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© Selena

 

 

Ankh

Ankh

Das auch Anch geschriebene Henkelkreuz [lat. crux ansata]

Das Ankh ist Zeichen des Lebens, manche Gottheit wurde mit ihm dargestellt, beispielsweise die Maat, wie sie den Pharaonen das Lebenszeichen an die Nase hält, auch die Hathor. Dabei dient die obere Öse als Haltegriff, weshalb das Ankhkreuz als Tau-Kreuz mit einer oben angesetzten Schleife gedeutet wird. Es steht in Zusammenhang mit dem Überleben des leiblichen Todes und Weiterleben im Jenseits.

Es stammt aus alter ägyptischer Tradition und symbolisiert die Vereinigung des männlichen und weiblichen Prinzips. Ein sehr altes Schutzzeichen - es wird angelegt, um vor negativen Einflüssen [Krankheit, Müdigkeit] zu schützen und den Träger mit Lebenskraft, Fruchtbarkeit und vor allem mit Kraft für Regeneration und Wiedergeburt zu füllen. Er war daher ein wichtiges Zeichen für die Pharaonen, die als Götter auf ein Leben nach dem Tod hoffen durften.

In frühchristlich-koptischer Zeit wurde in Ägypten das Ankh-Kreuz als Symbol für das ewige Leben verwendet, das dem Menschen durch den Opfertod des Erlösers geschenkt wurde. Seine Form erinnert an einen Schlüssel. Man nennt das Ankh darum auch "Schlüssel des Lebens" oder - wegen seines Bezugs zu Ägypten - "Nilschlüssel".

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Pentagramm

Pentagramm

[griech. pent "Fünf", "Fünfzackiger Stern"] Ein Symbol, dem bereits im antiken Griechenland magische Kräfte zugesprochen wurden. Auch Astrologen und Alchimisten des Mittelalters schätzten die Kräfte des Pentagramms, so daß es mit Hexerei und Zauberei im allgemeinen in Verbindung gebracht wird.

Ausgesprochener Blödsinn ist die oft zu vernehmende Ansicht, das Pentagramm sei ein satanistisches Symbol. Wahr daran ist allenfalls, dass manche Mode- und Kino-Satanisten einen mit der Spitze nach unten zeigenden Drudenfuss als Zeichen verwenden [Baphomet]. Hält man diese Argumentationslinie konsequent durch, müsste das christliche Kreuz ebenfalls ein satanistisches Symbol sein, da auch es in kopfstehender Form in Schwarzen Messen Verwendung findet.

In der Magie gilt das Pentagramm für eines der mächtigsten Symbole, entweder mit einer Spitze nach oben oder mit zwei Spitzen nach oben [Drudenfuß]. Mit der Spitze nach oben ähnelt das Pentagramm einer menschlichen Figur, mit zwei Spitzen nach oben kann man einen gehörnten Kopf darin erkennen, daher die Abwandlung zum Satanismus bezüglich des Baphometen. Aber das erläutere ich ausführlicher unter diesem Stichwort.

Die fünf Spitzen des Pentagramms symbolisieren die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft sowie als fünftes den Äther [Geist]. Allerdings gibt es über diese Zuordnung auch andere Deutungen. Gern wird das Pentagramm in die Mitte des Magischen Kreises gezeichnet. Wie dieser Kreis bietet auch das Pentagramm als abgeschlossene Linie Schutz vor Dämonen, Unheil und Bösem. Der an die Tür zum Schlafzimmer gemalte Drudenfuss soll Nachtmahre vertreiben, die als Erreger von Alpträumen gelten.

Das Zeichnen des Pentagramms erfolgt nach bestimmten Regeln [Uhrzeigersinn oder Widdershins], auch wird es vor der Verwendung geweiht. Nachdem bei der Zeichnung eine bestimmte Richtung eingehalten wurde, wird das Pentagramm mit dem Atem des Zaubernden behaucht, eine Taufe erfolgt durch Besprengen mit Öl, Weihwasser, Blut oder Sekreten, besonders der Genitalien oder Speichel. Getrocknet wird es mit Schamhaaren oder der Asche menschlicher Knochen. Ist das vollbracht, verwahrt man das Pentagramm einen Tag in dunklem Raum, abgeschlossen von Luft und Wasser. Nach diesen Vorbereitungen ist das Pentagramm mit Energien aufgeladen und bereit.

