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[- Vampir -]

ACHTUNG: Dieser Text ist für unter 18-jährige nicht geeignet, da er aus einem NC17-Forum stammt!!

Die ist ein Auszug aus Noctivagus - aus einer Szene von Milana und Eden - in der Milana Eden zum Vampir macht. Gedachtes ist kursiv geschrieben, Gesprochenes fett, so wie es in diesem Forum üblich ist. Da diese Texte von Neve und mir zusammengeschrieben wurden - also rollenspieltechnisch - ist es möglich, dass Stellen sich wiederholen, weil die eine noch auf das Geschriebene der anderen eingeht. Das Copyright liegt allein bei uns und wird nicht übertragen! Da der Text sich über 46 Word-Seiten erstreckt, sind immer wieder Anker nach oben zu finden.

Milana
Eden

Die Blutstaufe

Er hatte sich umbesonnen und war auf seine Maschine gestiegen und dem Van gefolgt, der vom Parkplatz der Discothek gefahren war. Fast hätte er sie verloren, doch sie hatte einen Beinahezusammenstoss mit einer Katze. Eric überlegte sich, ob er sie schon dort auf der Strasse zur Rede stellen sollte, doch es war zu riskant, denn was hiess hier "zur Rede stellen", er wollte, was sie ihm verwehrt hatte und vor allem wollte er seinen verletzten Stolz revangieren.

Nach kurzer Zeit war sie weitergefahren und in ein Wohnviertel eingebogen. Unter seinem Helm und dem Fahrtwind um sich herum, konnte er nicht hören, wie laut ihre Musik war und was sie hörte. Es wäre ihm auch gleichgültig gewesen. Sie hatte ihn scheinbar nicht entdeckt, denn ihr Fahrverhalten glich dem, das sie hatte, als sie vom Parkplatz losgefahren war. Auch konnte er nicht erkennen, dass sie in den Rückspiegel geschaut hätte, wie auch, er war soweit von ihr entfernt, dass er diesen in der Dunkelheit sowieso nicht gesehen hätte.

Sie hielt nach kurzer Wegzeit vor einem Haus mit südamerikanischem Flair und stellte die Lichter des schwarzen Wagens ab. Eric war ohnehin ohne Licht gefahren, weil er nicht von ihr entdeckt werden wollte. Er hielt die Maschine im Schatten ein Stück hinter ihr und stellte sie rasch ab, stieg von ihr und verstaute den Helm lautlos auf dem Sitz. Ich hätte wahrlich nicht leise sein müssen. Die Lautstärke ihrer Anlage weckt noch alle Nachbarn auf.., ärgerlich sah er zu den Fenstern der benachbarten Häuser, doch es regte sich nichts. "Stell diese verdammte Musik leiser, Du dumme Gans", sprach er leise vor sich hin als er sich im Schatten der Mauer rechts von ihm langsam auf ihren Van zu bewegte und als ob sie ihn gehört hätte, verstummte das Lied und er hörte wie die Fahrertür geöffnet wurde. Dann sah er, wie diese einmalig schöne Frau aus dem Wagen stieg, die mit einem dumpfen Geräusch ins Schloss fliel und sie die Zentralverriegelung aktivierte, die die Türen mit einem leisen Klicken schlossen.

Sie kramte in ihrer Tasche wohl nach dem Hausschlüssel, denn sie sah nicht auf und hatte ihn wohl auch nicht bemerkt, denn sie sah gleichwohl auch nicht in seine Richtung. Mit leisen, grossen Schritten lief er hinter sie, als sie den gefundenen Schlüssel ins Haustürschloss schieben wollte.
"Hast Du nicht was vergessen?", mit einem festen Griff am Oberarm drehte er sie zu sich um und drückte sie gegen die Haustür, sein Unterarm drückte ihren Kopf am Hals fest an die Tür und er sah sie aus bösen Augen an..

Eden schluckte, sie hatte sich so sehr erschrocken, dass sie jetzt die Luft, die sie eingesogen hatte in ihren Lungen fühlte, sie aber kaum ausatmen konnte, weil ihr die Kehle fast zugedrückt wurde. Ihr Herz raste und sie blickte in wütende Augen, in Augen, die so stahlblau waren, wie sie kaum einmal zuvor erblickt hatte.. Der Kerl aus der Discothek!, schoss es Eden erschrocken durch den Kopf und sie brachte kein Wort über ihre zitternden Lippen, doch wohl eher auch, weil sie kaum atmen konnte, was der Typ alsbald merkte und den Druck um wenige Bar verminderte, doch zumindest um soviel, dass Eden wieder sprechen konnte und vor allem ausatmen, doch er liess ihr kaum eine Chance sich überhaupt sonst zu bewegen und als sie etwas sagen wollte, unterbrach er sie, in dem er sie noch einmal heftig gegen die Tür drückte und ihr zuzischte "Überleg Dir gut was Du sagen willst, Mädchen. Du hast mich bloßgestellt, überleg Dir ob Du mir freiwillig gibst, was Du mir vormachtest oder ob ich es mir einfach nehme"

Eden blickte ihn an, hasserfüllt in diese Augen, die gar nicht mehr so schön strahlten, wie es ihr geschienen hatte. Es war wie das blasse Blaugrau ihres Stiefvaters. Ausdruckslos und voller Ekel starrte sie hinein. Sie wusste nicht, was sie tun sollte. Sie wollte ihm auf keinen Fall irgendeine Erlaubnis geben, für nichts.. egal was passieren mochte, sie würde sich bis zuletzt wehren und sie wusste, viele Chancen hatte sie nicht gegen ihn. Er war fast anderthalb Köpfe grösser als sie und hatte Kraft. Ausserdem drängte er seinen Körper so fest an ihren, dass sie nicht einmal ihre Arme oder Beine als Waffe hätte verwenden können, gesetz den Fall, sie hätten überhaupt etwas an Schaden bei ihm angerichtet.. Einzig die Möglichkeit einer Sekunde seiner Unaufmerksamkeit konnte ihr helfen..

Edens Herz raste, sie spürte ihren Puls in den Schläfen und die Halsschlagader gegen seinen Unterarm pochen, doch ihr Blick hätte töten können.. "Fick Dich selbst, Du verdammtes Arschloch!" presste sie ihre Worte heraus und er drückte sie wieder wütend und noch heftiger als zuvor mit einem Ruck gegen die Haustür, so dass ein schmerzerfüllter Schrei in ihrem Hals stecken blieb und sie für einen reflexartigen Augenblick die Augen schliessen musste und die Zähne aufeinander biss.

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Milana hatte sehr bald einen Weg von den Strassen der Innenstadt gefunden und fuhr nun durch ein ansehnliches Wohnviertel. Langsam und aufmerksam lenkte sie den Wagen durch die Strassen und saugte alles in sich auf, was sie erblicken konnte. Fast hätte man meinen können ein Lächeln über ihre Lippen huschen zu sehen, denn das was sie hier sah, gefiel ihr wirklich. In keinem der Häuser brannte Licht und sie wagte nicht darüber zu spekulieren, ob sie hier eine geeignete Stelle finden würde, an dem sie noch ein menschliches Leben finden und nehmen konnte. Aber kaum hatte sie diesen Gedanken zuende gedacht, stockte ihr fast der Atem.

Eden?!, schoss es ihr durch den Kopf, als sie fest der Überzeugung war, ihre Aura zu fühlen... Spinne ich? Hier? Keine Suche?, dachte sie, als sie bemerkte, dass mit ihrer Aura etwas nicht stimmte. Eden hatte Angst.
Milana fuhr - mit einem Gefühlstornado in ihrem Herzen - ihren Benz an den Strassenrand und stellte den Motor ab, so dass auch die Musik verstummte. Der Hass in ihr, gemischt mit der Verzweiflung, dem Wunsch nach Erklärung und auch Rachegedanken, schlugen ihr hart gegen die Brust. Jetzt brauchte sie also nicht mehr auf die Suche gehen. Eden war anscheinend hier in Venedic/ USA gewesen oder war sie gerade erst angekommen? Was passierte mit ihr? Interessierte Milana das? Ja, sehr wohl. Es lag an ihr, Eden Angst zu machen und an niemand anderem. Sie spürte die Wut in sich, grenzenlose Wut.

Sie stieg aus und sah sich um, jedoch entdeckte sie niemanden. Sie konzentrierte sich auf Edens Aura, fühlte noch einen Menschen... einen hasserfüllten, von Zaks Aura weit und breit nichts.
Was geht hier vor?, dachte sie, als sie auf die kleine Abbiegung vor ihr zuging und fühlte, wie Edens Aura immer stärker wurde. Kann dieser Zak mittlerweile seine Aura unterdrücken? Aber wieso hat Eden dann solch eine Angst? Wenn er tatsächlich bei ihr wäre, würde er sie schützen... hmm... oh Eden, wenn Du wüsstest... jetzt brauche ich Dich erst gar nicht zu suchen. Du hast Dich einfach so finden lassen..., den letzten Gedanken begleiteten kalte und zynische Gesichtszüge.

Die anfängliche Perplextheit darüber, dass sie hier eigentlich etwas ganz anderes gesucht hatte, war wie verflogen. Nun zählte nur noch Eden. Eden und sie.
Die Vampiress beschleunigte ihren Schritt und mit jedem wurde die Aura stärker. Sie bog um die Ecke, wo sie abrupt stehen blieb.
Sie erblickte Eden, wie sie von einem Kerl, der knapp eineinhalb Kopfe grösser war als sie, hart gegen eine Haustüre gedrückt wurde. Keine Möglichkeit für sie, sich zu bewegen oder zu wehren. Milana entdeckte zudem noch den schwarzen Van, indem sie mit Zak durch die Lande gezogen war und sie erinnerte sich abermals an London. An die Nacht vor ihrem Schloss und sie presste für einen Moment fest ihre Augenlider aufeinander in dieser schmerzlichen Erinnerung.

Sie verfluchte sich innerlich für diesen erneuten Schwächeanfall, wurde jedoch dann von Edens Stimme aus ihren Gedanken gerissen. „Fick Dich selbst, Du verdammtes Arschloch!“, presste Eden sichtlich mühsam heraus und dem Kerl entgegen, der sie darauf mit heftigem Ruck noch fester gegen die Türe drückte und Eden schloss mit schmerzerfülltem Gesicht die Augen.
Bist Du dieses Mal zu weit gegangen, Eden? Zu weit, ja? So weit, dass Du jetzt schon um Dein Leben bangen musst bei einem Menschen?, Milana überlegte einen Augenblick lang, ob sie dem Kerl noch einen Moment Zeit geben sollte. Jedoch fiel ihre Entscheidung fast noch im selben Augenblick.
Nein! Keine Frau hatte es verdient in eine solche Situation zu kommen, egal was sie auch getan haben mochte. Soviel war klar. Der Hass in ihr verstärkte sich. Das war das Erniedrigendste, das einem als Frau passieren konnte. Den Schmerz, den Milana bei dem Anblick tief in sich spürte, ignorierte sie.

Mit leisen und schnellen Schritten stand sie Sekunden später hinter dem Kerl. Mit verschwommener Aura, Hände in den Manteltaschen und versperrtem Blick auf Eden stand sie unbemerkt hinter seinem Rücken. Dieser Kerl hatte nicht das Recht dazu Eden in eine solche Situation zu bringen, ihr Angst zu machen... er hatte überhaupt kein Recht zu irgendetwas. Eden gehörte ihr. Ein eisiger Blick brannte sich in den Rücken dieses Widerlings und mit barschem Tonfall bedeutete sie ihm: "Nimm Deine Hände von ihr!" Der Ton war unmissverständlich, jedoch würde er sich in seiner momentanen Rage wohl kaum von einer Frau und seinem Vorhaben abbringen lassen.

Als Eden die Augen wieder öffnete standen Tränen darin, weil sie kaum noch Luft bekam, doch sie sah aus den Augenwinkeln wie sich ihnen jemand näherte. Ihr Blick wanderte fast unbemerkt an seiner Schulter vorbei und ihr stockte der Atem, ihre Pupillen weiteten sich, als sie die edle, schlanke Statur mit dem bodenlangen, schwarzen Mantel erkannte.. und weitere Tränen füllten sich in ihren dunklen Augen.. Tränen des Schmerzes, der Sehnsucht, der Hoffnung, der Erinnerung, des Vermissens, der Liebe.. jedes nur erdenkliche Gefühl, welches sie im vergangenen Jahr gefühlt hatte.. Tränen der Erleichterung und des Erstaunens, der Wiedersehensfreude und auch des Gefühls, dass ihr jetzt nichts mehr passieren würde.. Milana!, mehr Gedanken waren nicht möglich..

Rasch blickte Eden den Kerl wieder an, der sich am Schlüssel zu schaffen machen wollte, der in der Haustüre steckte. Die Tür sprang in dem Augenblick auf als Milana ihm in unmissverständlich hartem Ton sagte, dass er die Hände von Eden zu nehmen hatte. Eden stolperte rückwärts und der Kerl schrak zusammen. Er hatte nicht bemerkt, wie Milana hinter ihn getreten war und war im selben Augenblick nicht darauf gefasst gewesen, dass die Türe aufsprang, wenn er den Schlüssel drehte, doch Eden hatte eine Hand hinter ihrem Rücken gehabt und die Klinke hinuntergedrückt, als er mit dem Aufschliessen beschäftigt gewesen war.

Eden fiel und versuchte sich im Fall umzudrehen, um auf ihren Handflächen landen zu können, doch sie kam hart auf ihrer Schulter auf und ein schmerzverzerrtes Stöhnen entrann ihrer Kehle, die ihr endlich wieder Luft zum Atmen gab. Sie atmete tief und schwer und schob sich schnell ein Stück zurück, da der Kerl strauchelte. Jedoch konnte er sich am Türrahmen halten und wandt sich gleichzeitig blitzschnell zu Milanas Stimme um.
"Du kannst gleich mitmachen. Das wird noch besser, als ich dachte..", er dachte schnell und hatte sich ebenso schnell von seinem Erschrecken erholt, gleichwohl wie er auch reagierte, denn wie ein Blitz schnellte seine grosse, starke Hand vor und wollte Milana am Oberarm greifen, um sie mit ins Haus zu ziehen und zu Eden zu schubsen...

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Ihre Reaktion auf diesen Angriff folgte schnell und unverzüglich. Sie schnellte seiner Hand entgegen und umgriff sie fest mit ihrer. Dann drückte sie die Seine so fest zusammen, dass sie ihn in die Knie zwang und er unter dem Schmerz leicht winselte. "DU... fasst MICH nicht an!", zischte die Vampiress ihm böse zu und packte ihn mit der anderen Hand am Hinterkopf, wo sie seine Haare packte und ihn nun zwang wieder aufzustehen.
"Komm, wir machen einen kleinen Spaziergang." sagte sie hart und eindeutig, während sie seinen Arm auf seinen Rücken drehte. Milana hatte gesehen, dass es neben dem Haus in eine kleine dunkle Gasse zu gehen schien und dorthin machte sie sich nun mit dem Drecksschwein auf den Weg. Er wagte nicht mehr, sich zu regen und nun war es an ihm Angst zu haben, was seine weit aufgerissenen Augen verrieten.
Milana hatte sie ihn so fest im Griff, dass er nicht wagte sich zu bewegen, denn jegliche Bewegung hätten ihm weitere Schmerzen gebracht. Auch hatte er anscheinend seine Sprache verloren, denn er schwieg, was nur gut war. Milana wandt sich am Ende des Vorhofes noch einmal um und blickte Eden mit gleichem eiskalten Blick in die Augen. Zu Dir kommen wir gleich... und versuche nicht wegzulaufen, ich werde Dich finden.
Dann verschwand sie mit ihm in der Seitenstrasse.

Eden beobachtete die Szenerie, die sich ihr bot und rappelte sich, ohne die beiden aus den Augen zu lassen, auf. Ihr Arm schmerzte und sie spürte noch immer die Druckstelle an ihrem Hals, die ihr das Gefühl gaben, sein Unterarm läge noch immer an selbiger Stelle. Der Kerl hatte keine Chance und als Eden wieder aufrecht stand und etwas sagen, ihre Hilfe anbieten oder einfach ratlos dastehen wollte, weil sie nichts besseres wusste, war Milana schon mit ihm auf dem Weg vom Haus weg. Eden wusste, dass er nicht mehr lebend zurückkommen würde, doch würde Milana zurückkommen? Nocheinmal verliere ich Dich nicht...! , dachte sie entschlossen. Eden erzitterte ein weiteres Mal bei diesem Gedanken und stellte sich wieder aufrecht, um den Zettel von der Tür zu nehmen, den sie Zak geschrieben hatte. Er war also nicht da gewesen. Dann wandt sich Eden wieder zur Strasse, hielt ihre Tasche und nestelte sie zu, während sie nach Milana Ausschau hielt..

Milana hatte nicht lange gefackelt in der Seitenstrasse. Sie hatte ihn einfach gegen die Wand des Hauses gedrückt, ihre Hand an seinen Kehlkopf gelegt und ihn mit ihrem eiskalten Blick durchdrungen.
Er wagte immer noch nicht sich zu bewegen, jedoch achtete er nicht auf seine Gedanken und somit waren sie frei lesbar für Milana. Es war nur ein Wirrwarr, das da in seinem Kopf umherflog, aber es reichte, um Milana ein siegessicheres Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern. Unterschätzt... Scheisse... Was hat sie vor... Verdammt noch mal... Was passiert jetzt... Das ist ein verdammtes Weib... Schwächling, Weichei..." Richtig, Schwächling trifft es perfekt.", antwortete Milana ihm. "Ein Gentleman und wirklicher Mann hat es nicht nötig, sich derart an Frauen zu vergehen."

Er zuckte zusammen, als hätte sie mit einem Messer weit ausgeholt, um ihm es in die Brust zu rammen.
"Was?", brachte er nur flüsternd über die Lippen. Hatte sie soeben seine Gedanken aufgegriffen und ihm auf eine nicht vorhandene Frage geantwortet? "Was hast Du vor?", fragte er mit zittriger Stimme und Milana sah vor ihrem inneren Auge, wie er Eden so an die Türe gedrückt hatte und ihr mit seinem Unterarm die Luft zum Atmen erschwert hatte. Sie antwortete ihm nicht, sondern drückte nur schweigend seine Kehle etwas fester zusammen. Milana achtete nicht weiter darauf, dass er versuchte nach Luft zu ringen. Nie wieder würde er einer Frau etwas antun... nie mehr würde er auch nur in die Versuchung kommen. Der Hass und die Leere in ihr liessen sie noch fester zudrücken. Sie ekelte sich vor diesem Typen und erinnerte sich an damals, als Draco sie dazu bringen wollte, ihn oral zu befriedigen. Sie dachte daran, was er mit Eden noch alles hätte anstellen können, wenn sie nicht in dieses Wohnviertel gefahren wäre und Eden gespürt hätte.

Man hörte nur noch einen leises Knacken, bevor der Kerl in sich zusammensackte und zu Boden sank. Milana sah mit ausdruckslosen Augen gegen die Wand. Nein, vielmehr schien sie hindurch zusehen, bevor sie sich umwandt und wieder zum Haus ging, wo sie Eden einfach hatte stehen lassen. Jetzt war sie an der Reihe...
Bevor sie um die Ecke ging, blieb sie jedoch stehen. Sie legte ihre offene Handfläche an die Mauer des Hauses, in dem Eden war und... sie spürte erneut den Schmerz, den sie immer und immer wieder verdrängt hatte. Sie schloss ihre Augen und besann sich darauf, was Eden getan hatte. Wie sie mit Milana gespielt hatte und wie alles geendet war. Sie biss sich hart auf die Unterlippe, öffnete wieder ihre Augen und bog dann um die Ecke. Sie war gespannt, was Eden tun, sagen und vor allem wie sie reagieren würde...

Milana kam auf Eden zu und dieser fiel ein Stein vom Herzen. Auch wenn ihr Gefühl sagte, sie würde wieder kommen, so war sie dennoch froh, als sie Milana tatsächlich zurückkommen sah. Eden versuchte Milanas kalten Blick von vorhin auf die gesamte Situation zu beziehen und glücklich lächelte sie Milana an und ging ihr entgegen, doch Milanas Blick war noch immer hart und ohne Gefühl. Eden schluckte schwer, was noch immer etwas schmerzte und ihre Hand fühlte kurz ihren Hals entlang, um die brennenden Stellen zu beruhigen.

"Milana...", als sie vor ihr stand, konnte sie kaum mehr anders, aber sie hielt sich zurück, ihr einfach um den Hals zu fallen und sie zu umarmen. Milanas Blick hielt sie davon ab und dennoch war deutlich aus Edens Stimme herauszuhören, wie viel Gefühl in ihr war und was sie empfand und die ganze Zeit bis zu ihrem Wiedersehen empfunden hatte. "Ich.. ich weiss nicht, was ich sagen soll.. Ich habe mir ein Wiedersehen immer anders vorgestellt..", brachte sie leise und fast zerbrechlich heraus. Milana hatte es schon immer geschafft, Eden leicht einzuschüchtern. Zu sehr vergötterte sie dieses wundervolle Wesen, das so schwer mit Gefühlen umgehen konnte.

Eden öffnete die Lippen, wollte etwas sagen, wollte mit einem dieser vielen Themen beginnen, doch sie schloss sie wieder.. sie wusste einfach nicht, wo.. wo sie anfangen sollte, was wichtig war, was Milana hören wollte und was nicht.. sie war verwirrt und stand einfach nur vor ihr, sah sie mit ihrem warmen Blick an und wartete.. wartete, dass Milana diesen ersten Schritt tat, damit Eden darauf eingehen und reagieren konnte. Sie war einfach überfordert.. mit dieser ganzen Situation und der davor einfach nur überfordert...

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"Ist das Dein Haus?", fragte Milana knapp. Ihre Hände in den Manteltaschen versunken, ihre Haltung aufrecht und selbstbewusst. Eden war noch mehr irritiert. Milanas Blick war abschätzend.. ja das war das richtige Wort.. abschätzend und kalt und Eden fühlte sich bloßgestellt und unsicher. Fast stolz sah sie Milana an.. "Ja.. es ist meines.. ich habe es mir vor ein paar Tagen gekauft..", Eden hätte jetzt gern tausend schöne Sachen von diesem Haus erzählt, doch es war nicht die richtige Situation und das Gefühl, welches Milana ihr vermittelte, war gleichbedeutend mit einem "Es wird niemals solch eine Situation geben.." Edens Blick wurde traurig bei diesem Gedanken, doch sie versuchte es zu überspielen und lies den Blick nicht von Milanas ebenmässigem Gesicht, welches so wunderschön war wie eh und je. Sie hatte sich nicht verändert, überhaupt nicht und Eden erhaschte durch einen Lufthauch etwas von Milanas Patchouli. Sie trug es also noch immer. Edens Herz erwärmte sich und doch fühlte sie sich nicht wohl in ihrer Haut. Es war so eigenartig, dieses wundervolle Wesen, welches sie so abgöttisch liebte, vor sich stehen zu sehen und sie dennoch so weit entfernt von sich zu fühlen.

"Möchtest Du mit hinein kommen? Ich.. vielleicht.. vielleicht können wir reden?", stockte es aus Eden heraus. Sie war vorsichtig mit ihren Worten, wie sie es mit einem rohen Ei in der Hand gewesen wäre. Sie wollte nichts falsches sagen und Milana wieder vertreiben, wo sie doch nicht einmal wusste, was mit ihr los war.. ob sie einfach mit ihren Gefühlen nicht zurecht kam oder ob es etwas anderes gab. Edens Blick blieb einige Sekunden auf Milanas Lippen hängen, die sie einst hatte mit ihren berühren dürfen, doch sie verdrängte den sehnsüchtigen Gedanken daran und blickte ihr wieder in die Augen, um auf ihre Antwort zu warten.

Vor einigen Tagen also... dann bist Du wohl noch nicht lange in der Stadt. Wieso Venedic? Haben Du und Zak die Suche aufgegeben? Hat Draco sich andere Laufburschen gesucht?, Milana wollte so gerne wissen, was in Eden vorging und was sie gerade dachte. Wie sie sich fühlte, jetzt da Milana ihr einfach so gegenüberstand. So ohne jegliche Vorwarnung einfach nur da war. Wo war dieser Zak überhaupt? War er auch hier in der Stadt? Die beiden hatten ziemlich unzertrennlich ausgesehen, als sie gemeinsam auf der Suche nach ihr waren. Wenn er auch hier war, war er in der Nähe? Würde er in der nächsten Zeit vorbeikommen? Milana sah ihr tief in die Augen, während sie sprach und Edens Blick wurde mit einem Mal traurig. Was soll mir dieser Blick sagen? Willst Du, dass ich Mitleid mit Dir bekomme? Ist das Deine neue Masche? Und... ah, wir versuchen wohl nur anzudeuten und dann wieder zu überspielen., dachte Milana, als sie einen flüchtigen Blick auf den Van neben ihr warf. Wut brodelte in ihr und sie kniff ihre Augen leicht zusammen, als sie ihren nun berechnenden Blick zurück an Eden richtete.

Ich werde mit reinkommen, ja. Und Du wirst reden, denn ich habe Fragen, Fragen, die du beantworten wirst.
Milana nutzte die Gelegenheit, das Eden für einen Moment ihren Blick aus ihren Augen löste und ihr wohl auf die Lippen sah. Milana ihrerseits fielen diese wundervollen Augen wieder auf, die so dunkel strahlten. Sie sah sehr sexy aus, wo auch immer sie vorher gewesen war. Was auch immer sie getan hatte, nicht nur Milana würde dies aufgefallen sein. Sie musste darauf achten, dass sie sich nicht in Gedanken verlor, die sie in ihrem Kopf nicht haben wollte und die sie dort wohl nie wieder haben wollte. Nein, sie würde sich nicht von ihrem bezaubernden Wesen irritieren lassen. Eden hob ihren Blick wieder an und Milana erwiderte diesen ohne jegliche Reaktion von sich zu geben. "Nach Dir!", sagte sie kühl und trat einen Schritt auf Eden zu.

Milanas tiefer Blick hatte Eden leicht erröten lassen. Eden hätte sich fast in diesen nahezu schwarzen Augen verloren, so tief konnte man in sie hineinsehen und doch nichts herauslesen. Was denkst Du gerade..? Doch Eden sprach ihre Frage nicht aus, denn Milana warf einen flüchtigen Blick auf den Van und Eden folgte diesem Blick und da dämmerte es ihr langsam.. Eden zögerte kurz. Sie wollte Milana gerne sagen, wie sie an diesen Wagen gekommen waren und setzte zu Sprechen an, doch wieder schloss sie die Lippen ohne ein Wort gesagt zu haben und nickte.

Sie wollte Milana alles in Ruhe erklären und nicht zwischen Tür und Angel, nicht hier draussen, wo zufällig jemand mithören könnte.. Mit einem Male hatte Eden eine Ahnung, warum Milana so kalt war und sie hoffte, dass die Vampiress nicht zu viele falsche Theorien aufgestellt hatte, denn je mehr es waren, desto härter wurde es für Eden, Milana zu erklären, was wirklich vorgefallen war. Sie hoffte, dass Milana gedanklich nicht soweit gegangen war, sie mit diesen Leuten in Verbindung zu bringen, aber die Wahrscheinlichkeit war grösser, als sie sich wohl vorstellen konnte und Eden war sich darüber bewusst und zudem nun auf alles gefasst...

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Eden wusste nichts darüber, warum Milana gesucht wurde von diesem Gemisch aus Menschen und Vampiren. Sie hatten zwischen den Leichen, die Milana hinterlassen hatte, nur einen Steckbrief gefunden, aus welchem ersichtlich war, dass sie, aber nicht warum sie gesucht wurde. Eden wandt sich um und ging in Richtung Haus. Die Tür stand noch immer offen und sie trat ein, fand einen Platz an der Seite dieser hölzernen Türe und wartete darauf, dass Milana ihr folgte, damit sie sie hinter ihr schliessen konnte.

Milana blickte Eden hinterher, wie sie zum Haus ging und folgte ihr dann, nicht ohne sich selbst dabei zu erwischen, wie sie an ihr heruntersah. Hitze wollte in ihr aufsteigen und Milana scholt sich in Gedanken dafür und ärgerte sich wieder einmal über sich. Wieso hatte Eden nur eine solche Wirkung auf sie? Nach allem was geschehen war... immer noch... Die Vampiress schüttelte leicht ungläubig über sich selbst den Kopf, als Eden sich neben der Türe umwandt und in ihre Richtung sah. Ohne sie anzusehen schritt sie durch die Türe, warf einen flüchtigen Blick in den Raum, unterdrückte die aufkommende Bewunderung für das schöne Aussehen und drehte sich wieder zu Eden um.

So, was jetzt, Eden? Wie willst Du Dir dieses Mal mein Vertrauen erschleichen? Denkst Du, Du musst es vielleicht nicht gewinnen? "Du willst mir doch sicher Dein Haus zeigen. Ich habe den Stolz in Deiner Stimme vorhin nicht überhört, als Du mir gesagt hast, dass Du es vor ein paar Tagen gekauft hast." Milana schmunzelte nun ein wenig. Sie war gespannt auf Edens Reaktion. Für Milana war es jedoch ein anderer Hintergrund, wieso sie das Haus sehen wollte. Sie musste sich orientieren können...

Eden folgte jeder Bewegung Milanas. Sie nahm sie in sich auf wie ein Aphrodisiakum und musste sich zusammenreissen und nicht zu offen zu zeigen, wie sehr Milana sie anzog. Mit einem Schmunzeln fragte sie nach einem Rundgang des Hauses und Eden bekam ein bisschen ihr Wohlgefühl wieder, als sie Milanas Schmunzeln sah, welches ihre Mundwinkel umgab, ohne jedoch ihre hübschen Grübchen, die sie hatte einmal sehen dürfen, preiszugeben. Jedoch war Eden erleichtert, dass Milana mehr sprach als nur zwei oder drei zusammenhängende Worte. Eden war nicht überrascht über Milanas Aufmerksamkeit und lächelte sie herzlich an.

"Ja, ich bin stolz auf das kleine Anwesen, das muss ich zugeben.", Eden schloss die Tür und ging nach rechts zu dem kleinen Besucherraum, den man durch die Rundbögen schon vom Vorplatz aus sehen konnte. Dort legte sie ihre Tasche und den Mantel auf den Sessel und zeigte Milana nacheinander auch das Wohnzimmer hinter diesem Raum, zurück beim Flur, das beachtenswerte Gästebad und an der Treppe vorbei die Küche. Sie verzichtete darauf, sich lange beim Courtyard aufzuhalten und verlor nur einige wenige und doch recht gut zusammengefasste Worte über das Gästehaus und den Garten. Wieder zurück im Haus führte Eden Milana die Treppe hinauf und liess sie das Ankleidezimmer und die winzige Bibliothek begutachten. Daraufhin folgte Milana ihr ins Schlafzimmer. "Hier gibt es auch noch ein Bad und hinter diesem Vorhang", Eden deutete auf einen blickdichten, Bordeauxfarbenen Vorhang, welcher der Badezimmertür gegenüber an der Wand lag "kommt man des weiteren auf einen Balkon, aber die Aussicht ist Dir bekannt. Wir standen eben auf dem Hof, den Du von hier aus sehen könntest.", sie wandt sich wieder Milana zu und sah sie freundlich an.

Es ging Eden etwas besser. Sie hatte sich durch die Bewegung und das Sprechen unbefangener gemacht und etwas selbstbewusster. Jetzt jedoch, da nichts mehr zu zeigen war und Eden auch nicht wusste, wohin sie am besten gehen sollten, um zu sprechen, denn dies würde unweigerlich wohl der nächste Schritt sein, sah sie Milana einfach offen und fragend ins Gesicht.. "Gibt es einen Ort in diesem Haus, in dem Du Dich am ehesten mit mir unterhalten möchtest? Gesetz.. gesetz den Fall, Du möchtest es überhaupt.. was ich hoffe.." und wieder kam die Unsicherheit in ihr hoch, kaum dass sie dieses Thema ansprach, doch es musste angesprochen werden, es gab auf beiden Seiten sicherlich eine Menge Fragen, doch hauptsächlich wollte sie Milana einfach erklären, dass sie nichts mit diesen Leuten zu tun hatte, dessen Van sie nun besass..

Milana war schweigend hinter ihr hergegangen und hatte von Zeit zu Zeit einen Blick auf Edens wunderschönen Rücken geworfen. Ihr schwarzes Kleid, welches ihr oberhalb ihrer Knie endete und nur von hauchdünnen Trägern auf den Schultern gehalten wurde, umspielte ihre perfekte Figur wie Wasser. Ja, es sah aus, als würde man schwarzes Wasser über sie giessen. Die ebenfalls schwarzen 20-Loch-Stahlkappenstiefel trug sie immer noch und diese zogen Milanas Blicke immer und immer wieder an. Sie konnte machen, was sie wollte... sie liess sich abermals von ihr verzaubern. Ihr Vorhaben vergass sie allerdings dieses Mal nicht. Es war einfach wieder eine gelungene Abwechslung zu dem, was man sonst so umherwandeln sah. Die tiefe Liebe, die sie Eden gegenüber empfand war keineswegs vergangen, nein. Dies würde Milana aber niemals jemandem eingestehen. Nicht jetzt. Nicht einmal sich selbst.

Wieso hatte sie diesen Raum als letztes gezeigt? Ob das Absicht gewesen war? Was hatte Eden vor? Milana kam es wie Ironie vor und sie erinnerte sich an den Boden des Pavillons, den Milana versucht hatte mit ihrem Mantel ein wenig weicher und wärmer zu gestalten, bevor sie Eden auf diesen gedrückt hatte. Erregung durchzuckte sie bei dem Gedanken daran, doch schob sie diese Erinnerung schnell wieder beiseite. Es ist verrückt... Du schaffst es tatsächlich mich immer und immer wieder ins Straucheln zu bringen. Was bist Du nur für ein Wesen?, dachte sie, als Eden sich wieder zu ihr drehte, sie freundlich ansah. Ohja und wie ich will. Du hast mir einiges zu erklären, Eden.

Als sie ins Schlafzimmer gegangen waren, liefen sie an Edens Bett vorbei und Milanas Blick blieb darauf haften. Es war ungemacht und ein Buch lag darauf. Milana hatte lesen können, dass es sich um ein Tagebuch handelte und sie fragte sich, was sie wohl alles dort hinein schrieb. Ob dort auch was über sie und die Organisation stand... über London?

