Eine Reise durch...

Individuum

Ansichtssache

Individualitäten

Eigenarten
» Mein Eigenarten
» Andere über mich

Mein Leben

Liebeserklärung

Verschieden

Freiburg

Buchrezensionen

 

 

Home -> ... ein Individuum -> Eigenarten & andere über mich -> Meine Eigenarten

[- Meine Eigenarten -]

» Selbstdarstellung

» Nachtrag vom 2005-01-08

» Horoskopanalyse

 

 

Meine Eigenarten

 

Immer wieder trifft man auf Fragebögen und Steckbriefe. Unter dem Punkt: "Versuche Dich selbst zu beschreiben" findet man meistens auf die Aussage: "Das können andere besser als ich." Ist es denn so? Bei mir ist es nicht so.

Niemand kennt mich besser, als ich mich selbst kenne und ich kenne niemanden, der einen anderen besser kennt, als man sich selbst kennen sollte. Natürlich spielt die Psyche gerne Streiche mit uns. Wir wissen, dass wir etwas können, aber es unter diesen Punkt zu schreiben, fällt uns schwer.

Eigenschaften wie Egoismus, Hochnäsigkeit oder Überheblichkeit werden damit verbunden, wenn man sich selbst positiv beschreibt und beim Negativen übertreibt man dann gerne. Aber nicht beim anderen, sondern bei einem selbst. Man will diese Eigenschaften weit von sich schieben, sagen, dass man so [egozentrisch und von sich eingenommen] nicht ist, in dem man schreibt "Das können andere besser beurteilen, als ich selbst". Natürlich haben andere ein anderes Bild - das Bild, das Du anderen von Dir gibst und das können sie natürlich besser beschreiben, weil sie Dich erleben.

Aber ob es dann wirklich auch zutrifft, ist die Frage. Findet man denn Menschen, die die Wahrheit auf den Tisch legen? Sehr selten, wenn überhaupt. Das ist keine Böswilligkeit, sondern Sympathie an der Person und man hat gelernt, einem Freund das Gute zu zollen und die negativen Seiten wirken dann einfach weniger wichtig und so soll es zum größten Teil ja auch sein. Freunde sind da, einen so zu akzeptieren, wie man ist und dennoch kann keiner von ihnen in Dich hineinsehen. Niemand kann sagen, wer Du bist, bis auf Dich selbst. Sie geben Dir einen Spiegel und zeigen, wie Du wirkst, verschönigen dieses Bild um ein Vielfaches und Du freust Dich darüber. Warum auch nicht? Es sind eben gute Eigenschaften, die sie an Dir schätzen. Sie sind sicherlich wahr, aber sind sie komplett? Nein, ganz sicher nicht.

Warum nimmst Du an,
dass ich Gutes von ihm sage,
weil er mein Freund ist?

Warum nimmst Du nicht an,
dass er mein Freund ist,
weil er gut ist?

[Chamfort]

Mir fällt es nicht minder schwer, mich zu beschreiben, aber ich habe schon lange aufgehört zu sagen: "Das können anderen besser als ich", denn es ist nicht wahr. Niemand außer mir kann mich am besten beschreiben und mit sich selbst zu Gericht zu sitzen, ist wohl eines der schwersten Dinge, die es gibt.

Ich würde niemals alles hier aufschreiben, dafür ist mein Mut nicht gross genug und kleine, schmutzige Geheimnisse *g* braucht nun einmal jeder von uns. Jeder hat diese Geheimnisse oder Gedanken, auch wenn es selten einmal jemand zugibt. Es ist einfach eine Tatsache, dass der Mensch gerne einen guten Eindruck hinterlässt und es ist sicherlich nicht ratsam beim Versuch dessen gleich die schlechten Seiten oder eigenartigen Ticks aufzuzählen, die man so hat.

Für den ersten Eindruck,
gibt es keine zweite Chance.

[Verfasser unbekannt]

» nach oben «

Ich habe versucht, mich selbst zu beobachten. Es ist nicht immer einfach, seine eigenen Eigenarten festzustellen und sich bewusst zu machen. Aber immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich doch so wirkliche Eigenarten habe, die andere in meinem Umfeld eigentlich nicht haben. Sind das Ticks? Wohl eher nicht.

Ich war schon immer irgendwie anders, aber denkt man das nicht oft von sich selbst? Oder kommt es mir jetzt nur so vor, als würden das viele denken, weil ich nicht glauben kann, dass das Denken eines Einzelnen so unterschiedlich sein kann? Ich meiner Teenagerzeit war ich nie der Mittelpunkt und wollte es auch nicht sein. Ich war immer die am Rande oder auch mal die, über die gelästert wurde. Ich war teilweise ein Streber und teilweise habe ich mich so dermaßen gegen dieses Urteil gewehrt, dass meine Noten bis in den Untergrund abgesackt sind.