Das Kerngehäuse des Apfels bildet, quer aufgeschnitten, ein Pentagramm. Hier weist das Symbol auf die Erdgöttin Kore. Die Apfelfrucht ist dem Mythos als Frucht der ewigen Jugend und Unsterblichkeit geläufig. Die nordischen Asen aßen regelmässig von den Äpfeln der Idun. Auch der biblische Baum des Lebens wird als Apfelbaum gedeutet. Bei den Kelten war das Pentagramm Zeichen der Erdgöttin Morgan, der Sonnenheld Gawain trägt es auf seinem Schild.
Apfelgehäuse

Seine magische Ausstrahlung spricht man dem Pentagramm zum Teil sicher der Ähnlichkeit mit einem Menschen, der Arme und Beine ausstreckt, zu. Der Schoss mit den Genitalien, Hort der Fruchtbarkeit, liegt dabei genau im Zentrum.

Knielingen, ein eingemeindeter Vorort der badischen Stadt Karlsruhe, zeigt auf goldenem Grund ein schwarzes Pentagramm. Die Heraldik ist sich unschlüssig über dieses in Wappen selten verwendete Symbol. Einen vielleicht überraschenden Anblick bietet die Marktkirche St. Georgii et Jacobi, die Hauptkirche von Hannover: am Turm des evangelisch-lutherischen Gotteshauses prangt ein gewaltiges Pentagramm mit der Spitze nach unten, gemeinhin bekannt als Symbol des Teufels, wie gerade oben schon erwähnt.

Quelle: Das schwarze Netz

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Baphomet

Baphomet/ Umgekehrtes Pentagramm

Der umgekehrte fünfzackige Stern ist das bekannteste Zeichen des Satanismus. Die beiden Ziegenkopf-Hörner sollen Satan als Gott darstellen.

Einen Baphomet [Das Bildnis, nicht das Symbol] sollen die Tempelritter angebetet haben. Dieser Orden war während der Kreuzzüge erstarkt und hielt eine Zeit lang Jerusalem, ehe die Christen aus dem "Heiligen Land" vertrieben wurden. Allerlei Unterstellen führten 1312 zur Aufhebung des an Geld und Einfluss reichen Templerordens, viele seiner Mitglieder wurden hingerichtet. Zu den Unterstellungen während der Protesse gegen die Ordensleute gehörte, die Templer hätten den Kopf eines orientalischen Götzenbilds angebetet, den Baphomet.

Was dieser Baphomet war, ist unsicher. Der Name soll eine Verballhornung von Mahumet [Muhammed] sein. Oder Baphomet stammt von abufihamat, im maurisch-spanischen Sprachraum bufihimat ausgesprochen, das "Vater des Erkennens" bedeutet. "Vater" bedeute im Arabischen auch "Quelle" oder "Urgrund", in sufischer Terminologie meint das "Haupt der Erkenntnis" die geistige Tätigkeit des Menschen. Der Baphomet sei demnach ein Symbol für den vollendeten Menschen. Der Baphomet wurde auch als ein sprechender Kopf gedeutet, wie ihn beispielsweise Albertus Magnus oder Papst Sylvester II. besessen haben sollen.

Am ehesten bringt man den Namen Baphomet mit den Tempelrittern und den Anklagepunkten wegen Häresie, die auch zu ihrem blutigen Ende führten, in Verbindung. Der Dämon mit dem gehörnten Kopf eines Stieres und einem Körper, der sowohl männliche als auch weibliche Anatomie zeigt, ist allerdings weit älter und entstand aus verschiedenen Gottheiten heidnische Ursprungs. So findet man zBsp. gehörnte Fruchtbarkeitsgötter mit Ziegenköpfen im alten Ägypten, Germanien und auf keltischen Darstellungen.

Die Figur des Baphomet war ursprünglich nicht mit dem Teufel assoziiert, jedoch benutzte die katholische Kirche derartige Gottheiten, um Aberglauben und heidnische Bräuche - und das Wissen, das mit deren Tradition verbunden war - zu ihren Gunsten zu verteufeln und zu verdrängen.

