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King
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Dr. Martin Luther King -]
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[1929-1968/
ermordet]
Seit
den 1950er Jahren kamen Protestbewegungen
auf, die sich für die Rechte Benachteiligter
einsetzten.
So
begann ein Prozess des allmählichen sozialen
Wandels, der in den westlichen Ländern
zu mehr Gleichberechtigung zwischen Mann und
Frau führte oder z.B. half, die Diskriminierung
der Schwarzen in den USA abzubauen.
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Martin
Luther King, der charismatische und wortgewaltige
Prediger aus dem Süden der USA, stand an der
Spitze der schwarzamerikanischen Bürgerrechtsbewegung
der 1960er Jahre. Beeinflusst von den erprobten
Taktiken des gewaltfreien Protestes des Mahatma
Gandhi während des indischen Unabhängigkeitskampfes,
trat er entschlossen für die Gleichstellung
der Schwarzen in der amerikanischen Bürgergesellschaft
ein.
Kurzbiographie
1929
Am 15. Januar wird Martin
Luther King Jr. als Sohn der Lehrerin Alberta
King (1904-1974) und dem Baptistenpfarrers
Michael Luther King Sen. (1899-1984) in Boyhood
geboren.
1948
King
schließt das Morehouse College (Atlanta)
mit dem B.A. ab.
1951
King
schließt das Theologische Seminar in
Chester mit dem B.D. ab.
1953
Am 18. Juni heiratet King Coretta
Scott in Marion (Alabama) Sie werden zusammen
vier Kinder bekommen.
1954
Im
September zieht King nach Montgomery (Alabama),
um an der Dexter Avenue Baptist Kirche predigen
zu können.
1956
Am
26. Januar wird King wegen einer
Lapalie verhaftet. Er ist 8 km/h zu schnell
gefahren. Dies ist Ausdruck der Repressalien
gegen die farbige Bevölkerung.
30. Januar: Bombenanschlag auf Kings
Haus
1957
Im
Januar gründen schwarze Priester das,
was als die "Southern Christian Leadership
Conference" bekannt werden sollte. King
wird einen Monat später zu deren Vorsitzenden
ernannt In diesem Jahr mit vielen Demonstrationen
reiste King über 1 Mio km und hielt über
200 Reden
1958
King
veröffentlicht sein erstes Buch "Stride
Toward Freedom", seine Erinnerungen an
den Bus-Boykott in Montgomery. Während
er für sein Buch wirbt sticht eine afrikanische
Amerikanerin auf ihn ein
1959
King
besucht Indien. Er bewunderte sein ganzes
Leben lang Mohandas K. Gandhi und würdigte
dessen passiven Widerstand für Erfolge
bei den Bürgerrechten
1960
King
verlässt Atlanta, um die Seelsorge für
die Kirche seines Vaters zu übernehmen.
1962
King
trifft sich mit Präsident John F. Kennedy,
um Unterstützung für die Bürgerrechte
zu bekommen.
1963
King
führt in Birmingham Proteste für
desegregierte Einkaufsmöglichkeiten und
gerechtes Vermieten und wird dabei verhaftet
28. August: 250.000 Bürgerrechtler
nehmen am berühmten "March on Washington"
teil. Am Lincoln Memorial hält King die
berühmte "I have a dream"-Rede.
1964
King
trifft sich mit Willy Brandt (damals Bürgermeister
von Westberlin) und Papst Paul VI. 10.
Dezember King erhält den Friedensnobelpreis.
1965
18.
Januar: King lässt sich erfolgreich
für die Wahl registrieren und wird deswegen
von James George Robinson angegriffen. Februar:
King protestiert weiterhin gegen Rassendiskriminierung
bei der Registrierung der Wähler, er
wird festgenommen und kommt ins Gefängnis.
Am 9. Februar trifft er sich mit
Präsident Lyndon B. Johnson und anderen
amerikanischen Führern, um über
das Wahlrecht für afrikanische Amerikaner
zu sprechen.
