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Mythen & Legenden -> Das letzte Einhorn
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Das letzte Einhorn -]
Ein
pferdeähnliches Wesen von atemberaubender
Schönheit mit seinem silberschimmernden
Haar und dem magischen Horn auf der Stirn,
welches ihm seinen Namen verlieh. Dieses
Fabel- und Märchenwesen soll überall
in den Wäldern Nordeuropas beheimatet
gewesen sein. Seine Fohlen sind gülden
und bekommen erst in der Reife die silberne
Färbung.
Horn,
Blut und Haare des Einhorns haben magische
Eigenschaften. Es meidet den Kontakt zum Menschen
und wenn es dennoch dazu kommen sollte, lässt
es eher eine Hexe als einen Zauberer zu sich
heran treten. Sein Schnelligkeit lässt
es aus vielen Fallen entschwinden, bevor es
gefasst werden kann.
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Schon
lange vor Harry Potter war das Einhorn leinwandfähig.
Etliche Bücher handeln von dem magischen, scheuen
Tier. "Das letzte Einhorn" war eine Produktion,
die nicht nur Kinderherzen höher schlagen ließ.
Bis heute ist der Mythos um dieses Wesen geheimnisvoll
wach und sagenumwoben. Weitere Ausführungen
sind von Wikipedia:
Aussehen
Das
Einhorn ist ein Fabeltier, das einem Pferd ähnelt,
jedoch ein Horn auf der Stirn trägt und etwas
schmaler und leichter gebaut sein soll. Häufig
wird es auch mit weiteren, vom Pferd abweichenden
Merkmalen, beschrieben wie zum Beispiel gespaltenen
Hufen (ähnlich einem Paarhufer), dem Schwanz
eines Löwen oder einem Ziegenbart. Die Farbe
des Fells wird unterschiedlich beschrieben. Mal
heißt es, dass das Einhorn reinweiß
ist, dann dass es alle Schattierungen von weiß
haben kann und mal, dass es alle Farben haben kann.
Es soll auch Einhörner mit Flügeln, ähnlich
einem Pegasus, geben. Das Horn selbst soll aus der
Stirn des Tieres entspringen, weiß sein und
bis zu einem halben Meter lang sein. Es gibt sowohl
männliche als auch weibliche Einhörner.
Die korrekte Bezeichnung lautet dann: Einhornhengst
bzw. Einhornstute.
Das
Horn
Das Horn macht das Einhorn zum Einhorn.
Mit ihm soll es gegen seine Feinde (u.a. Drachen)
kämpfen, heilen können und sogar Tote
wieder lebendig werden lassen können. Da das
Horn als sehr vielseitiges Heilmittel galt, wurden
in vielen Städten Apotheken danach Einhorn-Apotheke
benannt. Das Horn soll schneckenartig gedreht sein
und vorne spitz zulaufen.
Im Mittelalter und der frühen
Neuzeit wurden die Zähne des Narwals für
das Horn gehalten und Ainkhürn genannt. Dieses
Material wurde als eines der kostbarsten überhaupt
angesehen und es gibt diverse Ausstellungsobjekte,
meist Herrscherinsignien (z. B. im Wiener Kronschatz
und in der Schatzkammer des Markusdoms in Venedig),
die daraus angefertigt wurden.
Lebensraum
Jedes Einhorn soll, die meiste Zeit,
für sich alleine in einem Wald leben. Diesen
Wald soll es beschützen und behüten. Es
heißt, dass in einem Einhornwald die Pflanzen
und die Tiere größer und gesünder
sind, als in einem normalem Wald. In diesem Wald
muss es angeblich einen kleinen See geben, in dem
sich das Einhorn spiegeln können muss, da Einhörner,
so sagt man, etwas eitel sind. Es ist auch die Rede
davon, dass in einem Einhornwald immer Sommer ist
und das Einhorn unsterblich ist, solange es "seinen"
Wald nicht verläßt. Selten hört
man auch von der Behauptung, dass es auch Wassereinhörner
gibt, die angeblich in den Tiefen der Ozeane leben.
Leben
eines Einhorns
Die Geburt eines Einhorns soll ein
sehr seltenes Ereignis sein. Bei seiner Geburt soll
ein Einhorn noch kein oder nur ein sehr kleines
Horn haben. Es soll erst im Laufe seines Lebens
wachsen. Ein abgebrochenes Horn wächst innerhalb
von zehn Jahren wieder nach. Nach einer sehr langen
Lernphase verlässt das Einhorn irgendwann den
Wald seiner Mutter und sucht sich einen eigenen
Wald. Dort soll es angeblich die ganze Zeit leben,
mit Ausnahme von wenigen Treffen mit anderen Einhörnern.
Nur äußerst selten soll es den Wald aus
anderen Gründen verlassen. Es ist strittig,
ob Einhörner ewig leben oder nur sehr, sehr
alt werden und irgendwann aufhören zu existieren.
Einhörner
& Menschen
Einhörner
sollen gegenüber Menschen sehr scheu sein.
Dies soll daher kommen, dass es Menschen geben soll,
die Jagd auf Einhörner aufgrund ihres kostbaren
Horns machen. Es wird auch berichtet, dass nur Menschen,
die an Einhörner glauben, sie auch erkennen
können. Alle anderen sähen nur ein Pferd.
Einhörner
& Jungfrauen
Es
wird berichtet, dass Einhörner großes
Vertrauen in Jungfrauen haben. So zeigen sie sich
angeblich einer Jungfrau, wenn diese am Rande des
Einhornwalds sitzen, legen ihren Kopf in den Schoß
derer und schlafen ein.
In vielen Darstellungen von der
Jagd auf Einhörner wird diese Vertrautheit
genutzt, um diese Fabeltiere zu fangen. Eine Jungfrau
wartet auf das Einhorn. Ist es eingeschlafen, treten
die Jäger aus den Verstecken hervor.
Einhörner
& Alchemie
Bei den mittelalterlichen Alchemisten
symbolisierte das Einhorn das chemische Element
Quecksilber.
Einhörner
in der Kunst
In der Kunst wird das Einhorn oft
benutzt, um Jungfräulichkeit darzustellen.
Im Mittelalter war das Einhorn deshalb das Zeichen
für die Jungfrau Maria. Man findet es auf der
Brosche des Bildes von Stefan Lochner, Madonna im
Rosenhag, um 1448, Wallraf-Richartz-Museum, Köln.
Berühmt ist das Gemälde von Raffael, Dame
mit dem Einhorn, um 1506, Galleria Borghese, Rom.
Ein
sehr bekannte Darstellung eines Einhorns gibt es
im Museum für Mittelalter (fr. Musée
national du Moyen Âge) in Paris zu sehen,
im Hôtel de Cluny. Eine Reihe von sechs Wandteppichen,
die jeweils die fünf Sinne darstellen, und
einen sechsten Teppich, der alle fünf Sinne
in sich vereint. Die Wandteppiche wurden für
Jaen Le Viste von Lyon gefertigt und tragen somit
auch sein Wappen. Kopien der Teppiche werden in
vielen Filmen als Hintergrundkulisse verwendet.
Bekanntestes Beispiel der Gryffindor-Aufenthaltsraum
in den Harry-Potter-Filmen. Der Schild des britischen
Staatswappens wird von einem Löwen und einem
Einhorn gehalten. Beim Palio (Pferderennen) in Siena
gibt es eine Contrade des Einhorns.
Text:
Wikipedia
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