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"Nun... ein wirklich beeindruckendes Haus.", sagte Milana und wandt sich an Eden, sah sie wieder mit einem nichtssagenden, dennoch leicht abschätzenden Blick an. "Und... wo wir einmal hier sind, können wir auch hier bleiben." Mit diesen Worten begab sie sich zum Bett und griff nach der Kette mit dem Pentagramm, die auf dem Tagebuch lag, hielt es hoch und öffnete ihre Handfläche, auf dem sie den Anhänger zum Liegen brachte und ihn sich ansah. "Mir ist unten schon aufgefallen, dass Du eine neue Kette trägst und ich fragte mich, wo dieses schöne Stück geblieben ist. Die Antwort auf diese Frage habe ich ja nun.", sprach sie weiter und blickte kurz zu Eden herüber, bevor sie sich zum Tagebuch wandt und auch dieses aufhob.
"Ich wusste gar nicht, dass Du Tagebuch schreibst...", ihr Blick haftete auf dem Einband. Sie senkte ihre Hände und sah wieder zu Eden herüber. "Andererseits... es gibt wohl einiges, dass ich nicht über Dich weiss," was wir aber gleich ändern werden, endete sie gedanklich, legte Tagebuch und Kette auf den Nachttisch neben dem Bett und begab sich, mit einem prüfenden Seitenblick zu Eden, zum Fenster. Sie zog den Vorhang beiseite, verschränkte die Arme auf dem Rücken und blickte zum Van, der unten parkte. "Mach doch bitte das Bett und setz Dich hin.", fügte sie schliesslich noch hinzu. Ihrem Tonfall konnte man entnehmen, dass es eine ernste Bitte war.

Wieder einmal stellte Milana unter Beweis, dass ihre Aufmerksamkeit und auch ihr Erinnerungsvermögen perfekt funktionierten, als sie über Edens Anhänger sprach. Eden dachte an den heutigen Nachmittag zurück und auch an den alten Mann und seine Worte. Vor allem aber auch daran, dass sie sich eines schwor, als sie das Ankh auf ihrer Handfläche hielt und es von der Sonne beglitzert betrachtet hatte. Wenn sie ein Vampir würde, dann nur durch Milana und der alte Mann wusste scheinbar Dinge, die sie noch nicht gewusst hatte.. Milana war hier.. gerade heute war sie hier her gekommen. War es wirklich Zufall, dass sie die Kette mit dem Anhänger ansprach? Zufälle gibt es nicht. Es ist, wenn überhaupt, dann Schicksal.., wies Eden sich selbst zurecht und blockierte somit auch ihren weiteren Gedankenfluss. "Wir wissen beide recht wenig voneinander.., brachte Eden heraus.. Du weisst zumindest mehr von mir, als ich es von Dir weiss." schloss Eden ihren Satz noch weiter ab, ihr Tonfall war jedoch freundlich und mit keinem Augenblick provokativ, anklagend oder vorwerfend. Es war eine reine Feststellung, dennoch biss sie sich auf die Unterlippe, denn Missverständnisse passierten schnell und gerade diese wollte Eden doch vermeiden.

Eden schüttelte die Bettdecke auf und liess sie sanft auf die Matratze sinken, ebenso lockerte sie das benutzte von beiden Kopfkissen und faltete es zusammen, klopfte zweimal darauf und setzte sich ohne ein weiteres Wort zu sprechen auf die Bettkante, schlug gekonnt langsam die Beine übereinander, faltete die Hände auf den Knien und sah Milana mit einem ernsten Blick entgegen. Ihre Haltung brachte Eden Erinnerungen ein, die nicht träglich für diese Situation waren, denn sie erregte und verwirrte sie zugleich. Eden fühlte sich an das Londoner Museum erinnert, in dem sie Milana zum ersten Mal sah. Milana war so vor den Bildern gestanden und hatte sie sich angesehen. Eden konnte sie noch genau vor sich sehen. Auch dort hatte sie den Mantel mit zwei Knöpfen geschlossen gehalten und die Arme auf dem Rücken verschränkt. Es war eine sehr reine, edle Haltung voller Stolz und Selbstbewusstsein. Eden sprach sofort auf dieses Erscheinungsbild an. Verwirrt war sie deshalb, weil Milana sie im Museum fast gebissen und getötet hätte, wäre Zak nicht dazwischen gekommen. Eden wurde mit einem Male klar, dass sie gefährlich lebte, wenn Milana ihr nach dem Leben trachtete. Ihr Blick aus dem Fenster in Richtung des Vans liess weitere Zusammenhänge für Eden klarer werden. Wollte sie Eden töten? Aber warum? War sie so sehr überzeugt davon, dass Eden zu diesem Clan gehörte, der aus Menschen und Vampiren bestand und Milana, warum auch immer, verfolgte?

Eden verscheuchte ihre Vermutungen und wollte endlich Gewissheit. Immer noch sah sie Milana an. Eden veränderte ihre Position, liess die Beine übereinander geschlagen und spielte leicht nervös mit ihren Händen.
"Sag mir bitte, warum Du so.. so reserviert auf mich reagierst.. Ich..", Eden wusste nicht, ob sie beginnen sollte, doch sie hielt es nicht aus, wollte nicht lange Drumherum reden, sondern endlich loswerden, was sie belastete.. "..möchte gerne Gewissheit über Deine Gedanken über mich.." beendete sie vorsichtig ihren Satz.. Hätte sie direkt vom Van begonnen, hätte sie nicht mehr aufgehört zu erzählen und wenn Milana wirklich glaubte, dass Eden zu diesem eigenartigen Verfolgungskommando gehörte, dann würde Milana nicht glauben, was sie ihr erzählte. Wahrscheinlich hatte sie sowieso schon viel zu viel gesagt. Sie wusste, wie Milana reagieren konnte, wenn sie ihr zuvor kam oder ihr zu nahe trat mit ihren Fragen oder Aussagen. Beim letzten Mal war ihr Leben dabei in Gefahr gewesen. War es dies nun auch?

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Milana drehte nur leicht ihren Oberkörper nach rechts und sah Eden mit leicht in Falten gelegter Stirn kurz an, bevor sie ihren Blick wieder zum Van führte. Eden hatte die Beine übereinander geschlagen und Milana war zudem nicht entgangen, dass Eden etwas nervös mit ihren Fingern spielte. Du bist nervös, Eden. Und jetzt versuchst Du es also von der anderen Seite. Du willst erst aushorchen und dann Deine Antworten geben. So kannst Du zumindest sicher gehen, dass Du nichts unüberlegtes vorwegnimmst, nicht wahr?, dachte Milana, sprach aber etwas anderes aus. "Ein schöner Van, gefällt mir. Wirklich. Du hast einfach einen guten Geschmack. Respekt." Der war sicher nicht günstig, aber warte... Du musstest ihn ja gar nicht zahlen. "Aber um Deine Frage zu beantworten.", fuhr sie fort, bevor sie kurz Inne hielt und unmerklich Luft holte.
"Nun... es ist lange Zeit her, seit wir uns das... letzte Mal gesehen haben. Es ist viel passiert in dieser Zeit. Bei mir und auch bei Dir. Wie sollte ich Deiner Meinung nach auf Dich reagieren?", endete sie ihre Erklärung mit einer Frage, ohne sich noch einmal zu ihr umzudrehen.

Edens Vermutungen wurden bestätigt durch das scheinbar dahingesagte Kompliment über den Van. Milana war nicht dumm und Eden war es ebenso wenig. Es stimmte sie traurig, dass sie wohl recht behielt mit ihren Gedanken, doch sie hatte sich auch schon im selben Augenblick entschlossen, was sie zu tun gedachte. Ja, es ist wahrlich viel passiert.. und auch wenn diese Tatsache logisch und vorauszusehen war, so tat sie Eden weh. Es traf sie im Innersten und so einfältig der Gedanke in diesem Augenblick und in Anbetracht des Ernstes der Lage auch sein mochte, sie fragte sich, ob es vielleicht jemand anderen in Milanas Leben gab. Sie sprach diesen schmerzlichen Gedanken nicht aus. Er war nicht Gegenstand dieser Unterhaltung und wohl auch eher unwahrscheinlich in der Antwort und dennoch tat der Gedanke weh.

Eden versuchte ihn etwas zurückzustellen und konzentrierte sich nun vollkommen auf Milana. "Ja, der Van ist wunderschön, aber Du kanntest ihn schon vor mir und hätte ich mir einen Wagen gekauft, wäre es sicherlich nicht dieser gewesen, so schön er auch sein mag..", Edens Hände zitterten, sie hatte Angst vor Milanas Reaktion, doch noch mehr davor, dass sie ihr nicht glaubhaft machen konnte, dass sie keine Schuld an dem trug, was in London vor sich gegangen war. Eden war sich mittlerweile sehr sicher, dass Milana das vermutete. Es passte alles einfach viel zu gut zusammen, vor allem auch die Erklärung, warum Milana aus London verschwand, ohne sich auch nur einmal bei Eden zu melden - egal wie.

Milana war überrascht und zog fragend eine Augenbraue hoch, liess sich ihre Überraschung aber nicht anmerken.

Natürlich kenne ich diese Vans schon länger. Was hat sie denn jetzt vor? Ändert sie ihre Strategie? Will sie gar nicht leugnen? In ihrer Stimme lag kein Schimmer von Unsicherheit... jedoch fühle ich, dass sie Angst hat. Was nur macht sie da gerade? Die Autos gibt Draco vor und er mag nun mal schwarze Vans. Auch wenn die anderen von anderer Marke waren. Indirekt gibt sie sogar zu, dass sie diesen Van nicht selbst gekauft hat. Es passt bis jetzt alles vollkommen zusammen. Was genau willst Du mir mit Deiner Aussage mitteilen, Eden? Sollte das gar ein Eingeständnis des Versagens sein? Immerhin hätte mich ein solcher Van zu Draco bringen sollen... und das ist misslungen., für einen Augenblick überlegte sie, ob sie nicht unbewusst in einen Hinterhalt geraten war, da es für den Moment den Anschein machte, als wolle Eden gar nicht versuchen sie von etwas anderem zu überzeugen. Aber diesen Gedanken schob sie lächelnd beiseite. Es war nicht vorauszusehen gewesen, dass sie in dieses Wohnviertel fuhr. Und die Erklärung, dass Milana diesen Van schon kannte ist leicht. Eden konnte anhand ihres Alters noch nicht lange bei dieser Organisation sein... dennoch stimmte da irgendetwas nicht und Milana fühlte leichte Verwirrtheit in sich aufsteigen.

Milana wandt sich nun komplett zu Eden um und sie sah, dass ihre Hände zitterten. Was stimmt an Deiner Aussage nur nicht? Was versuchst Du da bloss?, Milana sah sie nachdenklich an, bevor sie langsam und elegant auf sie zuging und vor ihr stehen blieb, ihre Hände immer noch auf dem Rücken verschränkt. "Ich möchte eines von Dir wissen, Eden.", begann Milana mit scharfem Blick in Edens Augen. "Wie viel? Wie viel war ich Dir wert?" Milana war sich nicht bewusst darüber, dass diese Frage zweideutig war. Sie konnte es auf Milana als Persönlichkeit und das Geschehene zwischen ihnen beziehen oder sie dachte gleich an die Belohnung, die Milana mit dieser Frage ansprach. Eden war sichtlich überrascht über diese Frage und sah Milana fast verständnislos und dennoch offen an.

"Zum einen warst Du mir nicht, sondern bist Du mir noch unendlich viel Wert.. um ehrlich zu sein, soviel, dass ich ein ganzes Jahr nach Dir suchte, dass ich das Leben meines besten Freundes unbeachtet liess und ihn einfach mit mir schleifte. Soviel wert, dass ich nie wieder.. körperlich mit jemandem zusammensein konnte, seit wir uns das.. letzte Mal im Londoner Park getroffen haben..
Du bist mir soviel wert, dass ich innerlich fast starb, weil die Sehnsucht nach Dir mich aufzufressen drohte.. soviel wert, dass ich Dich anders begrüsst hätte, auch nach einem Jahr, in dem so vieles bei uns geschehen ist..."
Eden hatte begonnen und sie sprach, ohne über ihre Worte nachzudenken oder nachdenken zu müssen. Es war eine Frage gewesen, die für sie so selbstverständlich war, dass die Überraschung sie zu hören, ihre Vorsicht einfach zertrümmerte und aus hier hinausplatzte, was sie all die Monate gefühlt und gedacht hatte, was sie empfunden hatte und noch immer empfand...

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Als ihr das Ausmass ihrer Worte klar wurde und sie ebenso wusste, dass auch ein kleiner Vorwurf in ihnen herauszuhören gewesen sein musste, senkte sie den Blick und entschuldigte sich leise.. "Verzeih mir.. ich wollte Dir nichts vorwerfen.. es ist nur.. es war nur.. es.. es war so verdammt viel und es ist so verdammt viel.. ich dachte.. Du wüsstest das..", Eden schloss die Augen, wäre gerne aufgestanden, doch Milana stand zu dicht vor ihr, als dass sie es gekonnt hätte, ohne sie zu berühren. Was eine Berührung jedoch auslösen konnte, wollte sie gar nicht erst herausfinden und so blieb sie regungslos sitzen, auf alles gefasst.. Sie erwartete nun das Schlimmste, aber was sollte sie tun? Sie konnte nicht zurücknehmen, was ihr Herz seit Monaten schon herausschreien wollte.. glücklicherweise hatte sie selbst nicht geschrieen.. wenigstens etwas..., dachte sie bei sich.

Milana konnte mit eben diesen ganzen Aussagen nichts anfangen. Eden versuchte nun wohl doch die Unschuldige zu spielen, aber log nicht einmal, was die Suche mit Zak anging. Jedoch vermutete Milana immer noch einen anderen Grund dahinter. Mischte sie nun Wahrheit mit erneuter Täuschung? Was versprach Eden sich von diesen Worten? Milana wünschte sich tief im Inneren, dass dies alles die Wahrheit war und sie ihr einfach Glauben schenken konnte, aber Milana war fest davon überzeugt, dass Eden mit Zak gemeinsame Sache gemacht hatte und... dafür musste sie sterben, ebenso Zak. In der Vampiress brodelte es, es schien sie schier zerreissen zu wollen. Eden machte eine Pause, überlegte wohl, was sie noch sagen konnte, dann entschuldigte sie sich und Milana konnte nicht mehr anders, als sie nun offen darauf anzusprechen.

"Eden!", zischte sie sie an. "Hör auf Spielchen zu spielen und sag mir, wie viel ich Dir wert war. Was war Draco bereit Dir zu zahlen, dafür, dass Du mich ausgeliefert hast?." Ihr Blick war gefühllos und ihre Stimme hatte einen harten Unterton. Eden sah auf... diesmal verständnislos, fragend und vorwurfsvoll zugleich.
Draco? Ist er der Anführer? Hat er ein Lösegeld auf Milana angesetzt? Das alles war jetzt nicht wichtig. Wichtig war, dass Milana begriff, dass sie nichts mit diesem Thema zu tun hatte und Eden stand auf, stand nur Zentimeter von Milana entfernt und funkelte sie enttäuscht und böse an.

"Das glaubst Du doch nicht wirklich, oder?" ihre Stimme war unangenehm leise und direkt.
"Ich kann verstehen, dass Du glaubtest, ich hätte etwas damit zu tun, als Du den Van sahst. Ja, ich war dort, dort in London an dem Schloss oder eher an den Resten, die davon übrig waren. Ich war dort an diesem Ort, wo 6 Leichen zu finden waren. Wir waren beide dort, Zak und ich, aber Du warst schon verschwunden. Ich spürte, dass Du Dich aus der Stadt bewegtest und ich wollte Dir folgen.. wollte Dich aufhalten, Dich fragen, warum Du mir nichts zum Abschied gesagt oder geschrieben oder dagelassen hast, damit ich weiss, dass es Dir gut geht.

Wir nahmen den Van. Er stand einfach da mit dem Schlüssel im Zündschloss und war vollgetankt. Wir hatten keine Zeit zu verlieren und dennoch haben wir Dich nie gefunden, wie Du weisst. Ich habe Dich geliebt und ich liebe Dich noch und ich glaubte Deinen Worten, als Du mir Deine Liebe im Park gestandest. Ich hab Dir geglaubt und ich konnte nicht verstehen, warum Du gegangen bist, ohne ein Wort.. ohne mir zu sagen, dass Du gehst oder mich zu fragen, ob ich mit Dir kommen wollte. Ich wollte wissen wieso.."

Eden wandt sich um und nahm das dicke, in Leder gebundene Tagebuch vom Nachttisch. "Ja.. ja ich schreibe Tagebuch. Du willst etwas von mir wissen? Dann lies es. Zähle Deinen Namen heraus, zähle heraus wie oft ich darin schreibe, wie sehr ich Dich vermisse und wie viel Du mir wert bist, was ich in diesem ganzen Jahr empfunden und gedacht habe und..", ihr fiel der Steckbrief ein, den sie von Milana gefunden hatte und zog ihn aus den Tagebuch. Er war einmal in der Mitte zusammengefaltet und sie legte ihn oben auf den Einband und hielt ihr das Buch mit dem Zettel hin.

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"Ich habe diesen beschissenen Steckbrief von Dir gefunden. Er war mitten in der Verwüstung bei einem Kerl ohne Kopf gelegen. Wie viel hast DU mir vorgemacht, Milana? Wie sehr hast Du MEINE Gedanken manipuliert und vor allem wie oft? Das würde ich gerne einmal erfahren oder.. nein, ich will es nicht erfahren, es ist mir überhaupt nicht wichtig. Mir war immer nur wichtig, dass es Dir gut geht, dass Du am Leben bist und aus egoistischen Gründen, aus Gründen meines Gefühles heraus wollte ich Dich wiedersehen, wollte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe und wollte Dich fragen, was ich getan habe, dass ich es Dir nicht wert war, Dich zu verabschieden oder ob Du mich nur ausgenutzt hast...

Lies es.. los.. nimm und lies es.. ich werde sicherlich nicht abhauen.. Das denkst Du doch, oder? Nein, glaube mir, ich werde sicherlich nicht aus diesem, meinem Hause verschwinden. Ich wohne hier und ich bleibe hier wohnen, solange Du mich am Leben lässt. Aber wenn Du mich schon töten willst, falls es das ist, was Du willst, weil Du jetzt noch immer nicht glauben kannst, dann töte mich, nachdem Du das hier gelesen hast.." und sie hob ihr voller Nachdruck das Buch noch einmal entgegen, sah sie durchdringend an und erwartete eine Reaktion.

Innerlich war sie zutiefst verletzt. So sehr, dass sie nicht einmal mehr Tränen dafür hatte. Solch bittere Tränen gab es nicht auf dieser Welt. Ihre Augen spiegelten unendliche Traurigkeit wieder und tief in ihrem Inneren hoffte sie einfach nur, dass Milana jetzt nicht ging.. dass sie blieb, dass sie blieb und ihr einfach nur glaubte.. mehr wollte sie nicht. Ich will Dich nicht verlieren, Milana.. nicht noch einmal.., dachte sie verzweifelt ohne zu bemerken, dass sie ihre Gedanken für Milana frei liess. Die Liebe in ihr war so pur und rein, dass sie ihre Gedanken vor Milana nicht länger verschliessen konnte..

Milana trafen vorwurfsvolle, enttäuschte und fragende Blicke, bevor Eden aufstand und nur wenige Zentimeter von Milana entfernt stand. Ihre Augen spiegelten die Enttäuschung wieder, die Milana in ihr ausgelöst hatte und gleichzeitig funkelten sie sie böse an. Für Milana fühlte sich jedes einzelne Wort wie eine schallende Ohrfeige an. Milana hielt ihrem Blick stand und lauschte ihr, auch wenn es schmerzte. War dies auch eine Art Strategie? Sagte sie die Wahrheit? Milanas Zweifel überkamen sie erneut. Ständig hatte sie diese Zweifel gespürt und aus Angst, dass sie nicht Wahr waren, verdrängt. Aus Angst, sie könnten alle falsch sein und sie wäre zu Eden gegangen, hätte sie mit sich genommen und dann? Was wäre dann gewesen? Hätte sie den nächsten Angriff heil überstanden? Hätte man sie dann überwältigt und IHM ausgeliefert?

Jetzt jedoch war nicht wichtig, was sie dachte oder fühlte. Jetzt war wichtig, dass sie Eden zuhörte. Was auch immer es war, dass sie von sich gab, Wahrheit oder Lüge. Milana würde haarkleinst auf alles achten.
Eden griff nach dem Tagebuch, dann zog sie einen zusammengefalteten Zettel heraus, legte ihn obenauf und hielt es vor sie. Sie wollte, dass Milana es las, damit sie sehen konnte, wie es tatsächlich war und das sie die Wahrheit sprach. Dann ging sie direkt auf diesen Steckbrief ein, der sie noch mehr in Rage versetzen zu schien über die Erkenntnis, die sie mit diesem erhalten hatte. Sie warf ihr vor, dass Milana sie manipuliert hätte in dem sie Gedanken in sie übertragen hatte. Milana schmunzelte innerlich über diesen Vorwurf, auch wenn die Situation überhaupt nicht lustig war. In ihren Mundwinkeln war ein leichtes Zucken zu sehen, mit welchem sie das immer stärker werdende Schmunzeln, das sich nach aussen hin bemerkbar machen wollte, versuchte zu unterdrücken. Nie hatte sie ihr böswillige oder untragbare Gedanken übertragen. Milanas Blick fiel auf den Steckbrief und alles Schmunzeln verstummte in ihr. Sie nahm den Steckbrief, nicht, ohne weiter auf die Worte zu achten, die Eden ihr immer noch um die Ohren zu schlagen schien. Sie wandte sich ab und las ihn flüchtig.

~Gesucht!~

Milana von Lucifuga

Ca. 1,76, schlank, dunkelbraune, kinnlange Haare, dunkelbraune Augen, schwarze Hosen, dunkle Hemden, schwarzer Mantel, 2 Ringe an der rechten Hand [Daumen und Mittelfinger].

!!Belohnung wie abgesprochen!!

Vorsicht! Als Vampiress hat sie die Gabe ihre Gedanken in Eure Köpfe zu pflanzen, lasst Euch nicht täuschen und unterschätzt sie nicht. Sie ist gefährlich und kaltblütig. Achtet auf ihr Schwert und auf den Dolch.

Ich will sie lebend, sonst entfällt die Belohnung!!

Draco

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Milana zerknüllte den Steckbrief und hielt ihn fest umschlossen, als sie sich wieder zu Eden drehte. Sie blickte ihr wieder in diese vorwurfsvollen Augen, die nun wussten, wie sie mit ganzem Namen hiess, die ihr erklärten, dass sie dieses Tagebuch lesen sollte und das sie nicht abhauen würde. Sie dachte wohl wirklich Milana hätte Angst davor, dass sie abhauen könnte. Sie hätte wohl selbst am Besten wissen müssen, dass sie dies wohl nicht geschafft hätte.

Eden hielt ihr mit Nachdruck das Tagebuch entgegen und Milana lief langsam auf sie zu, sie sah nicht auf das Buch, nein, sie sah weiterhin in Edens Augen. Vor ihr blieb sie stehen. War es wieder nur ein Spiel? Was sollte Milana jetzt tun? Was sollte die Sache mit dem Tagebuch? Eden musste wissen, dass Milana es nie lesen würde. Das wäre nicht ihr Stil gewesen. Das ist und bleibt Privatsphäre, egal was ein solches Tagebuch auch erklären und aufdecken konnte. Nein, sie würde es nicht lesen.

Edens Worte, die sie voller Rage an Milana gerichtet hatte, waren ohne jegliche Überlegungen, ohne jeglichen Versprecher. Sie hatte keine Pausen gemacht, um sich Worte zurecht zu legen und dennoch... keines der Worte war ein Beweis dafür gewesen, dass sie nichts mit alledem zu tun hatte. Was sollte sie jetzt nur machen? Sie spürte die Liebe in sich stärker als je zuvor. Sie hasste sich dafür, dass sie Eden mit ihrer Vermutung wehgetan hatte, wie sie ihr gegenüber nicht zu verbergen vermochte. Aber wie sollte sie sicher sein, dass es nicht alles nur ein Spiel war? Wie nur?

Edens Blick zeigte tiefe Traurigkeit und sie endete. Milana sah ihr noch immer tief in die Augen, als sie dazu ansetzte an ihr vorbeizugehen, um sich auf das Bett zu setzen und erhaschte die Gedanken, die Eden nicht vor ihr versteckte. Ich will Dich nicht verlieren, Milana.. nicht noch einmal..konnte sie lesen... und die Liebe, diese verzweifelte Liebe, die in diesem Gedanken lag, durchzuckte Milana wie ein Blitz und sie blieb abrupt stehen, sah Eden ausdruckslos an. In ihr zerbrach gerade alles, was ihr noch geblieben war. Sie hatte an Eden gezweifelt, sie hatte sie für eine Lügnerin gehalten, sie hatte ihr Dinge vorgeworfen, die nicht wirklich waren... und auch die Zweifel, die Milana stets hatte, würden diesen Fehlschlag nie gut machen können. Sie hatte Eden zutiefst verletzt mit dem – nun offensichtlichen – Vorwurf, den sie ihr gegenüber hatte, dass sie ein Teil dieser Organisation war und nur mit Milana gespielt hatte.

Ihr Herz zeriss in zwei grosse Stücke... zeriss wie ein Stück Stoff. Eden sprach die Wahrheit... hatte nie gelogen... hatte nicht mit ihr gespielt, hatte ihr nichts vorgemacht... und das wusste sie nun nur dadurch, dass Eden ihre Gedanken vor ihr nicht verschlossen hatte. DIES war der endgültige Beweis, denn sie wusste nicht, dass Milana Gedanken lesen konnte, wenn jemand diese freigab. Sie senkte erschlagen ihren Kopf, wandt sich um und setzte sich neben Eden auf das Bett. Ihre Schultern hingen schwach herab und den Steckbrief, den sie immer noch in ihrer geballten Faust hielt, holte sie heraus, faltete ihn auseinander, las noch einmal die Worte, die darauf standen und liess ihn dann einfach zu Boden gleiten.

Sie hatte alles verschenkt durch eine blosse Spekulation... eine Spekulation, die zwar nicht abwegig war, aber dennoch... sie hätte auf ihr Gefühl hören sollen. Aber hatte sie ihr Gefühl nicht das ein oder andere Mal hinters Licht geführt? Wieso war sie nicht gleich zu Eden gegangen und hatte sie zur Rede gestellt? Was hatte sie mit ihrer Flucht angestellt? Sie hatte Eden und sich selbst ein Jahr geschenkt, dass sie wohl beide gerne einfach aus ihrer Erinnerung streichen würden. Milana dachte an die Organisation, dachte zurück an die Zeit, als sie ihre Eltern holten... dachte an Lenina, dachte an Eden und wie sie, aus ihr, eine von ihnen gemacht hatte.
Hatte denn nicht soviel offensichtlich dafür gesprochen, dass es so leicht war dies zu glauben? War es nicht falsch dies einfach so zu glauben und... zu verschwinden ohne einmal nachzufragen? Milana fühlte sich schlecht... sie fühlte sich nach langer, langer Zeit einfach nur schlecht. Sie hasste sich für ihre Gefühle, hasste sich dafür, dass sie so überstürzt gegangen war. Hasste sich... Sie schloss schmerzlich ihre Augen und eine kleine rote Blutsträne lief ihr die Wange herab. Nun war es wohl an ihr zu erklären... sich zu rechtfertigen. Aber war das nun noch nötig? Wollte Eden das überhaupt? Hatte Milana nicht schon ihr Lebensglück verspielt?

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Leise begann Milana zu sprechen... zumindest setzte sie an, sie holte tief Luft und begann. "Ich... Eden... es war alles so... in London, der Van... Eure Auren...", Milanas Gedanken überschlugen sich und sie wusste nicht, wo genau sie anfangen sollte. Sie sah auf und zu Eden hoch. Ihr Blick war leer, doch der Schmerz der ihr tief in der Brust steckte war offen zu sehen und sogar zu spüren. "Entschuldige.", Milana räusperte sich und straffte ihre Schultern. Wie konnte sie sich nur so hängen lassen? Wieso erdrückte sie die Liebe und dieser tiefe Schmerz so? "Wie kann ich anfangen, Eden? Wo fange ich an zu erklären? Kann man das alles erklären? Bringt es mir etwas? Was denkst Du über mich? Was kann ich Dir für Fragen beantworten? Was? Bitte hilf mir... ich...", Milana stockte, die restlichen Worte brachte sie kaum über die Lippen. Es war mehr wie ein Windhauch, aber gerade noch verständlich. "Ich... ich fühle mich hilflos.", endete sie und führte ihre Hand nahe an Edens, welche das Tagebuch hielt, berührte sie jedoch nicht, sondern nur das Tagebuch. Sie drückte es sachte kopfschüttelnd herunter, da Eden es ihr immer noch fordernd entgegenhielt. Sie senkte ihren Kopf und hoffte, Eden würde ihr Antworten geben können... hoffte, sie würde Fragen stellen, die es ihrem Gedankenwirrwarr vereinfachen würden gezielte Antworten zu geben. Antworten, die jetzt wichtig waren. Antworten die Eden wichtig waren...

Eden fühlte nur noch grenzenlose Liebe in sich. Aller Ärger, ihre Enttäuschung.. alles war verflogen mit nur einem Blick auf dieses auf einmal so sehr zerbrechliche Wesen. War Eden zu weit gegangen? Sicherlich nicht und doch hätte sie es wohl auch anders sagen können, andere Worte wählen, weniger vorwurfsvoll, aber hätte Milana ihr denn dann geglaubt? Sie wusste es nicht. Eden konnte nicht weiter darüber nachdenken, denn Milana holte sie mit ihren Worten wieder zurück aus ihrer Gefühlswelt und Eden hörte ihr still zu. Sie entschuldigte sich, wusste nicht, wo sie beginnen sollte, straffte ihre Schultern und versuchte einen Anfang zu finden, was ihr nicht wirklich gelang, wie sie glaubte. Milana gab zu, hilflos zu sein und wenn Eden noch eine bittere Träne auf dem Herzen getragen hatte, so war auch diese nun getrocknet.

Milana hob die Hand dicht an ihre, doch sie drückte das Tagebuch kopfschüttelnd hinunter. Eden hatte nicht bemerkt, dass sie es noch immer fordernd zu ihr hielt und legte es neben Milana aufs Bett, während sie sich vorsichtig und langsam auf die Knie senkte. Sie zögerte, als sie die Hand hob und sie auf Milanas Hand legen wollte, doch sie gab sich einen inneren Schubs und überwandt die Hürde, die noch immer zwischen ihnen herrschte. Eden legte ihre Hand jedoch nicht auf die Milanas, sondern hob den Zeigefinger unter Milanas Kinn. Zärtlich zwang sie sie dazu den Kopf zu heben und ihr wieder in die Augen zu sehen. Edens Blick war warm, voller Liebe und Zärtlichkeit, keine bösen Gedanken, kein Vorwurf, nein, nicht einmal Enttäuschung oder Traurigkeit war in ihnen zu sehen. Einfach nur noch Liebe und Verständnis.

Eden konnte Milana verstehen, hatte sie auch zuvor verstehen können und dennoch war Eden verletzt gewesen. So sehr, dass sie Dinge ausgesprochen hatte, die sie ihr andernfalls nicht einmal im Nachhinein erzählt hätte.
"Was ich über Dich denke?", begann Eden sehr leise und ruhig zu sprechen, ohne das Lächeln auf ihren Lippen zu verlieren. "Ich denke über Dich, dass Du soviel in Deinem Leben miterleben musstest, dass Du allen Grund hast, niemandem zu trauen oder gar zu vertrauen. Auch mir nicht. Dass Zweifel Dich überallhin begleiten und Du kaum einmal von ihnen absehen kannst. Sie werden immer wieder kommen, immer wieder.. und womöglich retten sie Dir immer wieder das Leben.." Eden atmete tief durch. Sie wollte nichts Falsches sagen, vor allem, weil sie ahnte, dass sie niemals mehr wieder eine Milana vor sich sitzen haben würde, die so zerbrechlich und verletzlich wirkte. Es war eine kurze Situation, das wusste Eden, aber sie musste in dieser Versuchen Milanas Herz anzusprechen und ihr Dinge sagen, die ihr vielleicht einen Halt gaben.

"Erkläre mir nichts. Sage mir nichts. Nicht jetzt. Nicht über all das, was passierte. Mache dies wann immer Du möchtest, doch nicht in diesem Augenblick. Ob es Dir was bringt? Es bringt immer etwas, wenn man ausspricht, was in einem vorgeht und wenn es einfach nur das Gefühl ist, nicht mehr allein zu sein. Und ich habe nur eine einzige Frage an Dich.. und es fällt mir nicht leicht sie zu stellen, weil ich Angst vor der Antwort habe, aber Du fragst mich nach meinen Fragen und ich möchte ehrlich sein, wie ich es immer zu Dir war und immer zu Dir sein werde.." , jetzt kam der Gedanke an die alte Sehnsucht zurück, an den Schmerz, den Eden all die Monate tapfer hatte ertragen "Kannst Du mir sagen.. ob.. ob Du wieder.."

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Trotz allem wollte sie dieses Jahr nicht missen. Es hatte sie reifer werden lassen und vor allem hatte sie einen Freund gefunden, der ihr ans Herz gewachsen war und den sie niemals wieder verlieren wollte. Sie hatte wundervolle Zeiten mit Zak verbracht, auch wenn die Sucherei nicht immer schön war, so hatten sie zumindest sich und das, was sie selbst erleben und entdecken konnten in den vielen Städten, in denen sie waren. Eden versuchte wieder Drumherum zu reden, um ihre eigentliche Frage Drumherum.. "So gerne würde ich alles wissen, Milana.. alles.. was mit Dir zusammenhängt und auch alles, was Du im letzten Jahr erlebt hast und warum es soweit kam und...", jetzt fiel Eden nur noch eine Frage ein.. DIE Frage und sie konnte sie jetzt nicht mehr umgehen.. ".. ich.. das Einzige, das ich gerne wissen möchte ist, ob Du wieder weggehst und.. und was Du für mich fühlst..," es kam so leise, dass Eden kaum glauben konnte, dass sie es wirklich ausgesprochen hatte. Es klang wie ein Gedanke ganz hinten in ihrem Kopf.. Der Gedanke, ob es jemand anderen gab war auf einmal wieder da und mehr denn je hoffte sie auf eine Antwort.