Man hat es nicht leicht als Kind und schon mal gar nicht als Jugendlicher mitten in der Pubertät und mitten in vieler anderer pubertierender Leute. Schrecklich. Heute ist für mich das schrecklichste Alter 14. Vierzehnjährige sind - wenn ich einmal über den Kamm schere und die Ausnahmen rauslasse - mitunter die schlimmsten, die ich seither erlebt habe. Immer müssen sie sich rechtfertigen, immer müssen sie recht haben und besser wissen, als es andere tun. Ich war damals ganz sicher nicht besser als sie.

Ich war auch immer jemand, der sich nie etwas hat sagen lassen, der immer glaubte im Recht zu sein und wenn ich ehrlich bin, dann glaube ich heute noch, dass ich damals ganz sicher im Recht war *lach* Schon eigenartig. Das ist etwas, das ich selbst beispielsweise überhaupt nicht objektiv beurteilen kann, allerdings weiß ich, dass die Leute, die sich teilweise in meinem Forum anmelden und glauben, die Regeln würden nach ihren Wünschen umgeschrieben, obwohl sie mit ihrer Anmeldung eben diesen Regeln zugestimmt haben, zu 98% vierzehnjährige Kids im Hormonalter sind. Ob es nun davor klar war oder danach raus kommt - es ist zu jeder Zeit offensichtlich. Das heißt nicht, dass jeder 14-jährige sich so verhält, aber es heißt sehr wohl, dass es 98% Vierzehnjährige von allen sind, die sich so verhalten. Sehr auffällig, aber hier möchte ich jetzt wirklich nicht hängen bleiben *lächel*

Ich glaubte in der Zeit sehr oft, dass ich dies oder jenes sagen oder tun müsse, um "cool" zu sein. Ich war nie ein Mensch, der auf Kommando lustig sein konnte und das musste ich fast schon schmerzhaft lernen, weil es oft Situationen gab, in denen die Leute die Augen verdrehten und sich an die Stirn fassten. Warum muss Erwachsenwerden auch so eklig sein. Diese Übergangsphase ist einfach nicht zum Aushalten. Man glaubt tatsächlich, man könne die Welt verändern und man müsse sich für alles mögliche einsetzen, nur nicht für das, was wirklich wichtig wäre. Aber das gehört nun einmal mit dazu.

Der Streber also. Ich wollte nie ein Streber sein, aber ganz sicher gebe ich zu, dass es mich freute, die Anerkennung der Lehrer zu haben, vor denen ich Respekt hatte. Ich wollte mich nicht einschleimen, aber natürlich wollte ich zeigen, was ich konnte und in diesem Bereichen dann auch gelobt werden. Als Erwachsener lernt man dann, den Kopf zu senken und zu sagen, dass man rot würde und meist noch ein Kompliment draufsetzen zu müssen, damit es auch ja ausgewogen und gegenseitig ist.

Auch das habe ich versucht abzulegen. Wenn ich ein Gegenkompliment gebe, dann aus dem Grund, weil ich es wirklich so empfinde, doch im großen und ganzen versuche ich einfach "Danke" zu sagen und mich darüber zu freuen. Zu oft versucht man sein Können oder Sein abzuwerten, in dem man sagt: "Ach, so wild ist das nicht" oder "Jetzt hör aber auf, das ist doch kein Meisterwerk." Höflichkeitsfloskeln, um wieder einmal nicht zugeben zu müssen, dass man auch einen Eigenstolz hat. Was ist denn so schlimm daran, wenn man auch selbst findet, dass man was gutes geleistet hat? Aber ich kreide das niemandem an, mir geht es doch selbst noch heute oft so *zwinker*

Eigenarten.. wollte ich nicht von Eigenarten erzählen? Ich sollte damit beginnen, bevor die restliche Hälfte der Leser aufhört zu lesen *grinsel* Na denn.. ich versuche mein bestes, nicht wieder abzuschweifen, aber ist es nicht auch das, was mich als Person auch ausmacht? Einen kleinen Teil von mir zumindest? Ich schweife nun einmal gerne ab, würde gerne alles erzählen, was ich denke oder wie ich etwas empfinde, was ich glaube oder auch was ich weiß.