Für viele ist das Symbol eines aus der schwarzen Magie, denn der Bock von Mendez ein spezifischer Teil des Schwarzen Sabbath. Wird das Pentagramm mit zwei Zacken nach oben dargestellt, bedeutet das ähnlich wie bei einem Antikreuz Ablehnung und steht dann als Symbol für die Ziege [obere Zacken: Hörner; mittlere Zacken: Ohren; untere Zacke: Schnauze], Baphomet oder Satan, was jedoch mit der eigentlichen Bedeutung nichts mehr zu tun hat, da es im Heidentum keinen Satan und keine Hölle gibt. Es steht dann eher als Symbol gegen das Christentum und wurde daher das Zeichen für Satanisten und ähnlich Gegenchristliche Sekten und Gemeinschaften.

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Lambda

Lambda

Labda ist der elfte Buchstabe des griechischen Alphabets und hat einen numerischen Wert von 30. Der Kleinbuchstabe ist in der Physik das Symbol für die Wellenlänge und in der Biologie das Kennzeichen für eine Bakteriophage.

Aber es ist auch ein Symbol für den Kampf um die Gleichberechtigung der Schwulen- und Lesbenbewegung. Lambda steht dabei für libertas [lat. die Freiheit]. Vor allem in der DDR wurde es von vielen Schwulen als Anhänger getragen, heute ist es als offen getragenes Symbol eher ungebräuchlich und wurde als Symbol von der Regenbogenfahne abgelöst. Ein großes Schwul-, Lesbisch-, Bi-sexuelles Jugendnetzwerk nennt sich allerdings heute noch Lambda.

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Das Kreuz

Das Kreuz

Ein Kreuz ist ein weltweit verbreitetes Symbol von hoher kultureller und religiöser Bedeutung. Schon in der Frühzeit der Menschheit war das Kreuz ein Schmuck- oder Kultgegenstand, wie man aus archäologischen Funden weiß. Zu dieser Zeit war das Kreuz symmetrisch mit vier gleichlangen Armen. Man findet es auch in einen Ring eingesetzt; dann wird es als Radkreuz bezeichnet. Auch die Swastika [Hakenkreuz] ist sehr alt, und war in Asien [Buddhismus] und bei den Germanen verbreitet.

Heute ist das Kreuz als Zeichen des Christentums verbreitet und wurde 431 n.Chr. durch das Konzil von Ephesus offiziell als christliches Zeichen eingeführt. In westlichen Kulturen steht das Kreuz zudem als Symbol für den Tod.

Kreuzformen

Lateinisches Kreuz
Das lateinische Kreuz das "typische christliche Kreuz", bei dem die senkrechte Linie länger als die Waagerechte ist.
Griechisches Kreuz
Das griechische Kreuz mit vier gleichlangen Armen.
Das schräggestellte Andreaskreuz, genannt nach dem Apostel Andreas.
Russisches Kreuz
Das russische Kreuz ist das Kreuz der russisch-orthodoxen Kirche, bei dem zwei parallele waagerechte Linien die Senkrechte schneiden, und darunter noch eine dritte, schräggestellte Linie schneidet.
Papstkreuz
Das Papstkreuz ist das offizielle Symbol des päpstlichen Amts. Die drei Querbalken symbolisieren vermutlich die drei Reiche, über die der Papst Schlüsselgewalt hat: die Kirche, die Welt und den Himmel.
Patriarchenkreuz
Das Patriarchenkreuz wird oft in Bildern von Kirchenfürsten, insbesondere Bischöfen und Kardinälen dargestellt. Der kleinere Querbalken symbolisiert die Inschrift auf dem Kreuz.
Byzantinisches Kreuz
Das byzantinische Kreuz wird von der griechisch-orthodoxen Kirche verwendet.
Ankh
Das ägyptische Kreuz oder Ankh ist ein altes ägyptisches Symbol für Leben und Wiedergeburt, das von der koptischen Kirche adoptiert wurde. Die koptische Kirche kennt aber auch andere Kreuze.

Quelle: Das schwarze Netz

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Der Skarabäus

Skarabäus

Im alten Ägypten war der Skarabäus ein Symbol für die schöpferischen Kräfte der aufgehenden Sonne und stand für Erneuerung und Wiedergeburt. Dieses Amulett soll seinem Träger daher den Schutz der Sonne und ihre schöpferische Lebenskraft sichern.