16.-21. März King und 3 200
Menschen gehen von Selma nach Montgomery.
1968
4. April: King wird in einem Motel
in Memphis (Tennessee) von James Earl Ray
ermordet.
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Die Originalrede in deutscher Sprache
von Dr. Martin Luther King
~ Ich habe einen Traum ~
Ich
freue mich, heute mit euch zusammen an einem Ereignis
teilzunehmen, das als die größte Demonstration
für die Freiheit in die Geschichte unserer
Nation eingehen wird. Vor hundert Jahren unterzeichnete
ein großer Amerikaner, in dessen symbolischen
Schatten wir heute stehen, die Emanzipationsproklamation.
Er kam wie ein freudiger Tagesanbruch nach der langen
Nacht ihrer Gefangenschaft.
Aber
hundert Jahre später ist der Neger immer noch
nicht frei. Hundert Jahre später ist das Leben
des Negers immer noch verkrüppelt durch die
Fesseln der Rassentrennung und die Ketten der Diskrimminierung.
Hundert Jahre später schmachtet der Neger immer
noch am Rande der amerikanischen Gesellschaft und
befindet sich im eigenen Land im Exil.
Deshalb
sind wir heute hierher gekommen, um eine schändliche
Situation zu dramatisieren. In gewissem Sinne sind
wir in die Hauptstadt unseres Landes gekommen, um
einen Scheck einzulösen. Als die Architekten
unserer Republik die großartigen Worte der
Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung
schrieben, unterzeichneten sie einen Schuldschein,
zu dessen Einlösung alle Amerikaner berechtigt
sein sollten. Dieser Schein enthielt das Versprechen,
daß allen Menschen -ja, schwarzen Menschen
ebenso wie weißen - die unveräußerlichen
Rechte auf Leben, Freiheit und den Anspruch Glück
garantiert würden.
Es
ist heute offenbar, daß Amerika seinen Verbindlickeiten
nicht nachgekommen ist, soweit es die schwarzen
Bürger betrifft. Satt seine heiligen Verpflichtungen
zu erfüllen, hat Amerika den Negern einen Scheck
gegeben, der mit dem Vermerk zurückgekommen
ist: "Keine Deckung vorhanden". Aber wir
weigern uns zu glauben, daß die Bank der Gerechtigkeit
bankrott ist. Wir weigern uns zu glauben, daß
es nicht genügend Gelder in den großen
Stahlkammern der Gelegenheiten in diesem Land gibt.
So
sind wir gekommen, diesen Scheck einzulösen,
einen Scheck, der uns auf Verlangen die Reichtümer
der Freiheit und die Sicherheit der Gerechtigkeit
geben wird. Wir sind auch zu dieser merkwürdigen
Stätte gekommen, um Amerika an die grimmige
Notwendigkeit des Jetzt zu erinnern. Jetzt ist nicht
die Zeit, wo man sich den Luxus einer "Abkühlungsperiode"
leisten oder die Beruhigungsmittel langsamen, schrittweisen
Fortschritts einnehmen kann. Jetzt ist es Zeit,
die Versprechungen der Demokratie Wirklichkeit werden
zu lassen. Jetzt ist es Zeit, aus dem dunklen und
trostlosen Tal der Rassentrennung aufzubrechen und
den hellen Weg der Gerechtigkeit für alle Rassen
zu beschreiten. Jetzt ist es Zeit, unsere Nation
aus dem Flugsand rassischer Ungerechtigkeit zu dem
festen Felsen der Brüderlichkeit emporzuheben.
Jetzt ist es Zeit, Gerechtigkeit
für alle Kinder Gottes Wirklichkeit werden
zu lassen. Es währe verhängnisvoll für
diese Nation, wenn sie nicht die Dringlichkeit der
gegenwärtigen Lage wahrnehmen würde. Dieser
heiße Sommer berechtigter Unzufriedenheit
des Negers wird nicht zu Ende gehen, solange nicht
ein belebender Herbst der Freiheit und Gerechtigkeit
begonnen hat.
