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Kobolde
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Elfen, Feen & Kobolde -]
Elfen
[auch Elben, Alben] sind Fabelwesen [Lichtgestalten/
Naturgeister], die ursprünglich aus
der germanischen Mythologie stammen. Altnordisch
heissen sie Alfar, angelsächsisch Aelf,
dänisch Elve, lateinisch albus, deutsch
eigentlich Elben.
Die
ältere Form "Alb" findet
sich heute noch in Albtraum oder Albdrücken.
Dahinter verbirgt sich die Idee, dass ein
Alb/ Elbe auf der Brust des Schlafenden
sitzt und so die erlebte Bedrückung
auslöst.
Die
heute gebräuchlichere Form "Elf"
gegenüber der ursprünglichen Form
"Elb" hat sich wahrscheinlich
durch englische Schriftsteller des 19. Jahrhunderts
bei uns eingebürgert.
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Sie
gelten als den Zwergen verwandt. Andere Quellen
weisen darauf hin, dass das Verhältnis von
Elben und Zwergen ein gespanntes ist. Elben werden
oft mit bestimmten Blumen in Verbindung gebracht,
in denen sie leben sollen. Es finden sich daher
in Märchenbüchern häufig Abbildungen
von Elfen, die in Blütenkelchen hausen.
In
zahlreichen Sagen wird den Elben unterstellt, den
Menschen Wechselbälger unterzuschieben. Als
weibliche Form von Elf sind sowohl Elfe [Elbe] als
auch, etwas seltener, Elfin gebräuchlich.
Heute
tauchen Elfen vor allem in Fantasy-Welten auf. Dabei
zählen sie grundsätzlich eher zu den "guten"
und friedfertigen Völkern, anders als zBsp.
die Dunkelelfen oder Drow, die die Ideale der Elfen
in das Gegenteil verkehren. Die Darstellungsweise
von Elfen in den verschiedenen Fantasy-Welten reicht
von anarchistisch angehauchten Naturfreaks, über
kriegerische indianerähnliche Stämme bis
zu feenähnlichen Darstellungen. Auch die Körpergrösse
der Elfen schwankt von "deutlich größer
als Menschen" bis zu "feenhaft klein".
Eine
Darstellung von Elfen, die deutlich dichter an die
früher gängige, eher negative Elfendarstellung
der Folklore angelehnt ist, findet sich in Terry
Pratchetts Scheibenwelt-Roman "Lords und Ladies".
Gemeinsam
ist vielen modernen Fantasywelten, dass die Elfen
spitze Ohren besitzen, oft zierlich sind, musisch
begabt, in vielen Fällen Magie wirken können
und auf Menschen sehr attraktiv wirken. Eine Verbindung
zwischen Mensch und Elf bezeichnet man üblicherweise
als Halbelf. Weitere gebräuchliche Unterscheidungen
in verschiedenen Fantasy-Welten sind zBsp. Hochelf,
Waldelf, Auelf und Firnelf [Eiself]. Das Land, in
dem die nordisch-germanischen Elfen lebten, heißt
Alfenheim. Fantasy-Welten in denen Elfen tragende
Rollen spielen sind unter anderem:
Forgotten
Realms, Shadowrun, Earthdawn, Dungeons and Dragons
[D&D], Das Schwarze Auge [DSA], Warhammer: Dunkelelfen
von Naggharoth ["Druchi"], Hochelfen von
Ulthuan, Waldelfen von Athel Loren, Warhammer 40.000:
Eldar [Die Sternenkinder. Eine Rasse, die im Erscheinungsbild
den Vulkaniern ähnelt allerdings über
überragende Technologie verfügt und den
Weltraum auf sogenannten "Weltenschiffen"
durchquert], Die Dark Eldar [Die finsteren Vettern
der Eldar, vergleichbar mit Nachtelfen, oder Dunkelelfen],
Tolkiens Welten: Waldelben [vom Düsterwald],
Elben von Bruchtal [Elronds Sippe], Elben von Lorien
[Galadriels Sippe], Elben von den Grauen Anfurten
[Cirdans Sippe].
Allen
[bis auf die Waldelben/ Dunkelelben] ist gemein,
dass sie aus den Elbenrassen von Valinor hervorgegangen
sind [überwiegend Noldor] und nun in Mittelerde
leben.
Die
Elben sind bedingt unsterbliche, menschenähnliche
Wesen, die die von J. R. R. Tolkien erschaffene
Fantasy-Welt Mittelerde bewohnen. Sie sind von großer
Weisheit und Schönheit und lebten schon vor
dem Erscheinen der ersten Menschen in Mittelerde.
Sie altern nicht mehr, wenn sie erwachsen sind,
und werden auch nicht krank, können aber gewaltsam
ums Leben kommen; ihre Seelen bleiben aber auch
dann, im Gegensatz zu denen der Menschen, immer
an diese Welt gebunden. Die frühen Menschen
in Tolkiens Werk verdanken ihre Kultur größtenteils
dem Kontakt mit den Elben. Durch ihre Abneigung
gegen Veränderungen treten die Elben aber langsam
gegenüber den Menschen immer mehr in den Hintergrund.
Die
Elben werden unterteilt in Eldar, die in grauer
Vorzeit gen Westen zogen, und Avari, die sich der
Wanderung nicht anschlossen. Die Eldar setzen sich
wiederum aus drei Stämmen zusammen, den Vanyar,
den Noldor und den Teleri. Von den Teleri blieben
zwei Gruppen in Mittelerde, die Nandor und die Sindar.
Unter der Führung von Feanor rebellierten die
Noldor später und kehrten nach Mittelerde zurück.
Tolkien
arbeitete die Sprachen der Elben mit großer
Liebe zum Detail aus; tatsächlich hat er Mittelerde
und die Elben eigentlich zu dem Zweck geschaffen,
für seine Sprachen einen Hintergrund zu liefern.
Quenya ist die Sprache der Noldor und Sindarin,
wie der Name sagt, die der Sindar.
Die
Tolkien'schen Elben basieren teilweise auf Elementen,
die der germanischen Mythologie entstammen [siehe
Elfen], teilweise aber auch auf christlichen philosophischen
und theologischen Gedankenspielen [etwa: Was wäre
aus den Menschen geworden, wenn Adam nicht gesündigt
hätte]. Die moderne Märchen-Vorstellung
von Elfen als winzigen, blumenbewohnenden Wesen,
die so erst in der Neuzeit aufgekommen ist, lehnte
Tolkien als unangebrachte Verniedlichung ab. Daher
bat er auch die deutsche Übersetzerin seines
"Herrn der Ringe", im Deutschen die Gelegenheit
zu nutzen und "Elves", ein Wort das er
selbst nicht so gern mochte, nicht mit "Elfen",
sondern mit "Alben", "Alpe"
oder "Elben" zu übersetzen.
In
der modernen Fantasy-Literatur, insbesondere in
Rollenspielen, erscheinen häufig Wesen [meistens
als 'Elfen' bezeichnet], die den Tolkien'schen Elben
nachempfunden sind.
Quelle:
AberHallo.de

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