Am besten dann noch alles in einen einzigen Satz. Schachtelsätze sind mein Spezialgebiet. Ich steige durch diese Sätze wunderbar durch, aber die meisten anderen verlieren irgendwann den Faden, aber sie wissen ja auch nicht, wie ich sie in meinem Kopf betone, wenn ich sie aufschreibe, daher ist es nur verständlich, wenn man nicht gleich versteht, was ich meine.. Wieder so ein Schachtelsatz, aber der war jetzt noch harmlos *g*

Äußerlich habe ich andere Eigenheiten. Ich rauche. Das ist keine Eigenheit, das ist eine Sucht, aber darum geht es ja nicht [natürlich will man über seine eigenen Süchte nicht sprechen, wenn man nicht schon wieder hören will, dass es ungesund ist und so weiter *g*]. Ich rauche gern im Sitzen. Stehend habe ich ein Problem. Frag mich nicht warum, aber ich fühle mich dann einfach nicht wohl.

Ich will gemütlich sitzen können, wenn ich rauche, also sitze ich, wenn ich rauche. Dazu brauche ich dann etwas zu trinken. Wenn wir sparen müssen, was wir eigentlich immer müssen, ist das Instand-Zitronentee, aber bitte kalt. Warme Getränke eignen sich nicht zum Rauchen und Milch und Saft gehören ebenfalls nicht dazu. Bis auf Apfelsaftschorle, denn sprudelig Süßliches ist natürlich perfekt für eine Zigarette. Mineralwasser kommt nicht in Frage.

In Notsituationen, wenn man von solch einer Situation überhaupt von "Not" sprechen kann, nehme ich auch mit einem Fruchtbonbon vorlieb, wenn möglich bitte keine Kräuterbonbons oder Menthol. Das ist wirklich nicht empfehlenswert. Daher versuche ich auch Kaugummis beim Rauchen zu vermeiden.

Zumindest heutzutage. Aber wenn kein Apfelschorle, Zitronentee oder Fruchtbonbon zur Hand ist, dann nehme ich natürlich auch einen Kaugummi, Hauptsache ich kann meiner Sucht nachgehen. Ist nichts zur Hand, kann ich nicht rauchen, so gerne ich es auch wollte. Es widert mich einfach an. Der Mund wird trocken, und der Nachgeschmack ist wirklich nicht begehrenswert [Nein, ich will dennoch nicht aufhören zu rauchen...].

Es gibt Rituale. Jeder Mensch hat Rituale, auch wenn er darüber vielleicht nie nachgedacht hat. Mein Ritual beim Rauchen habe ich gerade beschrieben. Ebenso das Ritual des Aufstehens oder des sich Fertigmachens, bevor man aus dem Haus geht. Die Routine [das Ritual] zu kontrollieren, ob "man alles hat" [Schlüssel, Geldbeutel, Zigaretten, Feuerzeug, Rauchbonbons.. fehlt noch was? Brauche ich einen Stift, Papier, das Handy?]. Das sind auch Rituale und jetzt komm mir bitte keiner und sage, er habe keine Rituale..

» nach oben «

So, bevor ich weiterschreibe, nehme ich jetzt meine Zigaretten, mein Fanta "Passionfruit & Bloody Orange", mein Feuerzeug, meinen Schal für den Hals, meinen Schal zum draußen auf den kalten Steinboden Sitzen und meine Stoffjacke, ziehe meine eigenartigen Hausschuhe an, die beim Schneidersitz auf dem harten Stein die Knöchel vor Reibung schützen und nehme mir eine Fünf-Minuten-Pause, die entweder drei Minuten dauert, weil ich nicht so lange rauche oder 8 Minuten, weil ich zwei rauche und noch irgendwelche Nachbarn Small-talk machen.

Ich rauche übrigens sehr ungern da draußen, wenn irgendwelche Nachbarn ständig aus dem Haus gehen oder nach Hause kommen. Es stört meinen Gedankenfluss und ich muss schließlich noch ein paar Eigenarten finden, sonst komme ich hier nie weiter im Thema und bekomme noch eine imaginäre "Setzen sechs, Thema verfehlt" von Euch, die Ihr tatsächlich noch hier seid und weiterlest. Respekt. Ich hätte nicht gedacht, dass es dann doch den einen oder anderen interessiert...

Nun, es ist tierisch kalt draußen. Na ja, im Dezember auch nicht wirklich verwunderlich. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, aus Rücksicht auf Neve, die mit dem Rauchen aufgehört hat, draußen zu rauchen. Ist in Ordnung. Dort kommen mir dann auch meist die besten Ideen. Eigenarten... nun gut. Eine ist mir eingefallen. Ich habe eine Stammdiskothek. Zwar besuchen wir diese derzeit eigentlich weniger oft, aber sie ist es und wird es immer bleiben. Seit 10 Jahren oder mittlerweile fast schon 11 Jahren gehe ich dort hin. Über 4 Jahre habe ich dort gearbeitet, aber das tut ja eigentlich gar nichts zu Sache und beweist nur wieder, wie gerne ich abschweife und alles erzählen möchte...