1963
ist kein Ende, sondern ein Anfang. Wer hofft, der
Neger werde jetzt zufrieden sein, nachdem er Dampf
abgelassen hat, wird ein böses Erwachen haben,
wenn die Nation wieder weiternacht wie vorher.
Es
wird weder Ruhe noch Rast in Amerika geben, bis
dem Neger die vollen Bürgerrechte zugebilligt
werden. Die Stürme des Aufruhrs werden weiterhin
die Grundfesten unserer Nation erschüttern,
bis der helle Tag der Gerechtigkeit anbricht.
Und
das muß ich meinem Volk sagen, das an der
abgenutzten Schwelle der Tür steht, die in
den Palast der Gerechtigkeit führt: Während
wir versuchen, unseren rechtsmäßigen
Platz zu gewinnnen, dürfen wir uns keiner unrechten
Handlung schuldig machen.
Laßt
uns nicht aus dem Kelch der Bitterkeit und des Hasses
trinken, um unseren Durst nach Freiheit zu stillen.
Wir müssen unseren Kampf stets auf der hohen
Ebene der Würde und Disziplin führen.
Wir dürfen unseren schöpferischen Protest
nicht zu physischer Gewalt herabsinken lassen. Immer
wieder müssen wir uns zu jener majestätischen
Höhe erheben, auf der wir physischer Gewalt
mit der Kraft der Seele entgegentreten.
Der
wunderbare, neue kämpferische Geist, der die
Gemeinschaft der Neger erfaßt hat, darf uns
nicht verleiten, allen Weißen zu mißtrauen.
Denn viele unserer weißen Brüder - das
beweist ihre Anwesenheit heute - sind zu der Einsicht
gekommen, daß ihre Zukunft mit der unseren
untrennbar verbunden ist. Sie sind zu der Einsicht
gekommen, daß ihre Freiheit von unserer Freiheit
nicht zu lösen ist. Wir können nicht allein
marschieren.
Und
wenn wir marschieren, müssen wir uns verpflichten,
stets weiter zu marschieren. Wir können nicht
umkehren. Es gibt Leute, die fragen diejenigen,
die sich selbst der Bürgerrechte verpflichtet
fühlen: "Wann werdet ihr endlich zufriedengestellt
sein?" Wir können niemals zufriedengestellt
sein, solange der Neger das Opfer der unaussprechlichen
Schrecken polizeilicher Brutalität ist.
Wir
können nicht zufriedengestellt sein, solange
unsere müden Leiber nach langer Reise in den
Motels an den Landstraßen und den Hotels der
großen Städte keine Unterkunft finden.
Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange
die Bewegungsfreiheit der Neger in erster Linie
darin besteht, von einem kleinen Getto in ein größeres
zu geraten.
Wir
können nicht zufriedengestellt sein, solange
noch unsere Kinder ihrer Freiheit und Würde
beraubt werden durch Zeichen, auf denen es heißt:
"Nur für Weiße". Wir können
nicht zufriedengestellt sein, solange der Neger
in Mississippi nicht das Stimmrecht hat und der
Neger in New York niemand hat, den er wirklich wählen
möchte. Nein, wir werden nicht zufriedengestellt
sein, bis das Recht strömt wie Wasser und die
Gerechtigkeit wie ein mächtiger Strom.
Ich
weiß wohl, daß manche unter euch hierhergekommen
sind aus großer Bedrängnis und Trübsal.
Einige von euch sind direkt aus engen Gefängniszellen
gekommen. Einige von euch sind aus Gegenden gekommen,
wo ihr aufgrund eures Verlangens nach Freiheit mitgenommenund
erschüttert wurdet von den Stürmen der
Verfolgung und polizeilicher Brutalität. Ihr
seid die Veteranen schöpferischen Leidens.