So gerne hätte sie Milana einfach in den Arm genommen, so gerne einfach ihre Träne abgeküsst, doch sie traute sich nicht. Sie wollte vor allem auch nicht diese Situation ausnutzen, denn Milana würde es im Normalfall nicht einfach so zulassen, wie sie es in diesem Augenblick zulassen würde. Eden sah wie die Träne bald heruntertropfen würde, doch sie fing sie mit dem Finger, der Milanas Kopf gehalten hatte, auf, betrachtete das reine Rot der blutigen Träne und schloss ihn dann in ihrer Hand, während sie wieder aufsah. Es war wie ein Beschützen von Gefühl.. irgendwie sinnbildlich..

Eden hatte das Tagebuch neben Milana auf das Bett gelegt, bevor sie sich vor sie auf die Knie niederliess. Milana hatte ihren Kopf immer noch gesenkt, als sie sah, wie Edens Hand ihrer eigenen näher kam. Innerlich zog sie sich leicht zurück aus Angst vor einer Berührung, die nicht von ihr selbst ausging, liess sich dies aber nicht anmerken. Eden legte ihre Hand jedoch nicht – wie leicht angedeutet – auf Milanas, sondern hob sie etwas höher, legte ihren Zeigefinger sachte unter Milanas Kinn, womit sie sie liebevoll dazu brachte ihr wieder in die Augen zu sehen, bevor sie zu sprechen begann.

Diese Berührung war so rein und klar, so voller Liebe und Gefühl. Dahinter steckte ehrliche Zärtlichkeit und Milana begriff nicht recht, wie Eden dies fertig brachte. Eben noch war sie, ja, war sie wütend gewesen. So konnte man dies wohl nennen. Hatte Milana mit jedem ihrer Worte einen Dolch ins Herz gerammt. Ehrliche Worte, wie Milana nun wusste. Milana sah Eden tief in die Augen, rührte sich nicht, auch wenn ihr Innerstes ihr sagte, dass sie Edens Hand nehmen und sie lieber zurück zu Edens Körper führen sollte. Es war... es war in Ordnung. In diesem Moment hatte Milana das Gefühl, dass es in Ordnung war. Irgendwie fühlte sie sich dazu verpflichtet es einfach geschehen zu lassen.

Aus Edens Blick waren jegliche bösen Gedanken, Vorwürfe und Härte verflogen... waren einfach weg. In ihren Augen lag auch noch etwas anderes. Dort war tiefes Verständnis und Milana war leicht verwirrt. War es nicht eben dieses Verständnis, das ihr gefehlt hatte? Hatte sie nicht so viele Worte ausgesprochen, harte Worte, in denen eindeutig herauszuhören war, dass sie nicht verstanden hatte? Das sie so viel wissen wollte, um verstehen zu können? Wo kam dieses Verständnis plötzlich her? War es bei ihr vielleicht auch so gewesen, dass der Schmerz und die Wut alles andere verdrängt hatten? Milana wusste keine Antwort darauf. Ihr Blick genügte, um Eden Glauben zu können. Er war einfach rein, zutiefst ehrlich und warm.

Eden begann zu sprechen, wiederholte ihre Frage. „Was ich über Dich denke?“ und sie lächelte. Es war ein so bezauberndes Lächeln, das Milana alles um sich herum vergass und einfach nur auf Edens Stimme und dieses strahlende Lächeln achtete. Milana lauschte und machte nichts weiter, als sie einfach nur still anzusehen.
Eden sagte ihr, dass sie nichts sagen musste, dass sie jetzt in diesem Augenblick nichts sagen sollte, dass sie aber dennoch alles über sie wissen wollte. Es war gut über solche Dinge zu reden und sie mit jemandem zu teilen, erklärte Eden ihr und Milana wusste, sie hätte ihr in dieser Sekunde alles, restlos alles erzählt. Eden schien dies zu wissen und Milana glaubte, sie wollte ihr damit zeigen, dass sie diese Situation nicht ausnutzen wollte. Dafür liebte sie Eden um so mehr.

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Milana würde ihr erzählen, dass war sie Eden irgendwie schuldig... auch wenn sie der Meinung war, dass sie nie auch nur irgendjemandem auf dieser Welt eine Erklärung schuldig war, so wusste sie tief in ihrem Herzen, war sie Eden dies schuldig. Wieder eine neue Erfahrung für sie. Keine schlimme Erfahrung, wie ihr Herz ihr vermittelte. Sie liebte Eden und das über alle Massen, so dass sie es nicht auszudrücken vermochte.

Dann gelangte Eden an den Punkt, an dem sie ihr sagte, dass sie eine Frage hatte. Allerdings sagte sie ebenso, dass es nur eine Einzige, für sie nicht leicht zu stellende Frage war. Eden unterbrach oft ihre Sätze, wiederholte das ein oder andere Wort unsicher... versuchte offensichtlich Drumherum zu reden und Milana schmunzelte leicht.
Frag., flüsterte Milana ihr zu... und schliesslich brachte Eden es heraus. Sie wollte wissen, ob Milana wieder weggehen würde und... was sie für Eden fühlte. Milanas Augen weiteten sich leicht über diese Frage, die so leise über Edens Lippen kamen, dass man fast meinen konnte, sie hätte nur stumm ihre Lippen bewegt.

Jetzt, nachdem sie nicht mal suchen musste, um Eden zu finden, sollte sie wieder gehen? Jetzt nachdem sie wusste, dass ihre Vermutungen falsch gewesen waren? Wieso um alles in der Welt sollte sie wieder gehen? Milana hatte diese Begegnung so überrumpelt und sie war so in die Gespräche mit Eden versunken gewesen, dass sie vergessen hatte, wieso sie überhaupt das Hotelzimmer verlassen hatte. Sie hatte nicht bemerkt, dass ihre Hände bereits leicht zu zittern begonnen hatten und das der Durst um einiges angestiegen war.

Eden fing ihre Träne auf, die sich ihren Weg über ihre Wange gebahnt hatte und umschloss diese mit ihrer Hand. Irgendwie... es war wie ein Beschützen. Milana hatte nur drei Mal in ihrem Leben eine solche rote Träne verloren... und zwei Mal davon war Eden der Grund gewesen. Zwei Mal war sie in ihrer Gegenwart schwach geworden und nun... nun kniete Eden vor ihr und hielt schützend diese Träne in ihrer Faust, an der nichts auf der Welt herankommen würde.

Milana suchte nach Worten. Wusste nicht, was sie sagen sollte. Es war ein so wertvoller Moment und sie wollte diesen nicht zerstören. Sie blickte auf ihre Hände herab, die sie auf dem Schoss ineinander gelegt hatte und sah, wie diese leicht zitterten. Sie fühlte nun auch den Durst in sich, der von Mal zu Mal stärker wurde.
Sie wollte nicht gehen. Wollte Eden die Antwort geben, die sie hoffte zu bekommen... und sie wollte sie schon gar nicht warten lassen. Dennoch... sie musste gehen. Jetzt. Sie wollte ihr die Antwort nicht einfach so nebenbei sagen. Nein, sie wollte sich Zeit nehmen und es ihr ausführlich erzählen... sie wollte ihr alles erzählen.
Milana sah Eden wieder in die Augen, während sie sich langsam erhob und an ihr vorbeischritt.

Sie begab sich zur Türe, straffte noch einmal ihre Schultern und wandt sich dann noch einmal zu Eden. Wenn sie einfach gegangen wäre, hätte Eden es falsch aufgefasst und das wollte sie nicht. Jetzt da sie wusste, dass Eden verstanden hatte, dass sie nicht böse war, fühlte sie sich besser. Dennoch gab es einiges zu erzählen und weiterhin auch ihr gegenüber zu erklären, damit Eden vollends verstehen konnte, wenn man es denn überhaupt nachvollziehen und verstehen konnte... Milana würde sich ein Opfer suchen, die Zeit alleine nutzen, um nachzudenken und dann zu ihr zurückkehren. Ja... und dann würde sie versuchen ihr zu erklären.
"Ich bin bald zurück.", sagte sie knapp, während sie ihre Hände in die Manteltaschen steckte, in der Hoffnung das Eden noch nicht gesehen hatte, dass eben diese zitterten, weil sie sich vernachlässigt hatte.

Der Blick, den Eden nun in Empfang nehmen konnte war wieder selbstbewusst. Milana hatte Eden nicht verloren... sie war hier, nein Milana war hier. Hier bei Eden.
Ohne auf ein weiteres Wort von Eden zu warten, drehte sie sich um und ging ein paar Schritte, bis sie im Türrahmen abermals stehen blieb. Sie schloss ihre Augen, konzentrierte sich auf Edens Aura und sendete ihr, bevor sie ging, noch eine kleine Antwort, die Milana wichtig war, dass Eden sie wusste... auch wenn sie gesagt hatte, dass ihr das nicht wichtig war. Milana war es wichtig. Dreh Dich um. Nicht bewegen. Ich werde sie wiedersehen, vielleicht schon sehr bald. Nie waren es Gedanken, die bösartig waren oder mit schlechter Absicht.
Diese Worte schickte sie Eden in ihre Gedanken, sie wusste Eden würde sofort verstehen und mit einem schmunzelnden Blick über ihre Schulter blickte sie seitlich noch einmal kurz zu ihr herüber, bevor sie dann schnellen Schrittes aus dem Schlafraum ging und das Haus verliess. Sie setzte sich in ihr Auto und fuhr los, nicht ohne noch einen kleinen Blick Richtung Schlafzimmer zu werfen.

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Milana schwieg. Sie sagte kein Wort, als Eden zu ihr gesprochen hatte. Stille legte sich über den Raum, doch so vieles lag in ihrem Blick. So vieles wurde gesagt, in dem ihre Blicke Bände sprachen und dennoch blieb Milana Eden die Antwort auf ihre einzig wirklich wichtige Frage schuldig. Eden folgte Milanas Blick zu ihren Händen, die leicht zitterten und Eden verstand.. Sie hat sich vernachlässigt..., Eden wollte ihr sagen, dass sie etwas trinken müsse, gehen und einfach später wieder kommen sollte, um für sich zu sorgen. Sie spielte gar mit dem Gedanken, sich ihr noch einmal anzubieten, doch Milana kam ihr zuvor und stand langsam vom Bett auf. Eden folgte ihr mit ihrem Blick und schwieg.

Sie schluckte leicht und hoffte irgendein Zeichen dafür zu bekommen, dass Milana wiederkehrte. Edens Augen flehten um dieses Zeichen, denn sie hätte nicht gewusst, was sie tun würde, wenn sie es nicht bekam. Regungslos blieb sie sitzen, nur ihr Blick blieb an Milana haften und folgte ihr bis zur Tür, dort wandt sie sich noch einmal zu Eden um.

"Ich bin bald zurück.." und Eden lächelte ihr erleichtert zu. Sie war unendlich froh über diese Antwort.. so unendlich froh und erleichtert, dass sie es nicht hätte ausdrücken können.
Milana wandt sich um und wollte gerade aus der Tür gehen als sie noch einmal stehen blieb. Wollte sie noch etwas sagen?

Mit einem Male vermittelte Edens Gefühl ihr, sie solle sich umdrehen und Eden runzelte irritiert die Strin und sah seitlich ins Leere, als wolle sie herausfühlen, was ihr Gefühl ihr sagen wollte. Sie solle sich nicht bewegen und Edens Kopf bewegte sich leicht irritiert zu Milana zurück. Kommt das von ihr? Sie würde sie wiedersehen, vielleicht schon sehr bald.. Eden dämmerte es langsam und ein unsicheres Schmunzeln zog sich in ihre Mundwinkel und die Unsicherheit hatte sogleich auch den Platz mit der Gewissheit getauscht, denn Eden vernahm wie ihr Gefühl ihr sagte, dass es niemals Gedanken waren, die bösartiger Natur oder aus schlechter Absicht heraus entstanden.

Milana wandt kaum ihren Kopf, doch Eden konnte ihr Schmunzeln sehen und sie antwortete mit selbigen, als Milana kurz darauf schnellen Schrittes ihr Schlafzimmer verliess. Nur wenige Augenblicke später hörte sie die Haustüre und bald darauf etwas weiter entfernt eine Autotüre schliessen. Eden blieb in ihrer Haltung auf den Knien, sie hatte ihren Kopf in Richtung der Geräusche gedreht und wandt ihn jetzt langsam seitlich nach vorn zum Boden, schaute durch ihn hindurch in ihre eigenen Gedanken und liess das gerade Erlebte noch einmal Revue passieren und fand sich gedanklich wieder nach London.

"Dreh Dich um..", Eden stand auf dem grossen Platz in London, als ihr Gefühl sagte, sie solle sich umdrehen. Sie hatte nicht gewusst, warum, tat es jedoch, konnte aber auch dann nicht entdecken, warum sie sich hätte umdrehen sollen. Sie hatte es später wieder vergessen, doch nun war die Erinnerung da, als sei sie gerade eben erst passiert und sie war auch gerade eben erst passiert. Sie hatte Milana zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekannt, sie nie gesehen. Sie hat mich gesehen schon lange bevor wir uns im Museum trafen.., Eden war überrascht und musste leicht grinsen.

"Nicht bewegen!", das war im Londoner Museum gewesen. Sie solle sich nicht bewegen, still halten hatte Edens Gefühl ihr vermittelt. Es war die Situation, als Milana sie beissen wollte. Milana wollte sie dazu bringen, sich nicht zu bewegen, wollte sie dazu bringen, dass sie sich nicht wehrte.. Das war ihr gelungen. Womöglich vielleicht auch, hätte sie ihre Fähigkeit nicht angewandt. Heute konnte Eden darüber schmunzeln.. wie wäre es damals gewesen? Sie wusste es nicht und wenn sie ehrlich zu sich war, wollte sie es auch gar nicht wissen.

"Ich werde sie bald wiedersehen, vielleicht schon sehr bald..", auch im Museum.. Eden konnte sich an diese Situation erinnern. Zak hatte den Biss und somit Edens Tod verhindert. Er hatte verhindert, dass Milana sie als Opfer nahm und sich an ihr labte. Er hatte Milana verboten, Hand an Eden zu legen und ihr gesagt, sie solle sich mit ihr unterhalten, damit sie erfahre, dass Eden nicht einfach nur ein Mensch war. Es war eine recht eigenwillige Situation gewesen. Eden hatte begonnen zu sprechen. Irgendwie hatte sie das Bedürfnis gehabt, dieser fremden Vampiress zu erklären, dass sie sie verstand und wie sie das Leben als Vampir begriff. Milana hatte geschwiegen, sich alles angehört und sich danach ohne ein Wort umgewandt und war zur Tür gegangen.

In diesem Augenblick hatte Eden dennoch gewusst, dass sie sie bald wiedersehen würde.. Milana hatte ihr diesen Gedanken geschickt und Eden wurde in diesem Augenblick der Erkenntnis sehr warm ums Herz. Es war als könne sie einen Teil von Milanas Gedanken erfassen, die ihr so unerreichbar schienen, so phantastisch und wertvoll. Eden versuchte das Gefühl zu halten, doch so schnell es gekommen war, war es auch wieder verschwunden und sie lächelte bei dem Versuch, es zurück zu holen, denn es würde nicht funktionieren und sie wusste das.

Es war wie als würde man träumen und versuchen den Traum festzuhalten, wenn man erwachte, damit man sich erinnern konnte an ihn und dann verlor man ihn und man konnte alles Erdenkliche versuchen, ihn zurückzuholen, er würde für immer für das Bewusstsein verloren sein. Es war nicht ganz das selbe, doch liess es sich dennoch damit vergleichen.

Ja.. das sind wahrlich keine bösartigen Gedanken und auch keine schlechten Absichten.., Eden kam zurück in die Realität und drückte sich vom Boden hoch, um aufzustehen. Ein stechender Schmerz fuhr in ihre Schulter und sie hielt sie reflexartig fest. Den Typen hatte sie ganz vergessen und mit einem Anflug von schlechtem Gewissen erinnerte sie sich daran, dass sie Milana gar nicht gedankt hatte.. schliesslich hatte sie sie vor dem Tode.. nein, sogar vor Schlimmerem als den Tod bewahrt. Wie konnte ich das nur verdrängen..? Wie konnte ich vergessen, mich zu bedanken.., Eden war enttäuscht von sich selbst, nahm sich jedoch vor das so bald als möglich nachzuholen.

Jetzt wollte sie sich umziehen. Dieses verrauchte Kleid, welches dieser Kerl an sich gespürt hatte und ihr fiel siedendheiss ein, dass sie noch immer keinen Slip trug. Eden wurde rot und setzte sich aufs Bett, um ihre Stiefel aufzuschnüren. Sie zog das Kleid aus und den BH, warf alles in den Wäschekorb hinter der Badezimmertür und ging schnell unter die Dusche, wusch sich jeden Millimeter, den dieser Kerl berührt hatte und trocknete sich fein säuberlich ab, benutzte eine Lotion, die nach ihrem Parfum roch und wickelte sich fest in ein dunkelblaues Froteehandtuch, welches ihr bis zu den Knien reichte.

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Dann fönte sie ihr Haar und korrigierte die vom Duschen etwas verlaufene Schminke in ihrem Gesicht. Sie hatte versucht, sich zu beeilen, denn sie wusste nicht, wann Milana zurück sein würde. Würde sie heute wieder kommen? Diese Möglichkeit war ihr gar nicht eingefallen.. sie war davon ausgegangen, dass sie sogleich wieder zurück war. Was wenn sie jedoch ein anderes bald meinte.. ein bald in ein paar Tagen vielleicht? Edens vorfreudiger Glanz in den Augen verlor sich ein wenig.

Sie schüttelte den Gedanken jedoch wieder ab. Erstmal anziehen und abwarten, dann werde ich sehen, wie sie es meinte., Eden hängte das Handtuch über die Stange, damit es trocknen konnte und verliess das Bad um ins Ankleidezimmer zu gehen. Sie wollte nicht schon wieder ein Kleid anziehen. Milana kannte sie nur in Kleidern. Allerdings wusste Eden auch um ihre Wirkung Bescheid, die diese Kleider hatten und dennoch.. Milana sollte sehen, dass Eden ebenso elegant sein konnte wie sie selbst und entschloss sich dazu, ihre neue Nadelstreifenhose mit Schlag und das schneeweisse Hemd anzuziehen, bei dem sie die Köpfe nur auf notweniger Höhe schloss. Es fiel ihr locker und kurz über die Oberschenkel, doch ihr Busen spannte etwas darin, eben so wie es sein sollte.

Eden blickte in den Spiegel. Sie war fast zufrieden, doch irgendetwas fehlte und sie fragte sich, was, als ihr eine Idee kam. Sie kramte sich durch den Schrank und fand sie tatsächlich. Eine Krawatte. Eden grinste in sich hinein.. woher hatte sie diese nur? Irgendwo in Paris war das gewesen.. Das war ein junger Student.. jetzt erinnerte sie sich wieder. Er hatte sich wohl auf den ersten Blick in Eden verliebt, als diese in einem Bistro auf Zak gewartet hatte. Die Franzosen gingen immer so leichtfertig mit dem Wort Liebe um, aber Eden hatte herzlich lachen müssen für den Augenblick, als er dem Rosenverkäufer alle Rosen abgekauft und sie ihr überreicht hatte. Er wollte ihr irgendetwas von sich geben, Eden wehrte ab, wollte sich nicht einmal mit ihm unterhalten und seine Clique drängte ihn zu gehen, weil sie wohl noch ins Theater wollten. Eden hoffte, dass sie es bald schafften, denn die Leute sahen schon zu ihrem Tisch und es war ihr unangenehm.

Als einer seiner Bekannten ihn davon schleifen wollte, zog er die Krawatte über seinen Kopf und warf sie ihr zu mit den Worten, dass sie ihn nie vergessen sollte. Es war alles sehr überdreht und verrückt, aber es war eine recht lustige Erinnerung und Eden besah sich die Krawatte. Warum sie sie aufgehoben hatte, wusste sie nicht mehr so genau, aber es war wohl einfach deshalb, weil sie von jeder Stadt irgendetwas behalten hatte, etwas, das mit einer Geschichte verknüpft war. Der Bananenkarton hatte einige von diesen Erinnerungsstücken enthalten und Eden grinste.

Die Krawatte hatte sogar ihren Knoten noch. Sie war recht neu und roch neutral. Sie zog sie über den Kopf zog sie locker zurecht und grinste sich im Spiegel an, dann ging sie ins Bad, benutzte ihr Parfum und zog sich die Stiefel wieder an, nachdem sie frische schwarze Socken gefunden hatte. Ja.. so konnte sie es lassen. Sehr ungewohnt so ohne Kette.., kam ihr dann in den Sinn und sie streifte das Ankh über und liess es unter das Hemd gleiten, krempelte die Ärmel hoch und nickte ihrem Spiegelbild noch einmal zu, bevor sie nach unten ging und sich ein Glas Honigwein gönnte.

Sie setzte sich mit dem Glas auf die Veranda vor dem Haus und wartete.. hoffte, dass Milana heute wieder kam.. sehr bald.. und wartete..

Es war ungefähr eine Stunde vergangen, als Milana ihren Wagen wieder vor Edens Haus abstellte. Sie fühlte Edens Aura, hatte aber nicht nach rechts geschaut, wo Eden nun auf der Veranda auf sie zu warten schien.
Milana hatte den Motor abgestellt, war aber nicht gleich ausgestiegen. Sie lauschte noch ein wenig der Musik, strich sich langsam durch die Haare und sah auf den Van vor sich. Kopfschüttelnd und schmunzelnd schaltete sie die Anlage ab, stieg aus und liess die Zentralverrieglung den Wagen sichern.

Sie hatte in der Nähe eines Kaufhauses eine Seitenstrasse entdeckt, in der rein gar nichts losgewesen war. Alle Menschen, die zu so später Stunde noch unterwegs gewesen waren, hatten sich auf der Hauptstrasse aufgehalten. Die Gasse war zudem schlecht beleuchtet. Milana hatte sich nicht lange umsehen müssen, bis sie einen Mann, ca. Mitte 30, grossgewachsen, schlank in gepflegtem Anzug entdeckt hatte, der über die Strasse auf sie zulief. Als er auf ihrer Seite entlang lief, ging sie auf ihn zu und rempelte ihn leicht an und entschuldigte sich sogleich auch, mit erotisierendem Blick und offener Körperhaltung, dafür. Es hatte keines Wortes gebraucht, um ihn auf sie anspringen zu lassen und nach einem kurzen Gespräch hatte sie ihn eingeladen. Sie sagte ihm, dass ihr Auto am Ende der Seitenstrasse geparkt war und er kam bereitwillig mit. Sie hatte nicht lange gefackelt mit ihm und sich genommen was sie brauchte. Ihre Hände hatten sich wieder gänzlich beruhigt und sie fühlte sich gut. Wirklich sehr gut.

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Milana liess den Schlüssel in ihrer Manteltasche verschwinden, ebenso wie ihre Hände. Sie sah auf den Boden, als sie geschmeidig um das Auto herumging. Als sie ihren Kopf anhob, und zur Haustüre sah, bemerkte sie Eden, die auf der Veranda sass. Milana blieb stehen.

Eden hatte sich umgezogen... es war... atemberaubend, wie sie in einem völlig anderen Stil, als Milana bekannt war, vor ihr sass und einfach phantastisch aussah. Sie trug eine schwarze Nadelstreifenhose mit Schlag, dazu ein weisses Hemd, welches sich eng um ihre Brüste spannte und mit einer schlichten Krawatte verziert wurde. Sie sah sehr professionell darin aus und Milana schluckte unmerklich. Denn der Anblick trieb ihr die Hitze in den Körper. Jetzt, nachdem sie etwas alleine war und auch ein wenig Zeit gehabt hatte, hatte sie das Gespräch, welches noch vor ihr lag ein wenig beiseite geschoben in Gedanken. Eden hatte stets sexy ausgesehen und ihr war in ihrer Gegenwart immer anders geworden, aber auf das, was sie nun sah, war sie nicht vorbereitet gewesen. Holla... neuer Look, Eden? Gefällt mir... gefällt mir sogar sehr. Sieht edel aus. Ein Schmunzeln legte sich auf ihre Lippen, bevor sie sich zur Beifahrertüre begab und sich mit dem Rücken gegen diese lehnte und Eden einfach nur ansah. "Hmm...", machte sie dann nachdenklich, während sie sich die nebenstehenden Häuser auffällig und prüfend betrachtete. Sie machte einen unsicheren und suchenden Eindruck.

Es waren mehrere Meter Abstand zwischen ihnen, doch Eden glaubte ein Schmunzeln auf Milanas Gesicht zu entdecken. Sie stellte ihr Glas neben sich auf die Bank und stützte sich mit beiden Händen etwas auf ihr ab. Die Beine übereinandergeschlagen und den Kopf leicht schräg gelegt voller Aufregung, was jetzt nun passieren würde. Sie ist tatsächlich wieder gekommen.. und sie ist tatsächlich schon jetzt wieder hier her zurück gekehrt, dachte sie glücklich und wartete, bis Milana zu ihr kam.

Diese allerdings schien nicht daran zu denken, sondern lehnte sich an die Beifahrertür, bei der sie gerade angekommen war. Lehnte sich dagegen und blickte Eden einfach nur weiterhin schmunzelnd an. Was sie wohl dachte? Eden war sich nicht sicher, was sie davon halten sollte. Was bezweckte Milana?

Dann vernahm Eden ein "Hmm..." von ihr und sah wie sie sich prüfend, ja fast unsicher suchend umsah. Eden runzelte amüsiert die Stirn und stand dann auf. Dieses Wesen wollte sie sich doch einmal genauer betrachten. Ein kurzer Gedanke gleich einer Idee schoss ihr durch den Kopf, doch sie wollte sich überraschen lassen und ging langsam und geschmeidig auf Milana zu.

Diese Frau zog sie an wie ein Magnet. Sie konnte nicht anders als die aufsteigende Hitze in ihr zuzulassen. Bald schon stand sie vor Milana und blickte ihr tief in die Augen. Nur wenige Zentimeter gab es Platz zwischen ihnen und Eden warf auf ihren Gedanken hin für eine Sekunde einen Blick auf die Motorhaube. Sie war doch recht stabil, wie man es für einen Daimler auch erwarten konnte, dann blickte sie Milana wieder an, um herauszufinden, was in IHR vorging.

"Kann ich Euch behilflich sein gnädige Frau? Ihr seht suchend aus, vielleicht habt Ihr eine Frage, die ich Euch beantworten kann?", würde Milana mitspielen? Eden musste sich ein Grinsen unterdrücken und lächelte stattdessen verführerisch.. Milana sah nur aus den Augenwinkeln, wie Eden ein Glas abstellte und sie dann kurz darauf aufstand und sich auf sie zu bewegte. Sie unterdrückte den Drang danach, ihre Augen zu schliessen, denn Eden bewegte sich anmutig und wunderschön. Jede einzelne Bewegung schien wie gemalt, perfekt, es harmonisierte einfach alles an ihr. Nur wenige Zentimeter vor ihr, blieb sie stehen und sah sie an. Milana erwiderte ihren Blick, genoss den frischen Duft, welcher ihr der leichte Wind entgegenwehte und als Eden zu sprechen begann, schmunzelte sie innerlich. Genau eine solche Frage hatte sie erwartet.

"Ja, in der Tat könntet Ihr mir behilflich sein. Ich war der festen Überzeugung, dies wäre das Haus einer Frau namens Eden... aber anscheinend habe ich mich geirrt. Ihr kennt sie nicht zufällig und wisst, wo ich sie finde?", Milana funkelte sie mit frechen Augen an, nahm dann ihre Hände aus den Taschen und verschränkte ihre Arme vor der Brust, wobei sie Eden in ihrer Bewegung leicht an der Oberweite streifte. Gespannt wartend sah sie sie grinsend an, wobei man nun deutlich ihre Grübchen sehen konnte.
Eden genoss den Anblick dieser wundervollen Grübchen, die Milana nur viel zu oft versteckte und nicht preisgab. Eden liebte diese Grübchen und noch vor einigen Stunden hatte sie geglaubt, diese niemals wieder sehen zu dürfen.. doch jetzt waren sie da.. einfach nur da.. für sie.. nur für sie allein...

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"Nun, es gab hier einst eine Eden, doch diese zog vor vielen Jahren einmal weg. Seither wohne nur noch ich in dieser Gegend mit diesem Namen. Doch wie mir scheint, meint ihr nicht mich, leider.. wie ich dazu betonen möchte. Ich kann Euch wohl doch nicht weiterhelfen oder habt Ihr noch ein weiteres Anliegen?", Eden trat unmerklich noch einen winzigen Schritt auf Milana zu, versank tief in ihren Augen und konnte nicht mehr von ihnen wegsehen, es war wie ein Hineinschauen in die Tiefe eines schwarzwirkenden Meeres.
Milana musste innerlich auflachen. Eden war einfach zu gut.

Als Eden jedoch noch einen Schritt näher kam, nur einen winzigen, löste Milana ihren Blick aus Edens Augen, die sie eindringlich ansahen, schob sich an ihr vorbei und machte Anstalten, wieder gehen zu wollen, während sie sich bei Eden entschuldigte. "Entschuldigt die Störung. Nein, ich habe keine weiteren Anliegen. Ich danke Euch.", sagte sie freundlich und trat einen Schritt von ihr weg, bevor sie sich ruckartig umwandt und Eden an der Schulter griff, sie mit dem Rücken zum Auto drehte, sie dagegen drückte und ihr bis auf wenige Millimeter nahe an ihr Gesicht herankam. Unmerklich atmete sie den Moschusduft ein, den sie nun empfing.

"Ihr versucht mich zu täuschen! Vor einer Stunde befand sich Eden noch in diesem Haus. Sagt! Was habt Ihr mit Ihr angestellt? Wenn Ihr ehrlich seid, lasse ich Euch vielleicht leben.", zischte Milana Eden kalt an, bevor sie zu schmunzeln begann und leise hinzufügte.
"Du siehst sehr edel aus, das gefällt mir. Ungewohnt, aber es gefällt mir."
Dann liess sie von Eden ab und lief langsam zur Haustüre, wo sie sich mit dem Rücken an die daneben liegende Wand lehnte und ihre Hände wieder in den Taschen versteckte.
"Worauf wartest Du? Willst Du die Nacht auf Deinem Vorhof verbringen?", rief sie ihr leicht fragend entgegen.

Edens Herz schlug ihr bis zum Hals und sie genoss das Spiel zusehends, ebenso sehr wie die Kombination ihrer schmerzlich pochenden Schulter und der Erektion in ihrem gesamten Körper.
Milana spielte das Spiel noch einige Worte lang sehr gut. Man hätte glauben können, dass sie es wirklich ernst meinte.
Eden lächelte erfreut und dankbar und als Milana dann von ihr abliess und langsam zur Haustüre ging, um sich dort mit den Händen in den Manteltaschen gegen die Wand zu lehnen, pochte Edens Herz fast bist zum Zerbersten..
Dieses Miststück.. lässt sie mich hier einfach so stehen.., doch ein freches Grinsen huschte ihr über die Lippen und sie sah nur noch kurz perplex und kaum merklich durchatmend an.

Milana fragte frech, ob sie die ganze Nacht auf ihrem Vorhof verbringen wolle und Eden schwor sich, Milana dies heimzuzahlen, auch wenn sie wusste, dass das schwer werden würde.
Sie stiess sich mit dem Hintern vom Auto ab, schmunzelte noch immer und nur kurz rieb sie ihre Schulter, um das Pochen etwas zu dämpfen, dann ging sie auf Milana zu. Ihr fiel ein, dass sie sich noch hatte bedanken wollen und blieb einen Augenblick vor ihr stehen..
"Danke..", sagte sie in ernstem, leisen Tonfall.." Danke, dass Du mir geholfen hast vorhin..", dann wandt sie sich ab und trat an ihr vorbei ins Haus.

Das Glas auf der Bank hatte sie vollkommen vergessen, aber wie wichtig war es schon? Sie hielt die Tür am Rahmen und wartete, bis Milana eingetreten war, damit sie sie schliessen konnte.

Milana sah, wie Eden ein freches Grinsen über die Lippen huschte. Es hat Dir also gefallen, ja? Soso... Du stehst also auf Spielchen..., dachte Milana innerlich grinsend, bevor sie Eden dabei beobachtete, wie sie sich vom Auto abstiess und sich dann mit der Hand an der Schulter rieb.
Hatte Milana zu fest zugedrückt? Nein, sicherlich nicht. Das ist wohl ein kleines – nicht lange bleibendes Erinnerungsstück – welches ihr der Kerl beschert hat., Milana grummelte leicht innerlich, aber es verflog so schnell, wie es gekommen war. Dieser Kerl wandelte nicht mehr auf dieser Welt. Hrrhrr...

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Eden blieb kurz vor ihr stehen und bedankte sich dafür, dass Milana ihr geholfen hatte. Gerade als Milana dazu etwas sagen wollte, ging Eden jedoch an ihr vorbei ins Haus und wartete an der Türe.

Milana sah mit hochgezogener Augenbraue in den Himmel, an dem unzählige Sterne standen und auf sie herabblickten. Sie wollte keinen Dank. Nicht dafür.
Sie stiess sich sachte mit den Schultern von der Wand ab und ging ebenfalls ins Haus. Edens ernster Tonfall, mit dem sie ihr den Dank ausgesprochen hatte, liess eigentlich keinen Scherz zu, aber sie konnte nicht anders.
Dann stehst Du jetzt wohl in meiner Schuld. Ich werde Dich wissen lassen, wann und wie Du diese Schuld begleichen sollst"., schmunzelte sie. Mit dann jedoch wieder ernstem Blick zog sie ihre rechte Hand aus der Manteltasche und steichelte Eden sanft über die Stelle, die sie soeben draussen berührt hatte. Milana folgte ihrer Hand mit ihrem Blick, bevor sie diesen dann in Edens Augen führte, während Milana ihre Hand ebenfalls höher lenkte und sie kurz, aber zärtlich mit dem Daumen über ihre Wange streichelte. Dann ging sie an Eden vorbei und sah sich wartend nach ihr um.

Eden hörte heraus, dass Milana es scherzhaft meinte, doch Eden würde dennoch alles tun, was sie verlangte.
"Ich werde diese Schuld begleichen.. irgendwann.. irgendwie und ich meine das ernst..," sagte sie leise, aber lächelnd.

