beschützer der Reisenden, Glücksbringer
und Schutzgottheit der Diebe und Kaufleute und Gott
der Fruchtbarkeit unter anderem. Er wurde in der
Kunst als Jüngling mit breitrandiger, geflügelter
Kappe und geflügelten Sandalen abgebildet,
in der Hand den Heroldstab, den zwei Schlangen zur
Erinnerung an jene krönen, die sich einst um
den Stab wanden, als Hermes sie kämpfend fand
und den Stab zwischen sie legte.
Natürlich
war es wichtig für Hermes, sich mit Hera zu
versöhnen, die ja für ihre Behandlung
der Kinder des » Zeus
unrühmlich bekannt war. Und so wickelte er
sich, ob mit ihrem Wissen oder nicht, wieder in
seine Windeln - wobei er sich nach einigen Berichten
als Heras Sohn » Ares
ausgab. Es sei gesagt, dass Hermes schon Stunden
nach seiner Geburt laufen, sprechen und die verschiedensten
Dinge anstellen konnte. Hermes setzte sich auf Heras
Schloss, so dass sie ihm die Brust gab. Auf diese
Weise wurde sie seine Ziehmutter und musste ihn
wie ihr eigenes Kind behandeln.
Hermes'
Taten als Bote des » Zeus
und der Götter sind zahlreich. Dionysos errettete
er, als der noch ein Säugling war, vor dem
Zorn der Hera. Als er Zeus bei dessen Liebschaft
im Io beistand, musste er dafür sorgen, dass
Io dem wachsamen und vieläugigen Argos entkam.;
er tötete ihn und hiess vermutlich darum auch
Argeiphontes.
Hermes
hatte viele Liebesabenteuer. Unter den Göttinnen
liebte er vor allem Aphrodite, die ihm Hermaphorditos
und Priapos gebar. Er war der Vater des Pan, durch
eine » Nymphe
oder eine Tochter des Dryops namens Penelope. Ein
anderer Sohn war Daphnis. Hermes verliebte sich
auch in einige sterbliche Frauen.
Quelle:
Lexikon der antiken Mythen & Gestalten
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