Macht weiter und vertraut darauf, daß unverdientes
Leiden erlösende Qualität hat.
Geht
zurück nach Mississippi, geht zurück nach
Georgia, geht zurück nach Lousiana, geht zurück
in die Slums und Gettos der Großstädte
im Norden in dem Wissen, daß die jetzige Situation
geändert werden kann und wird. Laßt uns
nicht Gefallen finden am Tal der Verzweiflung.
Heute
sage ich euch, meine Freunde, trotz der Schwierigkeiten
von heute und morgen habe ich einen Traum. Es ist
ein Traum, der tief verwurzelt ist in amerikanischen
Traum. Ich habe einen Traum, daß eines Tages
diese Nation sich erheben wird und der wahren Bedeutung
ihres Credos gemäß leben wird: "Wir
halten diese Wahrheit für selbstverständlich:
daß alle Menschen gleich erschaffen sind."
Ich
habe einen Traum, daß eines Tages auf den
roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer
Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter
miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen
können.
Ich habe einen Traum, daß sich eines Tages
selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in
der Hitze der Ungerechtigkeit und Unterdrückung
verschmachtet, in eine Oase und Gerechtigkeit verwandelt.
Ich
habe einen Traum, daß meine vier kleinen Kinder
eines Tages in einer Nation leben werden, in der
man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach
ihrem Charakter beurteilen wird. Ich habe einen
Traum heute...
Ich
habe einen Traum, daß eines Tages in Alabama
mit seinen bösartigen Rassisten, mit seinem
Gouverneur, von dessen Lippen Worte wie "Intervention"
und "Annullierung der Rassenintegration"
triefen ..., daß eines Tages genau dort in
Alabama kleine schwarze Jungen und Mädchen
die Hände schütteln mit kleinen weißen
Jungen und Mädchen als Brüdern und Schwestern.
Ich habe einen Traum, daß eines Tages jedes
Tal erhöht und jeder Hügel und Berg erniedrigt
wird. Die rauhen Orte werden geglättet und
die unebenen Orte begradigt werden. Und die Herrlichkeit
des Herrn wird offenbar werden, und alles Fleisch
wird es sehen.
Das
ist unsere Hoffnung. Mit diesem Glauben kehre ich
in den Süden zurück.
Mit diesen Glauben werde ich fähig sein, aus
dem Berg der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung
zu hauen. Mit diesem Glauben werden wir fähig
sein, die schrillen Mißklänge in unserer
Nation in eine wunderbare Synphonie der Brüderlichkeit
zu verwandeln.
Mit
diesem Glauben werden wir fähig sein, zusammen
zu arbeiten, zusammen zu beten, zusammen zu kämpfen,
zusammen ins Gefängnis zu gehen, zusammen für
die Freiheit aufzustehen, in dem Wissen, daß
wir eines Tages frei sein werden. Das wird der Tag
sein, an dem alle Kinder Gottes diesem Lied eine
neue Bedeutung geben können: "Mein Land
von dir, du Land der Freiheit singe ich. Land, wo
meine Väter starben, Stolz der Pilger, von
allen Bergen laßt die Freiheit erschallen."
Soll Amerika eine große Nation werden, dann
muß dies war werden.
So
lasst die Freiheit erschallen von den gewaltigen
Gipfeln New Hampshires. Laßt die Freiheit
erschallen von den mächtigen Bergen New Yorks,
laßt die Freiheit erschallen von den hohen
Alleghenies in Pennsylvania. Laßt die Freiheit
erschallen von den schneebedeckten Rocky Mountains
in Colorado. Laßt die Freiheit erschallen
von den geschwungenen Hängen Kaliforniens.
Aber nicht nur das, laßt die Freiheit erschallen
von Georgias Stone Montain. Laßt die Freiheit
erschallen von von Tennesees Lookout Mountain. Laßt
die Freiheit erschallen von von jedem Hügel
und Maulwurfshügel in Mississippi, von jeder
Erhebung laßt die Freiheit erschallen.