Jedenfalls: Ohne Stifte [meist Kulis, die mir nicht wichtig sind, weil sie eh geklaut werden] und einen dicken Block Papier, gehe ich dort nicht hin. Ich schreibe lieber, als dass ich spreche und dementsprechend sieht dann auch der Tisch aus, wenn auf einmal eine Gruppe Leute dasitzt und sich Briefchen schreibt, anstatt zu reden. Es mag verrückt klingen, aber allein die Tatsache, dass so viele so gerne dabei mitmachen, zeigt, dass es gar nicht so verrückt ist. Außerdem habe ich keine Lust gegen die Musik anzuschreien, schließlich bin ich dort, um sie zu hören, nicht um sie zu übertönen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich es hasse, etwas zu wiederholen oder noch mehr: nachzufragen.

Nachfragen ist etwas, was ich generell nicht mache oder zumindest nur im äußersten Falle. Wenn jemand etwas erzählt, bei dem eindeutig ist, dass er möchte, dass nachgefragt wird, bin ich die erste, die schweigt. Gerne höre ich es mir an, aber ich frage sicherlich nicht nach - zumindest nicht, wenn es so offensichtlich im Tonfall und der Wortwahl gefordert wird. Allenfalls der freundliche Kommentar, dass er/ sie gerne weitererzählen kann, wenn er/ sie möchte, ich aber nicht nachfragen werde, kommt dann über meine Lippen. Wieder so eine Eigenart.

Aber zurück zum AT. Das Papier und die Stifte in der Diskothek. Möglicherweise für viele wirklich sehr unverständlich. Ich nutze es allerdings nicht nur zum Kommunizieren. Es ist auch nicht schlecht, eine Liste an Wünschen für den DJ aufzuschreiben oder zu zeichnen, wenn einem danach ist. Manchmal ist es damit einfache Selbstpräsentation, aber Göttchen, hat nicht jeder sein Laster? [Und wieder diese Erklärungen bei einem Geständnis *grinsel*]

Es gibt Leute auf der Strasse, die stinken nach Schweiß, benehmen sich unmöglich oder sind einfach nur noch peinlich, obwohl sie glauben "cool" zu sein. Ich kann es mir nicht verkneifen, beim Vorübergehen einen Kommentar abzulassen. Neve sagt mir dann immer sehr frech, dass ich danach "wegrenne". Ich weiß, dass ich nach so einem Komment meinen Schritt um ein bisschen beschleunige. Es ist nicht rennen oder laufen, aber dennoch merke ich, wie ich es gerne tun würde.

Irgendwie wie Fangen-spielen. Das Opfer antippen, rufen "Du bist" und so schnell wie möglich das Weite suchen, dass man nicht schon wieder mit Fangen dran ist. Ich versuche es zu unterbinden, aber es gelinkt mir nicht oft, was mich tierisch ärgert, denn ich stehe zu meiner Meinung und drücke mich auch nicht vor der Konfrontation und dennoch scheint es irgendwie sehr schwierig, sich zurückzuhalten, doch es wird von mal zu mal besser *fg*

Die Art, Leute zurechtzuweisen, wenn sie mal wieder nicht warten können, bis andere aus dem Bus gestiegen sind, bevor sie einsteigen können, ist auch so eine Spezialität. Aber sicher nichts besonderes, denn es gibt viele, die es so tun. Und nicht nur am Bus, man trifft "sie" überall. Die Nörgler und Besserwisser; die, die einen schlechten Tag hatten oder einfach generell gerne stänkern, weil es nicht nach ihrer Nase läuft. Ich gehöre zu denen, die einfach die Stimmung haben, heute mal den Mund aufzumachen und zu sagen, dass es so nicht gehen kann. Manchmal sehe ich drüber hinweg und manchmal eben nicht.

» nach oben «

Allerdings bin ich selten einmal wirklich unfreundlich. Denn wenn die Leute zurückgeifern, dann habe ich auf jeden Fall den Vorteil auf meiner Seite, denn wenn ich vieles nicht beherrsche, so beherrsche ich doch die Ruhe und Geduld [auch wenn ich in anderen Dingen, so gar nicht geduldig sein kann]. Vielleicht mag das teilweise auch überheblich wirken, aber ich glaube, es ist eine gute Eigenschaft, die Ruhe zu behalten und einen geifernden Menschen auf seinen geifernden Ton freundlich hinweisen zu können. Ich mag das an mir. Eines der wenigen Dinge, auf die ich so wirklich stolz bin.