Ein Käfer, der aus Kot und Mist Kugeln formt, die er unter die Erde befördert. Hier legt der Skarabäus sein Ei in die Kugel, die seinem Nachwuchs Wohnstatt und Nahrung ist. Wegen dieses eigentümlichen Verhaltens wird er auch Pillendreher genannt.
In Mitteleuropa kommt der Kleine Pillendreher Sisyphus schaefferi vor. Das unermüdliche Kugelrollen des kleinen Käfers muss seinem Beschreiber an den griechischen Sisyphus erinnert haben, der im Tartaros dazu verdammt ist, einen Stein auf einen Berg zu rollen. Kurz unterm Gipfel entgleitet der Stein, rollt zurück ins Tal und hat von vorne anzufangen.

Im Mittelmeerraum ist es der Scarabaeus sacer, der besondere Beachtung findet. Wie bei seinem mitteleuropäischen Vetter kommt die Wertschätzung im zoologischen Namen zum Ausdruck [lat. sacer - heilig]. Den Ägyptern verkörperte er den schöpfenden Sonnengott Cheper-Re und war Symboltier des sich selbst erschaffenden Khepera bzw. Atum. Das ägyptische Verb Xeper, ausgesprochen "Kheffer" wird mit der Hieroglyphe des Skarabäus geschrieben und bedeutet "Ich bin Geworden".

Bei der Mumifizierung ersetzten die Ägypter gelegentlich das Herz des Verstorbenen durch die Nachbildung eines Skarabäus. Wie der Käfer seine Kugel formt und zu den seinen rollt, nimmt der Skarabäus die im Westen untergehende Sonne in Empfang und rollt sie quer durch die Unterwelt in den Osten, wo die Sonne des morgens wieder aufgeht. Der Skarabäus, von dem Plutarch annahm, es gebe nur männliche Tiere, wurde zum Symbol sich aus sich selbst erzeugender Schöpfungskraft, die aus der Finsternis das Licht gebiert.

Nachbildungen des Skarabäus in Stein oder Fayence, versehen mit Inschriften und Symbolen, wurden und werden gern als Amulett oder Schmuck getragen.

Quelle: Das schwarze Netz

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Yin Yang/ Ying Yang

Yin Yang

Am Anfang zum Verständnis des Taoismus steht der Begriff der Polarität des Yin und Yang. Dieses Prinzip ist ein wichtiger Teil dieser Lehre. Das Symbol der Dualität mit seiner weißen und seiner schwarzen Seite wurde schon vor einiger Zeit als beliebter Kommerzartikel und Medien ausgebeutet.

Und viele tragen mit Sicherheit ein Kettchen mit diesem Symbol, ohne sich seiner wahren Bedeutung bewusst zu sein. Im Westen immer wieder missverstanden ist dieses Symbol nicht ein Zeichen für Gut und Böse, für ein ewiges Ringen der beiden Kräfte, für die christliche Lehre vom Himmel und der Hölle. Vielmehr ist dieses Symbol ein Zeichen für eine Gegen-Dualität, bei der es kein "gut" oder "schlecht" gibt. Das eine ist nur die Kehrseite des anderen. Ohne ein "Hoch" existiert kein "Tief", ohne "Helligkeit" existiert auch kein "Dunkel". Beide sind nur verschiedene Aspekte ein und desselben Systems, und ein Verschwinden des einen würde zum Verschwinden des Anderen führen. Die Eigenschaften von Yin und Yang sind u.a.:

1. Yin und Yang treten immer gemeinsam auf, niemals isoliert.
2. Yin und Yang befinden sich in einem dauerhaften Zustand von Veränderung und Gleichgewicht.
3. Yin und Yang sind nicht absolut, sondern nur in Relation zueinander zu verstehen.
4. Phänomene verstecken sich und spielen im Gefolge von Yang und Yin.

Beide Pole bilden durch ihr Zusammenfügen die große Harmonie. Das Männliche kann nicht ohne das Weibliche sein. Die Erde lässt sich nicht ohne den Himmel denken. Es gibt kein Weiß ohne ein Schwarz, kein Oben ohne ein Unten, kein Gutes ohne Böses. Zwischen diesen Polen wogt das Leben. Mal geht es bergauf, mal bergab, mal überwindet Yang das Ying, mal ist es umgekehrt. Auf einen Sieg muss eine Niederlage folgen. Eine Schwäche wird sich irgendwann zur Stärke wenden. Das Universum ist die Synthese von Ying und Yang.

Quelle: Frank Heinze

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Verweise

» Das schwarze Netz

» Symbole auf Daimonen.de

» Keltische Symbole - Vampyrbibliothek


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