Wenn
wir die Freiheit erschallen lassen - wenn wir sie
erschallen lassen von jeder Stadt und jedem Weiler,
von jedem Staat und jeder Großstadt, dann
werden wir den Tag beschleunigen können, an
dem alle Kinder Gottes - schwarze und weiße
Menschen, Juden und Heiden, Protestanten und Katholiken
- sich die Hände reichen und die Worte des
alten Negro Spiritual singen können: »Endlich
frei! Endlich frei! Großer allmächtiger
Gott, wir sind endlich frei!«
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Originalrede
in Englisch von Dr. Martin Luther King
~ I have a dream ~
I
am happy to join with you today in what will go
down in history as the greatest demonstration for
freedom in the history of our nation.
Fivescore years ago, a great American, in whose
symbolic shadow we stand today, signed the Emancipation
Proclamation. This momentous decree came as a great
beacon light of hope to millions of Negro slaves
who had been seared in the flames of withering injustice.
It came as a joyous daybreak to end the long night
of their captivity.
But
one hundred years later, the Negro still is not
free; one hundred years later, the life of the Negro
is still sadly crippled by the manacles of segregation
and the chains of discrimination; one hundred years
later, the Negro lives on a lonely island of poverty
in the midst of a vast ocean of material prosperity;
one hundred years later, the Negro is still languished
in the corners of American society and finds himself
in exile in his own land.
So
we've come here today to dramatize a shameful condition.
In a sense we've come to our nation's capital to
cash a check. When the architects of our republic
wrote the magnificent words of our Constitution
and the Declaration of Independence, they were signing
a promissory note to which every American was to
fall heir. This note was the promise that all men,
yes, black men as well as white men, would be guaranteed
the unalienable rights of life, liberty, and the
pursuit of happiness.
It
is obvious today that America has defaulted on this
promissory note in so far as her citizens of color
are concerned. Instead of honoring this sacred obligation,
America has given the Negro people a bad check ;
a check which has come back marked "insufficient
funds." We refuse to believe that there are
insufficient funds in the great vaults of opportunity
of this nation.
And
so we've come to this hallowed spot to remind America
of the fierce urgency of now. This is no time to
engage in the luxury of cooling off or to take the
tranquilizing drug of gradualism. Now is the time
to make real the promises of democracy; now is the
time to rise from the dark and desolate valley of
segregation to the sunlit path of racial justice;
now is the time to lift our nation from the quicksands
of racial injustice to the solid rock of brotherhood;
now is the time to make justice a reality for all
God's children. It would be fatal for the nation
to overlook the urgency of the movement. This sweltering
summer of the Negro's legitimate discontent will
not pass until there is an invigorating autumn of
freedom and equality.
Nineteen
sixty-three is not and end, but a beginning. And
those who hope that the Negro needed to blow off
steam and will now be content, will have a rude
awakening if the nation returns to business as usual.
There
will be neither rest nor tranquility in America
until the Negro is granted his citizenship rights.
The whirlwinds of revolt will continue to shake
the foundations of our nation until the bright day
of justice emerges.
But
there is something that I must say to my people
who stand on the warm threshold which leads into
the palace of justice. In the process of gaining
our rightful place we must not be guilty of wrongful
deeds.
Let
us not seek to satisfy our thirst for freedom by
drinking from the cup of bitterness and hatred.
We must forever conduct our struggle on the high
plane of dignity and discipline. We must not allow
our creative protest to degenerate into physical
violence. Again and again we must rise to the majestic
heights of meeting physical force with soul force.
The
marvelous new militancy which has engulfed the Negro
community must not lead us to distrust of all white
people, for many of our white brothers, as evidenced
by their presence here today, have come to realize
that their destiny is tied up with our destiny and
they have come to realize that their freedom is
inextricably bound to our freedom. This offense
we share mounted to storm the battlements of injustice
must be carried forth by a biracial army. We cannot
walk alone.
