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Zak/ Alex -]
Zak
war jemand in meinem Leben, den es gar nicht
wirklich gibt. Allerdings wusste ich nicht,
dass dieser "Freund", den ich
durchs Internet "kennengelernt"
habe, von einem Mädchen erfunden wurde,
die meines Erachtens große Probleme
hat.
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Der Charakter des Zaks, den ich
glaubte zu kennen, er war wirklich ein Individuum
und mir sehr viel wert geworden. Wir hatten stundenlange
Chatnächte und schrieben zusammen in einem
Online-RPG, in dem unsere Charaktere beste Freunde
wurden.
Irgendwann
kam der Schlag ins Gesicht, als heraus kam, dass
Zak gar nicht existierte. Fragen und Ungereimtheiten
lösten sich somit in Luft aus [warum drückt
er sich vor dem Telefonieren usw.]. Er war nicht
der einzige, der von dem Mädchen erfunden wurde,
es gab zu Zak eine komplette Clique/ Band, eine
Familie und auch andere Personen. Und es war auch
nicht nur ich, die "verarscht" wurde,
es war sogar die beste Freundin, die in der gleichen
Stadt wohnt, in der Schule neben diesem Mädchen
sitzt und die ich durch den angeblichen Zak kennenlernte
[sie gibt es wirklich, ich konnte mich überzeugen].
Wir
fanden es heraus und gerade für die beste Freundin
war es ein Schock zu erfahren, dass Zak gar nicht
existiert und dass dieses Mädchen es tatsächlich
zwei Jahre lang geschafft hatte, so zu tun als ob
[Zak wie auch die gesamte Clique lebhaft darzustellen]
ohne das groß Verdacht geschöpft wurde,
warum es immer Ausreden gab, wenn die beste Freundin
die Clique auch mal treffen wollte.
Es ist eine sehr, sehr verwirrende
Geschichte, aber ich muss ganz ehrlich zugeben,
auch wenn es sehr schlimm für mich war und
noch immer ist, zu sehen, dass es Zak nicht gibt,
die Zeit, die ich mit ihm hatte, war einfach wirklich
schön. Es ist gleich, wer mit mir da gechattet
hat, für mich war es Zak, der da geschrieben
hat und auch da ich weiß, dass es ihn gar
nicht gibt, sondern nur dieses Mädchen, waren
diese Gespräche wirklich etwas wert und ich
möchte sie nicht missen müssen.
Das einzige, das mich sehr verletzt
hat, ist - oder sagen wir, es sind zwei Dinge -
dass es Zak nicht gibt, dass ich nicht weiter mit
ihm diese Gespräche haben kann und dass es
mir vorkommt, als wäre ein Freund mit der Erkenntnis
gestorben, dass es ihn nicht gibt. Aber es ist doch
auch wie ein Sterben, oder? Der zweite Punkt ist,
dass dieses Mädchen bis heute alles abstreitet,
obwohl sie genau weiß, dass wir Beweise haben
[IP-Adresse], gegen die sie nicht ankommt, doch
sie behauptet steif und fest, dass es diese ganzen
Personen gibt, hat immer noch mehr Erklärungen
und kann doch nichts beweisen.
Das tat am aller Meisten weh, denn
ich habe ihr lange, wirklich sehr lange die Möglichkeit
gegeben, einfach ehrlich zu sein. Von dem Augenblick
an, an dem ich ihr sagte, dass wir wüssten,
sie habe alle nur erfunden und die ganze Zeit danach
und ich habe allen Schmerz runtergeschluckt, habe
ihr gesagt, ich vergesse und vergebe, wenn sie doch
nur die Wahrheit sagt. Mittlerweile ist der Kontakt
abgebrochen und auch die beste Freundin hat die
Freundschaft zu dem Mädchen gekündigt,
was wohl das beste ist, auch wenn es weh tut.