Mein größtes Manko ist übrigens meine Faulheit. Ständig mäkle ich an meiner Figur herum und ich hasse sie wirklich, aber mich mal aufzuraffen, um schwimmen zu gehen.. vergiss es. Ich hätte gern einen Hometrainer [vielleicht zu Weihnachten? Ich habe es zumindest in der Familie erwähnt *g*], denn dann kann ich dort der Bewegung nachgehen. Die Natur ist nicht mein Metier. Ich bin hyperempfindlich, was die Gegenwart von Insekten und Spinnen angeht. Geflügelte Arten dieser Wesen sind mir, bis auf ein paar wenige, wie Marienkäfer und Schmetterlinge, ebenfalls suspekt. Joggen oder Trimm-dich-Pfad im Wald? - Nein danke.

Somit ist aber auch Picknick unangebracht. Ich habe Panik vor Spinnen - wie schon angedeutet - und wirklich Schiss vor einem Zeckenbiss. Zum einen sind diese Tierchen einfach nur widerlich und zum anderen ist Freiburg nun einmal ein Gebiet, in dem der Zeckenbiss sehr oft gar nicht ungefährlich ist. Jetzt wohnt man schon im Dreiländereck, in dem man vor Naturkatastrophen meist einfach nur hervorragend geschützt ist, und dann ist man hier im schlimmsten Zeckengebiet Deutschlands angesiedelt. Na ja, es kann ja nicht alles nur Vorteile haben. *g*

Ich bin übrigens perfektionistisch veranlagt. Wenn ich etwas mache und davon überzeugt bin, dann ziehe ich es bis in die letzte Kleinigkeit auch durch. Wischiwaschi kann ich nicht leiden, und mag ich auch keinem vorlegen. Wenn etwas gemacht wird, dann richtig oder eben gar nicht. Ob es nun mein Forum oder meine Page ist, eine Zeichnung oder ein Text, ich mag halbe Dinger nicht. Ich mag sie ganz und sie sollen gut sein, aber ob sie auch gut in anderen Augen sind, sei dahingestellt. Wenn ich sie von mir aus betrachte, dann finde ich sie gut, sobald ich aber versuche, sie aus dem Blickfeld eines Außenstehenden zu sehen, bin ich unsicher und gar nicht mehr so überzeugt.

Warum will man eigentlich immer gefallen? Na ja, ein Manko, dass es zu verbessern gilt, aber vielleicht auch nicht, denn wenn man diesen Gedanken in gesundem Maße nicht hätte, dann würde man wohl sehr schnell egozentrisch wirken und vielleicht sogar dann auch sein und dass das eigentlich selten jemand möchte, schließe ich mich hier nicht aus.

Ich habe mal vor einigen Monaten eine Selbstdarstellung versucht. Ich glaube, sie ist mir recht gut gelungen und da mir im Augenblick die Beispiele ausgehen, suche ich sie mal raus und füge sie hier ein. Vielleicht kommen mir dann auch noch ein paar Ideen *lächel*:

» nach oben «

Charakter & anderes

Schwierig zu sagen. Laut Tests bin ich Schokoladeneis, Element Wasser, der Herbst, der Nebel, Der Sinn "Sehen", manchmal Frühling, meine Flügel wären schwarz und ich höre auf mein Herz.. *g*

Na gut, ich versuche es mal aus meiner Sicht:
Ich kann sehr launisch sein, was heißt, dass ich meine Ruhe haben will und zwar durchgängig bis ich auf jemanden zukomme [meine Freundin schließe ich hier komplett aus, da wir zusammen wohnen und ich nicht mit ihr zusammen wohnen würde, wenn ich sie nicht ständig um mich haben könnte *verliebt lächel*], allerdings geht das natürlich im seltensten Fall, also versuche ich mich anzupassen und bin recht umgänglich.

Wenn mich jemand nach meiner Meinung fragt, dann bekommt er sie direkt und ehrlich, so wie es ist. Ich kann auch schon mal umschmücken, aber das mache ich je nach Charakter des Gegenübers [manche vertragen das ganz Direkte einfach nicht].

Freunde von mir behaupten, ich sei zu gutmütig und lieb. Ich sehe es weniger so, was wohl daran liegt, dass ich meine Gedanken kenne, sie aber oftmals nicht. Aber es stimmt schon, dass es lange braucht, bis man mich auf die sogenannte Palme bringt. Ich versuche Geduld zu zeigen, auch wenn ich nicht geduldig bin, was nicht heißt, dass ich jemanden etwas vormache, im Gegenteil. Ich versuche dann eher auf jemanden einzugehen und bemühe mich auch darum. Es ist mir wichtig und ich mache es gern.

Ich denke, ich bin eher die gute Zuhörerin als Erzählerin. Wer mich näher kennt, weiß, dass ich, wenn ich mal beginne zu erzählen, nicht mehr aufhöre [vielleicht so wie jetzt]. Ich kann mich schriftlich besser ausdrücken, als ich es mündlich kann, auch wenn einige das Gegenteil behaupten. In meinem Kopf herrscht ein übersichtlich geordnetes Chaos, in dem ich mich sehr wohl zurecht finde, andere meine Themenwechsel aber oft nicht nachvollziehen können.