Eden wollte gerade die Tür schliessen als Milana ihre Hand an Edens Schulter hob und sanft darüber strich. Ihr Blick folgte ihrer Bewegung und Eden sah Milana einfach nur in die leicht gesenkten Augen.
Ist Dir eigentlich bewusst, wie sehr ich Dich liebe?, Eden lächelte und Milana hob den Blick wieder in Edens Augen, strich sacht mit ihrem Daumen über ihre Wange und Eden genoss diese zarte Berührung sehr. Sie hatte sich so lange gewünscht, dass Milana sie nur noch einmal berührte, doch in keiner Vorstellung war es so schön gewesen, wie es sich jetzt tatsächlich anfühlte. Wenn sie doch nur nie wieder damit aufhören würde..

Doch dann ging Milana an Eden vorbei und wartete mittig auf dem Vorplatz stehend auf sie.
Eden schloss die Tür und wandt sich wieder zu ihr um. Milana war ihr noch immer eine Antwort schuldig, doch jetzt war die Situation vorbei, in der sie sie darauf ansprechen konnte. Sie würde es wohl nie wieder wagen. Vor ihr stand die selbstbewusste, ehrgeizige Milana, die wusste was sie wollte und vor allem, was sie nicht wollte und Eden konnte sie nicht daran erinnern, dass sie gerne ihre Frage beantwortet haben wollte, so schluckte sie sie hinunter und hoffte, das Milana irgendwann von selbst darauf zu sprechen kam.

Doch was nun? Es gab so viel zu sagen, aber Eden konnte es nun einmal nicht beginnen. Zuviel Ehrfurcht hatte sie vor Milana, egal wie vertraut ihr Verhältnis gerade miteinander gewesen war. Bei diesem Stichwort kam ihr eine neue Frage in den Sinn.. Was ist es, was wir haben? Haben wir überhaupt was?.. und Eden wurde wieder klar, dass alles auf diese eine Frage hinauslief, die sie ihr gestellt hatte und sie verdrängte den Gedanken wieder.

"Was.. was würdest Du gerne tun? Wo möchtest Du gerne hin?", Jetzt standen sie irgendwie wieder am Anfang und Eden war ratlos. Sie wünschte sich nichts mehr als diese Lippen auf den ihrigen, aber das konnte sie ebenfalls schlecht einfach so sagen.. und wieder hing alles an der Antwort, die Milana ihr schuldig war.. immer wieder führte es dorthin zurück...

Eden hatte ihr leise lächelnd gesagt, dass sie ihre Schuld begleichen würde und das sie es ernst meinte damit. Milana hatte nichts daraufhin erwidert, doch ihr Blick hatte wohl zu verstehen gegeben, dass sie es registriert hatte.

Eden schloss die Türe und wandt sich dann zu Milana um. Sie schwieg einige Moment, in denen sie Milana einfach nur ansah. Sie schien in Gedanken versunken und ihre Augen sahen fragend aus, bevor sie dann auch eine solche Frage stellte.
Sie wollte wissen, wo Milana gerne hinwollte und was sie gerne tun würde.
Milana wollte so einiges gerne tun, einfach hier und jetzt und ihre Vorstellungen gingen mit ihr durch, was ihr ein Funkeln in den Augen bescherte. Sie sah sich, wie sie sich an Edens Krawatte zu schaffen machte, den Knoten lockerte und sie ihr über den Kopf hinweg abzog, ausserdem sah sie sich, wie sie...

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Milana holte sich selbst schnell wieder in die Realität zurück, denn sie hatte Eden noch keine Antwort auf ihre Fragen gegeben. Dies würde sie nachholen und dazu würde sie gerne an der frischen Luft und unter den Sternen stehen.
"Ich möchte auf den Balkon.", sagte Milana nur knapp und wich einen Schritt beiseite, damit Eden an ihr vorbei und vorausgehen konnte.

Eden sah ein Funkeln in Milanas Augen, welches sie noch um einiges geheimnisvoller aussehen liess, als es sowieso schon war und wieder einmal bewies sie Entschlusskraft und dass sie wusste, was sie wollte.
Eden war dankbar dafür und ja.. es war eine Eigenschaft, die sie anzog. Sie lächelte als sie einmal kurz nickend an ihr vorüber ging. Milana war zur Seite getreten und Eden ging die Stufen hinauf und bis zum Schlafzimmer durch.

Sie wandt sich nicht um, sondern öffnete die Balkontür und trat hinaus. Die frische Luft tat ihr gut und sie verlor ein wenig das beklemmende Gefühl, welches ihre Ratlosigkeit ausgelöst hatte. Sie betrachtete die Sterne, wie Milana es kurz vorher vor der Tür noch getan hatte. Es war eine klare, warme Nacht und Eden genoss die Ruhe, legte die Hände auf das steinerne Geländer und sog die Schönheit in sich auf, die sie umgab.

Es war fast wie auf dem Hochhaus.. den Sternen so nah, einem wunderschönen Stern bei ihr noch viel näher.. auf dem Hochhaus hatte sie noch geglaubt, Milana wahrscheinlich nie wieder zu sehen, doch jetzt war sie einfach da.. sie hatte sie einfach so gefunden und Eden schloss dankbar für einen Augenblick die Augen..

Eden nickte ihr zu und ging dann, schweigend und ohne sich auch nur ein einziges Mal zu Milana umzudrehen, die Treppen hinauf. Ihr Weg führte sie wieder in den Schlafraum, wo Milana einen Blick auf das grosse, bequemwirkende Bett warf, diesen jedoch schnell wieder abwandte, um ihre Gedanken in Zaum zu halten und ging weiter hinter Eden her.
Sie öffnete die Türe, die auf den Balkon führte und trat hinaus.

Milana folgte ihr, weiterhin schwiegen beide. Sie schloss die Türe hinter sich und lehnte sich wieder gegen die Wand, so wie sie es schon unten getan hatte.
Eden stellte sich an das Geländer und legte ihre Hände auf dieses. Ihr Blick war in den Himmel gerichtet. Milana sah sie noch einige Augenblicke an, sah an ihr herunter und wieder hinauf. Sie fühlte, wie die Hitze in ihr stärker wurde und ihr die Vorstellung mit der Krawatte wieder in den Sinn kam. Sie schmunzelte, dann hob sie ihrerseits den Blick gen Himmel.
Sie atmete die klare frische Luft tief ein, genoss den ruhigen Moment, bevor sie die Stille durchbrach und Eden eine Frage stellte, die sie wirklich interessierte.

"Kanntest Du ihn?", fragte sie einfach nur, wissend, dass Eden nicht dumm war und wusste, was Milana meinte.

Eden hörte wie Milana ihr hinterher auf den Balkon trat und die Tür hinter sich schloss, dann hörte sie, wie Milana sich wohl gegen die Wand lehnte. Sie rührte sich nicht und sah dann geradeaus in den Horizont über die umstehenden Häuser hinweg zu weiteren Sternen, die sie dort entdecken konnte.

Lange Zeit sprach keine der beiden Frauen ein Wort, bis Milana eine kurze Frage stellte. Eden schluckte unmerklich und liess sich Zeit mit der Antwort. Sie folgte gerade einem Punkt, der einem sich fortbewegenden Stern glich. Es war ein Flugzeug im Anflug auf den Flughafen, zumindest wirkte die Richtung dem so.

"Nein.. nein ich kannte ihn nicht. Ich wusste nicht einmal seinen Namen.", begann Eden dann zu antworten. "Ich war in einer Discothek dieser Stadt gewesen und.. und ich habe ihn dort zum ersten Mal gesehen heute. Ich wollte.. ich wollte.. aber ich konnte nicht und stiess ihn von mir, ging hinaus.. fuhr nach Hause.. er ist mir wohl gefolgt und wollte einfordern, was ich nicht zu geben bereit gewesen war..", sprach sie leise weiter. Sie wollte vor Milana keine Geheimnisse haben und sie nicht anlügen. Das war nicht Edens Art..

"Es war meine Schuld.. meine Schuld, dass es überhaupt soweit kam..", fügte sie ihrer Antwort noch hinzu und sah noch immer in die Richtung des Flugzeuglichtes, welches aber schon lange nicht mehr zu sehen war. Sie atmete tief durch und schloss die Augen. Milanas Reaktion.. sie hatte Angst vor dieser Reaktion, aber die Ehrlichkeit war mehr wert als alles andere..

Eden sah weiterhin in den Himmel und sie liess sich etwas Zeit mit der Antwort. Einen Moment lang überlegte Milana, ob sie sich wohl die Wahrheit etwas verschönern musste, wenn es etwas zu verschönern gab. Aber Edens Worte, die sie dann an Milana richtete, ohne sich umzudrehen, waren eindeutig und sehr ehrlich. Vielleicht etwas zu ehrlich.
Milana senkte ihren Blick auf Edens Rücken und liess ihn dort. Irgendwie hatte sie eine solche Antwort befürchtet. Wie konnte sie auch nur davon ausgehen, dass Eden sich nicht auch holte, was sie wollte. Trotz der Wahrheit, die sie vorhin erfahren hatte, hatte sie nicht das Recht ihr vorzuwerfen, dass sie trotz der Liebe zu ihr, nichts dergleichen tat.
Immerhin war sie ein freier Mensch.
Ja, Mensch... sie war ein Mensch.

Milana selbst hatte sich auch nicht nehmen lassen wollen, sich zu holen, was sie brauchte, was ihr Körper oft verlangte. Aber immer wurde ihr ein Strich durch die Rechnung gemacht. Stets dachte sie an Eden, auch wenn teilweise nur unterbewusst. Sie hatte immer nach anderen Gründen gesucht, wieso sie nicht konnte... dann doch nicht mehr wollte... sich ekelte.
Einmal hatte sie sich allerdings selbst dazu gezwungen, es durchzuziehen. Sie wollte diese Unterbewusste Ablehnung nicht, sie fühlte sich, als würde etwas... oder besser gesagt jemand ihren Körper lenken und von dem abhalten, was sie einst getan hatte, wann immer sie es wollte.
Ja, einmal war es weiter gegangen und Milana dachte, es wäre wieder alles in Ordnung, als sie den Fehler machte und ihren Blick zum Kerl lenkte, der unter ihr schwer atmete. Der Anblick hatte sie so abgestossen. Der vorher so edel und gepflegt aussehende Kerl hatte sich vollkommen vergessen. Seine Bewegungen, sein Gesichtsausdruck... Er hatte nur noch ein Ziel und das war Milana nicht bereit ihm zu geben. Sie wollte nehmen, nichts anderes. Im selben Moment dachte sie an Eden... der Ekel und der Hass auf diesen Kerl hatten sie gedankenverloren seine Kehle zudrücken lassen, bis er unter ihr einfach regungslos dagelegen hatte.

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Milanas Blick hatte sich in dieser Erinnerung verschleiert und sie sah nicht mehr direkt auf Edens Rücken, sondern eher durch ihn hindurch. Sie sah Eden nur noch verschwommen, bis sie ihren Blick wieder fokussierte, sie lautlos von hinten an Eden herantrat und - einen halben Meter hinter ihr - stehen blieb.

"Du weisst, dass Dich keine Schuld trifft.", sagte sie bestimmt, aber dennoch nicht böse. "Ein Mann hat kein Recht so etwas zu tun oder auch nur anzudeuten.", fügte sie hart und kalt hinzu. "Fühl Dich für Dein Verhalten nicht schuldig, Du hast nichts... falsch gemacht."
Milana löste ihren Blick von Eden und sah wieder hinauf in den Himmel, sie versuchte sich vorzustellen, was in der Discothek vorgefallen war, jedoch schob sie diesen Gedanken schnell wieder beiseite. Sie wollte nicht daran denken. Irgendwie schmerzte die Vorstellung. Eden gehörte ihr. Ihr und niemand anderes hatte das Recht, sie zu berühren.

Sie begab sich neben Eden zum Geländer und wandt sich mit dem Rücken dagegen. Sie sah nicht zu Eden, sondern immer noch in den Himmel in dem die Sterne standen, wie kleine Wächter. Beschützend und aufmerksam.

"Nun... Du hattest mir zwei Fragen gestellt, bevor ich gegangen bin. Möchtest Du die Antwort immer noch wissen?", fragte sie leise. Jetzt sah sie Eden offen an und wartete auf ihre Antwort.

Eden wagte es nicht, noch etwas zu sagen oder sich umzudrehen. Sie stand da, mit nun gesenktem Kopf und noch immer geschlossen Augen und Milana schwieg lange Zeit. Eden war schon einmal froh darüber, dass sie nicht einfach ohne ein Wort ging, doch lange hielt sie diese Stille nicht mehr aus, aber was hätte sie tun können? Sie konnte Milana nicht zwingen, sich dazu zu äussern und so blieb sie regungslos stehen.

Als Milana sprach klang sie nur einen Schritt von ihr entfernt und Eden schreckte innerlich kurz zusammen, weil sie nicht gehört hatte, dass Milana auf sie zugetreten war. Die Vampiress sprach davon, dass Eden keine Schuld trug. Einerseits hatte sie Recht, das wusste Eden, doch wenn Eden überhaupt nicht soweit gegangen wäre, wäre sie auch nie in diese Situation geraten, dennoch liess sie Milanas Antwort so stehen. Sie wollte nicht weiter darüber nachdenken, sondern es einfach wieder so schnell wie möglich vergessen.

Als Milana geendet hatte, schwieg sie wieder einige Zeit und Eden wusste nicht, ob sie sich umdrehen sollte oder ob sie eine Antwort von ihr erwartete, doch noch bevor sie wusste, was sie tun wollte ging Milana zum Geländer, lehnte sich mit dem Rücken dagegen und sah in die Sterne. Kurz darauf drang ihre leise Stimme an Edens Ohr und sie fragte nach der Antwort, die sie ihr noch nicht gegeben hatte.

"Natürlich..", antwortete Eden knapp und sah zum ersten Mal wieder in Milanas Augen. Sie wusste nicht mehr zu sagen, fühlte sich, als hätte sie überhaupt kein Recht mehr zu sagen. Der Themenumschwung kam zu plötzlich, als dass sie sich gleich hätte umstellen konnte. Ihre Stimme klang ebenso leise und ihr Blick war aufmerksam und auch etwas bedrückt und ängstlich, aber letztere beiden Gefühle versuchte sie zumindest annähernd zu unterdrücken, ob es ihr gelang, wusste sie nicht..

Milana hatte diesen Themenwechsel bevorzugt, da sie nicht weiter darüber nachdenken wollte, was geschehen war. Nein, sie wollte vergessen, wie sie Eden vorgefunden hatte und nicht weiter wissen, wie genau es nun wirklich dazu kam. Edens Antwort war genau genug gewesen, alles andere konnte man sich selbst zusammenreimen.

"Nun...", begann Milana leise, zog ihre Hände aus den Manteltaschen mit denen sie gleichzeitig beide Knöpfe an ihrem Mantel öffnete und diesen leicht beiseite schlug.
Sie nahm ihr Schwert vom Gürtel und stellte es gegen das Geländer. Ihren Dolch nahm sie ebenfalls ab und bückte sich, um ihn auf den Boden zu legen. Als sie sich wieder aufgerichtet hatte, stützte sie ihre Hände seitlich, neben ihrem Körper, auf das Geländer. Dann sah sie Eden tief in die Augen.

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"Nein. Ich gehe nicht. Nicht jetzt. Und was ich fühle... ich fühle Deinen Blick in meinen Augen und Deine Nähe.", sagte Milana, ohne eine Reaktion in ihren Augen wiederzuspiegeln, ohne Eden die Möglichkeit zu geben, ihrem Gesicht eine Reaktion zu entlocken. Milana wusste, dass wenn sie erzählen würde, was sie das letzte Jahr getan hatte, dann wüsste Eden wohl auch, wie sie empfand. Milanas Gedanken waren wirr, sie hatte soviel im Kopf. Von der Abfahrt in London, bis St. Malo, als sie Eden hatte ziehen lassen, ohne ihr zu zeigen wie nah sie ihr eigentlich die ganze Zeit über gewesen war. Sie dachte wieder an die Zweifel, die sie ständig begleitet hatten und die sie in London davon abgehalten hatten Eden einfach zu töten.
Milana wusste nicht, was sie ihr auf diese Frage antworten sollte. Solche Gefühle waren ihr neu gewesen und nun... nun verlangte Eden von ihr, diese auch noch in Worte zu fassen.
Wie sollte sie das anstellen? Gab es für dieses Gefühl, das Milana in sich fühlte, Worte? Waren nicht alle Worte der Welt unwürdig? Nicht ausreichend? Einfach nichtssagend?
Milana liess ihre Worte so stehen... wusste nicht, was sie hinzufügen sollte, wie sie etwas hinzufügen konnte und sie hoffte, Eden würde es nicht als Ablehnung auffassen.
Diese Frage überforderte Milana, auch wenn sie es nicht zugeben würde.
Ihr Blick ruhte immer noch in Edens... versuchte zu erkennen, was sie fühlte und dachte.

Milana liess sich Zeit mit ihrer Antwort und entledigte sich ihres wundervollen Schwertes und einem Dolch, den sie wohl am Rücken in Hüfthöhe getragen hatte. Warum sie das tat, war Eden schleierhaft doch es war ein Zeichen, dass Milana wohl nicht so schnell vor hatte zu gehen und das beruhigte sie ein wenig.

Eden wusste nicht, ob sie glücklich über diese Antwort sein konnte, denn Milana fügte nichts weiter hinzu. Sie konnte kein wirkliches Gefühl in Milanas Augen ablesen, es war keine Reaktion in ihnen zu sehen und Eden schluckte ihre Enttäuschung hinunter. Ihr war nach Tränen zumute, doch auch diese verbarg sie, wie sie sie schon immer verbergen konnte, wenn es hatte sein müssen.
Milana war da und sie würde nicht gehen, das allein zählte und dennoch.. Eden wusste nicht weiter, sie hatte sich eine andere Antwort erhofft, zwar war es keine ablehnende Antwort, aber dennoch auch keine befriedigende. Im Gegenteil.

Eden blickte auf den Van, aber sie sah ihn nicht wirklich. Ihr Blick verschleierte, doch als sie wieder zu Milana sah, war er klar. Keine Träne war in ihnen zu sehen, abermals hatte sie sie einfach zurückgedrängt. Eden wusste nicht, ob es daran lag, dass Milana mit Gefühlen nicht umgehen konnte oder ob es einen anderen Grund.. Edens Gedanken von vor einigen Stunden fielen ihr wieder ein und die unterbrachen ihr Nachdenken über die Gründe von Milana und sie konnte sich nicht zurückhalten eine weitere Frage zu stellen. In der Hoffnung, dass sie dies durfte..

"Milana.. gibt.. gibt es jemandem in Deinem.. Deinem Leben?", das war für Eden eine Erklärung. Wenn es jemanden gab, dann war das die Erklärung, warum Milanas Antwort so unbefriedigend für Eden ausfiel. Sie hoffte, dem war nicht so, denn diesen Schmerz würde sie wohl kaum verbergen oder gar irgendwie aushalten können, aber wenn es nicht so war.. dann stand sie ebenso wieder am gleichen Punkt wie zuvor, dennoch wartete sie Milanas Antwort einfach ab und versuchte ihre Gefühle so gut es ging zu verbergen.

Eden hatte zwischendurch ihren Blick hinunter in den Hof oder gar auf die Autos gesenkt und die Augen geschlossen, Milana aber sofort wieder angesehen.
War das Enttäuschung, die sich in ihren Augen spiegelte? Milana wusste, dass die Antwort, die sie ihr gegeben hatte, wohl nicht die Antwort war, die Eden sich erhofft hatte.
Dennoch fehlten Milana die Worte, um zu beschreiben, wie es in ihr aussah.

Nach ein paar Augenblicken des weiteren Schweigens, ergriff Eden dann wieder das Wort.
Sie stellte ihr erneut eine Frage. Eine Frage, die Milana einfacher beantworten konnte. Eden fragte, ob es jemanden in Milanas Leben gab.
Sie fühlte, wie die Angst in Eden etwas grösser wurde.
Milana blickte in Richtung der Balkontür und dann zu Boden.
Leise begann sie zu sprechen.
"Ja.", sagte sie nur knapp und machte eine kurze Pause, bevor sie fortfuhr. Sie hatte nach Worten gesucht, die sie nun aussprach.
"Ja, es gibt jemanden in meinem Leben. Jemanden aus England... seit über einem Jahr. Jemand der immer bei mir war... wenn auch nicht körperlich, wenn auch nicht immer bewusst... und oft versuchte ich diesen Jemand aus falschen Gründen zu verdrängen. Aber das hat nicht funktioniert, wie mir immer und immer wieder bewusst wurde. Eden... ja, es gibt jemanden." Nun hob sie ihren Kopf wieder an und sah direkt in Edens Augen.
Ihr Blick strahlte ihr ganzes Gefühl aus, ihre ganze Liebe, voller Wärme... so tief und ehrlich. "Du bist dieser Jemand, Eden.", schloss sie ihren Satz und trat näher an Eden heran, sie führte ihre Hand zu Edens Kinn und hielt es sachte fest, führte ihren Blick so nah und tief in den ihren und wiederholte. "Dich gibt es in meinem Leben".

Milana blickte in Richtung der Balkontür und dann zu Boden, Eden wurde das Herz schwer und als Milana ein leises "Ja" über ihre Lippen brachte und daraufhin nicht gleich weitersprach, zerbrach in Eden alles.. alles in ihr zerbrach mit einem Mal zu einem einzigen Scherbenhaufen, dessen Spitzen und Kanten sich in ihr Gefühl bohrten und einen Schmerz in ihr auslösten, den sie nun nicht mehr verbergen konnte. Tränen.. bittere Tränen füllten sich zugleich in ihre Augen und sie senkte den Blick.

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Der Kloss in ihr schien ihr die Luft abzuschnüren als Milana weitersprach. Sie hätte sie gern gebeten, einfach aufzuhören, hörte ihr kaum zu, wollte einfach nicht mehr davon erfahren, doch sie brachte kein Wort über die Lippen und keinen Blickkontakt zustande und dennoch versuchte sie einen aufzunehmen und als sie es endlich übers Herz brachte, traf sie Milanas Blick voller Gefühl und Liebe, voller Wärme und Eden verstand nicht.. verstand nicht, wie Milana sie so ansehen konnte. Die Tränen versiegten in ihrer Irritation und Überraschung über dieses mächtige Gefühl, welches ihr noch unvorbereiteter entgegenschlug als die gesamte Situation sowieso schon.

Milana sagte, dass Eden selbst dieser Jemand sei und Eden begriff nicht. Ihre Lippen formten Worte, doch es kam kein Ton über sie und ihr Blick war ein grosses Fragezeichen. Milana trat näher heran und Eden begriff, was Milana soeben eigentlich gesagt hatte und mit einem Male fühlte Eden sich lächerlich und dumm. Sie hatte geglaubt, dass es jemand anderen gab und Milana hatte nur von ihr gesprochen. Sie wusste nicht, was sie jetzt lieber fühlen sollte.. das Gefühl der Dummheit, wie sie sich durch und durch empfand oder das Gefühl endlosen Glücks und einem Sturm der Gefühle, die über sie hin einbrachen ohne Vorwarnung und mit denen sie kaum umzugehen wusste.

Milana führte ihre Hand zu Edens Kinn und hielt sacht ihren Blick tief und nah in ihren eigenen und wiederholte noch einmal ihren letzten Satz. Eden schluckte und trotz all dem, was sie von Milana wusste, war es ihr nun nicht mehr möglich einfach dazustehen und sie weiter anzusehen. Ohne darüber nachdenken zu können, schloss Eden ihre Arme um Milanas Hals und liess ihren Tränen freien Lauf. Es war zuviel gewesen in diesem Augenblick. Zuviel.. erst dieser Schmerz, da sie glaubte, es gab wirklich jemand anderen.

Der Schmerz zu erfahren, dass Milana nicht mehr für sie empfand, nicht annähernd soviel wie Eden es für sie empfand und dann die Überraschung darüber, dass es gar niemand anderen gab.. bis auf sie und genau diese Tatsache bescherte ihr einen Gefühlsschwall, den sie nicht zu verarbeiten wusste ausser in Tränen aus Glück und vermischter Scham, weil sie nicht gleich begriffen hatte..
Es war nur eine kurze Zeit, die Eden brauchte, um sich einigermassen zu fangen, doch mit der leichten Beruhigung kam auch das Wissen zurück, was sie hier gerade tat und fast erschrocken wich sie von Milana zurück, wusste nicht wohin sie sehen sollte und stammelte eine Entschuldigung nach der anderen..

"Milana.. es.. es tut mir leid.. ich wollte nicht.. ich.. entschuldige.. ich..", dann sah sie sie an und biss sich auf die Unterlippe, fuhr sich mit einer Hand durchs Haar, liess sie am Hinterkopf liegen und schüttelte den Kopf, dann ging sie vollkommen verlegen und mit einem letzten "Verzeih mir.." hinein und atmete durch. Sie sah sich um.. lief Richtung Bad und änderte ihre Meinung wieder und landete vor dem Bett, auf das sie sich setzte und ihr Gesicht in den Händen vergrub..

Ich hab sie umarmt.. ich weiss wie sie auf Berührung reagiert, wenn sie sie nicht ausdrücklich verlangt und ich umarme sie einfach.. Was tue ich hier..? Sie hat mir ihre Liebe gestanden und ich? Ich zerstöre das alles, weil ich zu dumm bin.. so dumm.. so verdammt dumm.. Eden, Du bist die dümmste Gans auf der ganzen Welt.. wie soll ich ihr nur je wieder in die Augen sehen können.. Wie? Sag's mir.. WIE!?!, Eden kämpfte innerlich mit sich selbst, es war nicht auszuhalten. Dieses ganze Gefühl ihrer eigenen Reaktionen war nicht auszuhalten.. Wie gerne wäre sie jetzt im Erdboden versunken..

Eden sah Milana an, sagte nichts, sah sie einfach nur an, als sich ihre Augen mit Tränen füllten und sie ihre Arme um Milanas Hals schlang. Eden liess ihren Tränen freien Lauf.
Milana war so perplex von dieser Reaktion, dass sie ihre Augenbrauen beide hochzog, mit geweiteten Augen und leicht irritiertem Blick an Eden vorbei zur Balkontür blickte. Ihr Oberkörper war vor Schreck etwas nach hinten gezuckt, dennoch liess sie es geschehen.
Sie drückte Eden nicht weg, sondern liess sie an ihrer Schulter weinen. Ein beklemmendes Gefühl stieg in ihr auf, welches sie jedoch gekonnt verdrängte. Sie schloss einfach ihre Augen und stellte sich vor, dass sie Eden in den Arm genommen hatte und vergass, dass sie einfach so auf sie zugestürzt war.

Eden wusste ihrem Gefühl anscheinend nicht anders Ausdruck zu verleihen und somit war es in Ordnung. Wirklich. Jedoch stand Milana ganz still da und rührte sich keinen Millimeter. Milana war hin und hergerissen. Auf der einen Seite wollte sie Eden von sich drücken, auf der anderen Seite war da die Sehnsucht, die sie nie verlassen hatte und mit jedem Tag in ihr gestiegen war. Dennoch konnte sie sich nicht überwinden ihr zu zeigen, dass es für den Moment einfach in... in Ordnung war.

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Es müssen nur Sekunden gewesen sein, die diese Umarmung gedauert hatte, aber Milana hatte das Gefühl seit Stunden festgehalten zu werden. Eden löste sich von ihr, sah sie nicht an, stammelte eine Entschuldigung nach der anderen, brachte keinen zusammenhängenden Satz über ihre Lippen. Sie war völlig ausser sich. Sie wusste anscheinend, wie Milana diese Art von Berührungen empfand, sah sie dann an, fuhr sich mit der Hand durch die Haare, biss sich hart auf die Unterlippe, schüttelte ihren Kopf und ging verlegen mit einem leisen „Verzeih mir“ zurück in das Schlafzimmer.

Milana rührte sich noch immer nicht. Sie blickte ihr einfach gefühllos hinterher. Gefühllos und dennoch mit einem wahren Gefühlschaos in sich, welches herumtobte wie ein Orkan. Milana sah zur Seite und dann wieder in die Richtung, in die Eden verschwunden war. Sie konnte sie nicht mehr sehen, dann jedoch stand sie plötzlich wieder vor dem Bett.
Sie setzte sich und verbarg ihr Gesicht hinter ihren Händen.
Milana konnte sich gut vorstellen, wie Eden sich gerade fühlen musste. Sie war sich sicher, dass sie Eden mehr als einmal gezeigt hatte, dass SIE diejenige war, die etwas derartiges tat. Milana glaubte zudem, dass Eden genau wusste, dass sie keine Berührungen zuliess, die sie nicht ausdrücklich erlaubt hatte.

Sie wollte etwas sagen, öffnete den Mund und schloss ihn daraufhin wieder. Einen kurzen Moment schloss sie ihre Augen, beruhigte sich von diesem beklemmenden Gefühl.
Sie liebte Eden... wieso konnte sie also so etwas nicht zulassen? Hatte sie Eden im Park in London nicht um etwas Zeit gebeten? Doch, das hatte sie... war nicht viel Zeit vergangen? Doch, ja... aber nicht in diesem Bezug.
Milana atmete tief durch, blickte noch einmal zu Eden, sah wie verzweifelt sie über ihre Tat dasass und anscheinend in einer Welt aus Vorwürfen gefangen war.

Schnellen Schrittes begab sich Milana ebenfalls in das Schlafzimmer. Schwert und Dolch hatte sie draussen liegen gelassen. Sie schloss die Balkontüre hinter sich und wandt sich zu Eden.
Milana lief auf sie zu, nur um dann an ihr und dem Bett vorüber zu gehen.
Vor der Wand blieb sie stehen.

"Als ich den Van in London vor meinem Schloss sah und ich die Auren fühlte...", begann sie leise. Sie wollte erzählen. Wollte erzählen, was bei ihr geschehen war, was sie gesehen hatte, was sie gedacht hatte. Eden könnte sie dann sicher besser verstehen... zudem lenkte Eden das von ihren Vorwürfen ab, die sie gefangen hielten.
Milana ging zurück zu ihr, stellte sich neben das Bett, streifte ihren Mantel von den Schultern, als Zeichen, dass sie blieb.
Das sie nicht einfach ging. Wollte ihr damit erkenntlich machen, dass es in Ordnung war und sie es einfach vergessen konnten. Sie sprach weiter, was sie ebenfalls als Zeichen des Vertrauens sah, dass sie Eden entgegenbrachte und als Zeichen dafür, dass sie bereit war ihr zu erklären. Das sie ihr sagen wollte, wie es ihr ging, was sie ihr gegenüber empfunden hatte... ja, auch das würden durch die Erzählungen klar werden und somit würde ihre Frage, was Milana für sie empfand wohl beantwortet werden.

Sie legte den Mantel auf das Bett und setzte sich neben Eden, legte die Hände ineinander und sprach weiter.
"Als ich bestätigt sah, was ich in dieser Sekunde befürchtet hatte, brach in mir alles zusammen. Da waren plötzlich Fragen... Fragen über Dich und diesen Zak... Fragen über die Kerle, die sich vor meinem Schloss versammelt und Benzin vergossen haben, da sie mich so aus selbigem locken wollten, weil sie wegen meines Autos dachten, ich wäre noch darin.", Milana sprach leise und beruhigend. Ihr Ton war auf einer sehr angenehmen und irgendwie liebevollen Ebene, auch wenn das im Zusammenhang mit dem Erzählten nicht wirklich passte.

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"Ich war noch nicht lange in London... war ihnen kurz zuvor wieder einmal entkommen. Hatte sie abgehängt, dessen war ich mir sicher. Und dann waren sie einfach wieder da. Einfach so... und ich fragte mich, wie sie mich gefunden hatten. Dann fiel mir die Situation im Museum wieder ein... wie Zak Dich vor mir beschützt hat... mir fiel Dein Satz wieder ein, den Du mir einst gesagt hast, den, dass Du alles bekommen konntest und ich fragte mich, ob ihr beide da mit drinsteckt.

Ich habe keine andere Möglichkeit gesehen, als die, dass Du mit mir gespielt hast, dass Du mich ausgehorcht hast, mich ausspioniert hast. Es passte alles so gut zusammen. Zak, der Vampir, der Dich, Eden den Menschen rettet. So etwas gibt es eigentlich nicht... ich dachte, ich wäre auf Dich und Deine vermeintlichen Spielchen hereingefallen, damit Du – und somit auch diese Organisation – mehr über mich erfahrt.", Milana machte eine kurze Pause. Sie sah durch das Glas der Balkontüre hinaus auf den Balkon. Ihr Blick war leer... ihre Gedanken in London, in der Vergangenheit.

"Gleichzeitig waren da diese Zweifel in mir. Ich war zutiefst verletzt, wusste nicht, was wahr und was falsch ist. Konnte nicht glauben und habe dennoch geglaubt. Habe Hass gespürt, Hass auf Dich, Hass auf Zak, Hass auf sie alle. Die Wut war unerträglich. Was aber noch viel unerträglicher war, war der Schmerz den ich in mir gespürt habe.", abermals stockte sie und sah nun zu Eden herüber, bevor sie ihren Blick wieder nach draussen richtete und weitersprach.

"Ich konnte einfach nicht glauben, dass Du mir alles nur vorgespielt haben solltst. Das diese Blicke... diese Berührungen und auch die Worte nicht wahr waren. Und schon hatte ich wieder Deine Worte im Kopf. „Ich habe gelernt alles zu bekommen... und ich habe gelernt mit den Menschen zu spielen"
Ich glaubte, Du würdest Dein Talent so gut beherrschen, dass selbst ich auf Dich hereingefallen bin. Die Wut auf mich selber hat mich fast umgebracht. Verstärkte den Hass nur noch mehr. Ich wollte Dich suchen, suchen und einfach töten. Und auch diesen Zak... dann kamen diese Zweifel wieder... ich fühlte diese... diese... ich...",
Milana atmete tief durch.

"Liebe... ich fühlte diese grenzenlose Liebe in mir und... ich bin gefahren... ich bin einfach gefahren. Ich wusste nicht wohin, ich wusste nur, ich will weg. Weg von allem. Wollte Dich nie wieder sehen, weil ich nicht wusste, was ich getan hätte. Irgendetwas hat mich davon abgehalten einfach zu Dir zu kommen und Dich zu töten. Ich ärgerte mich über meine Schwäche.