And
as we walk, we must make the pledge that we shall
always march ahead. We cannot turn back. There are
those who are asking the devotees of civil rights,
"When will you be satisfied?: We can never
be satisfied as long as the Negro is the victim
of the unspeakable horrors of police brutality.
We
can never be satisfied as long as our bodies, heavy
with fatigue of travel, cannot gain lodging in the
motels of the highways and the hotels of the cities.
We cannot be satisfied as long as the Negro's basic
mobility is from a smaller ghetto to a larger one.
We
can never be satisfied as long as our children are
stripped of their selfhood and robbed of their dignity
by signs stating "for whites only." We
cannot be satisfied as long as a Negro in Mississippi
cannot vote and a Negro in New York believes he
has nothing for which to vote. No, we are not satisfied,
and we will not be satisfied until justice rolls
down like waters and righteousness like a mighty
stream.
I
am not unmindful that some of you have come here
out of excessive trials and tribulation. Some of
you have come fresh from narrow jail cells. Some
of you have come from areas where your quest for
freedom left you battered by the storms of persecution
and staggered by the winds of police brutality.
You have been the veterans of creative suffering.
Continue to work with the faith that unearned suffering
is redemptive.
Go
back to Mississippi; go back to Alabama; go back
to Louisiana; go back to the slums and ghettos of
the northern cities, knowing that somehow this situation
can, and will be changed. Let us not wallow in the
valley of despair.
So
I say to you, my friends, that even though we must
face the difficulties of today and tomorrow, I still
have a dream. It is a dream deeply rooted in the
American dream that one day this nation will rise
up and live out the true meaning of its creed -
we hold these truths to be self-evident, that all
men are created equal.
I
have a dream that one day on the red hills of Georgia,
sons of former slaves and sons of former slave-owners
will be able to sit down together at the table of
brotherhood.
I
have a dream that one day, even the state of Mississippi,
a state sweltering with the heat of injustice, sweltering
with the heat of oppression, will be transformed
into an oasis of freedom and justice.
I have a dream my four little children will one
day live in a nation where they will not be judged
by the color of their skin but by the content of
their character. I have a dream today!
I
have a dream that one day every valley shall be
exalted, every hill and mountain shall be made low,
the rough places shall be made plain, and the crooked
places shall be made straight and the glory of the
Lord will be revealed and all flesh shall see it
together.
This
is our hope. This is the faith that I go back to
the South with.
With this faith we will be able to hear out of the
mountain of despair a stone of hope. With this faith
we will be able to transform the jangling discords
of our nation into a beautiful symphony of brotherhood.
With
this faith we will be able to work together, to
pray together, to go to jail together, knowing that
we will be free one day. This will be the day when
all of God's children will be able to sing with
new meaning-"my country 'tis of thee; sweet
land of liberty; of thee I sing; land where my fathers
died, land of the pilgrim's pride; from every mountain
side, let freedom ring"-and if America is to
be a great nation, this must become true.
Let
freedom ring from the mighty mountains of New York.
Let freedom ring from the heightening Alleghenies
of Pennsylvania. Let freedom ring from the snow-capped
Rockies of Colorado. Let freedom ring from the curvaceous
slopes of California. But not only that. Let freedom
ring from the Stone Mountain of Georgia. Let freedom
ring from Lookout Mountain of Tennessee. Let freedom
ring from every hill and molehill of Mississippi,
from every mountainside, let freedom ring.
And
when we allow freedom to ring, when we let it ring
from every village and hamlet, from every state
and city, we will be able to speed up that day when
all of God's children - black men and white men,
Jews and Gentiles, Catholics and Protestants - will
be able to join hands and to sing in the words of
the old Negro spiritual, »Free at last, free
at last; thank God Almighty, we are free at last.«
Quelle:
derriere.de
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