Ich lebe oft und gerne in meiner Phantasie, was wohl auch das RPG-schreiben zeigt, allerdings stehe ich dennoch mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen, was mein Sternzeichen wohl ebenso begünstigt [Steinbock]. Ich rede eigentlich, nachdem ich gedacht habe [Ausnahmen bestätigen die Regel] oder ich beschließe einfach zu schweigen oder mich zu enthalten, wenn mir danach ist.

Ich kann mich schlecht einer unprofessionellen Person, die einen Vorgesetzten oder ähnliches darstellt, unterordnen. Mache ich es aus nachvollziehbaren Gründen dennoch, schlägt mir das auf den Magen und ich kriege alles Mögliche, nur kein Lachen zustande, und Sex schon mal gar nicht - und der ist mir eigentlich ziemlich wichtig. Wenn der Chef allerdings wirklich fair und gut ist, dann bin ich die erste, die für ihn etwas tun würde. Nicht um zu schleimen, sondern einfach, weil ich es gerne tue und damit auch zeigen möchte, dass es mir gefällt unter ihm zu arbeiten.

Ich bin ziemlich empfindsam und sensibel, was man mir weniger anmerkt, wenn man mich nicht erlebt. Schlägt oft sogar in Empathie um.
Es gibt Menschen oder Situationen, die gehen mir vollkommen am A**** vorbei und wieder andere bringen mich in wirklich heftige Gefühle hinein, gleich welcher Art.

Im Großen und Ganzen ziehe ich das Alleinsein [oder die Zweisamkeit] einer Gesellschaft vor und setze gern gute Ideen um [ob sie nun von mir oder anderen sind, spielt keine Rolle, wichtig ist die Qualität und der Sinn einer Idee oder Sache, dann setze ich mich mit Haut und Haaren dafür und für die Person ein].

Ich glaube, ich bin umgänglich, kritikfähig, offen und tolerant, objektiv und meist neutral. Das sind die Eigenschaften, auf die ich Wert lege. Alles andere ist subjektiv und eigentlich irrelevant.

» nach oben «

_____________________


Nun, eine wirkliche Idee, was meine Eigenarten angeht, habe ich nun nicht, aber ich glaube, aus diesem Text lässt sich doch einiges herauslesen. Allein die ganze Page ist so gemacht, dass man leicht erkennen kann, für was ich mich in welcher Art und Weise interessiere. Manchmal bin ich so vielseitig veranlagt, dass ich gar nicht weiß, wo ich beginnen soll und meist bekomme ich dann überhaupt nichts davon auf die Reihe.

Es ist wie ein Wechselbad der Gefühle und ich braucht ständig eine neue Aufgabe und Herausforderung. Gerne würde ich mich selbständig machen, was allerdings aus persönlichen bzw. finanziellen Gründen derzeit einfach ein Ding der Unmöglichkeit bleibt. Vielleicht bessert es sich irgendwann und oft wünschte ich, ich könnte die Zeit zurückdrehen und die Fehler, die mir heute einiges verbauen, einfach nicht machen. Aber es ist nun einmal so und in Träumen versuche ich meine Kräfte zu sammeln für das Leben "da draußen". Ich wünschte, es wäre manchmal einfacher, aber das wünscht sich wohl jeder, der in einer schwierigen Situation steckt.

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Dass dies nur ein kleiner Ausschnitt aus "mir" sein kann, dürfte klar sein. Es ist einfach nicht möglich alles aufzuschreiben, was ich hier gerne aufschreiben würde, dafür müsste ich eine Autobiographie schreiben, die dann sowieso keiner kauft. Denn wer interessiert sich schon für ein unbekanntes No-Name-Individuum. Ich bin ja schon mal froh, wenn es vielleicht Leute gibt, die bis hier her gelesen haben. Ich würde es wohl nicht tun. Also an alle, die dies lesen: Meine Hochachtung.

Ich wünsche Dir auf Deinem Weg das Beste und hoffe, dass Du auf meinen Seiten etwas nützliches oder interessantes für Dich finden und "mitnehmen" kannst, vielleicht auch einfach einen besseren Einblick in mich und meine Gedanken erhältst.

In diesem Sinne,
Carpe noctem & diem

aBraXaS

» nach oben «

 

Nachtrag vom 2005-01-08

Jetzt habe ich noch etwas an Eigenarten gefunden, die ich habe. Manchmal sieht man ja den Wald vor Bäumen nicht *lach* Meine Oma hat immer die Satina-Creme benutzt und da ich gute zwei Jahre meines Lebens bei ihr verbrachte, habe dann auch ich diese Creme benutzt und ich benutze sie heute noch.