Ich ärgerte mich darüber, Dir soviel erzählt zu haben... habe ich das überhaupt?
Ich weiss es nicht... und es ist jetzt auch nicht wichtig. Mein Herz ist zerbrochen... ich habe mir geschworen, nie wieder jemanden so nahe an mich heran zu lassen... keinen Vampir und schon gar keinen Menschen. Ich... weiss nicht recht, wie ich Dir das alles beschreiben kann, so dass Du verstehst, was ich gedacht und gefühlt habe. Als ich dann losgefahren bin, nicht viel später dann... fühlte ich Deine und auch Zaks Aura. Wo immer ich auch lang fuhr, sie sind nicht verschwunden und das bestätigte meine... meine Vermutung noch mehr.

Ich dachte in diesem Moment, dass ihr mir nun folgen werdet... und ich wusste nicht, ob ihr alleine wart oder nicht. Eines hatte mich jedoch noch am Schloss gewundert. Du und Zak... ihr wart gar nicht dabei. Das habe ich mir allerdings dann damit erklärt, dass Ihr nur Lockvögel wart... Du mehr als er. Ich traf ihn zum ersten Mal in dieser Gasse... und als ich wohl nicht so recht auf ihn anspringen wollte, haben sie es wohl mit Dir versucht. Er wurde dann zu Deinem Beschützer... was im Endeffekt ja wohl doch nicht so ist.

Ich habe absichtlich meine Aura nicht unterdrückt, wollte Euch an der Nase herumführen... Du weisst ja selbst am Besten, wie es dann weiterging. Ich liess euch mich spüren und habe euch dennoch auf Abstand gehalten. Mein Unterbewusstsein hat mir schwer zu schaffen gemacht. Immer wieder... Du warst immer bei mir, Eden... jede Sekunde, ob ich es nun bewusst gefühlt habe oder nicht.

Oft habe ich versucht es zu verdrängen. Es hat so verdammt weh getan und das konnte ich nicht zulassen. Ich versuchte Dich zu hassen und dachte irgendwann, ich würde es tun. Aber das war nur ein Trugschluss, wie ich immer und immer wieder feststellen musste. Mein Herz schien in zwei Teile gesprungen zu sein. Die eine Seite... Zweifel, mein... mein Gefühl für Dich... diese Liebe und diese Sehnsucht, die mich immer begleitet hat und auf der anderen Seite... Wut, Hass, Verzweiflung, Rachegedanken... die ganzen langen Monate über.

In Paris dann habe ich Euch eine Spur von mir finden lassen. Ich wusste, ihr würdet sie finden. Du erinnerst Dich vielleicht an den Mann in der Gasse, nahe dem Obdachlosen, den ihr dann nach mir ausgefragt habt. Von dem Zeitpunkt an habt ihr meine Spur verloren. Ich habe meine Aura verändert und bin Euch gefolgt. Lange Zeit... in Rom dann gab ich ein zweites Zeichen von mir. Ich war in dieser Bar, habe mich mit dem Kerl hinter der Theke unterhalten und ihm sogar meinen Namen verraten.

Ich spürte, wie wichtig es für euch war mich zu finden, dass ich mich darauf verlassen konnte, dass ihr gründlich sucht... und Zak hatte bald seine Information, die er gesucht hatte. Ich tötete den, der nun meinen Namen wusste und folgte Euch weiterhin. Sah wie ihr einem Benz gefolgt seid und nicht vorgefunden habt, was ihr zu finden gehofft hattet. Ich freute mich, zugegeben... eben bis zu dem Zeitpunkt, als erneut die Zweifel in mir aufkamen. Ich wunderte mich nämlich, dass ihr so einfach zu dem schwarzen Mercedes gegangen seid und nachgesehen habt.

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Ich habe mir das damit erklärt, dass ihr mir wohl weiterhin Eure Spielchen vorspielen wolltet... ich dachte, ihr wolltet mich suchen, wolltet mir vorheucheln, wolltet mich fragen wieso ich einfach weggefahren bin. Wolltet von vorne eine neue Spur von mir haben, um mich dann wieder zu verraten. So dachte ich... was ich jetzt weiss, ist, wie es wirklich war. Du hast es mir erzählt und ich glaube Dir.

Ich fuhr Euch weiter hinterher, dann jedoch war es mir irgendwann zuviel... ich wollte nur noch weg. Kam mir blöd vor, bei dem was ich tat... was auch ziemlich blöd war. Zugegeben. Aber es zog mich zu Dir... wie gross auch der Hass auf Dich war, die Liebe schien stärker zu sein. Dennoch wollte ich Dich irgendwann vollends vergessen. Ich zeigte Euch wieder meine Aura, liess euch wieder etwas von mir spüren und fuhr euch noch einmal in eine Stadt zurück, in der ihr schon einmal wegen mit wart. Madrid... ja... ich führte euch wieder zurück nach Spanien.

Aber das Spiel sollte bald ein Ende haben und so fuhr ich direkt nach St. Malo, wo ich das Schiff nach Australien nahm, welches eine halbe Weltreise machte... ich wollte immer schon die Welt sehen... was ich aber erst später merkte war, dass ich sie am Liebsten mit Dir gemacht hätte. Nun ja... Ich stand auf dem Deck und konnte Dich und Zak sehen, wie ihr den beiden Schiffen nachgesehen habt, die soeben abgelegt hatten. Mein Gefühl war kalt... ich fühlte nichts und dennoch war der Schmerz immer noch zu fühlen... die nächsten Monate dachte ich, ich hätte Dich so gut wie vergessen. Aber dem war nicht so... die Erinnerungen kamen immer wieder zurück... und somit die Sehnsucht, die jede Sekunde grösser wurde und auch der Wunsch danach, dass Du sehen konntest, was ich sehen durfte... aber auch die Wut stieg an, welche grösser war, als die Sehnsucht.

Zumindest dachte ich das. Ich fasste den Entschluss Dich zu suchen. Ich wollte Dir ein Geständnis entlocken und Dich dann töten... danach hätte ich mich um Zak gekümmert... so landete ich in Amerika, weil ich mir sicher war, dass ihr das Schiff nach Amerika genommen habt, also wollte ich dort anfangen Euch zu suchen. Ich holte mein Auto... nur 5 Meilen von hier, in einer Stadt namens Marque und als ich den Angestellten nach dem naheliegendsten Ort fragte, nannte er mir Venedic. Es war schon recht früh, also brauchte ich eine Übernachtungsmöglichkeit.

So kam ich hier an... gerade erst gestern nacht. Und das ich Dich traf war Schicksal... es muss Schicksal gewesen sein, denn eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem... nach... ich wollte meinen Durst stillen und so suchte ich nach einem ruhigen Ort... und dieses Wohnviertel kam mir sehr gelegen... den Rest kennst Du ja selbst...", endete Milana... sie hatte die ganze restliche Zeit einfach nur geredet... hatte nicht aufgehört zu reden und hatte immer noch ihren leeren Blick auf den Balkon gerichtet. Jetzt aber straffte sie leicht ihre Schultern und sah zu Eden herüber. Sie wollte so gerne wissen, was sie nun dachte... was sie gerade in diesem Moment fühlte. Ob sie Milana nun verachtete? Zu verdenken wäre es ihr nicht und Milana war auf alles gefasst.
Milana war innerlich sehr ruhig... und ihr Blick strahlte ebenso diese Ruhe aus.

Milana kam ihr nach kurzer Zeit hinterher. Eden konnte sie auf sie zugehen hören, nachdem sie die Tür geschlossen hatte, doch ging sie an dem Bett vorbei und blieb dahinter irgendwo stehen.
Eden wünschte, sie hätte noch einige Minuten gehabt, um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können, doch nun war dem nicht so und sie schloss die Augen so fest, als erwartete sie alles. Immer noch das Gesicht in ihren Händen vergraben.

Eden hätte mit vielen Dingen gerechnet, doch nicht damit, dass Milana mit einem Satz begann zu erzählen. Doch sie wählte eine Pause gleich nach den ersten Worten und Eden traute sich nicht, sie anzusehen, legte ihre Hände auf die Stirn, strich sich so das Haar heraus und starrte auf den Boden.

Milana sprach weiter. Sie erzählte und machte kaum Pausen. Eden hörte ihr zu, sah wieder zu Boden, konnte sie nicht ansehen, doch sie hörte aufmerksam zu, wollte sie ab und an unterbrechen und Milana sagen, dass sie nicht erzählen brauchte, dass sie schon längst verstanden hatte, aber sie liess sie weitersprechen, offensichtlich wollte sie es so und Eden wurde so schnell abgelenkt, dass sie nicht mehr an die Situation gerade auf dem Balkon dachte.

Nach einiger Zeit hatte sie auch keinen Grund mehr so dazusitzen und sie richtete sich wieder auf, drehte ihre Haltung fast unmerklich zu Milana und legte ein Bein angewinkelt unter ihren anderen Oberschenkel und hörte Milana einfach nur noch zu. Diese sprach vom gesamten letzten Jahr, erklärte ihr die ganze Situation aus ihrer Sichtweise und Eden konnte sie verstehen, doch das war nicht alles.. Eden wusste nun, wieviel Milana für sie empfand und ihr Herz wurde warm und immer wärmer, egal was Milana auch schlimmes über sie dachte, sie hätte wohl nicht anders gedacht in ihrer Situation, mit ihrer Vergangenheit und all den Tatsachen, die sie erlebt haben musste.

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Einige Male schmunzelte Eden unbemerkt. Vielleicht hatte Eden immer bekommen, was sie wollte, aber sie war zu ehrlich, um einen Lockvogel für irgendwen oder irgendwas zu spielen. Es war ihr nicht möglich, Gefühle zu heucheln, wo keine waren. Es war für sie eine absonderliche Vorstellung, dass ihr das zugetraut worden war, aber woher sollte Milana es auch besser wissen. Sie kannte Eden nicht so lange und nicht so gut. Niemand kannte sie so, nur sie sich selbst und nun, nach dieser langen Zeit mit Zak, wusste auch er wie sie war, aber sonst gab es niemanden auf dieser Welt, der behaupten konnte, Eden zu kennen. Nicht einmal Milana, auch nicht nach all dem, was heute schon alles gesprochen und gesagt wurde.

Milana kam dem Ende zu und Eden hatte nun auch die Antwort auf ihre Frage, wie Milana sie finden konnte.. Schicksal.. Eden war glücklich darüber, dass Milana nicht Zufall gesagt hatte, denn Eden glaubte nicht an Zufälle und konnte sich im Grunde auch nicht mit Leuten auseinandersetzen, die an diese glaubten.

Milana sah zu ihr herüber, ihr Blick strahlte Ruhe aus. Reine und tiefe Ruhe. Eden sah, dass sie nicht die Einzige war, der es gut getan hatte, dass Milana so viel und so ausführlich gesprochen hatte und sie lächelte sie zärtlich an. Es war ein vorsichtiges und sehr leichtes Lächeln, man hätte es auch übersehen können, wenn man unaufmerksam war.

Milanas Ruhe war auf Eden übergegangen, sie hätte sich so gerne einfach nur an Milanas Schulter gelehnt.. immer noch. Das Bedürfnis danach war so stark wie nie, doch sie wollte nicht noch einmal diesen Fehler machen und hielt sich zurück, auch wenn es sie viel Anstrengung kostete.
"Danke..", sagte sie schlicht, aber sie wusste, Milana würde verstehen, dass mehr Worte nicht nötig waren und dass dieses eine eigentlich alles aussagte, so leise es auch geflüstert war, es sagte alles aus.

"Milana?.. Ich.. ich weiss, wie schwer es Dir fällt, Gefühle anzunehmen, aber.. ich wollte Dir.. wollte Dir sagen.. ich wollte Dir sagen..", Eden war nun an einem Punkt, an dem sie es sagen wollte. Etwas sagen wollte, was sie so nie ausgesprochen hatte. Sie hatte es schon so oft gedacht, auch in Milanas Gegenwart, auch schon damals im Londoner Park. Sie hatte es beschrieben, wie Milana es gerade beschrieben hatte, doch sie hatte es so nie ausgesprochen. Nie.. in ihrem ganzen Leben nicht... und es fiel ihr sichtlich schwer. Oh ja, sie wusste wirklich, wie Milana sich fühlte, auch wenn es bei ihr noch ausgeprägter war als bei Eden selbst...

"Ich wollte sagen..", wieder setzte sie an und sah ihr nun tief in die Augen, so tief, dass sie sich fast wieder in ihnen verlor.."Ich.. Ich liebe Dich..", brachte sie hervor, so ganz ohne Schutz, so ganz blossgestellt und verletzlich sass sie vor Milana und sagte ihr, was sie fühlte. Alles konnte nun geschehen. Alles.. Es wäre ein Leichtes, Eden jetzt mit nur einem Wort oder einer Tat zu zerstören. Komplett zu zerstören, wie jeden einzelnen auf dieser Welt, der einfach vor jemanden tritt und aus reinstem Gefühl heraus sagt "Ich liebe Dich..", verletzlicher konnte niemand sein als in diesem Augenblick, doch Eden vertraute. Was auch immer geschehen war, in diesem Moment war alles irrelevant, wichtig war nur, dass Milana diesen einen Satz, dieses Gefühl definitiv hörte. Eden wollte, dass Milana das wusste und so liess sie es stehen..

"Ich liebe Dich mehr als mein Leben oder alles andere auf dieser Welt..".. wiederholte sie noch einmal ohne den Blick aus Milanas Augen zu nehmen und wieder trat dieses unmerklich unsichere Lächeln auf Edens Lippen, welches man so leicht übersehen konnte...

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Milana bemerkte erst jetzt, dass Eden ihre Haltung geändert hatte. Sie hatte sich etwas mehr zu Milana gedreht und sie - die ganze restliche Zeit über - aufmerksam angesehen. Ihre wunderschön geschwungenen Lippen umspielte ein zärtliches Lächeln, nur ein sehr leichtes, kaum wahrzunehmendes, aber es war Milana nicht entgangen und innerlich lächelte sie ebenfalls.

Sie spürte, wie Eden ruhig geworden war und sie war froh darum. Milana hatte das Gefühl in ihrem ganzen Leben noch nie soviel gesprochen zu haben. Nicht zusammenhängend und so lange Zeit. Es war ein ungewohntes Gefühl und es war ihr etwas unangenehm... dennoch fühlte sie, dass es ihr gut getan hatte. Irgendwie fühlte sie sich nun freier, nachdem sie Eden erzählt hatte, wie es aus ihrer Sicht ausgesehen hatte.

Milana wusste immer noch nicht, wie Eden nun reagieren würde. Sie war ruhig, ja... aber verachtete sie Milana? Nein, wahrlich nicht... ihr Lächeln... es sprach mehr als alle Worte und als Eden ihr dann ein schlichtes, leises „Danke“ zuflüsterte, musste nun auch Milana leicht lächeln, wobei sie etwas zur Seite sah. Die Art, wie Eden dieses „Danke“ ausgesprochen hatte, zeigte ihr, dass Eden es zu schätzen wusste, was sie gerade getan hatte. Eden brauchte nicht mehr zu sagen... in diesem Wort war alles... restlos alles.

Sie war die erste Person gewesen, der Milana erzählt hatte, wie sie sich fühlt, beziehungsweise gefühlt hatte... die erste Person, seit...
Milana schloss für den Bruchteil einer Sekunde ihre Augen und atmete unmerklich etwas tiefer ein. Sie verdrängte ihren Gedanken wieder und sah erneut zu Eden.
Sie war so wunderschön, Milana könnte sie stundenlang einfach nur schweigend ansehen.
Aber das Schweigen wurde unterbrochen, als Eden sie mit ihrem Namen ansprach. Sie suchte nach Worten, stockte wieder und unterbrach sich für Sekunden selbst.

Als sie ihr sagte, dass sie wusste, wie schwer es ihr fiel, Gefühle anzunehmen, sah Milana leicht verlegen und unangenehm ertappt zur Seite. Sie fühlte sich unwohl, jetzt da Eden es so offen aussprach und am Liebsten wäre sie einfach aufgestanden und hinaus gegangen, aber sie blieb sitzen.

Eden wollte ihr etwas sagen... sie wiederholte es immer und immer wieder, schien über eine gewisse innere Grenze nicht herüber zu kommen und Milana schluckte unmerklich. Immer noch sah sie zur Seite. Sie hatte eine Befürchtung, was Eden ihr sagen wollte...
Wollte Milana es hören? Wollte sie das? Wusste sie es nicht schon längst, auch wenn Eden es ihr nie offen gesagt hatte? Im Park hatte sie es einmal in ihren Augen lesen können. Am letzten Abend, da sie sich gesehen hatten...

Milana wusste nicht, was sie tun sollte. Sie wusste nicht, wie sie reagieren sollte, wenn Eden es tatsächlich aussprach. Was sollte sie sagen? Sollte sie einfach schweigen?
Milana war aufgeregt... sie schien noch nie in ihrem Leben eine derartige Aufregung in sich gefühlt zu haben und sie sah auf ihre Hände hinab. Milana rieb sich die rechte Hand und sah nicht auf zu Eden, die immer noch nach den richtigen Worten suchte.
Vielleicht würde sie es nicht über die Lippen bringen... was, wenn doch? Milana war hin und hergerissen... sie hätte sich nichts schöneres vorstellen können, als es von Eden zu hören, dennoch war da diese Befangenheit. Wer hatte ihr dies jemals gesagt? Ihre Eltern... aber das war etwas vollkommen anderes. Innerlich musste sie über sich selbst lachen.

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„Ich wollte sagen...“, setzte Eden erneut an und Milana hob ihren Blick doch wieder in ihre Augen. Sie erwiderte diesen Blick... tief... sehr tief sah sie Milana an und dann sagte sie es.
„Ich... ich liebe Dich.“ drang es leise an Milanas Ohr und ihr Herz verkrampfte sich. Sie zuckte leicht zusammen, als sie diese Worte hörte und schloss ihre Augen. Dann sah sie Eden wieder an, jedoch nur kurz, bevor sie schnell aufstand und sich leicht unsicher umsah.

Was sollte sie nur tun? Das Glück, welches sie empfand, diese unendliche Liebe die sich erneut in ihr ergoss... wurde verdrängt von ihrer Unfähigkeit Gefühle anzunehmen... die Unfähigkeit Gefühle entgegen zu nehmen. Ihr Blick wurde kalt und traf die Balkontüre, durch die sie hindurch und auf den Balkon sah. Ohne ein Wort zu sagen, öffnete sie diese und trat auf den Balkon heraus. Sie griff nach ihrem Schwert und dem Dolch, hielt sie fest in ihren Händen und trat langsam rückwärts gehend ein paar Schritte zurück zur Türe, blieb stehen und blickte in den Himmel.

Was mache ich hier eigentlich? Eden gesteht mir ihre Liebe... ist verletzlicher denn je in diesem Moment. Sie sitzt sozusagen nackt vor mir... offen... ohne Schutz... und was mache ich? Ich gehe ohne ein Wort. Ja, verdammt, ich kann damit nicht umgehen. Aber ist es nicht gleichzeitig das Schönste, dass ich mir immer erträumt habe? Jemanden zu finden, den ich lieben kann und... der mich genauso liebt? Jetzt stehe ich vor diesem Glück und gehe... ich schweige... ich bin so ein Idiot. Wenn ich jetzt nicht über meinen Schatten springe, werde ich alles zerstören. Aller Schmerz, alle Liebe, alles was geschehen ist... es wäre alles hin... es wäre alles umsonst gewesen. Milana! Reiss Dich zusammen!

Milana ärgerte sich über ihr Verhalten, sagte sich selbst, dass sie sich zusammenreissen musste, wenn sie nicht alles zerstören wollte. Sie hatte Eden in dieser verletzlichen Sekunde einfach sitzen gelassen. Milana umschloss den Griff ihres Dolches so fest, dass ihre Handknöchel weiss wurden, bevor sie ihn wieder an ihrem Gürtel befestigte, biss sich auf die Unterlippe, liess ihren Kopf leicht hängen und wandt sich dann um.
Sie ging zurück in das Schlafzimmer, wo Eden immer noch auf dem Bett sass und sie ansah. Milana erwiderte ihren Blick kalt und es musste für Eden aussehen, als wolle sie jetzt einfach gehen. Natürlich sah es so aus... Milana hatte ihre Sachen geholt und stand nun einfach da.

„Ich liebe Dich mehr als mein Leben oder alles andere auf dieser Welt...“, wiederholte Eden mit einem Zusatz.
Das Leben ist relativ., schoss es Milana durch den Kopf, bevor sie eine Gefühlswelle nach der anderen überflutete. Eine Gänsehaut lief ihr kribbelnd über den Rücken und sie spürte, wie sich in ihrem Hals ein Kloss formte. Ein Kloss, der zu wachsen drohte und der hinweggespült werden wollte, aber soweit würde Milana es nicht kommen lassen.

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Lass es zu..., flüsterte ihr ihr Unterbewusstsein zu und Milana fühlte, wie ihr Herz warm wurde... sie spürte, wie ein grellweisser Lichtstrahl durch ihr Herz herausbrach und sie mit Licht flutete. Sie konnte nichts sagen... sah Eden einfach nur an. Dann liess sie vorsichtig ihr Schwert zu Boden gleiten und lief auf Eden zu... sie konnte sich nicht mehr zurückhalten und sie wollte es auch nicht mehr. Sie wollte Eden... jetzt... und das wollte sie ihr zeigen... sie wollte ihr zeigen, dass es ihr sehr viel bedeutete, was sie ihr soeben gesagt hatte...
Sie kam Eden sehr nah... SEHR nah... und Milana sah zu ihr herunter, bevor sie sich auf Edens Schoss setzte und ihre Arme um ihren Hals legte. Milana sah ihr tief in die Augen, die Eden in diesem Moment mehr zeigten, als sie hätte sagen können. In ihnen lagen so viele Worte, die Milana nie hätte aussprechen können. Edens Körper so nah an sich zu spüren erregte Milana, es war wie ein Blitz, der ihr durch den Körper fuhr und sie erzitterte leicht. Ihr Blick wurde tiefer... und immer tiefer... er wurde fordernd und erotisierend... dann drückte sie Eden zurück, zwang sie, sich nach hinten fallen zu lassen und beugte sich über sie. Mit gespreizten Beinen sass sie auf ihr und sah ihr immer noch tief in die Augen.
Ich... will Dich..., sprachen sie.

Hitze stieg in Eden auf. Ihr Herz klopfte bis zum Hals und sie traf ein Blick, der aussagte, wie viel Milana fühlte.. Was hat sie vor..?, Edens Gedanken strauchelten vermischt durch das Gefühl ihrer Erregung. Sie spürte Milanas Atem auf ihrer Haut und fühlte mit einem Male Milanas Arme um ihre Schultern, wie sie sich um ihren Nacken schlangen, im selben Augenblick spürte sie Milanas Schenkel rechts und links neben ihren eigenen und wurde von ihr gezwungen sich zurückzulegen. Milana zwang sie mit ihrem Körpergewicht und ihrem tiefen.. so tiefen Blick immer weiter nach hinten zu sinken, bis Edens Kopf die Bettdecke berührte..

Milanas Erregung liess ihren Körper leicht erzittern und übertrug dieses Zittern auf Eden. Eine wohlige Gänsehaut strich ihr langsam in Wogen und Wellen über die Haut. Eden fühlte die Hitze, welche sich von Milana auf ihren Unterleib übertrug, auf dem sie sass. Edens Herz klopfte vor Aufregung und Erektion immer schneller, Milanas Blick forderte und Edens Blick antwortete ebenso hitzig.. Dann nimm mich..

Zwischen den beiden Frauen baute sich absolute Spannung auf, welche ständig kleine Impulse an Edens Körper zu senden schien, welche sie immer und immer wieder leicht durchzuckten.. immer wenn Eden Bilder durch die Gedanken schossen, die weiter gingen als nur bis zu diesem Punkt.. Bilder von dem, was nun passieren könnte.. wie diese Szene weiterlief... sie traute sich nicht, Milana zu berühren, dennoch wanderten ihre Hände Millimeter für Millimeter über die Bettdecke auf Milanas Schenkel zu..

Eden hatte geschehen lassen, hatte sich nach hinten gelehnt und über Milanas Lippen huschte ein Schmunzeln, als sie ihrem Blick deutlich ein „Dann nimm mich...“ entnehmen konnte und sie würde sie nehmen... jetzt... hier...

In Milana tobte ein Sturm der Erregung, der schliesslich in ihrem Unterleib sein Zentrum gefunden zu haben schien. Die Hitze in ihr breitete sich in jeder Faser ihres Körpers aus, dass sie Angst hatte, gleich lodernd in Flammen zu stehen.

Milanas Hände waren von Edens Schultern nach vorne geglitten, lagen nun auf ihren Schlüsselbeinen und drückten sie weiterhin nach unten, so dass Eden nicht auf die Idee kommen konnte, sich aufzubäumen.
Ihr Blick wanderte nach unten, verliessen Edens – fast schwarze – Augen, streifte ihre helle Haut, blieb wenige Sekunden an ihren Lippen hängen, bevor er weiter nach unten wanderte. Gleichzeitig mit ihrem Blick, hatte auch Milanas rechte Hand Edens Krawatte erreicht und umschloss diese fest. Sie zog daran, so dass Eden nicht anders konnte, als ihren Kopf anzuheben, dem Gesicht von Milana näher zu kommen und Milana erleichterte es ihr, indem sie sich ebenfalls herunterbeugte.
Sie liess die Krawatte nicht los, führte ihre Lippen nah an Edens Gesicht vorbei, streifte es leicht an der Wange, bis hin zu ihrem Ohr und flüsterte ihr deutlich schmunzelnd zu: "Leben... das ist relativ."

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Sie öffnete ihre Faust und der Stoff der Krawatte rutschte aus dieser, liess Eden zurück auf die Bettdecke fallen und Milana warf einen Seitenblick auf Edens Hände, die sich Millimeter für Millimeter ihren Weg zu Milanas Oberschenkeln bahnten, es war ihr nicht entgangen. Milana brauchte nichts zu sagen, der harte Blick der Eden traf, war eindeutig und bestimmend.

Milanas Hände wanderten auf Edens Schlüsselbeine und hielten Eden unten, als würde sie wissen, welchen Gedanken Eden in diesem Augenblick gehegt hatte. Eden spürte Milanas Blicke auf ihrem Körper und eine heisse Spur zog sich ihnen nach. Eden öffnete leicht die Lippen, um besser atmen zu können, dann zog Milana sie an der Krawatte hoch. Sie konnte nicht anders, wollte es auch nicht anders und mit einer gewissen Eleganz und einem tief verführerischen Blick fand Eden sich dicht vor Milanas Gesicht wieder.

Sie wollte sie mit ihren Lippen berühren, ihr heisser Atem strich Milana übers Gesicht und als diese näher kam, erwartete Eden schon ihren Kuss und schloss die Augen, doch diese wanderte weiter, an Edens Wange vorbei und flüsterte ihr hörbar schmunzelnd zu, dass Leben relativ sei.. Eden wurde es heiss und kalt zu gleich.. was immer sie meinte, Eden hatte ihre eigene Vorstellung davon und schluckte leicht, fuhr sich mit der Zungenspitze über die fast trocken scheinenden Lippen und Milana liess sie los und wieder auf die weiche Decke fallen.

Eden sah auf, nur leicht waren ihre Augen geöffnet, doch geballte Hitze wallte Milana aus ihnen entgegen. Edens Brustkorb hob und senkte sich aufgeregt und Milanas Seitenblick liess Edens Hände zum Stillstand kommen, den harten Ausdruck, der bestimmend auf Eden traf, sagte alles aus, doch Eden wusste, sie würde sich nicht daran halten können, dennoch beliess sie ihre Hände wo sie waren.. flach und sacht auf der Decke liegend, Milana noch immer ansehend..

Ich werde Dich berühren.. sei Dir gewiss, aber für diesen Augenblick hast Du gewonnen.., ohne dass sie ihre Gedanken preisgegeben hätte, schmunzelte sie Milana an, doch kaum eine Sekunde lang, man hätte glauben können, dass es Einbildung war, denn Eden blickte sie weiterhin nur feurig an und fuhr ein weiteres Mal mit der Zungenspitze über ihre erhitzen Lippen..

Edens Hände hatten ihre Bewegungen sofort aufgegeben, als Milana sie angesehen hatte. Eden funkelte sie mit hitzigen und verführerischen Blicken an, Blicken in denen noch etwas anderes lag... etwas freches... etwas ungezügeltes... und Milana hob ihre Augenbraue, als sie dachte ein flüchtiges Schmunzeln auf Edens Lippen gesehen zu haben.
Wag es nicht!, ging es Milana durch den Kopf.

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Edens heisser Atem schlug Milana erregt entgegen. Ihre Lippen waren leicht geöffnet, ihre Zungenspitze benetzte ihre trockenen Lippen und Milana spürte, dass Eden genauso heiss war... also sollte sie dem Abhilfe verschaffen, doch zuvor...

Milanas rechte Hand glitt Eden wollend über die Stirn und ihre Fingerspitzen fuhren ihr forsch durch die seidigen, langen Haare, die um ihr Gesicht und ihre Schultern flossen. Ihre linke Hand griff nach der Krawatte und sie zog Eden abermals etwas zu sich heran, die Finger der rechten Hand bahnten sich den Weg zu ihrem Hinterkopf, wo Milana sie zur Faust ballte und Eden mit einem Ruck ganz zu sich zog und ihre Lippen auf die ihren drückte.
Milana schloss ihre Augen und der Blitz, der sie bei der Berührung dieser weichen Lippen traf, liess sie erneut erzittern.

Milanas Berührungen liessen Eden tiefer atmen und als Milana sie wieder zu sich heranzog mit einem Ruck, den Eden nicht erwartet hatte, entfuhr ihr ein erregter Laut, doch schon im nächsten Augenblick lagen Milanas unendlich weiche Lippen auf den ihren und Eden schloss im selben Moment die Augen als diese Berührung sie durchzuckte und ihre Brustwarzen sich verhärteten.

Eden stützte sich leicht auf einer Hand auf, wollte die andere zu Milanas Nacken führen, beliess sie aber ebenso auf der Decke. Sie musste sich zusammenreissen, doch sie konnte nicht umhin, ihre Lippen leicht zu öffnen und sie so vorsichtig wie nur irgend möglich zurück zu küssen...

Eden wollte mehr, wollte mit Milanas Zunge verschmelzen, doch sie wusste, wenn sie mehr Initiative zeigte als ohnehin schon, würde Milana sich zurückziehen.. zumindest für einen Augenblick, dies konnte sie nicht riskieren.. noch nicht..

Milana löste ihren Griff um die Krawatte wieder, hielt Eden nur mit der rechten Faust an den Haaren fest. Das leise erregte Aufstöhnen, welches Eden von sich gegeben hatte, als Milana sie zu sich gezogen hatte, war ihr nicht entgangen... nein, es erregte sie selbst um ein vielfaches... Milana schien es vor Lust schier zu zerreissen. In ihrem Unterleib pochte es... pulsierte es...

Ihr Atmen wurde schwerer, schneller... sie wollte mehr... mehr von diesen Lippen, die sich leicht geöffnet hatten. Für einen Moment hatte sie kurz ihre Augen geöffnet, als wolle sie abermals einen bestimmenden Blick an Eden richten. Milana sah jedoch nur vor Edens geschlossenen Augen und so schloss sie die ihren wieder.

Eden hatte ihre Lippen nur unmerklich geöffnet und sich ansonsten nichts herausgenommen. Milana löste sich aus diesem Kuss, blieb aber so nahe, dass sich ihre Lippen fast immer noch berührten.
Mit ihrer Zungenspitze fuhr sie über Edens Unterlippe... es fühlte sich an wie ein elektrischer Funke, der von ihrer Zunge auf ihre Lippe übersprang... dann umschlossen Milanas Zähne Edens Lippe, hielt sie fest und zog leicht daran, um kurz darauf ihre Lippen wieder auf Edens zu legen. Mit ihrer Zungenspitze spaltete sie diese leicht und fordernd suchte sie nach der ihren. Es war wie eine Erlaubnis... Milana hatte noch nie jemandem erlaubt, sie zu küssen... doch Eden hatte die Erlaubnis jetzt ein zweites Mal.

Eden spürte wie Milanas Atem schwerer und schneller wurde, beinahe gleich ihrem eigenem Atem..
Als Milana sich nur Millimeter von ihren Lippen löste, unterdrückte Eden einen harten Protest, denn sie fühlte, wie nah sie sich noch immer waren, es war wie ein elektrischer Stromstoss nach dem anderen, wenn sie sich nur zufällig berührten.

Milanas Atem streichelte sie heiss und sie spürte Milanas Zähne sacht an ihrer Unterlippe, um kurz darauf ihre Lippen wieder auf Edens zu legen und mit ihrer Zungenspitze den Weg durch ihre Lippen zu suchen.

Eden konnte und sie wollte sich nicht mehr zurückhalten, es war auch nicht mehr möglich, sich überhaupt irgendwie zurückzuhalten und so brauchte Milanas Zunge nicht lange suchen bis sie sich mit Edens traf, die sie fast vorsichtig und dennoch fordernd umspielte.

Wieder entrang Eden ein leiser Laut durch die Kehle, der vom Kuss selbst jedoch gedämpft wurde. Eden kämpfte mit sich, doch sie verlor, vergass sich und ihre Umgebung vollkommen in diesem nun immer leidenschaftlicher werdenden Kuss, diese Zungen, die zusammenschmolzen, als gehörten sie schon immer zueinander und sie legte leicht.. sehr leicht ihre Hand an Milanas Nacken..

Es war beinahe wie ein Anfragen der Erlaubnis, doch Eden rechnete kaum damit, dass Milana es zuliess und dennoch konnte sie sich nicht zurückhalten.. was immer sie auch erzwingen wollte, es funktionierte einfach nicht..

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Milanas Zungenspitze musste nicht lange suchen, bis sie auf Edens traf. Sie liess Edens Zunge das ein oder andere Mal im Dunkeln tappen, bevor sie sie hart mit ihrer eigenen zurückdrängte, um ihr dann wieder die Erlaubnis zu geben, etwas weiter vorzudringen. Leidenschaftlich umspielte sie Edens Zungenspitze, zog sich ab und an etwas zurück, um ihr abermals über die Lippen zu lecken und schenkte ihr einen weiteren heissen Atem, der sich in einem leisen Stöhnen entlud.

Als Eden ein leiser Laut durch ihre Kehle drang, der vom Kuss sanft abgedämpft wurde, fühlte Milana auf einmal ihre Hand in ihrem Nacken und Milana öffnete abrupt ihre Augen.
Es war nur eine sehr leichte Berührung, eher wie eine Anfrage, aber vielleicht war es gerade die Zaghaftigkeit, die Milana Eden hart an der Schulter zurückdrängen liess.
Nein, Milana wollte und konnte es in diesem Moment nicht zulassen. Zeit... Eden würde schon merken, wenn Milana dazu bereit war.

Es war ein kurzer böser Blick der Eden traf, bevor Milana anfing zu schmunzeln und sich auf Eden aufrichtete, wobei sich ihr Unterkörper näher an ihren drängte. Es durchzuckte Milana.
Sie sah von oben auf Eden herab, als ihre linke Hand die Krawatte ergriff und sie neben ihrem Hals, den Kopf entlang zur Seite legte.
Ihre rechte Hand griff gleichzeitig an ihren Gürtel hinter dem Rücken und als sie ihre Hand wieder hervorholte, hielt sie ihren Dolch in dieser.
Ihr Schmunzeln wechselte in ein freches Grinsen. Milana liess ihren Blick auf Edens weisses Hemd sinken, welches sich sehr eng um ihre Brüste spannte.
"Gewöhnungsbedürftig... aber ich weiss nicht, ob ich mich daran gewöhnen möchte.", brach es aus Milana heraus, als sie ihren Dolch langsam mit der Seite an Edens Wange entlang gleiten liess, ihm mit ihrem Blick folgte, an ihrem Hals hinunter, übers Dekoltèe, bis hin zum ersten Knopf, wo sie die Spitze des Dolches ansetzte und ihren Blick wieder in Edens Augen lenkte.

Milanas Küsse waren heiss.. so heiss, dass Eden glaubte, in ihrem Leben nie geküsst worden zu sein und sie spielte mit Eden, behielt die Führung, behielt die Macht über sie und Eden machte es an, liess es geschehen.

Dann löste Milana den Kuss und Eden blickte sie an, als sie Eden hart an den Schultern zurückdrängte. Eden gab mit ihren Armen nach und liess sich aufs Bett zurückdrücken, jedoch hielt sie sich auf den Ellbogen leicht oben und erntete einen kurzen bösen Blick, der ihr bedeutete, dass Milana nicht berührt werden wollte.. nicht jetzt zumindest.

Milanas Gewicht drückte sich auf Edens Unterkörper und abermals musste sie ein Aufstöhnen unterdrücken, daraufhin fing sie Milanas Schmunzeln auf und Eden sah ihr erhitzt und schwer atmend in die Augen.
Die feingliedrige, wunderschöne Hand der Vampiress wanderte auf deren Rücken und kam mit ihrem Dolch wieder zum Vorschein, Edens Pupillen weiteten sich angetan und es umzuckte ihre Mundwinkel leicht..

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Du stehst auf Spielchen, die mir gefallen..., ein leichtes innerliches Grinsen konnte sie in ihrem Blick nicht unterdrücken und langsam liess Eden sich wieder nach hinten gleiten, bettete ihren Kopf auf ihren Unterarm und die andere Hand liess sie neben ihrem Körper auf der Decke liegen, so blickte sie Milana an.. gespannt darauf, was nun passieren würde.

Eden folgte Milanas Blick, der sich auf ihre Brüste haftete, die in ihrem Hemd spannten, dann blickte sie in Milanas Augen zurück, die noch immer auf Edens Körper gesenkt waren.
Mit frechen Worten folgte Milana dem Weg des Dolches, welcher über Edens Wange glitt. Er fühlte sich angenehm kalt an und Eden sah aus den Augenwinkeln das blanke Stahl rein aufblitzen. Milana führte die Spitze des Dolches unendlich langsam Edens Hals entlang und Eden schloss die Augen und reckte ihn kaum merklich bis er an ihrem Dekoltèe angelangt war.

Eden führte ihren Blick wieder zurück zu Milanas und dann zur Spitze des Dolches, die ansetze, um gleich darauf wieder in Milanas Augen zu sehen, die sie nun wieder ansahen. Edens Augen blieben ausdruckslos. Allein ihre Willigkeit spiegelte sich in ihnen und sie atmete etwas tiefer ein, so dass ihr Brustkorb sich dem Dolch eng näherte. Sie fühlte wie sich ihre Brüste auf dem Hemd deutlich abzeichneten und wie ihre Aufregung anwuchs ohne sich diese jedoch anmerken zu lassen..

Eden hatte sich zurückdrängen lassen und ihren Kopf auf ihren Unterarm gebettet. Irgendwie eine freche Haltung, wie Milana fand und dennoch machte es sie an.
Milana fühlte, wie Edens Blick immer wieder von ihr zum Dolch wanderte und wieder zurück. Milana sah in Edens Augen, wie sie innerlich grinste und sie konnte sich ebenfalls ein Grinsen nicht verkneifen.

Eden drängte sich der Spitze des Dolches unmerklich entgegen, bis Milana ihn am Knopf angesetzt hatte... Eden atmete tief ein, so dass sich das Hemd noch enger um sie spannte und die Spitze des Dolches eine leichte Kerbe in ihre blasse Haut drückte.
Abschätzend sah sie noch einmal in Edens Augen, die ausdruckslos schienen und dennoch ihre Willigkeit verrieten. Somit sprang der erste Knopf unter einer schnellen, geschickten Handbewegung einfach von Edens Hemd ab und der kalte Stahl bahnte sich seinen Weg über das wenige Stück Haut, welches nun freigelegt worden war. Milana liess Eden nicht aus den Augen und schon sprang auch der zweite Knopf einfach ab, so wie auch der Dritte.

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Milana senkte ihren Blick auf Edens Dekoltèe, welches jetzt mehr zeigte, als noch vor wenigen Sekunden. Mit der Schneide des Dolches, drängte sie den Stoff des Hemdes auf der rechten Seite weg, streifte ihn über die wohlgeformte Brust, die nun nackt vor ihr lag. Mit fragendem Blick, sah sie Eden kurz an. Du magst wohl keine BH's..., dachte sie innerlich schmunzelnd. Der blosse Anblick ihrer Brust machte sie wild und sie biss sich auf die Unterlippe, um das Stöhnen zu unterdrücken, welches ihr entweichen wollte. Mit der Spitze des Dolches streichelte sie Eden die Rundung ihrer Brust entlang, knapp an den harten Brustwarzen vorbei. Mit vorsichtigem Druck und dennoch gefährlich nah an der Schmerzgrenze.
Die restlichen Knöpfe gaben unter den eleganten und leicht geschwungenen Handbewegungen mit dem Dolch einfach nach, sprangen einer nach dem anderen ab, bis Milana auch den Letzten entfernt hatte. Die Kragen des Hemdes mit dem Dolch und ihrer freien Hand zur Seite streichend, blickte sie Eden wieder tief in die Augen.

Eden sah, wie der erste Knopf von ihrem Hemd seinen Weg von diesem fand und spürte den kalten Stahl des Dolches auf ihrer Haut, kurz bevor auch der zweite und der dritte elegant vom Hemd gelöst wurde..
Eden atmete tief und achtete darauf, sich ruhig zu halten. Ein leichtes Schmunzeln war auf Milanas Gesicht zu erkennen und es schien anzuhalten, als sie den Stoff des Hemdes über ihre rechte Brust zur Seite streifte.

Die Kühle des Luftzuges, der durch das angelehnte Fenster zog liess Edens Brustwarzen bis an ihr Äusserstes erregen. Eden sah Milana sich auf die Unterlippe beissen und glaubte ein unterdrücktes Aufstöhnen zu vernehmen, welches sie wieder hitziger werden liess und sich bis in ihren Unterleib vorstiess.

Milana liess die Spitze des Dolches knapp und vorsichtig an die Spitze ihrer Brust vorbeistreichen. Die Kälte des Stahles nahm ihr das Schmerzempfinden, welches sie angedeutet spürte. Für einen Moment hielt Eden den Atem an und schloss die Augen. Wie weit würde Milana gehen? Doch diese Frage beantwortete sich schnell und Eden konnte sich wieder entspannen, als sie spürte wie der Dolch die letzten Knöpfe entfernte.

Eden öffnete ihre Augen wieder traf auf Milanas immer tiefer werdenden Blick während diese mit dem Dolch und auch ihrer kalten Hand das Hemd beiseite streichelte. Nun lag sie mit bloßem Oberkörper vor ihr und eine Gänsehaut war sichtbar zu sehen, wie sie über ihre helle Haut wogte.
Eden wusste gar nicht mehr, dass sie vergessen hatte einen BH anzuziehen, doch in diesem Augenblick war es ihr recht und sie schmunzelte bei diesem Gedanken um im nächsten Moment schon die nächste Welle der kalten Erregung durch die kühle Luft und den heissen Blick in Milanas Augen in Empfang zu nehmen..

Edens Körper hatte sich wieder entspannt, als Milana den Dolch von der Brust hatte wegwandern lassen. Ein Schmunzeln lag ebenfalls auf ihren Lippen, als Milana ihr wieder in die Augen sah.

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Milana stützte sich mit beiden Händen neben Edens Gesicht ab – darauf achtend, sie nicht unbedacht mit dem Dolch zu verletzen. Sie beugte sich zu ihr herunter, leckte ihr einmal frech über die Lippen und richtete sich dann wieder auf. Milana führte den Dolch dabei mit der Seite an ihre rechte Wange, drückte fordernd ihr Gesicht nach links, damit sie ihren Blick abwandt, während sie sich selbst mit der freien Hand den ersten und zweiten Knopf ihres Hemdes öffnete. Die Hitze in ihr war unerträglich geworden.

Sie zog den Dolch wieder zurück, hob ihn langsam hoch über ihren Kopf, mit der Spitze auf Edens Herz gerichtet. Ihr Blick wurde kalt... kalt und nichtssagend, als sie plötzlich nach vorne schnellte und den Dolch neben Edens Kopf in die Matratze rammte und ihre Lippen darauf erregt und fordernd auf die ihren presste.

Milana stütze sich über Eden, beugte sich zu ihren Lippen und leckte frech über sie, um sich dann wieder zu entfernen. Eden wandt sich unter einem Rausch voller Gefühl, liess aber den Blick nicht abschweifen von Milanas ebenmässigen, wunderschön klaren Gesicht.

Dann spürte sie wieder kalten Stahl an sich und wie er ihren Blick durch seinen Druck abwandte. Milana drückte Edens Kopf sacht mit ihm auf die Seite und Eden schloss in dieser Bewegung die Augen.
Erst als Milana sich wieder aufrichtete und Eden eine nicht einzuordnende Bewegung fühlte, sah sie wieder auf und erblickte den Dolch über Milanas Kopf, gezielt die Spitze auf Edens Herz gerichtet.

Eden wusste, Milana würde ihr nichts tun und dennoch war es ein sehr beklemmendes Gefühl und reflexartig schloss sie die Augen, als der Dolch auf sie nieder schnellte, jedoch den Stoff der Decke und wohl auch der Matratze zeriss. Eden zuckte zusammen und im selben Augenblick spürte sie Milanas Lippen auf ihre gepresst. Erregt forderten sie und Edens Körper wandt sich mit einem Zucken unter Milanas, sie stellte langsam ein Bein auf die Kante des Bettes und ungewollt drückte es Milana ein Stück näher an Eden, die sie fordernd und ebenso heiss zurückküsste.

Ihre nackten Brüste drückten gegen Milanas Hemd, der Stoff war weich und anschmiegsam und ebenso kühl wie Milanas Haut es war. Leicht drückte sich Eden immer wieder gegen sie und sie schob ihren Arm unter dem Kopf hervor, liess ihn jedoch regungslos auf der Decke über ihrem Kopf liegen, hielt sich lediglich an einem Stück der Decke fest, als bräuchte sie einen Halt, um ihre Leidenschaft zu ertragen, die sich in ihrem Kuss wiederspiegelte...

"Du machst mich wahnsinnig.." kam es ihr in einem Augenblick heiss und hauchleise über die Lippen, unterdrückt die Stimme von dieser Leidenschaft an Kuss..

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Milana machte es an, wie Eden sich unter ihr wandt, ohne auch nur einmal ihren Blick abzuwenden. Als sie jedoch den Dolch niederschnellen liess, sah sie, wie Eden ihre Augen reflexartig schloss.
Diese konnte sie auch gleich geschlossen halten, dachte sie, denn ihre Zunge war wieder auf Erkundungstour, wollte Versteckspielen und ärgern, fordern, lecken...

Eden durchzuckte es und dieses Zucken schien sich auf Milana zu übertragen. Ihr Körper bebte vor Verlangen, wollte Eden überall berühren, wollte sie nah an sich spüren und als ob Eden diesen Gedanken gefühlt hätte, stellte sie frech ein Bein auf, welches Milana noch näher an sie drückte.
Sie bemerkte, wie Eden ihren Arm unter ihrem Kopf hervorzog und sie blinzelte ihn kurz an, schloss ihre Augen aber sofort wieder, als sie sah, dass Eden diesen still liegen liess, sich jedoch mit der Hand ein Stück Decke genommen hatte, um sie fest zu umschliessen.

Edens blanke Brüste drückten sich gegen Milanas Oberkörper und ein heisses Seufzen entfuhr ihr. Sie drückte sich näher an Eden heran, obwohl dies schon gar nicht mehr zu gehen schien, da Eden sich im selben Moment ebenfalls leicht aufbäumte.
Eden flüsterte ihr zu, dass sie sie wahnsinnig machte und Milana schmunzelte innerlich.
Das kann ich nur zurückgeben..., dachte sie, als sie ihre linke Hand zu Edens Arm führte, der ein Stück Decke umklammerte. Mit ihren Fingernägeln fuhr sie diesen entlang, angefangen am Handgelenk, an der Ellbeuge machte sie kurz Halt, streichelte zart darüber, bevor sie wieder ihre Fingernägel gebrauchte und sich ihren Weg weiter entlang des Armes bahnte. Sie rutschte langsam an ihm herab, Richtung Decke, wo immer noch die Krawatte lag, ergriff sie, legte ihre andere Hand in Edens Nacken und zog sie mit sich hinauf, liess nicht zu, dass sie auch nur einen Millimeter Abstand von ihr nehmen konnte... ihre Lippen immer noch leidenschaftlich miteinander verschmolzen.
Erst jetzt liess sie von diesen ab, lehnte sich leicht zurück und streifte Eden das Hemd - mit einem tiefen Blick in ihre Augen - von den Schultern und über die Arme.

Eden fühlte wie Milanas Körper über ihr mit ihrem bebte, fühlte ihr Zungenspiel, dem sie nicht widerstehen konnte und auch nicht wollte. Milana drückte sich noch näher an sie heran und Eden hielt die Erregung in sich kaum aus, ihr Zungenschlag wurde schneller, wurde fordernder und als Milana ihren Arm entlang fuhr wandt sie sich noch mehr, eine Gänsehaut nach der anderen überrannte ihren erhitzten Körper und sie zuckte leicht zusammen, als Milana zärtlich über ihr Armbeuge strich.

Langsam rutschte sie mit ihren Nägeln Edens Haut entlang und Milanas Zunge spielte weiter ihr Spiel, welchem Eden nur zu gerne nachgab, dann legte die Vampiress ihre Hand abermals in Edens Nacken und zog sie wieder hoch, ohne den Kuss oder diese enge Nähe zu durchbrechen. Leidenschaftlicher konnte ein Kuss nicht sein und Eden war wieder versucht, ihre Arme um Milana zu legen und sie noch fester an sich zu drücken, doch sie beliess sie weiter willenstark auf der Decke, stützte sich mit ihnen ab und drückte ihren Unterkörper weiter an sie.

Dann liess Milana von ihren Lippen ab und lehnte sich leicht zurück, streifte Eden langsam und mit einem tiefen Blick, den Eden in sich aufnahm wie puren Honig, von den Schultern. Eden spürte die sanften Schauer über ihrer Haut und half ein wenig nach, das Hemd auszuziehen, so dass es Milana einfacher gelang. Nun stellte sie auch ihr zweites Bein langsam auf und achtete auf jede Regung, die sich in Milanas Haltung und Mimik tat.. tief blickte sie noch immer in diese fast schwarzen Augen, die ihr so nah waren, die sie so sehr vermisst und nach denen sie sich so lange Zeit so sehr gesehnt hatte...

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Eden liess sich mit hinaufziehen und auch sie unterbrach keine Sekunde lang das Spiel der beiden Zungen, die miteinander rangen. Sie stützte sich auf die Arme und erwiderte Milanas Blick. Sie drängte ihren Unterkörper näher an Milanas und sie spürte, wie die Hitze und die Berührung sie dazu zwangen ihre Augen zu schliessen.

Milana streifte ihr das Hemd ab, Eden half ihr dabei und schnell war dieses Kleidungsstück, mit frechem Schmunzeln auf Milanas Lippen, auf dem Boden gelandet.

Eden stellte langsam ihr anderes Bein auf und als Milana es an sich spüren konnte, griff sie nach Edens Hände, zog diese nach vorne weg und überkreuzte sie über ihrem Kopf, wo sie diese mit einer Hand festhielt. Damit, dass sie sich ebenfalls nach vorne gebeugt hatte, war sie ihrem Bein entwichen. Milana sah sie strafend des Versuches an und mit dem Fingernagel ihres Zeigefinger zog sie scharf einen Strich von Edens Schläfe bis hinunter zu ihrem Hals... immer weiter hinab, über ihr Dekoltèe...
Ihre Handfläche legte sich auf ihre hitzige Haut, streichelte sich bis zu ihrer Brust vor und umschloss diese dann. Sie fühlte, wie sich ihre harte Brustwarze in ihre Handfläche drückte und erneut musste sie ein Stöhnen unterdrücken.

Milana fand einen leichten Weg die Führung zu behalten, denn kaum spürte sie nach dem frechen Fortwerfen Edens Hemdes, Edens Oberschenkel an sich, drückte sie sie mit den Armen überkreuzt nach hinten zurück aufs Bett und hielt sie mit einer Hand fest unten.

Eden entgegnete Milanas Blick trotzig schmunzelnd und spürte darauf hin Milanas Fingernagel scharf über ihrer Haut, doch sie wich ihrem Blick nicht aus, zuckte mit keiner Wimper und sah sie noch immer frech an.

Milana legte ihr die Handfläche auf die heisse Haut und streichelte sie zu Edens Brust, umschloss sie diese dann und Eden fühlte ein Zucken, welches sie abermals die Augen schliessen liess. Ein leises Stöhnen entwich ihr und sie drehte den Kopf zur Seite und gleichzeitig den Oberkörper dichter an Milanas Hand, die sich weich anfühlte und trotz der Kühle sehr warm.. Edens eigene Wärme, die von Milanas Haut abstrahlte.

Eden wollte sie fühlen, wollte Milanas Haut auf ihrer fühlen, auf ihrem ganzen Körper und ohne die Augen wieder zu öffnen oder Milana direkt anzusehen, flüsterte sie kaum hörbar wenige, eindeutige Worte..
"Ich will Dich spüren.. ich will dass Deine Haut die meine kühlt...", dann wandt sie den Kopf sacht wieder in Richtung Milanas Gesicht und beobachtete ihre Reaktion mit einem offenen Blick voller Leidenschaft... voller Hoffnung.. voller Willen..

Eden liess ohne mit der Wimper zu zucken alles geschehen. Sie schmunzelte Milana frech und trotzig an und Milana musste innerlich grinsen. Weißt Du eigentlich, wie... sexy Du bist?, fragte sie Eden in Gedanken.

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Eden stöhnte leise auf, als Milana ihre Brust umfasste, drückte sich Milanas Hand entgegen... schloss ihre Augen und wandt ihren Kopf zur Seite. Dieses Stöhnen war wie ein elektrischer Impuls, der Milanas Unterleib zum Kribbeln brachte. Sie konnte und wollte nicht mehr länger warten... sie wollte Eden... sie wollte sie jetzt... GANZ... und sie wollte sie an sich spüren, nackte Haut an nackter Haut... und als ob Eden ihren Gedanken wieder erraten hatte, flüsterte sie ihr denselben Wunsch zu. Milanas Augen funkelten Eden an und nur langsam... sehr langsam, löste sie ihren Griff, der Edens Hände festhielt, streichelte ihr flüchtig über den Arm und richtete sich auf.

Langsam entfernte sie sich immer mehr von Eden und elegant stieg sie rückwärts vom Bett, ohne auch nur einmal ihren Blick aus Edens Augen zu nehmen. Milana kniete sich vor das Bett, setzte ihre Hände über Edens Brüsten an und streichelte ihren Oberkörper hinab. Sie war heiss... heiss wie Feuer, das gelöscht werden wollte und Milana würde das Wasser sein, welches in ihrer Kälte über sie ergossen würde.
Sie folgte der Bewegung ihrer Hände und am Bund der Hose stoppte sie. Sie setzte ihre Zeigefingerspitzen mittig an den Knopf und fuhr den Bund in beide Richtungen entlang, bevor sie ihren Blick wieder in Edens Augen lenkte und ihre Finger zurückgleiten liess.

Geschickt öffnete Milana den Knopf ohne hinzusehen und zog auch sogleich den Reissverschluss auf. Sie beugte sich über Edens Unterkörper und sah sie von unten herauf frech schmunzelnd an, bevor sie den schwarzen, schlichten Satinslip am Bund leicht herunterzog und ihr frech über den Venushügel leckte. Dann liess sie den Slip wieder an seinen Platz zurückrutschen und lehnte sich wieder zurück.

Sie streichelte Edens Oberschenkel hinab und widmete sich ihren Schuhen. Es dauerte nicht lange und sie hatte diese - samt schwarzen Socken - von den Füssen gestreift und einfach zur Seite fallen lassen. Milana richtete sich auf, beugte sich wieder über Eden und sah ihr tief in die Augen, bevor sie ihre Zungenspitze über ihr Dekoltèe fahren liess und sich ihren Weg nach unten bahnte. Am Bauchnabel machte sie einen kurzen Stop und leckte spielend um ihn herum, bevor sie ihre Zungenspitze einmal hineinfahren liess.

Milanas Hände waren an ihrer Seite entlanggefahren und waren bald darauf wieder am Bund von Edens Hose angekommen. Milana schob sie leicht hinein... schob sie direkt unter ihren Slip und streifte beides von ihrem Körper. Sie besah sich jede noch so unauffällig wirkende Stelle... sie sah einfach phantastisch aus. Edens Körper war makellos und als sie ihr die Hose von den Beinen streifte, leckte sie mit ihrer Zunge jeden Millimeter der neu freigelegten Stelle hinterher. Sie leckte ihre Leiste hinab, über die Innenseite ihres Oberschenkels, bis hin zum Knie, wo sie stoppte und einfach die Hose abstreifte, die sie auf die Schuhe fallen liess.

Ihre Hände streichelten Eden zärtlich die Wade hinauf, bis in die Kniebeuge, wo sie ihre Handflächen eng dagegen legte und zudrückte. Edens nackter Körper, der so blank vor ihr lag und sie hell anstrahlte, jagte ihr eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken. Ihr Atem wurde durch den blossen Anblick schwerer und sie beugte sich vor, bis sie die Krawatte greifen konnte, die Eden noch trug. Sie zog sie nicht aus, nein... sie zog an ihr und bedeutete Eden damit, sich aufzurichten.
Sie näherte sich langsam ihrem Ohr, nutzte die Gelegenheit noch einmal um ihr tief in die Augen zu sehen und flüsterte ihr zu.

"Du bist wunderschön..." und schmunzelnd fügte sie noch hinzu. "Und sexy...."
Dann stand sie auf, stellte sich ein paar Schritte von Eden entfernt auf und begann langsam – mit dem Blick in Edens Augen gerichtet – ihr Hemd aufzuknöpfen, bis zum letzten Knopf.
Ihre Hände fuhren langsam über ihren nackten Bauch, der nun leicht frei lag, so wie auch ihr schwarzer Satin-BH, bis hin zu ihrem ersten Knopf an der Hose, den sie öffnete. Sie sah an sich herab und dann wieder zu Eden. Ein freches Schmunzeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab und sie trat elegant vor Eden.

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"Du schuldest mir noch etwas...", grinste sie sie an und sah erneut an sich herab, sah auf die noch zu öffnenden Knöpfe. Der Gedanke an die Berührungen, die sie gleich empfangen würde, liessen sie erneut erzittern... es war ein wirklich unangenehm angenehmer Gedanke und leicht unmerklich schluckte sie. Die Aufregung, die sich in ihr breit machte, versteckte sie gekonnt.

Eden sah das Funkeln in Milanas Augen, als hätte sie den selben Gedanken gehegt wie sie selbst und langsam.. sehr langsam löste sie ihren Griff und richtete sich kaum merklich Edens Arm streichelnd auf.
Sie stand elegant vom Bett auf ohne ihren Blick aus Edens Augen zu lösen, dann kniete sie sich zu Boden und liess ihre Hände über Edens Brüste gleiten, streichelte sich hinab zu ihrem Hosenbund und spielte mit dem Knopf.

Eden wurde heiss, sie traute sich nicht zu rühren. Eine Welle nach der anderen, gleich einem brodelnden Lavastrom begleitete jede Berührung, die Milana ihr schenkte und es war ein Geschenk.. ein grosses Geschenk, welches Eden zu schätzen wusste.
Milanas Blick ruhte tief in Edens als sie den Knopf ihrer Hose öffnete und sogleich auch den Reisverschluss hinunterzog.
Als Milana sich frech vorbeugte und Edens Venushügel küsste, drückte Eden ihren Kopf durch die Erregung gelenkt mit geschlossenen Augen zurück und atmete schwer aus, doch Milana liess sogleich wieder von ihr ab streichelte sie die Oberschenkel hinab und Stück für Stück entkleidete sie Eden bis auf den Slip und die Hose, denen sie sich zum Schluss widmete.

Milanas Zunge streichelte Edens Haut und Eden konnte sich nicht mehr durchringen, die Augen zu öffnen, bei jedem Versuch überkam sie eine neue Hitzewelle, die sie die Augen sofort wieder schliessen liess. Ihr Atem war laut und tief als Milana ihr den Rest von den Beinen streifte. Nun lag sie vor ihr, wie sie geschaffen war und Eden konnte Milana schwer atmen hören. Sie spürte wie Milana wieder nach der Krawatte griff und Eden blickte sie an und richtete sich auf, wie Milana es ihr deutete. Mit einem tiefen, erotisierenden Blick kam sie Milanas Gesicht näher und diese flüsterte ihr zu, wie wunderschön und sexy sie sie fand.

Eden lächelte, sie hatte gehofft, Milana nicht zu enttäuschen. Dann stand die Vampiress auf, ebenso elegant wie sie vom Bett gestiegen war.
Edens Ankh war ihr auf den Rücken gerutscht und sie holte das Lederband spielend wieder nach vorn und lies den Anhänger zwischen ihren Busen unter die Krawatte gleiten, welche sie dann über den Kopf streifte, da sie störend wirkte. Doch in keinem Augenblick liess sie Milana aus den Augen.

Eden zog ein Bein an und stellte es auf die Kante dicht neben ihren Oberschenkel. Sie hielt das Schienbein umfasst und legte ihr Kinn sacht auf ihr Knie, um Milana zu beobachten. Ein Schmunzeln huschte ihr über die Lippen und ihre Augen glänzten diese wundervolle Frau, die ein Stück weiter weg vor ihr stand, an.

Milanas Hände öffneten die Knöpfe ihres Hemdes und Eden konnte den Blick nicht wieder in Milanas Gesicht wenden, zu sehr hatte sie sich gewünscht, Milana einmal zu sehen, wie sie geschaffen war. Es war ihr seither immer verwehrt gewesen.
Bald war sie am letzten Knopf angekommen und ihr schlichter schwarzer BH und ihr wunderschöner, samtig aussehender flacher Bauch kamen zum Vorschein und auf letzteren strich diese zarte, feingliedrige Hand, wie sie unverkennbar Milanas Hand war.

Milana sah an sich hinab und schmunzelnd wieder auf, dann trat sie geschmeidig vor Eden und erinnerte sie an die Schuld, die noch offen stand. Eden schmunzelte sie an.. sah auf den wundervollen Körper, der vor ihr stand und Ehrfurcht ergriff sie und sie suchte nach einer Erlaubnis in Milanas Augen. Aufgeregt schlug ihr Herz als eindeutig war, dass Eden sie berühren durfte und sie hoffte, dass sie keinen Fehler beging.

Sie setzte ihr Bein ab und erhob sich langsam bis sie fast mit Milana auf einer Augenhöhe war, allerdings war Milana einige Zentimeter grösser als Eden, so dass dies nie wirklich funktionieren konnte. Eden spürte und sah Milanas Aufregung nicht, doch glaubte sie, dass diese nicht minder gross war als ihre eigene und sie lächelte ihr vertraut zu, dann stieg sie aufs Bett und liess sich anmutig auf die Knie sinken ohne Milanas Blick zu verlieren.

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Ihr Kopf war nun auf Milanas Brusthöhe und sie hob ihre Hand.. langsam und auch zögerlich.. immer wieder zurückziehend bis auf die Höhe von Milanas Schultern. Sie suchte in Milanas Augen einen Widerspruch, doch sie fand dergleichen nicht und so senkte sie ihren Blick auf ihre eigene Hand, die sich nur Millimeter über Milanas Schlüsselbein bewegte bis sie sie sacht und fast kaum merklich mit den Fingerspitzen dort berührte und auch die zweite Hand auf die andere Seite führte. Vorsichtig und zart strich sie ihr das Hemd von den Schultern bis es ihr von allein von den Armen zu Boden glitt und dort liegen blieb.

Eden streichelte weiter die Schultern in Richtung Hals zurück, es schien wie ein Hauch von Berührung, als Eden bei den Trägern des BHs ankam und auch diese von Milanas Schultern streifte. Sie glitt mit den Fingern sacht an ihren Armen herunter und unter ihnen hindurch, um den BH zu öffnen, welches sie nur mit einer Hand und nur wenigen Sekunden zustande brachte. Auch er glitt an Milana hinunter wie Wasser.

Eden schluckte schwer, als sie diese Schönheit vor sich sah, die Milana ihr nun mit ihren Brüsten bot. Sie waren so rein und fest, wie Eden sie nie gesehen hatte. Ihre Rundungen waren so wie sie sein sollten und wie sie sich jede Frau nur wünschen würde. Eden traute sich nicht, Milana in die Augen zu sehen, ja, traute sich fast zu keinem Atemzug als sie sanft und fasziniert langsam über sie streichelte. Es war eine Ehrfurcht und Eden war gebannt.. gebannt von dem was sich ihr darbot und sie konnte nur schwer von ihnen ablassen.

Kurz schloss sie die Augen und fühlte einfach wie wunderbar und fest sich die Haut anfühlte, die sie gerade hinabstreichelte und bald auf dem Bauch weiter hinunterglitt, dann öffnete sie die Augen wieder und sah Milana tief in die ihrigen.. Keine Angst.., dachte sie nur kurz und fast unterbewusst und dies schien ihr Blick ohne ihr Bewusstsein auszusagen..

Dann wandt sie sich langsam mit ihrem Blick wieder nach unten und sie strich mit den Fingerspitzen über Milanas Bauchnabel weiter und immer weiter hinab, bis sie an dem Ansatz ihres schwarzen und ebenso schlichten Slips angelangt war. Eden fuhr vorsichtig über ihn zu den restlichen Knöpfen an der schwarzen Lederhose, die noch zu öffnen waren. Milanas Taille zog Edens Blick immer wieder an. Sie war so perfekt.. Milana war so perfekt..

Langsam öffnete sie einen Knopf nach dem anderen. Mit dem letzten fuhr sie leicht über Milanas Ansatz der empfindlichsten Stelle einer Frau, dann schob sie ihre Handflächen seitlich unter die Hose an ihre Lenden und brachte sie somit zu Fall. Eden beugte sich hinunter und öffnete die Bänder ihrer Docs, und fuhr mit den Händen leicht an ihr Knie und hob es an, so dass sie aus den Stiefeln glitt, so tat sie es auf beiden Seiten bis Eden über nackte Knöchel hinauf sah und immer weiter hinauf sah bis sie an dem glänzenden letzten Stoff an Milanas Körper angelangt war. Das, was jetzt noch verdeckt war, glich einem Geheimnis wundervoller Schönheit, die Eden nur erahnen konnte..

Eden sah hinauf zu Milana und verankerte ihren Blick tief in ihren Augen, während sie die Hände an ihre Hüften legte und diese sanft umfasste und entlang strich, um Milana zärtlich zu sich zu ziehen.., langsam und darauf bedacht, sofort zu stoppen, wenn sie dies nicht wollte..

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Jetzt gab es kein zurück mehr, sie hatte Eden die Erlaubnis gegeben sie zu berühren... sie zu entkleiden. Milana biss sich hart auf die Unterlippe, als Eden sich vom Bett erhob und sie ansah. Ihr Blick war fragend, so als suche sie nach einer weiteren Erlaubnis. Milana gab ihr keine, aber sie gab ihr auch kein „Nein“. Es war zu spät, Milana konnte nun keinen Rückzieher mehr machen... und insgeheim wollte sie dies auch nicht.

Eden lächelte ihr vertraut zu, als sie aufs Bett stieg und sich äusserst anmutig auf die Knie niederliess. Milana saugte jede Bewegung dieses Wesens, dieses wundervollen Geschöpfes in sich auf... nackt und wunderschön kniete sie nun vor ihr... ihr Kopf auf Milanas Brusthöhe.

Milana wusste, der Moment der ersten Berührung kam immer und immer näher. Die Aufregung in ihr wurde schlimmer... sie fühlte sich leicht ausgeliefert und gleichzeitig wusste sie, sie konnte Eden vertrauen. Die Aufregung jedoch war nicht nur auf Milanas Seite... Eden hob ihre Hand auf Milanas Schulterhöhe, zog sie jedoch zögerlich immer wieder leicht zurück, ja, fast ehrfürchtig.
Eden sah Milana tief in die Augen, so als suche sie einen Widerspruch, den Milana ihr jedoch nicht gab. Als Edens Hand ihrem Schlüsselbein immer näher kam, schloss Milana ihre Augen... in Vorfreude... vor Spannung... aus Angst...

Als Eden ihre Fingerspitze auf Milanas Haut nieder liess, zuckte Milana vor Schreck und Genuss zusammen, sie schloss ihre Augen fester und legte den Kopf leicht schräg. Diese Berührung war so zart, so voller Gefühl, voller Liebe... so vorsichtig und Milana wünschte, Eden würde nie wieder ihre Hand dort wegnehmen... gleichzeitig war sie versucht Edens Hand zu nehmen und sie von sich fern zu halten, aber sie liess geschehen, was weiter geschah. Und so hatte sie bald Hemd und BH verloren... Eden war sehr geschickt mit ihren Händen und so hatte es nur den Bruchteil einer Sekunde gedauert, bis ihr BH hinunterfiel. Eden hatte nur eine Hand benutzt und Milana staunte innerlich über diese Raffinesse.