Das ist so sicherlich keine Eigenart, allerdings muss dazu gesagt werden, dass manche Leute behaupten, ich würde sie futtern, wenn man sie essen könnte oder mich reinlegen und wälzen. Es ist fast schon eine Sucht und ich bin eine Dauerhandcremebenutzerin. Ständig und immer wieder eincremen und ich schleppe diese Creme wirklich überall mit mir herum und sie findet sich in nahezu jedem Raum in der Wohnung, in dem ich sie gebrauchen könnte ohne sie suchen gehen zu müssen. Das ist wohl wirklich ein Tick.

Ob das gesundheitsschädlich ist, weiß ich nicht. Interessiert mich auch nicht. Ich mag den Duft und die Konsistenz und ich hasse das angespannte Gefühl nach dem Händewaschen [sicherlich ist meine Haut schon süchtig danach]. Na ja.. Satina wird in meinem Bekanntenkreis mit mir verbunden und irgendwie ist das schon eine Eigenart.

Auch dass ich seit über 13 Jahren das selbe Parfum benutze, an dem man mich erkennt. Ich habe selten mal ein Parfum erlebt, dass wirklich jedem zusagte. Bisher hatte ich keine negativen Rückmeldungen. Nicht eine. Es ist eher so, dass wirklich so gut wieder behauptet, ich würde immer so gut riechen und es freut mich, dass ich ein Parfum gefunden habe damals, das zu mir passt, dass nicht aufdringlich oder störend wirkt. Es ist dezent und einfach und es ist einfach tierisch "lecker". Leider hat sich mein Geruchsinn schon so stark daran gewöhnt, dass ich es wirklich nur mal Hauchweise riechen darf, ansonsten ist es für mich kaum mehr wahrzunehmen.

Na ja.. zumindest weiß ich, wie ich dosieren muss und wenn mein Puzzelchen dann mit ihrer Nase an meinem Hals hängt, weiß ich, dass es noch immer tierisch gut riecht. Ich hoffe, dass ihre Nase sich nicht auch noch daran gewöhnt. Was für ein Parfum das ist? Das verrate ich jetzt nicht, wenn ich es nicht schon irgendwo geschrieben habe. Ich will ja nicht, dass jeder so riecht - so gut riecht, wie ich *frechschmunzel*

Das war es soweit zum Nachtrag. Hier könnte immer mal wieder etwas folgen, denn wie gesagt: Man sieht den Wald vor Bäumen nicht und immer nur rein zufällig fällt mir noch was ein, das ich hier ergänzen könnte.

aBraXaS

» nach oben «

 

Horoskopanalyse
Hier noch eine Horoskopanalyse, der ich überraschterweise in fast allen Punkten zustimmen kann:

Sonne in Steinbock und Mond in Schütze

Sie sind mit Sonne in Steinbock und Mond in Schütze geboren. Der Einfluss des Steinbocks kann die rastlosen und impulsiven Neigungen von Schütze mildern. Sie sind offen und zeigen gerne, was Sie wissen. Ihre tiefsten Gefühle sind eher praktisch. Sie lieben Ihre Unabhängigkeit und sind sehr ehrgeizig. Sie haben große Fähigkeiten zu organisieren.

Vielleicht verstehen Sie intuitiv, dass Sie sehr verletzlich sind, was Ihnen letztendlich hilft, Ihr Selbstvertrauen zu entwickeln. Sie haben ein sehr ausgeprägtes Pflichtgefühl. Verantwortungsvolle Aufgaben erfüllen Sie äußerst genau und zuverlässig. In der Liebe sind Sie verlässlich. Was Ihnen fehlt, ist eine gewisse natürliche Warmherzigkeit. Manchmal sind Sie sehr stark mit sich selbst beschäftigt. Werden Sie geselliger und lernen Sie, sich klarer auszudrücken.


Aszendent in Waage und Venus im zweiten Haus

Zum Zeitpunkt Ihrer Geburt stieg das Tierkreiszeichen Waage am Osthorizont auf. Seine Herrscherin Venus steht im zweiten Haus. Sie sind herzlich, freundlich und gefühlvoll. Im Guten und im Schlechten liegt Ihr Schicksal weitgehend in den Händen anderer Menschen.

Sie sind mehr auf Gefühle als auf den Verstand ausgerichtet. Mit Ihrer ausgezeichneten Beobachtungsgabe stellen Sie Vergleiche an. Sie neigen eher zu Routine und wählen den Weg des geringsten Widerstandes. Sie sind sehr anpassungsfähig und suchen das Wohlwollen anderer. Ihre Intuition ist bemerkenswert. Aus sozialen Beziehungen ziehen Sie innere Zufriedenheit. Sie sind angenehm und sympathisch. Sie verstricken sich allzu leicht in menschliche Beziehungen und geraten eventuell in Abhängigkeit.