Immer wieder zuckte sie unter Edens Berührungen zusammen, biss sich zwei mal fest auf die Unterlippe und öffnete dann ihre Augen, als Eden ihr über die Brust streichelte. Sie atmete tief ein und hielt für den Moment diese Luft in ihren Lungen, getraute sich nicht sie hinauszulassen...
Eden folgte mit ihrem Blick ihren Händen, schien leicht weggetreten, als sie bis zu ihrem Bauch hinunterstreichelte. Dann sah sie wieder zu Milana auf und ihr tief in die Augen. Es war ein so zärtlicher Blick, ein so liebevoller, dass Milanas Aufregung ein wenig schwand.
Edens Hände tasteten sich streichelnd zu ihrer Hose hinab und Milana hielt erneut die Luft an, als sie sich den Knöpfen widmete und einen nach dem anderen aufspringen liess.

Als Eden am letzten Knopf angekommen war, streifte sie leicht über Milanas empfindlichste Körperstelle und sie erzitterte, wollte Eden von sich wegdrücken und legte ihr eine Hand auf die Schulter, liess sie dann aber doch ruhig auf ihr liegen. Gänsehaut zeichnete sich an ihrem ganzen Körper ab und die Luft, die sie in ihren Lungen gefangen hielt, entwich ihr in einem tiefen Aufstöhnen und Milana liess ihren Kopf mit geschlossenen Augen in den Nacken sinken. Es war so eine ungewohnte Situation für sie. Ihr Innerstes trieb sie dazu, Eden wegzustossen, ihr Körper jedoch wollte mehr... mehr von diesen Berührungen.

Eden streifte ihr die Hose hinab, hielt Inne und widmete sich dann zuerst den Docs, die Milana trug. Es dauerte nur wenige Augenblicke als Milana sowohl Docs, als auch ihre schwarze Lederhose verlor.

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Nur mit ihrem schwarzen Slip stand sie nun vor Eden und sie senkte leicht den Kopf, sah an sich herab und dann wieder zu Eden, die nun wieder zu ihr heraufsah, ihren Blick in Milanas verankerte und ihre Hände an ihre Hüften legte.
Milana zuckte abermals zusammen unter dieser so sachten Berührung. Eden zog sie langsam, ganz langsam an sich heran, aber... Milana hielt es nicht mehr aus. Das war zuviel für den Anfang... einfach zuviel für jetzt. Sie senkte ihren Blick auf Edens Hand, schüttelte leicht den Kopf, während ihre Hand, die sie auf Edens Schulter gelegt hatte, an ihrem Arm hinunterglitt und nach Edens Hand tastete. Sie nahm sie zärtlich in die ihre und sah nun wieder zu Eden.
Langsam ging sie selbst auf sie zu, legte ihre Handflächen an ihre Schultern, knapp über den Schlüsselbeinen und drückte sie zart zurück aufs Bett... ihren Blick liess sie in Edens.

Eden war so vorsichtig und als Milana auch nur andeutete, dass sie den Kopf schüttelte, hielt sie sofort inne und lies ihre Hand einfach ruhig an der Stelle liegen und sah Milana weiterhin an.

Diese nahm die Hand, die sie Eden auf die Schulter gelegt hatte und legte sie auf die ihrige, nahm sie zärtlich in ihre auf und führte sie von ihren Hüften sacht hinweg. Eden verstand, dass Milana Zeit brauchte und lächelte ihr zu.

Milana drückte Eden zart auf das Bett zurück, so dass sie nun vollkommen in seiner Mitte lag. Diese wundervolle Frau über sich mit dem Blick in die schönsten Augen dieser Welt. Eden würde still liegen bleiben, sie würde Milana jetzt nicht weiter überfordern, auch wenn es ihr schwer fiel diesen samtigen Körper nicht zu berühren.

Warm blickte sie sie an und die Aufregung kroch abermals langsam in ihr hoch. Sie spürte wieder deutlich, wie ihr Herz gegen ihre Brust klopfte und war gespannt auf alles, was Milana ihr nun noch geben wollte.. und konnte...

Eden nahm es mit einem Lächeln hin, dass Milana sie stoppte und Milana war froh... sie spürte die Liebe, die Eden soeben um ein vielfaches verstärkt hatte, insofern dies überhaupt noch möglich war.

Milana hatte sich wieder über Eden gebeugt und sah sie immer noch an, als sie rückwärts etwas zurückwich, nicht weit... sie stoppte als ihr Kopf auf Edens Bauchhöhe angelangt war und sie senkte ihren Blick auf diese weiche Haut. Milana streckte ihre Hand zu Edens Hals und legte ihre Handfläche auf diesen, während sie mit leichtem Druck an ihm entlangfuhr, zwischen ihren Brüsten hindurch und sie senkte ihren Kopf, schloss ihre Augen und küsste sie neben den Bauchnabel.
Ihre Lippen suchte immer neue ungeküsste Stellen an ihrem straffen und dennoch so weichen Bauch. Milanas Brüste berührten bei jeder noch so kleinen Bewegung Edens Körper und die Erregung wurde fast unerträglich. Ihre Brustwarzen zeigten diese deutlich... und ihr heisser, erregte Atem strich Eden über den Bauch.

Sie vergass, was um sie herum war und ging ganz und gar auf in den Berührungen, die sie Eden gab.
Ihre Hand wanderte vom Bauch hinab zur Seite und an dieser mit ihren Fingerspitzen wieder hinauf. Sie spürte die leichte Rundung von Edens Brust und streichelte diese entlang. An ihrer nun wieder harten Brustwarze angekommen umkreiste sie diese mit ihrer Fingerspitze, umschloss sie dann mit Daumen und Zeigefinger und drückte sacht, aber fordernd zu, während ihre andere Hand sich unter ihr Becken schob und Eden etwas anhob und sie so näher an sich zog.

Milana wich ein Stück bis zu Edens Bauchhöhe zurück, dann senkte ihren Blick darauf, während ihre Hand Edens Hals entlang bis zu ihrem Bauchnabel strich.
Eden fühlte wohlige Wärme über ihren Körper gleiten, obwohl Milanas Hand eher kühl auf ihrer heissen Haut war.

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Eden legte den Kopf zurück und beschloss einfach mit geschlossenen Augen zu geniessen, doch wirklich geniessen war anders, denn jeder Kuss, jede Berührung die Milana ihr schenkte zeugte von unendlicher Leidenschaft und Edens Körper war eine reinste Glut an Hitze und Energie.. jedes Mal um ein vielfaches mehr, wenn sie Milanas Brüste über sich gleiten fühlte..

Überall schienen die kühlen Hände dieser wundervollen Frau zu sein und Eden spürte sie alsbald an ihren Brüsten und ihre Berührungen kamen ihr seltsam bekannt vor und sie stöhnte auf.. London.. im Park.. Milana drückte abermals sacht und dennoch fordernd zu.. sie war.. an Milanas Stelle gewesen.. und wieder entwich Eden ein Laut, leise aber nicht zu überhören, dann schob Milana die andere Hand unter Edens Becken und Eden fühlte ihren Atem noch heisser auf der Haut, erzitterte vor Aufregung und Erregung, konnte sich kaum noch still halten und suchte mit der Hand abermals die Decke ab, um sich an etwas festhalten zu können...

Milana entlockte Eden ein leises Stöhnen und sie sah kurz schmunzelnd zu ihr auf. Sie wollte mehr von diesen Klängen, die wie Musik in ihren Ohren waren. Sie sah, wie Eden erneut nach etwas suchte, an dem sie sich festhalten konnte. Sie sah wunderschön aus, wie sie nackt vor ihr lag, mit geschlossenen Augen... geniessend...

Milana zog ihre Hand wieder unter ihrem Becken hervor und streichelte Eden die Taille seitlich entlang, runter bis zu ihrem Oberschenkel... ihre andere Hand umfasste fest ihre Brust, liess sie los und stützte sich neben Edens Schenkel auf dem Bett ab. Sie drückte ihren Oberkörper nah an ihren, berührte ihn mit ihren Brüsten und glitt weiter nach unten, wobei sie ihre Brustwarze über Edens Venushügel gleiten liess, immer weiter hinab. Ihre Lippen folgten mit heissen Küssen, bis sie ebenfalls am Venushügel ankamen. Ihre linke Hand streichelte vom Oberschenkel weiter runter, bis sie ihre Hand in Edens Kniekehle legte und ihr Bein aufstellte.

Ihre Lippen hauchten erregten Atem zwischen Edens Beine. Noch einmal blickte sie kurz zu Eden hinauf, bevor sie ihren Kopf wieder senkte und ihre Zunge auf Entdeckungsreise schickte. Sie leckte leidenschaftlich an Edens Leiste entlang, dann tat sie dies auch an der anderen... bevor sie über den Venushügel - zwischen beiden - eine unsichtbare Brücke mit ihrer Zunge malte.
Ihre Hände waren überall an Eden, streichelten über ihren Bauch, ihre Beine... drückten hier und da fest zu... sie liess ihre Fingernägel sprechen und dann... dann spaltete sie mit ihrer Zunge lustvoll Edens ebenen, glattrasierten Schutz, der ihren Lustpunkt verbarg, küsste heiss ihren Kitzler und umspielte ihn. Eden schmeckte wundervoll, an jeder Stelle ihres Körpers und Milana genoss das Pulsieren in ihrem eigenen Unterleib... das Ergebnis der Erregung durch die Hitze, die Eden ausstrahlte, durch die Berührungen, die sie Eden gab und die Reaktionen die Eden zeigte.

Eden konnte die Decke nicht mehr greifen, sie war zu fest gezogen unter ihnen und ihre Hand wanderte suchend zum Bettende und ergriff einen der Gitterstäbe, der nun kalt in ihrer Hand lag und sie ihren Körper anspannen half.

Jede noch so kleine Berührung brachte Eden in Wallung und sie atmete tiefer und schneller, als Milana sich immer näher ihrem Lustpunkt bewegte, mit ihr spielte, in dem sie von einer zur anderen Leiste ihre Zunge spielen liess, um dann nach endlosen Minuten endlich.. endlich mit ihrer Zungenspitze eintauchte an Stellen, die Eden um ihren Verstand brachten.

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Schon die erste Berührung von Milanas heissem Atem entlockte ihr ein lautes Aufstöhnen und es sollte eines von vielen weiteren werden, die immer dichter aufeinander folgten, immer lauter zu werden schienen. Eden glaubte, es nicht aushalten zu können. Ihre Knöchel wurden weiss, so sehr klammerte sie sich an die Eisenverstrebung des Bettes, suchte mit der anderen Hand ebenfalls Halt, wandt sich unter Milanas lustvoller Zunge hin und her und bekam endlich auch eine Ecke ihres Kissens zu fassen, spannte sich an und fühlte wie ihr Kitzler pulsierte und gereizt ihrem Becken Bewegung verlieh.

Eden vergass alles um sich, stöhnte so laut auf, dass man glauben konnte, alle benachbarten Leute würden sie auf der Strasse deutlich hören können, doch es war ihr egal. Milana wusste was sie da tat und sie tat es verdammt gut. Edens Bewegungen wurden heftiger und sie fühlte, wie ihr Körper die Führung übernahm und tat was er brauchte, sich bewegte wie er es für richtig hielt. Eden spürte die Hürde, die sie überschritt. Die Hürde, welche sie von der Gewalt über ihren eigenen Körper befreite, wie sie es zuliess und sich zum ersten Mal in ihrem Leben wirklich fallen lassen konnte in ein Meer voller Vertrauen.. voller Liebe...

Es war nur noch ein Aufstöhnen bis sie spürte wie ihr Körper sich leicht zusammenzog und gleich einem Feuerwerk zu explodieren schien...

Milana umspielte Edens Kitzler geschickt... mal wild, mal langsam... immer so, wie sie Eden die heissesten Töne entlocken konnte. Eden wandt sich unter Milanas Berührungen, stöhnte laut auf, ihr Körper spannte sich an und Milana genoss es, wie sie unter ihrer Kontrolle wie Wachs war, welches heiss dahinfloss.

Um so lauter Eden stöhnte, desto erregter wurde auch Milana. Sie hörte, wie Eden flach und immer schneller werdend atmete und auch Milana hatte ihre Atmung nicht mehr unter Kontrolle. Ihr Unterleib spielte verrückt, es kribbelte, pochte sanft. Milana versuchte ihre eigene Erregung etwas zu zügeln, aber es gelang ihr nicht und so entwich ihr ab und an ein tiefer erregter Laut.

Als sie spürte, wie Eden immer wilder wurde und sich unter ihr zu bewegen begann, sich holte, was ihr Körper forderte, spürte sie, wie sie sich selbst kaum noch unter Kontrolle hatte. Edens Bewegungen heizten Milana so sehr ein, dass sie fühlen konnte, wie sie – ohne dass sie berührt wurde – ihrem eigenen Höhepunkt immer näher kam.
Ihr Atem wurde heftiger, ihr unterdrücktes Stöhnen häufiger...

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Milanas Körper bebte, erzitterte unter dem Gefühl, dass sich in ihrem Unterkörper abspielte. Es fühlte sich an wie glühende Funken, die umhersprühten, als auch Eden noch lauter wurde, ihren Körper noch mehr anspannte und sie fühlte, wie Edens Kitzler zu pulsieren begann, so wie auch ihr eigener pulsierte. Immer wieder pochte er zaghaft gegen Milanas Zunge... als sie die Bewegungen dieser langsamer werden liess und schliesslich den empfindlichsten Punkt verliess, ihren Venushügel liebkoste, ihr die Leiste entlang leckte und mit der Hand Edens Bein hinaufstreichelte.

Sie folgte ihrer Hand und wanderte mit ihr gemeinsam Edens Körper hinauf, wobei ihre Brüste wieder über Edens zarte Haut streichelten, welches ihr noch einige kribbelnde Funken in den Unterleib schiessen liess. Leicht ausser Atem sah sie Eden mit warmem und verliebtem Blick in die Augen. Milana legte sich seitlich neben sie, stützte ihren Oberkörper auf ihrem Unterarm ab, legte ihre andere Hand auf Edens Bauch und beugte sich über ihr Gesicht.
Ein freches Grinsen huschte über ihre Lippen, bevor sie ihre Lippen den ihren näherte.

Eden hörte und spürte wie Milana mit ihr kam und die Wogen wurden sachter, Milanas Liebkosung wurde sachter und langsamer und sie passte sich vollkommen ihrem Rhythmus an. Eden entspannte sich langsam und ausser Atem liess sie die nun fast schmerzlich zu beschreibende Hand locker, die sich um die Gitterstäbe gepresst hatte und spürte wie die Hand am Kissen, tiefe Nagelabdrücke in den Handflächen hatte über sich ergehen lassen müssen.

Langsam wanderte Milana von dieser nun hyperempfindlichen Stelle ihres Kitzlers nach oben und küsste und streichelte sie mit den Lippen, mit den Händen und ihren Brüsten.. sie wanderte und fand ihren Weg Edens Körper hinauf und Eden nahm sie mit einem zärtlich erledigten, aber unendlich glücklichen Lächeln in den Augen in Empfang, als Milana sich sacht neben sie legte und verliebt und leicht ausser Atem in Edens Augen sah.

Ein freches Grinsen huschte Milana übers Gesicht und Eden sah ihr glücklich entgegen, dann näherten sich Milanas Lippen den ihren und Eden schloss erschöpft die Augen und genoss den sachten Kuss von der ersten Berührung an. In Eden wogte die Erregung erneut hoch und flachte wieder ab.. in stetigem Wechsel. Alles pulsierte noch immer in ihr und sie musste entschuldigend den Kuss unterbrechen, um Luft zu holen und versuchen sich zu beruhigen...

"Du schaffst mich..", sagte sie leise und lachend, nachdem die nächste Woge über ihren Körper glitt und sie die Augen schloss und sich Milana so nah legte, wie es nur irgend ging, so dass sie sie nicht von sich drücken würde...

Milana genoss das Lächeln, welches auf Edens Lippen lag, während auch sie versuchte ihre Atmung zu beruhigen.
Als sich ihre Lippen berührten und ihre Zungen erneut in einen kleinen Kampf einzogen, fühlte Milana wie die Erregung erneut in ihr aufloderte. Edens Lippen machten sie verrückt und ihr Atem wollte sich nicht beruhigen... aber auch Eden schien es nicht anders zu ergehen, denn sie entzog sich ihrem Kuss entschuldigend, um nach Luft zu ringen.

„Du schaffst mich“, sagte sie leise lachend und Milana grinste sie an. "Dann... sollte ich wohl jetzt besser gehen, damit Du Dich ausruhen kannst.", sagte sie frech und streichelte mit ihrer Hand, die bis eben noch still auf dem Bauch gelegen hatte weiter an diesem herunter, kam ihrem Lustzentrum auf andere Weise wieder näher...

Eden schloss ihre Augen und rutschte ein wenig näher an Milana heran, es war nicht viel, aber dennoch war es Milana nicht entgangen... sie spürte ihre nackte Haut an sich und schloss geniesserisch die Augen. Sie würde einfach drüber hinwegsehen und nicht darüber nachdenken.
Dennoch wollte sie es wieder wagen. Sie wollte, dass Eden sie berührte, auch wenn sie sich dies ganz anders vorstellte, als vorhin... und die Aufregung kam zurück...
Milana öffnete ihre Augen wieder und folgte ihrer Hand... besah sich die Stellen, die sie berührte und sah dann ernst in Edens Augen. "Ich will, dass Du meine Hand führst.", sagte sie leise in gleichem ernsten Ton und ihr Blick wandelte sich in einen fordernden.

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Milana grinste Eden zu, die sich unter ihren Gefühlen wandt und sagte, sie würde wohl besser gehen, damit sie sich ausruhen konnte...
"Unter.. untersteh Dich..", grinste Eden zurück als Milanas darauffolgende Berührung ihre Haut wieder in Flammen stehen liess und mit einem erregten Seufzen schloss sie die Augen und wandt ihren Kopf wieder seitlich. Allein die Vorstellung, wohin Milanas Hand rutschte, liess sie erzittern, doch sie versperrte ihr nicht den Weg, dennoch hielt Milana inne und als Eden aufblickte sah sie in ernste Augen.

Ich will, dass Du meine Hand führst.., schallte es Eden in Gedanken gleich einem Echo wieder... Ich kann doch nicht.. ich.. ich kann doch nicht ihre Hand..., Edens Aufregung war deutlich zu spüren und sie blickte Milana unsicher an, doch diese schien es tatsächlich ernst zu meinen und Eden schluckte schwer, wie schon so oft in dieser endlos schönen Nacht..

Sie wusste nicht, ob sie tun sollte, wie ihr geheissen, doch sie gab sich einen Ruck und versuchte ein Lächeln, dann wandt sie den Blick zu Milanas Hand, wieder in ihre Augen zurück, um dann doch wieder langsam zu Milanas Hand zu sehen und sie hob ihre eigene vorsichtig von der Decke und legte sie nahe dieser auf ihren eigenen Bauch. Langsam kam sie ihr näher, doch kurz vor Milanas Fingerspitzen, die ruhig über ihrem Bauchnabel lagen, zögerte sie abermals und suchte noch einmal Milanas Blick, um wiederum Bestätigung zu erhalten. Sie atmete innerlich tief durch, dann hob sie ihre Hand wieder an und senkte sie unendlich langsam auf die Milanas.

Sie fühlte sich kühl und zart an, so weich und Eden konnte nicht umhin einige Millimeter über sie zu streicheln, bevor sie ihre Hand dann flach über sie legte und mit fast unwirklichem Druck in Richtung ihres Lustzentrums führte. Milana reagierte auf die leiseste Bewegung und liess sich von Eden über ihren Körper führen, langsam und vorsichtig..

Eden schloss die Augen, als sie Milanas zärtliche Berührung zwischen sich spürte und Eden drückte diese unsäglich zärtliche Hand leicht hinunter, wandt sich im selben Augenblick mit einem leisen Stöhnen zu Milanas Schulter und drückte sich unüberlegt in die kleine Rundung zwischen Hals und Schulter, atmete tief und zeigte Milana die leicht kreisenden Bewegungen, welches sie gern hatte und ihr Atem wurde lauter und tiefer...

Milana spürte Edens Aufregung, als sie ihr gesagt hatte, was sie nun gern wollte und sie versuchte in ihrem Blick wiederspiegeln zu lassen, dass sie durfte. Versuchte ihr die Erlaubnis zu übermitteln und schliesslich suchte Edens Hand ihren Weg auf ihren eigenen Bauch, nur unweit von Milanas Hand. Immer wieder sah Eden von Milanas Hand zu ihren Augen und wieder zurück... Eden schien unsicher und so versuchte Milana ihrem Blick noch etwas mehr Ausdruck zu verleihen und schliesslich dann... hob Eden ihre Hand und führte sie über Milanas.

Langsam, ganz langsam sah Milana Edens Hand zu, wie diese immer tiefer sank und sie schloss ihre Augen mit angehaltenem Atem, kurz bevor diese Milanas Hand berühren konnte. Als sie Edens vorsichtige Berührung spürte, erzitterte ihr Körper und sie atmete schnell mehrmals hintereinander ein, so als hätte sie lange keine Luft geholt und wollte dies nun so kompensieren. Ihre Augen waren immer noch geschlossen, als sie fühlte, wie Edens Hand kaum fühlbar über ihre glitt und sich dann flach auf sie legte.

Mit sanftem Druck schob Eden Milanas Hand weiter ihren Bauch hinunter, immer weiter und weiter... bis zu ihrem Venushügel und Eden drehte ihren Kopf wieder seitlich, atmete in der Vorahnung tief ein und auch wieder aus. Milana erregte diese Vorstellung ebenfalls. Die empfindliche Körperstelle, die sie nur mit der Zunge berührt und mit ihren Lippen geküsste hatte, würde sie nun mit ihrer Hand ertasten können.

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Als Eden ihre Hand so zwischen ihre Beine geführt hatte, dass sie die Stelle berührte, die Eden gerne hatte, stöhnte sie leise auf und drehte ihren Kopf mit einem leisen Stöhnen in Milanas Richtung und drückte diesen in die kleine Rundung zwischen Hals und Schulter.
Milana zuckte leicht zusammen. Als Eden ihr jedoch die kleinen kreisenden Bewegungen zeigte, die sie tiefer und schwerer Atmen liessen, presste Milana ihre Augen zusammen und umfasste mit ihrem Arm, auf den sie sich gestützt hatte, Edens Schulter, drückte sie noch näher an sich heran und tat, wie ihr gezeigt wurde.

Milana behielt das Tempo bei, welches Eden ihr gezeigt hatte... und ihr Atem wurde lauter, welcher Milana noch viel lauter vorkam, da sie nah an ihrem Ohr lag. Dein Stöhnen macht mich an... Die Erregung die Eden spürte, übertrug sich abermals auf Milana und ihre Oberschenkel, die eng aufeinander lagen, bescherten ihr ebenfalls angenehme Gefühle, die ihren Atem tiefer werden liessen.
Das Feuer in beiden war wieder vollends entfacht.

Milanas kreisende Bewegungen rutschten etwas tiefer. Sie wollte Eden erkunden, wollte sie überall berühren... tief berühren... sie liess ihren Mittelfinger langsam zwischen ihren Beinen entlang gleiten und Edens Erregung machte es ihr sehr leicht. Sie fühlte, wie ihr Finger an eine Stelle kam, die mehr verlangte... mehr als nur kreisende Bewegungen und so drang sie zärtlich, aber fordernd und äusserst erregt in sie ein. Es ging so leicht, dass Milana vor hitziger Erregung ein lautes Stöhnen entwich und langsam begann sie ihren Finger zu bewegen... zog ihn leicht zurück, um ihn kurz darauf wieder tiefer hineingleiten zu lassen. Ihre Handfläche drückte sie wieder an ihren Kitzler, wo sie die kreisenden Bewegungen wieder aufnahm.

Eden spürte Milanas Arm, wie er sich um ihre Schulter legte und sie fest zu sich drückte.. sie fühlte sich geborgen und sicher und Milanas massierende Bewegungen, die Edens Takt nachahmten schenkten ihr ein Hochgefühl, welches keinem anderen glich, das sie je erlebt hatte.

Eden lies ihre eigene Hand unmerklich auf ihren eigenen Oberschenkel gleiten und blieb dort regungslos liegen. Sie liess Milana nun wieder die Führung und vergass abermals alles um sich herum. Spürte nur Milanas Nähe und ihre Hand, welche sich langsam auf Erkundungsreise aufmachte.
Eden stöhnte auf und im selben Augenblick noch einmal, da Milana in sie eindrang.. Eden drückte ihr ihr Becken entgegen und fühlte die immer tiefer werdenden Bewegungen, die ihr ein unheimliches Gefühl der Erregung verschafften. Milanas Handballen legte sich wieder massierend über ihren Kitzler und Eden hatte kaum die Möglichkeit ihren Gedanken weiterzuführen.. Wie kann sie nur zwei verschiedene Bewegungen so perfekt..., denn wieder stöhnte sie auf..

Eden wollte mehr. Wollte viel mehr und sie rutschte leicht mit ihrer Hand wieder zu Milanas. In der Hoffnung, die Erlaubnis bestand weiterhin. Sie legte sie sanft über sie und drückte ihren Ringfinger sacht tiefer, so dass Milana wusste, sie wollte mehr von diesen wundervollen Berührungen in sich fühlen. Eden spürte einen Ring und fuhr sacht um ihn herum wieder hinauf zu Milanas Handgelenk und über ihren Arm. Vorsichtig liess sie ihre Hand in der Richtung leicht abfallen und tauchte unter ihrem Arm hindurch auf Milanas Hüfte, wo sie jedoch wieder still liegen blieb und auf weitere Erlaubnis zu warten schien.

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Als Milana einen Punkt streifte, den Eden in ein vollkommenes Hochgefühl gleiten liess.. für eine Sekunde biss sie Milana leicht in die weiche Haut ihres Halses. Es war mehr Reflex als alles andere, doch sie hatte nicht widerstehen können.. jedoch auch nicht die Möglichkeit weiter darüber nachzudenken. Sie folgte lediglich ihrem Gefühl, welches sie fast um den Verstand brachte...

Eden drückte sich mit ihrem Becken immer wieder gegen Milanas Hand, so dass sie noch tiefer in sie eindringen konnte. Ihr Stöhnen wurde noch etwas lauter, unkontrollierter und heisser. Edens Hand, die sie auf ihrem Oberschenkel abgelegt hatte, bahnte sich ihren Weg zu Milanas Hand und für einen Moment dachte sie, sie würde etwas falsch machen, aber als Eden nach ihrem Ringfinger tastete und diesen leicht hinunter drückte, wusste sie, was Edens Begehr war. Sie wollte mehr und Milana wollte ihr mehr geben.

Sie hatte Eden gesagt, sie solle Milana führen und dies tat sie auch. Milana liess ihren Ringfinger neben ihrem Mittelfinger tief in sie hineingleiten und vor lauter Erregung, bemerkte sie nicht, wie Eden ihr sachte über den Arm streichelte und ihn unter diesem hindurch führte.
Als sie ihre Hand dann auf Milanas Hüfte legte, zuckte sie abermals zusammen und Milanas Finger mussten eine Bewegung gemacht haben, die Eden fast um den Verstand brachte, sie stöhnte laut auf und biss Milana daraufhin leicht in den Hals.
Milana stöhnte auf, drückte sich daraufhin aber forsch mit ihrem Oberkörper über Eden, hielt in ihren Bewegungen Inne und sah sie mit leicht zusammengezogenen Augenbrauen erbost an. Ihr rechtes Bein hatte sie in der überbeugenden Bewegung über Edens Bein gelegt, so dass es nur unweit ihres eigenen Lustpunktes lag.
Mit neuer Macht, die sie durch ihre Stellung bekommen hatte, führte sie ihre Bewegungen weiter. Sie sah Eden tief in die Augen, zog sie plötzlich forsch nah an sich heran, während ihre Finger in einer starken Bewegung noch tiefer in sie eindrangen. Mit ihrer Zunge leckte sie über Edens Hals und heisser Atem drang an ihr Ohr.

Als Eden Milana leicht biss, drückte diese sich forsch mit dem Oberkörper über Eden und sie blickte Milana an. Sah einen erbosten Blick doch schon im nächsten Augenblick schloss sie die Augen wieder abrupt, denn Milana stiess heftig in sie und Eden überkam ein Gefühl, der einer Ohnmacht glich, so hoch trieb sich ihre Erregung, ihr entwich ein lautes Aufstöhnen, ihr Kopf fiel leicht auf Milanas Arm zurück und Eden winkelte halb unbewusst, halb gewollt ihr Bein an und drückte es zunehmend fester zwischen Milanas Beine an ihren Unterleib.

Eden fühlte die Feuchtigkeit und Hitze, die von dieser Stelle ausging und erregte sich daran noch weiter und als Milana sie forsch nah an sich heranzog, noch tiefer in sie drang, wenn dies überhaupt noch möglich war, als sie Eden über den Hals leckte und ihr heisser Atem an ihr Ohr drang, krallten sich Edens Fingernägel in Milanas Rücken und hinterliessen rote Striemen auf der reinen Haut. Ihre Hand war auf Milanas Rücken gerutscht, als diese sich halb auf sie legte..

Eden vergass nun absolut alles um sich herum.. sogar, dass Milana ein Vampir war.. sie war in diesem Augenblick einfach nur die Frau, die sie liebte, begehrte und die sie unendlich heiss machte.. und.. fast zum Wahnsinn trieb..

Milana entlockte Eden erneut ein lautes Aufstöhnen und Milana konnte sich nicht zurückhalten, zeigte Eden mit einem ebensolchen, dass sie es verdammt anmachte.

Milanas Blick hatte Eden wohl nicht deutlich genug gemacht, dass sie ihre Hände gefälligst still zu halten hatte, denn sie legte ihre Hand frech auf Milanas Rücken und auch das Bein, welches halb zwischen Milanas Beinen lag, winkelte sie an und stiess damit genau gegen den Punkt, der Milana erneut aufstöhnen liess und sie reflexartig ihre Augen schliessen liess.

Der Ärger über Edens Unverschämtheit, die Lust und diese tiefe Erregung in ihr liessen Milana wild werden. Ihre Augenfarbe wechselte zu ihrem kalten eisblau, welches einen erstarren liess. Wenn Milana Eden jetzt verweigern würde, was sie in ihrer Lust tat, so würde sie es nie zulassen... und so liess sie es zu, jedoch nicht ohne sich Ablenkung zu verschaffen...
Und so zog sie Eden abermals in einer heftig starken Bewegung kräftig an sich heran, tauchte noch einmal tief in sie ein und biss sie an ihrer Stelle nun fest in den Hals, allerdings ohne ihre Haut zu verletzen... während ihr ein heisses "Rrrrr..." über die Lippen kam.

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Milana drückte ihren Unterleib forsch gegen Edens Bein und in einer Welle der Hitze, legte sie mit lautem Aufstöhnen ihren Kopf in den Nacken. Ihre Handfläche massierte Edens Kitzler nun schneller, gezielter und als sie ihren Kopf wieder nach vorne beugte und auf Eden sah, fiel ihr stahlblauer Blick auf den Ankhanhänger, den Eden immer noch trug...
Unendlichkeit..., schoss es Milana durch den Kopf und abermals drang sie tief in Eden ein, ohne auch nur ein einziges Mal ihre kreisenden Bewegungen aussetzen zu lassen.

Sie führte ihren eisigen Blick zu Edens Augen und in diesem Moment wurde ihr wieder bewusst, dass Eden ein Mensch war. Leicht frustriert drückte sie sich abermals mit ihrem Becken gegen ihr Knie, wobei sie mit ihrem eigenen Knie ihrer Hand noch ein wenig mehr Druck verlieh und in einer Woge der Erregung vergas sie ihren Gedanken wieder...

Milanas Aufstöhnen brachte Eden ihrem Höhepunkt sehr nah, doch sie wollte nicht.. sie wollte noch nicht. Sie wollte weiter diese Wogen geniessen und die Hitze in sich fühlen und hielt sich zurück zuzulassen einen weiteren Orgasmus unter Milanas Händen zu erreichen.

Doch fast hätte sie es nicht gekonnt, denn Milana biss ihr in die weichen Stellen ihres Halses und auch wenn sie sie nicht verletzte, so blitzte in Eden wieder auf, das Milana kein Mensch war. Ihre Lippen schienen mit einem Mal trocken vor Hitze zu werden, sie spürte die spitzen Zähne, die sie in London einmal durchdrungen hatten und hörte ein heisses "Rrrr.." aus Milanas Kehle.

Im selben Augenblick drückte Milana ihren Unterleib forsch gegen Edens Bein, ein weiteres Aufstöhnen und ihre Bewegungen wurden gezielter und schneller. Eden konnte es kaum mehr aushalten, stöhnte immer wieder auf, konzentrierte sich darauf, dass sie Milanas Druck standhielt und spannte ihre Oberschenkelmuskeln an.

Eden wollte.. ja sie wusste, dass sie es wollte und für den Bruchteil einer Sekunde erinnerte sie sich an ihre eigenen Worte... Wenn ich ein Vampir werde.. dann durch Milana und sonst durch niemanden.., immer wieder schallte ihr dieser Gedanken durch den Kopf, immer wieder und irgendwann öffnete sie kurz ihre Augen, sah das eisige Blau in Milanas, wie sie scheinbar auf das Ankh sah und schon eine nächste Flutwelle der Erregung zwang sie, die Augen wieder zu schliessen und sich zurückzulehnen.

Heiss und trocken, tief und kaum hörbar zwischen ihrem Atem flüsterte sie nur ein einziges Wort.. "Unendlichkeit..", mehr brachte sie nicht heraus. Milana gab ihr keine Möglichkeit dazu...

Milanas Bewegungen wurden schneller, als sie merkte, dass sie damit Eden immer öfter ein Stöhnen entlocken konnte... auch sie selbst bewegte sich nun schneller und nahm sich an Edens Knie, was sie so sehr verrückt machte.
Sie spürte, wie sie dem Punkt näher kam, an dem die Funken in ihrem Körper wild umhersprangen, als sie ein kaum hörbares, heisses und erregtes „Unendlichkeit“ von Eden vernahm - so als hätte sie wieder ihren Gedanken erfasst - welches Milana ein weiteres heiseres Stöhnen entlockte.

Milana wurde in diesem Augenblick klar, dass sie es wollte. Das sie Eden wollte. Sie wollte mit Eden die Unendlichkeit verbringen, wollte sie zu sich – in ihre Welt – holen und nie wieder gehen lassen. Sie wollte, dass Eden wurde, was sie war und sie wollte für immer mit ihr Leben...
Leben ist relativ..., schoss es ihr erneut durch den Kopf und ein erhitztes Schmunzeln zuckte in ihren Mundwinkeln, als sie ihre Augen wieder öffnete und mit erregtem Atem in Edens Augen blickte.

Ihre Blicke waren eindeutig... Eden wollte es ebenso und es gab für Milana nichts mehr, was sie daran hindern konnte. Sie liebte Eden und sie war Milanas Auserwählte. Sie war würdig zu sein, was sie war und so öffnete sie leicht ihre Lippen. Ansatzweise konnte man nun ihre strahlend weissen Eckzähne erkennen. Ihren Blick nicht aus Edens nehmend, beugte sie sich vor zu ihr, leckte ihr heiss über die Lippen, wanderte mit ihren an Edens Wange entlang, bis hin zum Hals. Sie hauchte ihren erregten Atem an diesen, schien nach einer passenden Stelle zu suchen, als sie schliesslich in einer neuen Welle der Hitze Edens Körper so eng an sich drückte, dass kein Lufthauch mehr Platz zwischen ihnen hatte.

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In ihrer Bewegung drang sie noch einmal tief in Eden ein, ihre Handfläche bewegte sich schnell und wollend an ihrem Kitzler, sie selbst drückte sich abermals gegen ihr Knie und ihre Lippen legten sich auf Edens Hals.
Milanas Aufstöhnen wurde abgedämpft, als sie ihre Zähne in Edens Hals sinken und ihre Umarmung noch fester werden liess.

Als die ersten Blutstropfen Milanas Zungenspitze erreichten, prasselten die Funken auf sie herab. Ihr wurde schwindelig vor Erregung, die sich in diesem Schauspiel ihres Körpers entlud und sie saugte leicht an den beiden kleinen Bissspuren, die sie Eden beschert hatte. Ihr Unterleib pulsierte, während sie den kostbaren Saft aus Eden empfang und sie atmete heftig laut, wenn sie die Möglichkeit dazu bekam.

Ihre Blicke trafen sich und Eden wusste, was nun geschehen würde. Ihr Herz pochte vor Aufregung und Erregung, es wollte fast zerspringen so sehr spürte sie es gegen ihre Brust schlagen. Sie lehnte sich zurück, soweit zurück wie es ihr möglich war und schloss die Augen, stöhnte abermals unter Milanas Bewegungen auf und atmete tief und schnell durch die geöffneten Lippen.

Noch einmal zwang sie sich aufzusehen und Milana leckte ihr heiss die Lippen entlang und wanderte weiter über ihre Wange bis hin zu ihrem Hals. Eden lehnte sich abermals zurück, schluckte schwer und Milana drückte sie so eng an sich, dass Edens Lippen sich abermals öffneten, um atmen zu können. In ihren Gedanken die schneeweissen spitzen Eckzähne, die bald rot von Blut sein würden...

Und in einer Sekunde drückte Milana sich gegen ihr Knie, sich tiefer mit ihren Fingern in sie, schnell und wollend in ihrer Bewegung an ihrem Punkt der unendlichen Lust und Eden spürte den heissen Atem, wie er ihrem Hals nicht näher hätte sein können, leicht wandt sie den Kopf, so dass Milana nur jede erdenkliche Stelle zur freien Verfügung hatte, ihre Lippen berührten zeitgleich mit allem ihren Hals und Eden spürte mit einem kurzen Schmerz, wie Milanas spitze Zähne in sie eindrangen...

Laut stöhnte sie auf und den Höhepunkt, dem sie entgegengefiebert und wieder unterdrückt hatte, explodierte. Benommen von einem Schub Adrenalin drückte sie sich gegen Milana, ihr Körper zitterte von den Wellen, die sie immer wieder überschütteten und sie spürte wie auch Milana kam, zeitgleich wie sie leicht von ihrem Blut trank und sie noch fester in den Arm nahm..

Auch Eden kam zu ihrem Höhepunkt und ihr Köper zitterte und bebte in diesem Gefühl. Leicht drückte sie sich gegen Milana und sie hielt Eden fest an sich gedrückt.
Langsam, nur ganz langsam beruhigte sich Milanas Unterleib wieder und sie trat zurück in die Wirklichkeit. Sie durfte nicht zuviel von Edens Blut in sich aufnehmen... das würde sie schwächen und sie zwang sich dazu ihre Lippen von Edens Hals zu lösen. Du schmeckst so klar und rein...

Langsam liess sie ihre Finger aus Eden herausgleiten und zum Abschluss drückte sie ihre Hand noch einmal fest und beruhigend zwischen Edens Beine. Milana lockerte ihre Umarmung, sah Eden voller Liebe und Entschlossenheit in die Augen und leckte sich leicht über die Lippen. Sie wusste, nun kam der Part, der für sie selbst ziemlich unangenehm war, auch wenn sie noch nie jemanden zu dem gemacht hatte, was sie war, so wusste sie, dass sie der Beschreibung ihres Vaters vollends vertrauen konnte.

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Milanas Blick wanderte an Edens schlankem Körper entlang und blieb auf ihrer Hand haften. Gemeinsam mit ihrem Blick, streichelte diese an Eden hinauf, berührte sanft ihren Bauch, fuhr ihr langsam zwischen den Brüsten entlang, hinauf zum Hals, seitlich an diesem vorbei, wo ihre Hand schliesslich ihren Platz auf Edens Wange fand.

Mit einem weiteren tiefen Blick, sah sie ihr in die Augen. Es waren nun wieder ihre dunkelbraunen Augen, die Eden in Empfang nehmen durfte.
Milana spürte, wie die Aufregung in ihr hochkam, wie sie leicht nervös wurde und sich dennoch nichts sehnlicher wünschte, als es jetzt gleich zu vollziehen. Sie würde Eden später noch einiges erklären müssen, aber das hatte Zeit.
Sie beugte sich zu ihr runter und legte ihre Lippen auf Edens. Beide verfielen in einen leidenschaftlichen Kuss, bevor Milana sich nach schier endlosen Sekunden von ihr löste und ihr abermals tief und vertraut in die Augen blickte.

Milana biss sich fest mit ihrem Eckzahn in die Unterlippe und ein Tropfen ihres eigenes Blutes zeichnete sich bald auf dieser ab. Sie wollte mit Eden in einem Kuss verschmelzen, während Eden Milanas Blut in sich aufnahm.
Abermals beugte sie sich vor zu Eden und leise flüsterte sie. "Nimm".

Eden spürte wie Milanas Körper abwogte so wie ihr eigener und sie war dankbar für den leichten Druck, den Milana ihr bescherte, als sie aus ihr hinausgeglitten war.
Ihr Herz klopfte dennoch stark, stark vor Aufregung als sie spürte wie Milana langsam von ihr abliess und sich ihre Blicke trafen.
Milana wandt ihren Blick zu ihrer Hand und fuhr mit ihm den Weg entlang, die ihre Hand sich zärtlich zu Edens Wange bahnte. Eden folgte auch mit ihrem Blick und wieder trafen sie sich, als Milana aufblickte. Eden lächelte leicht und sie spürte wie ihr Körper leicht zu zittern begann, als sie in diese warmen Augen blickte, die sie nun wieder in tiefem schwarzbraun ansahen.

Sie verschmolzen leidenschaftlich zu einem Kuss und Eden war froh um diese Verzögerung, auch wenn sie sich noch so sehr wünschte, dass es genau jetzt geschehen würde, dennoch gab sie etwas auf... Die wundervollen Sonnenuntergänge kamen ihr leicht wehmütig in den Sinn, doch als sie Milana wieder ansah, wusste sie, dass sie das Richtige tat und das kein Sonnenuntergang und kein Sonnenaufgang so schön war, wie es Milana für sie war. So sehr sie diese natürliche Pracht auch liebte, die Liebe für Milana war stärker.

Milana biss sich fest mit dem Eckzahn auf die Unterlippe und ein kleiner Tropfen Blut drang dunkelrot an die Oberfläche.. Edens Atem stockte und sie sah wie gebannt auf diese wundervollen Lippen, die leise "Nimm." zu ihr flüsterten.
Zögerlich drückte sich Eden mit einem Unterarm nach oben, langsam, ihren Blick auf Milanas Lippen und dann in ihren Augen, kam sie immer näher. Ihr Herz schlug aufgeregt, es war nicht mehr zu beruhigen und ihr Unterleib pochte noch immer leise vor sich hin.
Eden hob eine Hand an Milanas Nacken und zog sich sacht noch ein Stück höher, dann konnte sie nicht mehr innehalten, schloss ihre Augen und somit ihre Lippen auf Milanas Lippen..

Eden schmeckte das frische Blut auf ihrer Zunge und zögerlich fuhr sie die Lippen entlang auf der Suche nach mehr bis sie sich durchringen konnte, sehr leicht an ihnen zu saugen und immer wieder winzige Pausen einzulegen um nach Milanas Zunge zu suchen.
Doch kaum spürte sie, wie das wenige Blut in seinem unwiderstehlichen Geschmack ihre Lust auflodern liess, war es nicht nur ein weniges Saugen, dennoch versuchte sie langsam und anmutig von dem kostbaren Saft zu trinken, den Milana ihr schenkte.

Das Gefühl nicht aufhören zu wollen, wurde stärker, doch sie liess ihrer Gier nicht den freien Lauf, den sie sich wohl gewünscht hätte und dennoch liess sie nicht von Milana ab.. spürte Erregung und Glück gleichermassen, sie spürte wie sich etwas veränderte, doch es war noch zu schwach zu erkennen, was es war..

Milana spürte die Aufregung, die in Eden herrschte, bevor sie sich dann endlich dem Tropfen auf Milanas Lippe widmete. Vorher sah sie ihr noch einmal in die Augen und Milana nickte ihr sehr leicht noch einmal aufmunternd zu.

Als ihre Lippen sich berührten und Eden den ersten Tropfen ihrer Lebensenergie in sich aufnahm, öffnete Milana abrupt die Augen und blickte zu Eden.
Ihr kam der Gedanke, dass Eden vielleicht noch etwas hätte erleben wollen, bevor... doch... Zu spät.... Milana schloss ihre Augen wieder und gab sich aufgeregt dem Gefühl hin, welches sie erwartete. Edens Zunge suchte nach Milanas und sie versteckte sie nicht... wollte es vielleicht doch noch etwas hinauszögern, doch dann schien Eden auf den Geschmack gekommen zu sein und mehr zu wollen.

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Sie saugte leicht an Milanas Lippe und ein Gemisch aus Schmerz und Erregung bemächtigte sich ihres Körpers. Ihr Innerstes schien sie zerreissen zu wollen und gleichzeitig schrie ihr Körper vor Verlangen. Milana wollte Aufstöhnen, aber Edens Lippen liessen sie nur stumm schwer ausatmen.
Eden saugte stetig fester an Milanas Lippen und die Schmerzen wurden grösser. Milanas Herz zog sich zusammen, ihr Körper spannte sich extrem an und dennoch war da diese Hitze, die in ihr aufstieg. Als sie merkte, dass Eden nicht daran dachte aufzuhören, drückte sie leicht gegen ihre Schulter und löste ihre Lippen von Edens.
"Das reicht...", flüsterte sie ihr ausser Atem entgegen und ein leichtes Lächeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab, welche sich zusehends wieder verschloss. Nicht einmal eine kleine Narbe blieb auf ihr übrig.

Eden spürte Milanas Erregung und sie spürte, dass Milana auch Schmerzen empfand und ihren Körper anspannte, doch Eden konnte nicht aufhören, sie wollte nicht aufhören und war dankbar als Milana sie sanft von sich drückte und ihr sagte, dass es genug war..
Eden sah sehnsüchtig auf Milanas Lippen, die winzige Wunde schloss sich innerhalb von Sekunden und Eden blickte Milana erhitzt in die Augen..

Milana lächelte und Eden lächelte mit ihr.. Milana war leicht ausser Atem und Eden wollte etwas sagen, doch schon in der nächsten Sekunde fühlte sie einen stechenden Schmerz durch ihren Körper blitzen und sie krümmte sich reflexartig leicht zusammen und schloss fest die Augenlider aufeinander...

Eden schenkte ihr ebenfalls ein Lächeln, bevor Milanas Blut anfing in ihr zu arbeiten.
Sie krümmte sich plötzlich vor Schmerzen und schloss fest ihre Augen.
Milana umschlang sie fest mit den Armen, hielt sie fest.
Leise und beruhigend sprach sie mit ihr.
"Lass es geschehen... versuche Dich zu entspannen. Das Sterbliche in Dir stirbt... komm... komm zur mir, Eden..."
Milana drückte ihre Wange sachte an Edens und liess die beschützende Umarmung nicht locker.

Eden fühlte mit einem Mal die schützenden und sicheren Arme Milanas um sich und fühlte eine Wärme in ihrem Herzen. Sie hörte die Worte, doch sie trafen sie nur aus weiter Ferne.

Dennoch liess sie es zu, dass Milana sie an sich zog, sie fest hielt und Eden versuchte sich zu entspannen, konzentrierte sich auf Milanas Nähe, auf ihre Worte und versuchte sich einfach einen Sonnenuntergang ins Gedächtnis zu rufen. Ihre Gedanken waren wirr, verfielen immer wieder zurück durch den Schmerz, der ihren Körper durchzog.

Zusehens fiel es ihr schwerer zu atmen und sie spürte wie etwas in ihr starb, das sowieso irgendwann hätte sterben müssen und ihr Atem setzte für kurze Zeit einfach aus, schwach und ohne Halt lag sie nun in Milanas Armen.. Tot..

Es dauerte nur einige Augenblicke, da sie wieder neuen Atem holte und die Kraft in ihren Körper zurückkam. Sie drückte sich fest an Milana, so gut es ging, denn sie fühlte, wie schwach sie war und wie ihr schwindelte vom Sauerstoff und den gerade erlebten Schmerzen.

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Sie fühlte wie sich etwas verändert hatte, doch sie traute sich nicht zu bewegen oder die Augen zu öffnen.. fühlte einfach in sich hinein, dicht an die Frau gedrängt, die sie über alles liebte.
Sie konnte nicht sagen, was sich verändert hatte, aber sie wusste, es war da...

Sei einfach was Du bist, Du bist wie ich.. nein, ich bin wie Du.. durch Dich. Unendlich..., sie wusste nicht, warum ihr diese Worte einfielen, wusste nicht, ob sie sie einst irgendwo gelesen hatte, doch sie fühlten sich kühl und klar an, so pur und rein und sie entspannte sich in Milanas Armen, hielt sie weiterhin ebenso umschlungen und genoss das nun etwas leichter werdende Schwindelgefühl in ihr...

Eden fiel das Atmen immer schwerer, ihr Körper entspannte sich zusehends und bald... lag sie kraftlos in ihren Armen. Ihre Atmung hatte gestoppt und Milana wich etwas mit ihrem Kopf zurück, blickte sie sehnsüchtig an.

Komm in mein Reich..., dachte Milana liebevoll wartend. Eden sah so wunderschön aus, wie sie dalag... tot... aber es war eher die entspannte Haltung, diese entspannte Mimik, die diese Schönheit ausstrahlte. Nur wenige Sekunden später setzte Edens Atmung wieder ein und ein Leuchten schlich sich in Milanas Augen... glücklich drückte sie ihre Wange wieder an die ihre.
Eden drückte sich mit ihrer wenigen Kraft, die sie hatte an Milana, so eng es ihr möglich war und Milana half ihr, indem sie Eden mit ihren Armen zu sich zog. Nach langen Minuten, die zu Edens Erholung dienten, löste sie sich langsam von ihr, ohne jedoch ihre Arme von ihren Schultern oder dem Rücken zu nehmen und sah sie an, Edens Augen waren immer noch geschlossen.

"Willkommen in der Dunkelheit... willkommen in der Ewigkeit...", flüsterte Milana ihr zu und zaghaft, ganz zaghaft gab sie ihr einen Kuss auf die Stirn. "Sieh mich an, Eden... trau Dich, öffne Deine Augen und sieh mich an.", bat sie Eden mit leiser, warmer Stimme. Laut durfte sie nicht sprechen, das hätte Edens neuen Sinn verwirrt. Für einen Menschen musste es in diesen Minuten eine heftige Umstellung sein... diese Empfindlichkeit zu spüren. Und sie wusste, wenn Eden nun ihre Augen öffnen würde, würde sie alles mit völlig neu sehen, alles war viel intensiver... klarer... pur... vollkommen rein...

Eden fühlte wie Milana sich leicht von ihr drückte, sie aber dennoch weiterhin festhielt und Eden senkte ihren Kopf leicht, hatte etwas Furcht vor dem, was sie erwartete.. wie man immer Furcht hatte, wenn etwas neu war und unbekannt.

Milana flüsterte, doch Eden konnte sie deutlich hören.. deutlicher als sie sie zuvor verstanden hätte und ein Lächeln huschte ihr über die Lippen. Milana bat sie, sie anzusehen, hiess sie willkommen in der Dunkelheit.. in der Ewigkeit und Eden öffnete leicht blinzelnd die Augen und sah auf...

Es war alles andere als dunkel und sie schmunzelte bei diesem Gedanken, dennoch staunte sie.. es war... es war alles so wie zuvor, doch sie erkannte die Umrisse schärfer, die Farben leuchtender und sie sah zum ersten Mal Milanas Aura, die fast golden schimmerte. Sie hatte sie immer nur gefühlt, vor ihrem inneren Auge gesehen, doch nun sah sie den leichten Schimmer um sie herum und hob die Hand, um sie zu berühren, was natürlich nicht möglich war.. wie es auch zuvor nicht möglich gewesen war.., doch es war wunderschön. Milana war wunderschön.. viel schöner und Eden hätte niemals geglaubt, wenn ihr jemand gesagt hätte, dass Milana noch viel schöner aussehen konnte.. für sie war sie immer das Schöneste gewesen, das sie je erblickt hatte, doch sie wurde soeben eines besseren belehrt.

Eden fühlte mit ihrer Zunge über die obere Zahnreihe, doch es war nicht wirklich etwas zu spüren. Doch sie fühlte, dass bald etwas dort zu spüren sein würde und wieder glitt ihr ein Lächeln über die Lippen. Ein Lächeln, das sich auf ihren Lippen hielt und sie strahlte Milana an.. wenn auch etwas erschöpft, dennoch strahlte sie mit all ihrer Kraft..

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Eden blinzelte sie leicht und vorsichtig an und ein Lächeln huschte ihr über die Lippen. Ihre Augen strahlten und Milana versank einfach in ihnen, versank so tief in ihnen, dass sie kaum wahrnahm, wie Eden ihre Hand nahe an sie heranführte.
Anscheinend konnte sie Milanas Aura sehen und Eden gefiel ihre neue Sichtweise, denn sie lächelte immer mehr, ja sie strahlte sogar. Milana kam zurück aus dem schwarzen See ihrer Augen und lächelte sie ebenfalls an.

Eden schien sich über ihre obere Zahnreihe zu fahren, wie ihre Lippen, die leicht die Konturen zeigten, verrieten. Und abermals huschte ein Lächeln über ihre Lippen und sie strahlte Milana an.

"Es... scheint Dir zu gefallen.", schmunzelte Milana sie an, bevor sie sich leicht an Eden vorbeilehnte und das Ende der Decke herüber zog und es über Edens nackten Körper legte. Sie streichelte ihr zärtlich durch die Haare.

"Es wird noch einiges für Dich zu entdecken geben... aber jetzt solltest Du Dich erst einmal ausruhen. Ich... ich werde die nächsten Tage bei Dir bleiben, ob Du das nun magst oder nicht.", grinste Milana frech, bevor sie weitersprach.

"Du musst wissen, dass... dass Du im Moment sehr angreifbar bist, solange Du nicht mit Deinem neuen Leben umgehen kannst... Du musst jetzt einiges lernen und ich werde bei Dir sein, um Dir zu helfen. Und... nun, es ist so... Du bist ein eigenständiger Mensch...", Milana hielt Inne und lachte kurz leise über sich selbst, bevor sie sich korrigierte. "Ich meine... Du bist ein eigenständiges Wesen... ein Vampir... eine..." und Milanas Augen funkelten auf. "Vampiress. Du hast nach wie vor einen... Deinen Willen, der aber im Moment unter meiner Macht steht.

Dies soll und darf Dir jetzt keine Angst machen. Ich kann Dich freigeben... aber zu Deinem eigenen Schutz werde ich dies erst tun, wenn ich sehe, dass Du dazu bereit bist. Auch wenn Du es in Dir vielleicht jetzt anders fühlst... aber es ist keine leichte Situation und ich will nicht, dass die Überforderung Dich verrückt macht.

Man nennt es einen Ghoul... einen Diener. Viele Vampire beissen Menschen, um sich diesen Ghoul als Leibeigenen zu halten... oft einfach, weil sie keine Lust haben, sich darum zu kümmern, dass sie eigenständig und verantwortungsbewusst handeln können. Und... ein Diener kann sehr praktisch sein... hmmm... vielleicht...", Milanas Schmunzeln wandelte sich in ein freches Grinsen und das Leuchten in ihren Augen bekam einen ebenfalls frechen Schimmer.

Milanas Blick wurde aber schnell wieder ernst und sie schwieg eine Weile lang, bevor leise ein paar wenige Worte über ihre Lippen kamen. "Ich... liebe Dich...", flüsterte sie zu Eden, während sie ihren Kopf senkte und ihre Augen schloss. "Ich wollte nur, dass Du das alles weisst..."

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Milana hatte sie beobachtet und Eden stieg eine leicht Röte in die Wangen, aber ihr Lächeln schwand nicht. Milanas Worte waren zärtlich geschmunzelt und Eden sah kurz zur Seite.. etwas verlegen und dennoch auf Entdeckungstour mit diesem Blick, der ihr so unbekannt war.
Sie fühlte sich etwas wie ein kleines Kind, für das die Welt noch so neu war und wieder schmunzelte sie über ihre eigenen Gedanken.
Ein Kind der Nacht.. der Finsternis.. der Dunkelheit.. der Ewigkeit.. oder wie es immer alles so schön beschrieben wurde..

Milana legte Eden die weisse, dünne Decke über die nackten Schultern und Eden sah sie dankbar an und schlug es fester um sich.
Dann begann Milana zu sprechen.., sagte ihr wie neu nun alles war und das Eden nun viel zu lernen hatte. Vor allem mit ihrem neuen Leben umzugehen.
Eden wusste, dass sie nun unter Milanas Willen stand. Sie hatte sich oft genug mit Zak unterhalten, in Büchern gelesen oder sich Gedanken dazu gemacht und jetzt, da es soweit war, nickte sie nur still und lauschte weiter den ruhigen Worten, die Milana an sie richtete.

Ihre Gedanken blieben in einer Pause von Milana bei Zak hängen.. Was würde er sagen? Wie würde er reagieren? Wäre er geschockt? Überrascht? Ärgerlich oder enttäuscht? Sie konnte es beim besten Willen nicht einschätzen, aber sie wünschte sehnlichst ihren besten Freund bald sehen zu können. Er allein, wusste wirklich, wer sie war und mit ihm wollte sie teilen, was sie hier auch mit Milana teilte.. eine Wiedergeburt in ein Leben für die Ewigkeit. Ihr war nach feiern zumute, doch ihr Körper war müde und sie fühlte die Müdigkeit in jedem Muskel.

Dann sprach Milana weiter, erklärte ihr das Wichtigste und vor allem, dass sie für Eden da war und sie lehrte, wie sie mit ihren neugewonnenen Fähigkeiten umgehen musste. Eden nickte...
"Ich.. vertraue Dir, meine Liebste..", sagte sie sehr leise zwischen Milanas Worte, wusste jedoch nicht, ob sie es gehört hatte. Es war mehr ein zärtliches Wispern als alles andere.

Eden schmunzelte als Milana grinsend erwähnte, dass ein Diener sicherlich nicht schlecht war, doch ihre Augen waren bald wieder ernst und Eden blickte sie verliebt an. Beide schwiegen und Eden fühlte, wie stark ihre Liebe zu Milana war, sie konnte den Blick nicht von diesen tiefen, unergründlichen Augen abwenden. Ihr Gesicht war so zeitlos schön..

Dann öffneten sich Milanas Lippen wieder leicht.. und sehr.. sehr leise und etwas zögerlich kam ein.. "Ich.. liebe Dich.." über sie.. in Eden schien die Sonne aufzugehen. Milana senkte den Kopf und schloss die Augen, als sie sagte, dass sie nur wollte, das Eden dies wissen sollte und die gerade frisch geborene Vampiress hob sacht ihre Hand, strich zärtlich über Milanas Wange und zögerte kaum eine Sekunde bevor sie ihr einen zärtlichen Kuss auf die Stirn gab, ihre Hand dann zu Milanas Nacken gleiten liess, um dort kühl liegen zu bleiben.. Voller Wärme und Zuneigung flüsterte sie Milana ins Ohr..
"Und ich liebe Dich..", dann küsste sie ihre Wange und richtete sich wieder auf.. Eden wollte schlafen.. sie spürte, wie die Müdigkeit immer stärker in ihr heranwuchs und sah zum Fenster..

Der Himmel war schon grau geworden und sie dachte nicht an sich.. sie dachte an Milana als sie sie darauf hinwies.. "Es.. es wird hell..", sagte sie leise.. Es dauerte sicherlich noch eine halbe Stunde bis die Sonne aufging, dennoch mussten sie nichts riskieren.. Eden allerdings fühlte sich zu schwach um aufzustehen.. Sie sah wieder auf Milana, dann fiel ihr ein, dass auch sie selbst das Sonnenlicht nun nie wieder sehen durfte.. und ihr Blick führte wieder zum Fenster hinaus.. etwas sehnsüchtig, aber nicht reuend, nur sehnsüchtig wie es war, wenn man an schöne Erinnerungen dachte..

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Eden hatte Milanas Worten gelauscht, jedoch nicht ohne zwischendurch ein kaum zu vernehmendes Wispern von sich zu geben, was Milana zwar vernommen hatte, jedoch nicht drauf eingegangen war. Sie hütete diese Aussage tief in ihrem Herzen und genoss die Wärme, die sich durch sie verbreitete.
Eden hatte sie die ganze Zeit über angesehen, hatte sich die Decke etwas mehr über die Schultern gelegt und sie einfach nur angesehen. Als Milana dann von dem Diener sprach, musste Eden ebenfalls schmunzeln.

Als Milana dann geendet und ihren Kopf gesenkt hatte, fühlte sie plötzlich wie Edens Hand ihr näher kam. Wie sie sich ihren Weg zu Milanas Wange bahnte und sie dort sachte berührte und streichelte. Milana zuckte nur innerlich etwas zurück, liess es aber mit gemischten Gefühlen über sich ergehen. Sie schloss die Augen, was sie diese Berührung nur intensiver spüren liess, also öffnete sie sie schnell wieder, als Eden ihr dann auch noch zärtlich einen Kuss auf die Stirn gab. Edens Hand wanderte in Milanas Nacken und blieb dort kühl auf ihrer ebenfalls kalten Haut liegen. Milana wagte nicht sich zu rühren... und sie wagte noch weniger sich zu rühren, als Eden ihr sagte, dass sie genauso fühlte. Abermals erntete Milana einen Kuss, diesmal auf die Wange und immer noch rührte sie sich nicht, hielt unmerklich den Atem an und war froh, als Eden sich wieder leicht aufrichtete.

Milana sah sie verstohlen aus den Augenwinkeln an, wollte wissen, was sie gerade tat und Eden sah aus dem Fenster. „Es wird hell.“, kam es ihr über die Lippen und Milana wandt sich ebenfalls zum Fenster. Milana sah wieder zurück zu Eden, die sie ansah und dann wieder zum Fenster. In ihrem Blick schien Sehnsucht zu liegen und Milana hoffte, sie hatte die richtige Entscheidung getroffen. Langsam glitt sie vom Bett, als ihr einfiel, dass sie nur ihren Slip trug. Milana setzte sich auf die Kante des Bettes und nahm ihr Hemd vom Boden auf, welches sie über ihre Schultern streifte und die Arme durch die Ärmel gleiten liess.

Dann stand sie auf und schloss die Balkontüre. Sie sah noch einmal zu Eden und trat einen Schritt beiseite, so dass sie noch einen Blick nach draussen werfen konnte.
Dann griff Milana nach dem Stoff des schweren dunklen Vorhanges und zog ihn langsam zu. Sie hielt immer noch den Stoff fest, als sie wieder ihren Kopf senkte und nachdachte. "Ich hoffe, ich habe keinen Fehler gemacht..." – nicht wissend, dass sie soeben gedachtes ausgesprochen hatte, wenn auch nur sehr leise... aber Eden würde es mit ihrem neuen Gehör wohl vernommen haben.

Milana wandt sich wieder zu Eden um und ging zurück zum Bett, setzte sich auf die Kante und sah sie schweigend an. Wie wunderschön Du bist... Deine Aura hat sich verändert... sie ist noch viel ausgeprägter als zuvor... ich wagte nicht zu hoffen, dass dies überhaupt noch möglich ist...
"Du bist sicher müde... wenn Du etwas schlafen magst, werde ich kurz ins Hotel fahren, um mir einige frische Sachen zu holen.", sagte Milana leise, während sie Eden über Wange streichelte.

Milana setzte sich auf die Kante des Bettes und zog ihr Hemd über, welches ihre Taille sacht umschmeichelte, dann stand sie auf.
Eden blickte noch immer auf den heller werdenden Himmel und Milana trat noch einmal einen Schritt zur Seite, nachdem sie Balkontür geschlossen hatte, so dass Eden sich innerlich verabschieden konnte.

Zwei kleine Tränen fanden ihren Weg in Edens Augen und liessen diese leicht schimmern, als Milana den Vorhang langsam zuzog und Eden dies als einen Abschied nahm. Einen Abschied von einem strahlend hellen Himmel, einem roten oder auch einem violetten und orangefarbenen Horizont, doch sie lächelte Milana glücklich an.

Sehr leise allerdings vernahm Eden Milanas Zweifel und ihr Lächeln erstarb ein wenig und sie biss sich kurz auf die Unterlippe und wartete bis Milana wieder bei ihr war. Milana sagte ihr nach kurzer Zeit, dass sie sicherlich müde war und sie hatte Recht.. so ungern Eden jetzt schlafen wollte, es war nicht möglich noch wach zu bleiben. Ihr Körper verlangte Erholung.
Eden sah sie etwas fragend an, was das Hotel betraf, denn es war nicht wirklich viel Zeit, die Milana hatte.

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"Wenn Du glaubst, dass Du es vor Sonnenaufgang schaffst, dann geh und komm so schnell wieder wie es Dir möglich ist.. ich.. ich mag ungern allein sein.. und..," Eden sprach leise und ruhig.. "ich wollte Dir sagen.. Du.. Du hast mich glücklich gemacht und.. das Richtige getan.." und ehrlich lächelte sie ihr zu, genoss Milanas zartes Streicheln auf der Wange und spürte dann, wie sie sich nicht mehr lange aufrecht halten konnte.

Sie entzog sich sacht Milanas Hand und legte sich auf das Kissen, eingerollt in die dünne Decke, welche ihre Konturen fein umschmeichelte und dennoch nicht die Sicht auf mehr freigab..

Eden sah Milana leicht fragend an, bezüglich ihres Vorhabens zum Hotel zu fahren.
Wahrlich, es blieb ihr nicht viel Zeit, aber das Hotel war nicht weit weg und sie brauchte nicht viel einzupacken. Den Teil an der Rezeption würde sie schnell erledigt haben und ehe sie sich versah, war sie wieder bei Eden. Nur durfte sie nun keine Zeit mehr verlieren.

Eden sagte ihr, dass sie – wenn sie sicher war rechtzeitig zurück sein zu können – ruhig fahren sollte, jedoch so schnell es ginge wieder bei ihr sein sollte. Sie wollte nicht gern allein sein und Milana wollte sie auf keinen Fall länger als nötig alleine lassen. Der Zeitdruck kam also sehr gelegen, obwohl sie sich auch ohne diesen keine Zeit gelassen hätte.
Ausserdem erklärte Eden ihr, dass sie glücklich sei und das Milana nichts falsch gemacht hätte.

Milana sah sie mit leicht zusammengezogenen Augen prüfend an, wandt dann ihren Kopf an die Stelle, an der sie diesen Zweifel im Kopf gehabt hatte und dann wieder zu Eden, die sie liebevoll anlächelte. Milana schüttelte unmerklich leicht den Kopf über sich selbst. Sie sollte besser aufpassen, wann sie etwas denkt und vor allem darauf, DASS sie es dann auch nur denkt...

Eden wirkte sehr erschöpft und sie liess sich sogleich auch mit ihrem Kopf auf das Kissen sinken, rollte sich in die Decke ein und schloss ihre Augen. Milana sah sie noch einen Augenblick an, bevor ihr Blick an ihr hinabglitt und ihr die verhüllten Konturen schmeichelten. Und ich weiss, was sich darunter verbirgt..., schmunzelte sie in Gedanken, als sie kurz noch einmal sachte über Edens Taille streichelte und ihr zuflüsterte. "Ich bin bald zurück..."

Dies hatte sie erst noch vor kurzem gesagt und sie hatte bewiesen, dass sie schnell wieder da war. Ihr Blick fiel auf den Dolch der noch immer in der Matratze steckte und sie zog ihn grinsend heraus.
Dann stand sie leise auf, ergriff ihre Kleidung, das Schwert und trug alles auf den Flur hinaus, wo sie sich leise ankleidete und dann schnellen Schrittes zum Auto lief. Sie sah noch einmal hoch zum Balkon, bevor sie den Wagen startete und schnell Richtung Hotel fuhr. Nun galt es keine Zeit mehr zu verlieren.

Eden war schon fast eingeschlafen, als sie noch einmal Milanas zärtliche Hände auf ihrer Taille fühlen durfte und ihre warme Stimme an ihr Ohr drang.
Sie nickte kaum merklich und noch bevor Milana aus der Tür hinaus gegangen war, war Eden eingeschlafen.

Einen tiefen traumloses Schlaf voller Erschöpfung und überglücklich... der letzte Gedanke war ein Ich liebe Dich so sehr.. an Milana gerichtet..

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