Sie neigen zu Ruhelosigkeit, Wechselhaftigkeit und einem Mangel an Ausdauer. Soziale Konventionen und Normen sind Ihnen wichtig. In der Liebe geht es Ihnen mehr darum, sich selbst zu schmeicheln als ein tiefes Gefühl zu befriedigen. Sie lieben eine schöne Umgebung. Beruflich neigen Sie zu Bereichen, die ein hohes Maß an kulturellem und künstlerischem Wissen erfordern.

Venus im zweiten Haus zeigt an, dass Ihnen Wohlstand und Besitz sehr wichtig sind. Sie verdienen Ihren Lebensunterhalt wohl kaum mit harter Arbeit. Soziale Beziehungen, Freunde, sexuelle Beziehungen, vergnügliche Aktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit können Ihnen zu beträchtlichem Wohlstand verhelfen. Sie lieben es, sich mit schönen Dingen zu beschäftigen.


Venus im zweiten Haus

Venus, der Planet der Schönheit, Freude und Jugend, steht im zweiten Haus. Sie verdienen Ihren Lebensunterhalt mit Leichtigkeit. Sie wollen Geld, um Ihre Wünsche zu erfüllen.


Mond im dritten Haus

Der Mond, der Planet, der über die persönlichen Gefühle der Menschen herrscht, steht im dritten Haus. Ihr Geist wird von äußeren Bildern, phantasievollen Eindrücken und Träumen beeinflusst. Ihr Verstand reagiert sehr empfänglich auf äußere Eindrücke, ist immer flexibel und passt sich der jeweiligen Situation an. Sie können subtilste Vorstellungen entwickeln. Allerdings kann Ihr Verstand auch zu subjektiven Betrachtungsweisen verführen, dann neigen Sie zu Oberflächlichkeit im Lernen und betrachten neue Themen ohne geistigen Tiefgang. Sie verfügen über ein immenses Reservoir an Kreativität, das im Schreiben Ausdruck finden könnte. Ihr Leben ist geprägt von Veränderungen. Achten Sie mehr auf eine realistischere Kommunikation mit anderen Menschen. Die Grundlage Ihrer Kommunikation liegt dann nicht mehr in Trivialitäten und persönlicher Eitelkeit.


Sonne im vierten Haus

Die Sonne, himmlische Königin und Schöpferin von Energie, steht im vierten Haus. Ihre Familie und andere häusliche Dinge sind von großer Bedeutung für Sie. Ihre wahre Natur zum Ausdruck zu bringen, unterliegt dem Einfluss Ihrer Eltern. Möglicherweise werden Sie erst im fortgeschrittenen Erwachsenenalter zum Erfolg gelangen. Es besteht eine sehr enge Beziehung zu einem Elternteil, was es Ihnen im gesellschaftlichen und beruflichen Leben recht schwer macht. Sie werden während Ihres gesamten Lebens von den Lorbeeren Ihrer Vorfahren profitieren.

Die Gefahr ist hier, dass Sie keine Eigeninitiative entwickeln und in einer Art Unwirklichkeit stecken bleiben. Ihr Verlangen nach Privatsphäre ist groß. Im Laufe der Jahre werden in Ihnen seelische Veränderungsprozesse in Gang gebracht, die Sie mit Einsichten konfrontieren und Sie mit den Wurzeln Ihrer familiären Muster in Kontakt bringen. Wenn Sie diese gründlich studieren, werden Sie entdecken, welche spirituelle Aufgabe das Schicksal Ihnen stellt.

Bemerkung: Die Sonne befindet sich technisch am Ende von Haus 3 und wird in Haus 4 gedeutet.


Saturn im zwölften Haus

Saturn, der Planet des Schicksals, steht im zwölften Haus. Sie fühlen sich oft eingeschränkt. Von Disziplin, Organisation und Korrektheit lassen Sie sich Fesseln anlegen, was aber einen übermäßigen Respekt für Hierarchie mit sich bringt. Sie glauben, dass Sie nur langsam vorankommen, und dass Ihnen an fruchtbaren Möglichkeiten mangelt.

Ihr berufliches Ansehen liegt Ihnen sehr am Herzen. Sie müssen den Unterschied zwischen Wahrheit und Phantasie, und zwischen Pflicht und Vergnügen erkennen lernen. Sie neigen zu morbider Überempfindlichkeit und ziehen sich zurück, damit niemand sieht, wie Sie sich fühlen. Sie brauchen ein wenig mehr Selbstvertrauen.

» nach oben «

 

© Dragonfly-Webdesign 2005
 

Bluecounter Website Statistics Bluecounter Website Statistics